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EuroVelo: Pilger Route

Nr. des Radweges EV3

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busy

Höhen-Profil

Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Radlerfreundlichkeit

Strecken km
km zur Strecke

 

1.053 km
0,4 km

Bäckebolsvägen
SE-42253 Göteborg

57.749104 / 11.988975

T:

+46 31 751 50 00

F:

+46 31 751 50 00

Hotel

 

1.059 km
2,2 km

Danska vägen 70
SE-41659 Göteborg

57.709419 / 12.007087

T:

+46 31 707 89 00

F:

+46 31 707 89 99

Hotel

 

1.059 km
0,6 km

Södra Hamngatan 59-65
SE-40124 Göteborg

57.707111 / 11.972773

T:

+46 31 7585000

F:

+46 31 758 5001

Hotel

 

1.060 km
0,3 km

Västra Hamngatan 3
SE-41117 Göteborg

57.705136 / 11.962913

T:

+46 31 720 40 00

F:

+46 31 720 40 10

Hotel

 

1.060 km
1,5 km

Kungsportsavenyn 36-38
SE-41136 Göteborg

57.698531 / 11.978159

T:

+46 31 727 10 00

F:

+46 31 727 10 10

Hotel

 

1.150 km
0,1 km

Havnepladsen 1
DK-9900 Frederikshavn

57.436923 / 10.536791

T:

+45 9842 4200

F:

+45 9842 3872

Hotel

 

1.150 km
0,4 km

Jernbanegade 7
DK-9900 Frederikshavn

57.441187 / 10.535814

T:

+45 9842 2255

F:

+45 9620 1798

Hotel ohne Restaurant (garni)

 
 

1.436 km
2,6 km

Grabhügel, Runensteine und Kirche
Gormsgade 23
DK-7300 Jelling

55.756705 / 9.418211

T:

+45 7587 2350

Historische(s) Gebäude/Weltkulturerbe

Runensteine Gorm (links) und Blauzahn/Runic stones Gorm (left) and Bluetooth
Jelling church with runic stones in a tent/Jelling Kirche mit Runensteinen in einem Zelt.
Südlicher Grabhügel von der Kirche gesehen/Southern mound seen from the church
Kirche zwischen den Grabhügeln/Jelling church between the two viking burrows
 

Der Ort Jelling [ˈjɛleŋ] liegt mitten in Jütland, nordwestlich von Vejle. Das königliche Jelling gehört zu den bedeutenden archäologischen Fundplätzen Dänemarks. Zwischen den größten Grabhügeln (Nord- und Südhügel) Dänemarks liegt hier eine Steinkirche aus der Zeit um 1100 n. Chr., die über älteren Holzkirchen errichtet wurde. Davor stehen der Thyrastein und der Haraldstein. Das Ensemble von Kirche, Grabhügeln und Runensteinen wurde 1994 von derUNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Platz hatte bereits seit der Bronzezeit kultische Bedeutung. Nicht weit von Viborgliegt Mammen, wo eine in diese Zeit passende mit Silberdraht eingelegte Prunkaxt gefunden wurde. Aber es waren Könige des 10. Jahrhunderts, die Jelling seine heutige Bedeutung gaben.

Gorm der Ältere 

Der heidnische König Gorm der Ältere gilt (vielleicht zu Unrecht) als Reichseiniger Dänemarks. Ältere, mythlogisch überlieferte Könige waren wohl regionale Herrscher. Gorm erweiterte den Nordhügel und setzte den Thyrastein für seine Frau. Im Nordhügel wurde eine unterteilte Holzkammer gefunden, die als Doppelgrab angesehen wird. Sie war aber bis auf einen Silberbecher leer. Gorm starb etwa 936 (nach anderen Quellen 958) n. Chr. Das Grab wurde wenig später ausgeräumt. Ob er oder sein Enkel den Südhügel errichteten, der nie benutzt wurde, ist offen.

Harald Blauzahn 

Der Sohn Gorms, Harald Blauzahn, wurde erst im reiferen Alter von etwa 40 Jahren König und ließ sich im Jahre 960 taufen. Danach gab er wohl jenen gewaltigen Runenstein in Auftrag, der Haraldstein oder der Taufstein Dänemarks genannt wird. Er ließ die erste Holzkirche bauen, in die er seine Eltern umbettete.

Sven Gabelbart 

Der anscheinend 965 und damit als Sohn christlicher Eltern geborene Sven Gabelbart war der dritte Sohn Harald Blauzahns und der Anführer einer heidnischen Gegenreaktion. In dem Machtkampf zwischen Vater und Sohn unterlag der greise König. Während einer Seeschlacht, anscheinend bei Bornholm, wurde Harald Blauzahn schwer verwundet und konnte sich an Pommerns Küste flüchten. Dort verstarb er nach Adam von Bremen (1074) auf pommerschen Boden, entweder in der Jomsburg oder in Jumne, dem heutigen polnischenWollin, am Allerheiligentag (1. November) des Jahres 985 oder 986. Der königliche Leichnam wurde anschließend von seinem Gefolge nach Dänemark überführt und dort bestattet.  Sein Sohn Sven als nachfolgender dänischer König ist der Bauherr der vier sogenanntenWikingerburgen im Land. Damit endet die Bedeutung des heute kleinen Ortes Jelling, da der Hof nach Roskilde verlegt wurde, wo auch Harald und Sven begraben sind.

Der kleine und ältere Runenstein

Auf dem kleineren Runenstein steht geschrieben: "König Gorm errichtete dieses Denkmal für Thyra seine Frau, die Zierde Dänemarks." Gorm war Begründer der Jellingdynastie und verteidigte Dänemark gegen die Schweden. Seiner Frau Thyra (oder auch Thorwi) wird zugeschrieben, dass sie das Danewerk errichten ließ.

Der große und jüngere Runenstein

Auf dem großen Runenstein steht: "König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, der (dem) sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und die Dänen zu Christen machte."

Die Runenschrift befindet sich auf allen drei Seiten des Steins. Auf jeweils einer Seite befindet sich die Darstellung eines Kampfes zwischen Löwe und Schlange und eine Christusdarstellung. Die Tierdarstellungen sind naturalistischer als in vorherigen Stilen ausgebildet. Sie sind weniger verschlungen und haben außerdem leuchtende Farben. Dieses wird als Mammen-Stil bezeichnet.

Mit den Jellingsteinen in seiner Bedeutung vergleichbar und das größte Denkmal aus der Wikingerzeit (800–1050 n. Chr.) in Schonen ist das Hunnestad-Monument.

 

Öffnungszeiten

1. Juni bis 31. August: Dienstags bis Sonntags 10 bis 17 Uhr

1. September bis 31. Mai: Dienstags bis Sonntags 12 bis 16 Uhr

Geschlossen zwischen Weihnachten und Neujahr.

Gruppenbesuche: Außerhalb der obengenannten Zeiten nach Verabredung. Info pr. Telefon +45 7587 2350

Eintritt frei

 

1.598 km
0,0 km


DE-24937 Flensburg

54.786716 / 9.437555

Historisches Ortsbild

Altstadt von Flensburg
Flensburg, Nordermarkt mit den Schrangen und dem Neptunbrunnen
Flensburg, Oluf-Samson-Gang
Flensburger Hafen. Im Hintergrund: die St. Marien Kirche
 

Flensburg ist eine kreisfreie Stadt im Norden Schleswig-Holsteins.

Flensburg verfügt über eine gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten früherer Jahrhunderte. Charakteristisch ist die Lage parallel zum Wasser. Drei der vier Altstadtkerne erstrecken sich entlang dieser Nord-Süd-Achse an der Förde. Der Bauboom der Kaiserzeit führte zwar zu einer teilweisen Verbauung der Altstadt, aber ohne deren Struktur zu zerstören, und führte bemerkenswerte Stadterweiterungen mit sich. Im Zweiten Weltkrieg fast unzerstört geblieben, setzte sich in Flensburg wie andernorts nach dem Zweiten Weltkrieg eine Baupolitik durch, die sich von den altstädtischen Strukturen lösen und die Innenstadt im Stil der Zeit neu gestalten und mit überdimensionierten Verkehrsbauten überziehen wollte. Dies konnte zwar wegen Geldmangels verhindert werden, doch führte die Planungsunsicherheit zum Verfall insbesondere der nördlichen und der östlichen Altstadt. Zahlreiche Altbauten verschwanden und wurden durch unangepasste Neubauten ersetzt. Dieser Trend wurde erst gegen Ende der 1970er Jahre gestoppt. Trotz erheblicher Verluste bietet Flensburg immer noch das Bild einer weitgehend geschlossen erhaltenen Altstadt im Tal, an die sich die Erweiterungen der Gründerzeit auf den Anhöhen gut anfügen.

  • Johanniskirche, älteste Kirche der Stadt, 12. Jahrhundert
  • Marienkirche, hochgotisch, barock umgestaltet, Turm von 1885, wertvolle Ausstattung
  • Nikolaikirche, gotische Hauptkirche, berühmter Orgelprospekt von Hinrich Ringeringk
  • Heiliggeistkirche, ehemalig Kapelle des Hospitals zum Heiligen Geist
  • Franziskanerkloster, Reste von 1263
  • Nordertor, Wahrzeichen der Stadt
  • Kompagnietor, erbaut 1602, Schifferkompagnie und Hafentor
  • Alt-Flensburger Haus, Elternhaus der Brüder Eckener, Norderstraße 8
  • Flensborghus, ein ehemaliges Waisenhaus, heute dänisches Kulturzentrum, Norderstraße 76
  • Zahlreiche Kaufmannshöfe, vom alten Hauptstraßenzug Holm-Große Straße-Norderstraße abgehend, die größte architektonische Besonderheit der Stadt
  • Südermarkt mit dem ältesten Haus der Stadt
  • Nordermarkt mit dem Schrangen und Neptunbrunnen
  • Rote Straße mit Handwerkerhöfen
  • Jürgenstraße mit dem Gängeviertel, frühere Vorstadt
  • Oluf-Samsons-Gang, Gasse mit kleinen Fachwerkhäusern, das historische „Rotlichtviertel“ Flensburgs
  • Speicherlinie
  • Schiffbrücke
  • geringe Reste der Stadtmauern, an der Nikolaikirche und am Franziskanerkloster
  • Bergmühle und Johannismühle
  • Deutsches Haus, Versammlungs- und Veranstaltungshalle im Zentrum
  • Hauptbahnhof, 1929 fertig gestellt
  • Rathaus, siebzehnstöckiger Kubus von 1964, 1997 totalrenoviert
  • Westindienspeicher
  • Zuckerspeicher
  • Wasserturm Flensburg-Mürwik
  • Idstedt-Löwe, auch Flensburger Löwe, Denkmal auf dem Alten Friedhof, 1862 enthüllt, 1866 nach Berlin abtransportiert, von 1945 - 2011 in Kopenhagen, seit September 2011 wieder in Flensburg auf dem alten Friedhof. Am Heckeshorn in Berlin-Wannsee steht eine Kopie aus dem Jahr 1869.

 
 

1.608 km
0,1 km

Munkwolstruper Weg 35
DE-24988 Oeversee

54.718889 / 9.446111

Bodendenkmal

Munkwolstrup Arnkielpark, Langbett LA31
Munkwolstrup Arnkielpark, Langbett LA31
Munkwolstrup Arnkiel Park Eingang
 

Der Arnkielpark ist eine archäologische Freilichtanlage in Munkwolstrup, einem Ortsteil der Gemeinde Oeversee in Schleswig-Holstein. Er liegt etwa acht Kilometer südlich von Flensburg, nahe der B 76. Auf dem Gelände befinden sich ein Rundhügel und sechs Großsteingräber, darunter ein rekonstruiertes Hünenbett.

Elf Ursprungsteine blieben am großen Langhügel von Munkwolstrup erhalten. Die Umrahmung bestand ehemals aus 132 Findlingen (1,5 bis 2,5 t). Diese größte Anlage (LA 31) ist das ab 2003 rekonstruierte, 75 m lange Hünenbett mit zwei Kammern, das 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Beiderseits des Weges nach Kleinwolstrup liegen rund 25 Grabhügel. Einige der größeren sind im Gelände klar erkennbar. Südlich des Dorfes liegen zwei Hügel in einem Wall.

 

 

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Erstellt am 05.10.2011,

am 09.04.2013

Aktionen

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

5.147

Gesamthöhenmeter Aufstieg

32.767

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,64

Gesamthöhenmeter Abstieg

32.767

GPS-Track-Daten

 

Gesamtzahl Trackpoints

45.304

Trackpoint-Dichte per km

9

Endorte

Start

Trondheim, Sør-Trøndelag, NO (7 m NHN)

Ziel

Santiago de Compostela, Galicia, ES (250 m NHN)

Informations-Quellen

Bemerkungen

Für den Euro Velo 3 Pilgrims Route gibt es noch keinen offiziellen GPS-Track für den gesamten Wegverlauf. Die vorliegende Route ist zusammengestellt aus

  • für Belgien, Frankreich und Spanien sind die Routenverläufe aus mehreren GPS-Tracks übernommen worden.

Die Route kann nur von Trondheim bis Aachen als geklärt angesehen werden. Die Beschilderungen dürften nur den Zeichen der jeweiligen Länder entsprechen.

In Belgien und Nordfrankreich sowie vorder franzöisch-spanischen Grenze weisen die Tracks zum Teil erhebliche Lücken auf. Von Paris bis Bayonne sind die Tracks den Planungsunterlagen auf

entnommen. Die Trassenführung ist danach noch in Diskussion und die Wege selbst sind zum Teil erst im Aufbau begriffen.