Radtour Venetien - Tirol - Schwaben
Etappe 2: Treviso - Bassano del Grappa
![]()
Bitte warten - Kartendaten werden geladen
Erstellt am 18.05.2025
am 10.09.2025
Strecken-Merkmale
gefahren
Gesamtlänge in km
56
Gesamthöhenmeter Aufstieg
190
Durchschn. Steigung Aufstieg %
0,34
Gesamthöhenmeter Abstieg
63
Gesamtsattelstunden
3,3
Durchschnittsgeschwindigkeit in km/Std.
17,0
min. Höhe
13
max. Höhe
140
Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten | |
|---|---|
Rechte-Inhaber | |
Rechte-Ausprägung / Lizenz | cc0: Public Domain keine Rechte vorbehalten |
Link zur Rechtebeschreibung | |
gpx-Datei hochgeladen | durch ThimbleU am 05.06.2025
|
Gesamtzahl Trackpoints
808
Trackpoint-Dichte per km
14
Endorte
Start
Treviso, Veneto, IT (13 m NHN)
Ziel
Bassano del Grappa, Veneto, IT (140 m NHN)
gefahren am
24.05.2025
Wetter
Leicht bewölkt, trocken, windstill. 17 bis 24°C.
Unterkunft
Hotel Al Castello
Via Bonamigo, 19
IT-36061 Bassano del Grappa
Wegweisung
Bis Santa Cristina I5, ausreichend für die Navigation. |
|
Ab Santa Cristina ohne zielführende Beschilderung. |
|
Beschaffenheit
Durchweg glatte gut fahrbare Oberflächen (82 km Asphalt, 1 km verdichtet, 2 km Pflaster)
Steigungs-Verteilung
Reisebericht



Vom Hotel radeln wir ein kurzes Stück leicht aufwärts bis zum Dom und danach westlich zur Porta Santi Quaranta. Nach einem kurzen Fotostopp fahren wir auf dem Radstreifen neben der Straße.
Vor dem Tunnel, der die Eisenbahngleise unterquert, werden wir von einer Anwohnerin zurechtgewiesen, weil wir nicht rechtzeitig aus dem Sattel gestiegen sind. Nur Schieben ist im Tunnel erlaubt.
Direkt hinter dem Tunnel beginnt der Radweg I5 Treviso - Ostiglia. Auf der ehemaligen Bahntrasse radeln wir auf verdichteter Oberfläche. Bäume und Büsche säumen die Strecke, Ausblicke in die umliegende Landschaft sind selten möglich.
In Santa Cristina verlassen wir den I5. Auf selbst zusammengestellter Route radeln wir westwärts. Zunächst überwiegend auf Nebenstraßen. Nach vier Kilometern dann entlang der SP5 auf einem Radweg neben der Straße. Der Radweg ist aber nicht durchgängig vorhanden. Immer wieder sind auch Abschnitte auf der Straße zu fahren.
Hinter Cavasagra kommen wir an der Villa Corner vorbei. Ein ansehnliches Anwesen. Die Villa stammt aus dem 16. Jahrhundert. Heute befindet sich ein Hotel darin, es bezeichnet sich auf seiner Web-Seite als radfahrerfreundlich und hat durchaus moderate Preise.
Informationen zu Urheber-Rechten | |
|---|---|
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Link zur Rechtebeschreibung | |
übernommen / bearbeitet am | 02.09.2025 - 10.09.2025
|
übernommen / bearbeitet durch |
|






Der halbe Weg nach Castelfranco seit Verlassen des I5 ist nun bereits geschafft. Die Route verläuft mit gleichbleibenden Eindrücken weiter bis Castelfranco. Die letzten Meter vor der Altstadt im Stop and Go zwischen Autos im Takt der Ampel.
Das erste, was wir von der Altstadt wahrnehmen, ist der Torre Civca, der das östliche Stadttor überragt. Von dort bis zur Ortsmitte an der Piazza San Liberale sind es nur knapp 150 Meter. Südlich des Platzes befindet sich die Kathedrale, nördlich das Rathaus.
Während wir auf der Piazza rasten, verlässt eine Hochzeitsgesellschaft das Rathaus. Zuletzt kommt das Brautpaar. Nach einigen Zeremonien, der Gratulationskur und einigen Plauderein zwischen den Gästen begibt sich die Gesellschaft Zug um Zug ins neben dem Platz liegende Bistro.
Wir besichtigen den Duomo und steigen dann wieder auf den Sattel. Die Route führt uns weiter westwärts.
Informationen zu Urheber-Rechten | |
|---|---|
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Link zur Rechtebeschreibung | |
übernommen / bearbeitet am | 02.09.2025
|
übernommen / bearbeitet durch |
|








Nachdem wir das Westtor von Castelfranco passiert haben, können wir im Blick zurück die Reste der mächtigen, ursprünglich 17 Meter hohen Befestigungsmauer mit davorliegendem Wassergraben sehen.
Bis Cittadella radeln wir mehr als bisher auf der Straße, ein langes Stück vor Cittadella durch Gewerbegebiete. Dann kommen wir von Süden an das Stadttor Porta Padua. Die einsehbaren Stadtmauern wirken mächtiger und besser in Schuss als in Castelfranco. Durch das Tor gelangen wir in die ehemalige Festung. Der Weg bis zur Ortsmitte ist hier etwas länger als in Castelfranco. An der Piazza G. Scalco finden wir ein Café, in dem wir unsere Nachmittagspause einlegen. Wir genießen den Cappuccino und das Gebäck und beobachten die Gäste des Cafés und das Treiben auf der Piazza.
Informationen zu Urheber-Rechten | |
|---|---|
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Link zur Rechtebeschreibung | |
übernommen / bearbeitet am | 02.09.2025
|
übernommen / bearbeitet durch |
|




Durch die Porta Treviso gehen wir auf das letzte Teilstück zu unserem Tagesziel. Wir radeln das nordöstliche Viertel der Stadtmauer entlang zur Porta Bassano. Hier im Norden ist die Stadtmauer wesentlich eindrucksvoller in ihrer Wehrhaftigkeit als an der Porta Padua.
Durch die nördliche Vorstadt gelangen wir zur SS47, auf und neben der wir 1½ Kilometer bleiben. Dann wechseln wir auf eine verkehrsarme Parallelstraße östlich davon. Auf der fahren wir sechs Kilometer durch überwiegend locker bebaute Gebiete.
Danach kommt eine knappe halbe Stunde auf stärker befahrenen Straßen. Ein Radstreifen ist nur abschnittsweise vorhanden.
Durch das südöstliche Stadttor gelangen wir in die Altstadt. Hier sind nur noch vereinzelt Autos unterwegs. Durch geplasterte Gassen radeln wir vorbei an der Piazza Liberta hinau zur Piazza Terraglio. Direkt am Tor zur Burg liegt unser kleines Hotel.
Die Fahrräder werden im sehr warmen Heizungskeller am Rand des Innenhofes eingeschlossen. Wir bekommen ein kleines dreieckiges Zimmer im zweiten Obergeschoss.
Um halb vier am Nachmittag begeben wir uns frisch geduscht auf die Erkundung der Stadt.
Zunächst besichtigen wir das Burggelände. Die Mauern sind aus kugeligen Flusssteinen gemauert. Durch ein Tor gelangen wir auf einen äußeren Verteidigungsbereich. Dieser führt um den Dom herum und endet oberhalb des Brenta-Tales nahe dem Torre dell'Ortazzo an der Südwest-Ecke der Burg. Von hier hat man einen freien Blick auf den Ponte Vecchio oder Ponte degli Alpini.
Auf dem Weg zurück besichtigen wir die Kirche innerhalb des Burggeländes, den Duomo di Santa Maria in Colle.
Informationen zu Urheber-Rechten | |
|---|---|
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Link zur Rechtebeschreibung | |
übernommen / bearbeitet am | 02.09.2025 - 10.09.2025
|
übernommen / bearbeitet durch |
|










Danach schlendern wir hinunter zur Piazza Libertà. Auf der Ecke vor dem Platz befindet sich das Rathaus, dessen Loggia di Piazza kann man über eine kurze Treppe erreichen und kann vor dort den Platz überblicken.
Schräg gegenüber liegt die Chiesa di San Giovanni Battista. Im Kirchenschiff gab es eine Kunstausstellung.
Von der Piazza gehen wir hinunter an die Brenta. Hier wird der (Touristen-)Trubel stärker. Die Ponte Vecchio ist nur für Fußgänger frei. Das blaugrüne Wasser der Brenta fließt ruhig das Tal hinunter. Am westlichen Ufer schließt sich ein ruhiges Sträßchen mit einigen Restaurants und Bars an. Rechts neben der Brücke geht eine steile Treppe hinunter ans Ufer. Von dort kann man die Konstruktionsweise der Brücke gut einsehen.
Zurück in der Altstadt schlendern wir auf der Suche nach einem Restaurant fürs Abendessen über die Pizza Garibaldi bis an den östlichen Rand der Altstadt.
Informationen zu Urheber-Rechten | |
|---|---|
Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
Link zur Rechtebeschreibung | |
übernommen / bearbeitet am | 02.09.2025
|
übernommen / bearbeitet durch |
|











