Radtour Minden - Solingen
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Erstellt am 05.06.2011,
am 27.03.2012
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Strecken-Merkmale
geplant
gefahren
Gesamtlänge in km
389
0
Gesamthöhenmeter Aufstieg
2.194
0
Durchschn. Steigung Aufstieg %
0,56
-
Gesamthöhenmeter Abstieg
2.090
0
Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten | |
|---|---|
Rechte-Inhaber | |
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-nc-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Link zur Rechtebeschreibung | |
gpx-Datei hochgeladen | durch ThimbleU am 05.06.2011
|
Gesamtzahl Trackpoints
3.236
0
Trackpoint-Dichte per km
8
0
Endorte
Start
Minden, Nordrhein-Westfalen, DE (59 m NHN)
Ziel
Solingen, Nordrhein-Westfalen, DE (163 m NHN)
Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur
Name u. Anschrift
Breite / Länge
Tel.
Fax.
Mobile
Art d. Unterkunft
Radler-freund-lichkeit
Strecken-km
km zur Strecke
Höhe
2 km
0,5 km
50 m




Minden ist eine ostwestfälische Stadt an der Weser in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt blickt auf eine über 1200 jährige Geschichte zurück und wird unter anderem vom Wasserstraßenkreuz geprägt, das von Weser und Mittellandkanal gebildet wird. Nicht weit entfernt bei Porta Westfalica
ist der Durchbruch der Weser durch das Wiehen-/Wesergebirge zu finden. Über Minden führt die Straße der Weserrenaissance
.
Hintergrund
798 wurde die Stadt erstmals urkundlich erwähnt, somit war im Jahr 1998 die 1200-Jahr-Feier der Stadtgründung. 977 wurde das Markt-, Münz- und Zollrecht verliehen. 1648 fiel das ehemalige selbständige Fürstbistum Minden an das Kurfürstentum Brandenburg. 1815 bestimmte das Königreich Preußen Minden zum Verwaltungsmittelpunkt des neugebildeten preußischen Regierungsbezirks Minden. 1915/16 wurde die Stadt durch den Mittellandkanal bzw. durch das Wasserstraßenkreuz an das europäische Kanalwegesystem angeschlossen.
Sehenswürdigkeiten
Kirchen
- ⊙Dom zu Minden
Das größte Sakralbauwerk ist der Mindener Dom Sankt Gorgonius.
Das ursprüngliche Bauwerk ist eine Saalkirche aus dem 8. Jahrhundert die auf dem sogenannten Domhügel errichtet wurde. Im Laufe der Zeit wurde diese Kirche durch ein dreischiffiges Langhaus mit Ostquerhaus und Chor ersetzt. Der Dom in seiner heutigen Form entstand bis zum Ende des 13. Jahrhunderts mit der sich an das spätromanische Chorjoch anschließenden gotischen Halle. Das Gebäude wurde im zweiten Weltkrieg stark zerstört und danach wieder rekonstruiert, sodass die ursprüngliche Form wieder hergestellt ist. Im Inneren besticht der Dom durch die Maßwerkfenster in der Halle und durch die Replik der 1909 an das Bodemuseum in Berlin verkauften Goldenen Tafel die als eines der bedeutendsten Werke der deutschen Gotik war. Sie wurde und wird als Hochaltar eingesetzt.
Weitere bedeutende Kunstwerke sind in der Domschatzkammer ausgestellt. Darunter das aus dem Jahr 1070 stammende Mindener Kreuz, der Petrischrein von 1071 und die Silbermadonna aus dem Jahr 1230. - ⊙St. Simeoniskirche aus dem 13. Jahrhundert
- ⊙St. Mauritiusklosters der Benediktiner aus dem Jahr 1042
- ⊙St. Johannis Kirche aus dem 12./13. Jahrhundert
- ⊙St. Martini Kirche aus dem Jahr 1029
- ⊙St. Marien Kirche um 1030
- ⊙Petri Kirche aus dem Jahr 1743
Bauwerke
- ⊙Das alte Rathaus
Das alte Rathaus in Minden wurde 1260 im gotischen Stil erbaut. Es sollte einen repräsentativen Bau zur Darstellung der gestärkten politischen Macht des Rates gegenüber dem Bischhof sein. Das alte Rathaus lieg im Zentrum der Stadt, ganz in der Nähe des Doms an der Martinitreppe. Vor dem Rathaus befindet sich der Marktplatz. Das neue Rathaus wurde an den Altbau angebaut und beheimatet noch heute den Stadtrat der Stadt Minden. Besonders hervorzuheben ist der Laubengang der sich um das alte Rathaus herumzieht. - ⊙Alte Münze
Die Alte Münze ist ein Bauwerk, das 1260 entstanden ist. Man findet es in der Brüderstraße 2 ganz in der Nähe der St. Martini Kirche. Es ist im Stil der Gotik gebaut, enthält aber auch Elemente der Spätrenaissance. Man nimmt an, dass es als Haus des früheren Munzpräger von Minden diente, da man bei Ausgrabungen eine große Anzahl von Münzen fand. - ⊙Proviantmagazin
Das Proviant-Magazin entstand 1835 als Lager für Lebensmittel der preussischen Armee in der Festung Minden. Es wurde im Stil der Neuromanik erbaut. Die Fassade wurde Minde Sandstein aus dem Wiehengebirge verkleidet. Man findet es oberhalb der Martinitreppe am Martinikirchhof. Heute beheimatet das Proviant-Magazin das Weserkolleg, eine Abendschule, in dem man verschiedene Schulabschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg erreichen kann. - ⊙Martinitreppe Die Martinitreppe verbindet die Ober- und die Unterstadt Mindens miteinander. Vom Rathaus beginnend steigt sie nach Westen zum Proviant-Magazin empor. Man kommt über die Martinitreppe also von der Fußgängerzone in die Obere Altstadt. Von der Martinitreppe aus hat man eine sehr gute Aussicht auf den Marktplatz von Minden. Diese Aussicht sollte man sich nicht entgehen lassen.
- ⊙Fischerstadt
Am westlichen Weserufer befindet sich nördlich der Weserbrücke die Fischerstadt. Diese mittelalterliche Siedlung entstand im 16. und 17. Jahrhundert und wurde, wie es der Name schon sagt, von Fischern besiedelt. Die Fischerstadt war befestigt. Auch das Ufer der Weser wurde mit einer Steinmauer geschützt. Die Siedlung besteht fast ausschließlich aus Fachwerkhäusern. Die Wesermauer ist heute noch erhalten. Ein Besuch in der Fischerstadt lohnt sich auf jeden Fall.
Museen
- ⊙Preußen-Museum, Simeonsplatz 12, 32427 Minden. ☎ +49 571 837280.
Das wichtigste Museum in Minden ist das Preußen-Museum. Das Preußen-Museum teilt sich in den rheinischen Teil, den man in Wesel findet und den westfälischen Teil, das Museum in Minden. Das Museum ist in dem ehemaligen Gebäude der preußischen Defensionskaserne untergebracht. Es liegt am Simeonisplatz. Das 1829 erbaute Gebäude wurde 1995 komplett saniert und neu gestaltet. Eröffnet wurde das Museum 1999. Das Museum erzählt von der preußischen Geschichte in der Garnisionsstadt Minden, zeigt sehr viele Originalexponate und stellt einen Überblick über diesen Teil der Geschichte der Stadt aus.
Geöffnet: Di – So 10.00 – 18.00 Uhr, Mo geschlossen. - ⊙Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde, Ritterstraße 23, 32423 Minden. ☎ +49 571 9724020.
Das Museum befindet sich in der Oberstadt von Minden. Es ist in der sogenannten Museumszeile untergebracht, die sich in der Nähe der St. Martinikirche befindet. Auf mittlerweile über 1000 Quadratmetern werden Exponate aus der Geschichte der Stadt gezeigt.
Geöffnet: Di – So 12.00 – 18.00 Uhr, Mo geschlossen.
Informationen zu Urheber-Rechten | |
|---|---|
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Minden', Wikivoyage, 24. Februar 2026, 03:01 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Minden&oldid=1755183 |
übernommen / bearbeitet am | 12.04.2026
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übernommen / bearbeitet durch |
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2 km
0,5 km
38 m
2 km
0,1 km
50 m
2 km
0,5 km
52 m
Öffnungszeiten
Montag - Freitag 9.00-18.00 Uhr
Samstag 10.00-14.00 Uhr
2 km
1,6 km
42 m
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