Radtour Po-Ebene - Gotthard-Pass - Olten
Tag 2: Verona - Vicenza
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Erstellt am 19.05.2024
am 25.02.2025
Strecken-Merkmale
gefahren
Gesamtlänge in km
75
Gesamthöhenmeter Aufstieg
576
Durchschn. Steigung Aufstieg %
0,77
Gesamthöhenmeter Abstieg
611
Gesamtsattelstunden
4,5
Durchschnittsgeschwindigkeit in km/Std.
16,7
min. Höhe
66
max. Höhe
285
Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten | |
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Rechte-Inhaber | |
Rechte-Ausprägung / Lizenz | cc0: Public Domain keine Rechte vorbehalten |
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gpx-Datei hochgeladen | durch ThimbleU am 25.06.2024
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Gesamtzahl Trackpoints
1.402
Trackpoint-Dichte per km
19
Endorte
Start
Verona, Veneto, IT (106 m NHN)
Ziel
Vicenza, Veneto, IT (71 m NHN)
gefahren am
21.05.2024
Wetter
Bedeckt bis fast bedeckt, trocken, kurze Nieselregenphase. In Vicenza aufklarend bis heiter. 17 bis 22°C.
Unterkunft
B&B Al Ponte
Contrà S.S.Apostoli, 6
IT-36100 Vicenza
Wegweisung
Nicht zielführend beschildert, Schilder der Route I1 nicht immer für Navigation ausreichend.
Beschaffenheit
Überwiegend glatt. Teilstücke schlecht befestigt und holperig.
Steigungs-Verteilung
Reisebericht



Als wir am Morgen die Vorhänge in unserem Hotelzimmer aufzogen, prasselte Starkregen auf die vor unserem Fenster liegenden Tennisplätze. Der Wetterbericht versprach aber einen weitgehend trockenen, wenn auch bewölkten Tag.
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel starteten wir gegen 10:00 Uhr bei nassen Straßen aber ohne Niederschlag.
Verona haben wir nicht besichtigt, weil wir auf einer unserer letzten Touren bereits drei Tage in der Stadt waren. Deshalb radelten wir nur von der Porta Nuova zur Piazza Bra und direkt weiter nach Osten. Von der Piazza Bra bis zur Brücke Ponte Aleardo Aleardi mussten wir im Verkehr mitschwimmen. Vorbei am Cimitero Centrale gelangten wir zum Etsch.
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Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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übernommen / bearbeitet am | 23.02.2025 - 26.02.2025
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Bei San Pancrazio beginnt ein Radweg am Etsch-Ufer, der aber noch voller Pfützen vom regenreichen Morgen war. Nach etwa zwei Kilometern ging es auf schmalen Straßen weiter bis San Martino Buon Albergo. Südlich der Autobahn schlängelt sich die Route weiter auf schmalen Nebenstraßen und teils nur verdichteten Wirtschaftswegen durch die Ebene.
Nach einem Stück auf Provinzstraßen bei Buscolo beginnen die Weinfelder.
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Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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übernommen / bearbeitet am | 23.02.2025 - 24.02.2025
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Wir bleiben auf Nebenstraßen, durchfahren einen Ortsteil von Caldiero und, nachdem wir die Eisenbahnlinie und die Autobahn überquert haben, radeln wir wieder schön auf Nebenstraßen bis San Vittore, ohne dabei auf motorisierten Verkehr zu treffen. Auch auf der Provinzstraße nach Soave treffen wir keinen Verkehr an.
Die Burg oberhalb von Soave ist schon aus einiger Entfernung zu sehen. Innerhalb des Ortes radeln wir zwei Seiten der noch vollständig ummauerten Altstadt ab, bevor wir von Süden durch die Porta Verona in den Ortskern gelangen. Auf glattem Steinpflaster radeln wir die Via Roma hinauf, vorbei an der Chiesa di San Lorenzo und der Chiesa del Domenicani bis zur Porta Aquila im Norden. Zurück über die Parallelstraße verlassen wir den Ort durch die Porta Vicentina.
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übernommen / bearbeitet am | 24.02.2025
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Von Soave radeln wir südwärts Richtung Autobahn, trotzdem treffen wir kaum Fahrzeuge auf der Povinzstraße an. Neben der Autobahn verläuft die Provinzstraße östlich nach Monteforte d'Alpone, zunächst durch Weinfelder, schließlich durch ein Gewerbegebiet und danach Wohn- und Geschäftsstraßen hinauf in das alte Zentrum. Dort steht oberhalb einer 42-stufigen breiten Treppe die Parrocchia di Santa Maria Maggiore. Oberhalb der Treppe das Portal mit vierzehn Säulen mit korinthischen Kapitellen. Rechts daneben das Rathaus und der Palazzo Vescovile.
Wir versuchen den Ort ostwärts zu verlassen, stoßen aber auf eine Straßensperrung, bei der es kein Durchkommen gibt. Deshalb müssen wir einen größeren Bogen weiter nördlich fahren.
Wieder auf dem Track radeln wir ostwärts für bald zehn Kilometer durch Weinfelder bis nach Montebello Vicentino.
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übernommen / bearbeitet am | 24.02.2025 - 26.02.2025
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Hinter dem Ort nach Überquerung des Kanals ist der Radweg, auf dem unser Track verläuft, gesperrt. Wir folgen stattdessen der Beschilderung des I1. So radeln wir weiter ostwärts.
Wenige Meter radeln wir am Fiume Gua entlang. Kraftvoll strömt das Wasser des Flusses vorbei, auch die Ufer stehen unter Wasser. Der Regen der letzten Tage wirkt hier mächtig nach.
Wir radeln weiter auf dem Radweg I1 in der Hoffnung, dass sich dieser bald nordwärts wendet und wir unseren geplanten Track wieder erreichen. Doch mit zunehmender Strecke schwindet diese Hoffnung. Stattdessen nähern wir uns Brendola, dessen Türme schon aus der Ebene oben am Hang verteilt zu sehen sind. Im Ort selbst ist die Beschilderung unklar und erst nach einigem Suchen finden wir die Route wieder.
Es geht hinauf. Auf einem Sattel steht die Incompiuta, die Unvollendete. Die Anfang des 20-ten Jahrhunderts begonnene Kathedrale wurde aufgrund des 2. Weltkrieges nicht weiter gebaut.
Weiter radeln wir aufwärts in die Hügel der Colli Berici. Währenddessen läuten oberhalb von uns die Glocken der Chiesa di San Michele Arcangelo in Brendolo.
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übernommen / bearbeitet am | 24.02.2025 - 26.02.2025
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Insgesamt sind es etwa 200 Höhenmeter, bis wir kurz vor Perarolo den Scheitelpunkt erreichen. Danach rollen wir bis hinter Arcugnano fast nur noch abwärts. Die Strecke ist schön und windet sich an den Hügeln entlang. Mit kleinen Gegenanstiegen radeln wir auf der Provinzialstraße weiter. Unerwartet ragt dann die Basilika Santa Maria von Monte Berico vor uns auf. Der Komplex besteht aus der Wallfahrtskirche und einem Kloster. Nordwestlich daneben befindet sich eine Aussichtsterrasse, von der man einen umfassenden Blick hinunter auf Vicenza hat.
Von Brendola bis hier hatten wir auf der Provinzialstraße fasst keinen motorisierten Verkehr.
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025
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Vom Monte Berico rollen wir steil hinunter nach Vicenza. Der Weg in die Altstadt ist einfach zu finden. Nach unserer Unterkunft suchen wir etwas länger. Schließlich treffen wir uns Vermieterin nach einem Anruf auf der Straße und sie führt ins in einen Innenhof, in dem der Eingang zum B&B liegt. Die Fahrräder sind schnell in einer sehr engen aber abschließbaren Garage untergebracht.
Wir selbst erhalten ein Zimmer im Untergeschoss mit Balkon zum Fiume Retrone.
Unsere herzliche Vermieterin gibt uns noch Tipps für die Erkundung der Altstadt und für das Abendessen.
Dann machen wir uns bei Sonnenschein auf zum Bummel durch Vicenza und erleben eine sehr angenehme überschaubare und schöne Stadt, die ihre mittelalterlichen Strukturen stilvoll erhalten hat und voller Leben ist.
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Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025 - 26.02.2025
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Zum Abendessen haben wir uns an eine der Empfehlungen unserer Vermieterin gehalten und auch ihre Tipps zur Auswahl typischer Gerichte beherzigt.
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025
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