Radtour Po-Ebene - Gotthard-Pass - Olten
Tag 3: Vicenza - Padua
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Erstellt am 19.05.2024
am 26.02.2025
Strecken-Merkmale
gefahren
Gesamtlänge in km
44
Gesamthöhenmeter Aufstieg
77
Durchschn. Steigung Aufstieg %
0,18
Gesamthöhenmeter Abstieg
95
Gesamtsattelstunden
2,6
Durchschnittsgeschwindigkeit in km/Std.
16,9
min. Höhe
12
max. Höhe
38
Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten | |
|---|---|
Rechte-Inhaber | |
Rechte-Ausprägung / Lizenz | cc0: Public Domain keine Rechte vorbehalten |
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gpx-Datei hochgeladen | durch ThimbleU am 25.06.2024
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Gesamtzahl Trackpoints
740
Trackpoint-Dichte per km
17
Endorte
Start
Vicenza, Veneto, IT (32 m NHN)
Ziel
Padova, Veneto, IT (14 m NHN)
gefahren am
22.05.2024
Wetter
Bedeckt bis fast bedeckt, anfangs trocken, ab 13:00 Uhr leichter Regen. Zwischen drei Gewitterzellen nach Padua gelangt. 15 bis 23°C.
Unterkunft
B&B Villa Rosa
Vicolo delle Camelie, 2
IT-35124 Padova
Wegweisung
Beschilderung der Radroute I1, für die Navigation ausreichend.
Beschaffenheit
Ganz überwiegend glatte gut fahrbare Oberfläche.
Steigungs-Verteilung
Reisebericht



Der Blick vom Balkon unseres Zimmers erfreute uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Ein gutes Frühstück mit Weißbrot, Maisbrot, zwei Marmeladen, Obstsalat, Cerealien, Eiern, Fruchtcocktail mit Joghurt, frischen Erdbeeren, Kaffee und Tee konnten wir im Wohnzimmer der Vermieterin genießen.
Wir haben heute nur eine relativ kurze Strecke von 45 Kilometern vor uns und werden die gesamte Strecke am Fluss Bacchiglione entlang radeln. Deshalb entschlossen wir uns, zunächst noch das Teatro Olimpico zu besichtigen. Gestern Nachmittag war es bereits geschlossen. Es liegt nur 500 Meter vom B&B entfernt.
Es ist das erste freistehende autonome Theatergebäude, das seit dem Ende der Antike in Europa errichtet wurde. Architekt des Theaters ist Andrea Palladio. Das Gebäude ist äußerlich eher unscheinbar. Dafür beeindruckt der Zuschauerraum und das Bühnenhaus umso mehr.
Informationen zu Urheber-Rechten | |
|---|---|
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025 - 26.02.2025
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Um kurz nach elf Uhr sitzen wir auf dem Sattel. Wir radeln zunächst südwärts aus der Altstadt hinaus und nach gut einem Kilometer sind wir auf einem Radweg, der bis Longare auf einer ehemaligen Bahntrasse verläuft.
In Longare queren wir an das gegenüberliegende Ufer des Bacchiglione, der Hochwasser führt. Weiter radeln wir auf der Krone des Hochwasserdeichs.
Bei Colzè treffen wir auf eine große Herde von mehreren hundert Schafen. Dazwischen einige Ziegen und Esel.
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Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025
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Auf der Deichkrone radeln wir weiter nach Case Borgo. Wenig weiter queren wir den Bacchiglione hinüber zum Südufer. Dort sind wir bald wieder im Überschwemmungsgebiet und radeln auf Dämmen oder Deichen, teilweise beidseits von Wasser umgeben.
In Monegaldella führt der Track wieder auf das nördliche Ufer. Die Straße hinüber ist aber gesperrt und es wird von der Polizei kontrolliert, dass niemand einen Versuch unternimmt, die überschwemmte Straße zu benutzen.
Wir radeln stattdessen auf der Provinzialstraße weiter bis Cervarese Santa Croce. Dort gelangen wir wieder auf einen Deich, sind aber bald schon wieder zurück auf der Straße. Inzwischen donnert es in einigem Abstand um uns herum. Wir scheinen von Gewitterzellen umgeben. Aber es regnet nicht.
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Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025
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Bei San Marco tut es dann unerwartet einen Donnerschlag und wir schrecken zusammen. Das war nah. Wir stehen am Gebüschrand und fühlen uns gar nicht wohl. Zusätzlich beginnt es leicht zu regnen.
Glücklicherweise entfernt sich das Donnergrollen wieder.
Die Querung des Flusses ist auch vor Saccolongo nicht möglich. Deshalb müssen wir in Saccolongo auf die Straße zurück und fahren auf dieser durch den Ort. Einen durchgehenden Radstreifen gibt es hier nicht. In Selvazzano Dentro ist es die gleiche Situation. Während eines kräftigen Regenschauers stellen wir uns unter.
Als der Regen nachlässt, fahren wir weiter. In Tencarola kommen wir über die Brücke und sind wieder auf dem geplanten Track. Es hat wieder begonnen zu regnen. Hinter Tencarola radeln wir wieder auf dem Hochwasserdeich, der hier nah am Flussbett verläuft. Der Regen wird heftiger. Ein einmündender Fluss macht es erforderlich 800 Meter vom Bacchiglione weg zu radeln und am gegenüberliegenden Ufer wieder zurück. Vor dem Flughafen kommen wir so gerade noch auf glitschigem Untergrund unter der Brücke hindurch, so hoch steht das Flusswasser.
Nach drei weiteren Kilometern erreichen wir den Abzweig zu unserer Unterkunft. Triefend vor Nässe kommen wir am B&B an. Leider ist der Vermieter gerade nicht anwesend, aber telefonisch gibt er uns den Code und wir können ins Zimmer.
Nach Eintreffen des Vermieters werden die Fahrräder noch schnell in der Garage verschlossen.
Die warme Dusche tut gut und bis wir fertig sind für die Erkundung der Altstadt hat sich das Wetter gebessert. Der Wetterbericht sagt für den Rest des Tages keinen Regen mehr voraus.
Die Porta Santa Croce ist nur wenige Meter vom B&B entfernt. Von dort gehen wir zum Prato della Valle. Es ist nicht nur der größte Platz der Stadt, sondern auch einer der größten innerstädtischen Plätze Europas.
Direkt am Prato liegt die Basilika Santa Giustina, eine der größten Kirchen der Welt, die wir ausgiebig besichtigen. In der Kirche sind die angeblichen Gebeine des Evangelisten Lukas in einem kostbaren Sarkophag im linken Querschiff bestattet, sie kamen wohl im 12. Jahrhundert nach Padua, und sind seit 1562 in der Basilika Santa Giustina.
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Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025 - 26.02.2025
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Als wir die Kirche verlassen wollen, prasselt draußen ein heftiger Regen nieder. So heftig, dass wir eine weitere halbe Stunde in der Kirche bleiben.
Nachdem der Regen nachgelassen hat, gehen wir zur Basilica di Sant’Antonio. In der dem Heiligen Antonius von Padua gewidmeten Kirche befindet sich im linken Querhaus dessen Grabkapelle. Gegenüber im rechten Querschiff die Kapelle des heiligen Jacobus mit herrlichen Fresken. Aber auch alle weiteren Teile der 115 Meter langen und 55 Meter breiten Kirche sind reich ausgestattet und sehr sehenswert.
Vorbei an der Sakristei gelangt man vom rechten Querschiff in drei der vier Kreuzgänge.
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025 - 26.02.2025
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Weiter gehen wir die Via del Santo hinauf und biegen dann westlich ab über die Piazza dei Frutti und Piazza dei Signori bis zur Piazza del Duomo.
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übernommen / bearbeitet am | 25.02.2025 - 26.02.2025
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Mit dem Abendessen haben wir uns etwas schwergetan. Die Anzahl der online zu findenden Restaurants ist für die Größe der Stadt gering. Und die wenigen Restaurants hatten überwiegend keine freien Plätze mehr. Schließlich wurden wir in einem Schnellrestaurant satt.
Beim Rückweg über den Prato della Valle war dieser bereits im Licht der Abenddämmerung.
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übernommen / bearbeitet am | 26.02.2025
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