EuroVelo: Pilger Route
Nr. des Radweges EV3
Bitte warten - Kartendaten werden geladen
![]()
Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur Name u. Anschrift
Breite / Länge Tel. Art d. Unterkunft Radlerfreundlichkeit Strecken km 1.053 km Bäckebolsvägen 57.749104 / 11.988975 T: +46 31 751 50 00 F: +46 31 751 50 00 Hotel 1.059 km Danska vägen 70 57.709419 / 12.007087 T: +46 31 707 89 00 F: +46 31 707 89 99 Hotel 1.059 km Södra Hamngatan 59-65 57.707111 / 11.972773 T: +46 31 7585000 F: +46 31 758 5001 Hotel 1.060 km Västra Hamngatan 3 57.705136 / 11.962913 T: +46 31 720 40 00 F: +46 31 720 40 10 Hotel 1.060 km Kungsportsavenyn 36-38 57.698531 / 11.978159 T: +46 31 727 10 00 F: +46 31 727 10 10 Hotel 1.150 km Havnepladsen 1 57.436923 / 10.536791 T: +45 9842 4200 F: +45 9842 3872 Hotel 1.150 km Jernbanegade 7 57.441187 / 10.535814 T: +45 9842 2255 F: +45 9620 1798 Hotel ohne Restaurant (garni) 1.436 km Grabhügel, Runensteine und Kirche 55.756705 / 9.418211 T: +45 7587 2350
Historische(s) Gebäude/Weltkulturerbe ![]() ![]() ![]() ![]() Der Ort Jelling [ˈjɛleŋ] liegt mitten in Jütland, nordwestlich von Vejle. Das königliche Jelling gehört zu den bedeutenden archäologischen Fundplätzen Dänemarks. Zwischen den größten Grabhügeln (Nord- und Südhügel) Dänemarks liegt hier eine Steinkirche aus der Zeit um 1100 n. Chr., die über älteren Holzkirchen errichtet wurde. Davor stehen der Thyrastein und der Haraldstein. Das Ensemble von Kirche, Grabhügeln und Runensteinen wurde 1994 von derUNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Platz hatte bereits seit der Bronzezeit kultische Bedeutung. Nicht weit von Viborgliegt Mammen, wo eine in diese Zeit passende mit Silberdraht eingelegte Prunkaxt gefunden wurde. Aber es waren Könige des 10. Jahrhunderts, die Jelling seine heutige Bedeutung gaben. Gorm der ÄltereDer heidnische König Gorm der Ältere gilt (vielleicht zu Unrecht) als Reichseiniger Dänemarks. Ältere, mythlogisch überlieferte Könige waren wohl regionale Herrscher. Gorm erweiterte den Nordhügel und setzte den Thyrastein für seine Frau. Im Nordhügel wurde eine unterteilte Holzkammer gefunden, die als Doppelgrab angesehen wird. Sie war aber bis auf einen Silberbecher leer. Gorm starb etwa 936 (nach anderen Quellen 958) n. Chr. Das Grab wurde wenig später ausgeräumt. Ob er oder sein Enkel den Südhügel errichteten, der nie benutzt wurde, ist offen. Harald BlauzahnDer Sohn Gorms, Harald Blauzahn, wurde erst im reiferen Alter von etwa 40 Jahren König und ließ sich im Jahre 960 taufen. Danach gab er wohl jenen gewaltigen Runenstein in Auftrag, der Haraldstein oder der Taufstein Dänemarks genannt wird. Er ließ die erste Holzkirche bauen, in die er seine Eltern umbettete. Sven GabelbartDer anscheinend 965 und damit als Sohn christlicher Eltern geborene Sven Gabelbart war der dritte Sohn Harald Blauzahns und der Anführer einer heidnischen Gegenreaktion. In dem Machtkampf zwischen Vater und Sohn unterlag der greise König. Während einer Seeschlacht, anscheinend bei Bornholm, wurde Harald Blauzahn schwer verwundet und konnte sich an Pommerns Küste flüchten. Dort verstarb er nach Adam von Bremen (1074) auf pommerschen Boden, entweder in der Jomsburg oder in Jumne, dem heutigen polnischenWollin, am Allerheiligentag (1. November) des Jahres 985 oder 986. Der königliche Leichnam wurde anschließend von seinem Gefolge nach Dänemark überführt und dort bestattet. Sein Sohn Sven als nachfolgender dänischer König ist der Bauherr der vier sogenanntenWikingerburgen im Land. Damit endet die Bedeutung des heute kleinen Ortes Jelling, da der Hof nach Roskilde verlegt wurde, wo auch Harald und Sven begraben sind. Der kleine und ältere RunensteinAuf dem kleineren Runenstein steht geschrieben: "König Gorm errichtete dieses Denkmal für Thyra seine Frau, die Zierde Dänemarks." Gorm war Begründer der Jellingdynastie und verteidigte Dänemark gegen die Schweden. Seiner Frau Thyra (oder auch Thorwi) wird zugeschrieben, dass sie das Danewerk errichten ließ. Der große und jüngere RunensteinAuf dem großen Runenstein steht: "König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, der (dem) sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und die Dänen zu Christen machte." Die Runenschrift befindet sich auf allen drei Seiten des Steins. Auf jeweils einer Seite befindet sich die Darstellung eines Kampfes zwischen Löwe und Schlange und eine Christusdarstellung. Die Tierdarstellungen sind naturalistischer als in vorherigen Stilen ausgebildet. Sie sind weniger verschlungen und haben außerdem leuchtende Farben. Dieses wird als Mammen-Stil bezeichnet. Mit den Jellingsteinen in seiner Bedeutung vergleichbar und das größte Denkmal aus der Wikingerzeit (800–1050 n. Chr.) in Schonen ist das Hunnestad-Monument. Öffnungszeiten 1. Juni bis 31. August: Dienstags bis Sonntags 10 bis 17 Uhr 1. September bis 31. Mai: Dienstags bis Sonntags 12 bis 16 Uhr Geschlossen zwischen Weihnachten und Neujahr. Gruppenbesuche: Außerhalb der obengenannten Zeiten nach Verabredung. Info pr. Telefon +45 7587 2350 Eintritt frei 1.598 km
54.786716 / 9.437555
Historisches Ortsbild ![]() ![]() ![]() ![]() Flensburg ist eine kreisfreie Stadt im Norden Schleswig-Holsteins. Flensburg verfügt über eine gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten früherer Jahrhunderte. Charakteristisch ist die Lage parallel zum Wasser. Drei der vier Altstadtkerne erstrecken sich entlang dieser Nord-Süd-Achse an der Förde. Der Bauboom der Kaiserzeit führte zwar zu einer teilweisen Verbauung der Altstadt, aber ohne deren Struktur zu zerstören, und führte bemerkenswerte Stadterweiterungen mit sich. Im Zweiten Weltkrieg fast unzerstört geblieben, setzte sich in Flensburg wie andernorts nach dem Zweiten Weltkrieg eine Baupolitik durch, die sich von den altstädtischen Strukturen lösen und die Innenstadt im Stil der Zeit neu gestalten und mit überdimensionierten Verkehrsbauten überziehen wollte. Dies konnte zwar wegen Geldmangels verhindert werden, doch führte die Planungsunsicherheit zum Verfall insbesondere der nördlichen und der östlichen Altstadt. Zahlreiche Altbauten verschwanden und wurden durch unangepasste Neubauten ersetzt. Dieser Trend wurde erst gegen Ende der 1970er Jahre gestoppt. Trotz erheblicher Verluste bietet Flensburg immer noch das Bild einer weitgehend geschlossen erhaltenen Altstadt im Tal, an die sich die Erweiterungen der Gründerzeit auf den Anhöhen gut anfügen.
1.608 km Munkwolstruper Weg 35 54.718889 / 9.446111
Bodendenkmal ![]() ![]() ![]() Der Arnkielpark ist eine archäologische Freilichtanlage in Munkwolstrup, einem Ortsteil der Gemeinde Oeversee in Schleswig-Holstein. Er liegt etwa acht Kilometer südlich von Flensburg, nahe der B 76. Auf dem Gelände befinden sich ein Rundhügel und sechs Großsteingräber, darunter ein rekonstruiertes Hünenbett. Elf Ursprungsteine blieben am großen Langhügel von Munkwolstrup erhalten. Die Umrahmung bestand ehemals aus 132 Findlingen (1,5 bis 2,5 t). Diese größte Anlage (LA 31) ist das ab 2003 rekonstruierte, 75 m lange Hünenbett mit zwei Kammern, das 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Beiderseits des Weges nach Kleinwolstrup liegen rund 25 Grabhügel. Einige der größeren sind im Gelände klar erkennbar. Südlich des Dorfes liegen zwei Hügel in einem Wall.
|
Erstellt am 05.10.2011,
am 09.04.2013
Aktionen
Strecken-Merkmale
Gesamtlänge in km
5.147
Gesamthöhenmeter Aufstieg
32.767
Durchschn. Steigung Aufstieg %
0,64
Gesamthöhenmeter Abstieg
32.767
GPS-Track-Daten
Gesamtzahl Trackpoints
45.304
Trackpoint-Dichte per km
9
Endorte
Start
Trondheim, Sør-Trøndelag, NO (7 m NHN)
Ziel
Santiago de Compostela, Galicia, ES (250 m NHN)
Informations-Quellen
Planungsprotokolle unter https://sites.google.com/site/compostelleavelosudouest/
Bemerkungen
Für den Euro Velo 3 Pilgrims Route gibt es noch keinen offiziellen GPS-Track für den gesamten Wegverlauf. Die vorliegende Route ist zusammengestellt aus
- Pilgerroute - Halden-Trondheim in Norwegen,
- Nordseeküstenroute für den Abschnitt Halden bis Göteborg (NO, SE)
- Hærvejsruten in Dänemark
- Pilgerroute in Deutschland
- für Belgien, Frankreich und Spanien sind die Routenverläufe aus mehreren GPS-Tracks übernommen worden.
Die Route kann nur von Trondheim bis Aachen als geklärt angesehen werden. Die Beschilderungen dürften nur den Zeichen der jeweiligen Länder entsprechen.
In Belgien und Nordfrankreich sowie vorder franzöisch-spanischen Grenze weisen die Tracks zum Teil erhebliche Lücken auf. Von Paris bis Bayonne sind die Tracks den Planungsunterlagen auf
entnommen. Die Trassenführung ist danach noch in Diskussion und die Wege selbst sind zum Teil erst im Aufbau begriffen.











