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Radtour Lissabon - Caminha

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Höhen-Profil Radtour Lissabon - Caminha

Erstellt am 04.12.2017,

am 04.12.2017

Strecken-Merkmale

geplant

gefahren

Gesamtlänge in km

612

0

Gesamthöhenmeter Aufstieg

6.529

0

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,07

-

Gesamthöhenmeter Abstieg

6.532

0

GPS-Track-Daten

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biroto-Redaktion & biroto-Contributors

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durch biroto-Redaktion am 04.12.2017

Gesamtzahl Trackpoints

7.481

0

Trackpoint-Dichte per km

12

0

Endorte

Start

Lisbon, Lisboa, PT (4 m NHN)

Ziel

Caminha e Vilarelho, North, PT (1 m NHN)

Etappen

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

0 km
2,3 km
33 m

 

PT-1150-010 Lisboa

 

Hotel ohne Restaurant (garni)

 

0 km
2,2 km
34 m

 

PT-1150 Lisboa

 

Ferienwohnung/ Ferienhaus/Apartment

 

0 km
0,9 km
9 m

PT-1100 Lisboa

 

Historische(s) Gebäude

Beautiful narrow street in Baxia, Lisbon
Basílica da Estrela, Lisboa

Die bunte Metropole Lissabon (portugiesisch: Lisboa) ist die Hauptstadt Portugals. Nicht nur in ihrer Architektur, auch in ihrer Kultur und in ihren Menschen spiegelt sich die Vielfalt ihrer Geschichte wider. Nahezu die Hälfte aller Ausländer Portugals ist hier zu Hause. Im alten Lissabon ist das maurische Erbe spürbar, die jüngere Geschichte brachte afrikanische und südamerikanische Einflüsse. Reichtum und Armut verschmelzen im Herzen der Stadt in Baixo und Chiado. Nur hier, so meint man, konnte die traurig schöne Musik des Fado entstehen. Leise tönt das portugiesische Äquivalent zum Blues in den Bars und lässt das Lebensgefühl der Portugiesen, die Lust am süßen Schmerz (Saudade), in das Herz fließen. Daneben schreit sie aufdringlich einem aus den Lautsprechern der CD-Geschäfte unterhalb des Elevador Santa Justa entgegen, während sie 30 m höher auf dem Übergang des Elevador die Hintergrundmusik zur Stadtkulisse bildet. Unten balgen sich streunende Hunde, und der Besitzer eines anderen hebt dessen Geschäft mit einer Plastiktüte auf. Lissabon lebt unter der Patina des vergangenen Ruhms der Entdeckerzeit und brach mit seinem neuen Stadtviertel Parque das Nações in das neue Jahrtausend auf.

Geschichte

Lissabon ist ähnlich wie Rom auf sieben Hügeln erbaut, wenngleich es sich weit darüber hinaus ausgebreitet hat. Der Legende nach soll Odysseus die Stadt gegründet haben, so behauptet zumindest Plinius der Ältere. Sicher ist, dass bereits die Phönizier und Karthager diesen Hafen genutzt haben. Die Römer nannten die Stadt ab dem 2. vorchristlichen Jahrhundert Olispio und um 48 v. Chr. wurde sie durch Julius Caesar als Felicitas Julia Hauptstadt der Provinz Lusitania. Knapp 800 Jahre später um 719 eroberten die Mauren die Stadt, deren Einflüsse vor allem in der Alfama noch zu spüren sind. Unter den Mauren erblühte Lissabon.

Unter dem König Dom Alfonso Henriques wird die Stadt 1147 zurückerobert. In den folgenden 300 Jahren entwickelt sich Lissabon zu einer Metropole der damaligen Zeit. Vasco da Gama brach 1497 auf, um Afrika zu umsegeln und so den Seeweg nach Indien zu finden. Bei seiner Rückkehr im September 1499 wurde ihm ein großer Empfang bereitet und es folgten zahlreiche Ehrungen. In Folge der Vormachtstellung der Portugiesen auf diesem Seeweg blüht der Handel mit den Kolonien weiter auf und neue werden gegründet. Infolgedessen gilt das reiche Lissabon zu Beginn des 16. Jahrhunderts als größte Stadt der Welt (zumindest der bekannten). Im Jahr 1506 kam es im Zuge einer Dürreperiode und einer Pestepedemie zu einem Massaker an den Juden Lissabons, die 1497 zwangschristianisiert wurden. Vor allem am Rossio wurden zahlreiche Frauen, Kinder und Männer abgeschlachtet oder lebendig verbrannt. Zahlreiche Juden verließen in der Folge die Stadt (vor allem Alfama), um beispielsweise in Istanbul Asyl zu bekommen.

Zwei weitere Katastrophen suchten die Stadt in den folgenden 200 Jahren heim. Zum einen die Pestepidemie von 1569, die geschätzte 60.000 Menschenleben forderte, und zum anderen das Große Beben von 1755, das nahezu die gesamte Stadt zerstörte. Eine Ausnahme bildeten Teile der Alfama, in der heute noch ein Hauch des alten Lissabon weht. Im Zuge des Wiederaufbaus entstand die Unterstadt, die Baixa, mit ihrer barocken, rechtwinkligen Anlage.

Stadtteile

Hier werden vor allem die touristisch relevanten Stadtteile beschrieben. Administrativ ist Lissabon in 4 Bezirke, die sogenannten Bairros, und 53 Stadtgemeinden, die Freguesias, aufgeteilt.

Baixa

Die Unterstadt Baixa ist das wirtschaftliche Herz der Stadt, die nach dem Erdbeben von 1755 schachbrettartig neu angelegt wurde, mit breiten Prachtstraßen und großzügigen Plätzen, das ganze flankiert von neoklassizistischen Prachtbauten.

Die Unterstadt liegt zwischen den hügeligen westlichen Altstadtvierteln Bairro Alto u. Chiado und dem östlichen alten maurischen Viertel Alfama und der Festung Castelo Sao Jorge. Die nördliche Begrenzung ist der Platz Praça Dom Pedro IV (Rossio) und die südliche zum Rio Tejo der Praça do Comércio mit seinen Arkaden und dem imposanten Torbogen als Eingang zur Rua Augusta, die als Fußgängerzone die Einkaufsmeile bildet. Von Straßenmalereien (von schön bis maximalem Touristennepp) über Bekleidung und Lebensmittel ist hier alles zu finden. Auf der Westseite der Baixa steht an der Rua Aurea Lissabons berühmter Aufzug Elevador da Santa Justa. Mit ihm gelangt man bequem in den Stadtteil Chiado.

Alfama

Die Alfama ist das noch ursprünglichste Stadtviertel der Stadt. Es hatte das große Erdbeben fast unbeschadet überstanden. Westlich des Baixo gelegen besticht dieses alte Viertel durch seine engen und verwinkelten Gassen. Hier findet man zahlreiche kleinste Cafés und Geschäfte. Der Fado ist hier zu Hause, was auch durch das Fado Museum (Casa de Fado) in eindrücklicher Weise dargestellt wird. Zum Baixo hin befindet sich die Kathedrale Santa Maria Maior da Sé, die im 12. Jahrhundert als romanische dreischiffige Basilika an Stelle einer wohl fünfschiffigen Moschee erbaut wurde. Unmittelbar unterhalb davon befindet sich am Largo de Santo Antonio (wenige Schritte bergab vom Haupteingang) eine barocke Kapelle an der Stelle des Geburtshauses des heiligen Antonius. Über dem Stadtteil thront das Castelo Sao Jorge, Lissabons Festung.

Bairro Alto

Das Bairro Alto hat zwei Gesichter. Tagsüber sind die engen Gassen dieses Altstadtviertels fast verlassen und ruhig. Kinder spielen auf den Straßen. Der allgemeine Autoverkehr ist ausgesperrt, nur Anwohner und Lieferanten dürfen hinein. Erst am Nachmittag öffnen trendige Boutiquen, Plattenläden und Shops für allerhand nützliche und unnütze Designartikel. Nachts ist es kaum wieder zuerkennen. Dann öffnen sich in den Straßen zwischen der Rua do Norte und der Rua da Rosa die schweren, am Tag verschlossenen Holztüren. Musik dringt nach außen. Das Bairro Alto erwacht. Das Bairro Alto ist das Ausgehviertel Lissabons. Hier gibt es alles vom Fado-Lokal bis zur trendigen Disko und von der einfachen Tasca, wo die traditionelle Caldo Verde (eine Art Kohlsuppe) serviert wird, bis zum Edelrestaurant.

Chiado

Das Stadtviertel Chiado liegt zwischen der Baixa und dem Bairro Alto. Es ist bequem mit der Metro (Station Baixa-Chiado) zu erreichen. Bei einem Brand im Jahre 1989 wurde ein Teil der Gebäude, vor allem an der Rua do Carmo, zerstört. Die historischen Fassaden blieben jedoch zum Glück erhalten und wurden später saniert. Innen wurden die Gebäude nach Plänen des portugiesischen Architekten Siza Vieira vollkommen neu und modern gestaltet. Hauptschlagader des Chiado-Viertels ist die Rua Garrett, teilweise Fußgängerzone. Diese ist eine der teuersten Einkaufsstraßen Portugals. Neben internationalen Modegeschäften findet man hier auch Geschäfte portugiesischer Silberschmiede. Eine Besonderheit in der Rua do Carmo ist das wohl kleinste Modegeschäft Lissabons. Auf nur wenigen Quadratmetern werden dort Handschuhe verkauft. Chiado war um die vorletzte Jahrhundertwende das Viertel der reichen Lissboneten und Bohémiens. Einige Handlungen der Romane des Schriftstellers Eça de Queiroz sind hier angesiedelt.

Sehenswürdigkeiten

  • Castelo de São Jorge. Öffnungszeiten: März bis Oktober 9:00 – 21:00 Uhr, November bis Februar 9:00 – 18:00 Uhr. (Stand 2011). Der Eintritt beträgt für Touristen 7,50 €, Studenten bis 25 J., Erwachsene über 65 J. und Familien mit Kindern unter 18 J.: 3,50 €, Einwohner sowie Kinder unter 10 J. haben freien Eintritt .
    Die Festungsanlage steht über der Stadt mit den Resten bzw. die in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wiederaufgebauten Mauern der Burg. Die Burg wurde von den Mauren gebaut, die sie 1147 an Alfons den Eroberer verloren. Sie wurde danach jahrhundertelang als Königsburg genutzt. Ein Besuch lohnt sich schon wegen der hervorragenden Aussicht.
  • Miradouros (Aussichtspunkte) - Neben dem Blick von der Burg (Castelo) bieten die folgenden Aussichtspunkte eine lohnende Perspektive:
    • Miradouro São Pedro de Alcântara im Bairro Alto - Blick über die Unterstadt zur Burg
    • Convento Nossa Senhora da Graça - Blick nach Westen über die Stadt (Sonnenuntergang!).
    • Miradouro de Monte Aguro - Kleiner Garten mit Café. Blick nach Südwesten über die Stadt.
    • Miradouro de Santa Luzia - Blick über den Stadtteil Alfama und den Tejo zum anderen Flussufer.
  • Kathedrale (Sé) im Stadtteil Alfama - im Ursprung romanische Kirche (12. Jahrhundert) mit vielen späteren Umbauten, Sitz des röm.-kath. Erzbischofs (Patriarch) von Lissabon (Eintritt frei).
  • Botanischer Garten (Jardim Botanico da Universidade de Lisboa)
  • Parque Eduardo VII − Park mit Ausblick von der oberen Terrasse über die Avenida da Liberdade bis hinunter zum Rio Tejo.

Museen

Zahlreiche Museen locken den Besucher. Häufig ist am Sonntag bis jeweils 14:00 Uhr freier Eintritt, unter anderem im Ethnologischen Museum in der Av. Ilha de Madeira oberhalb des Mosteiro dos Geronimos, die Sammlungen des Mosteiro und einige mehr.

  • Museu Calouste Gulbenkian − Rund 6000 Kunstwerke, die von mesopotamischen Skulpturen bis hin zu Gemälden französischer Impressionisten reichen, präsentiert die Sammlung des milliardenschweren Armeniers Gulbenkian. − Geöffnet: Di. - So. von 10 - 17.45 Uhr, Eintritt: 4 € − Metro: S. Sebastião or Praça de Espanha stations
  • Museu Nacional de Arte Antiga − Nationalmuseum für Alte Kunst u.a. Hieronymus Bosch: Die Versuchung des Heiligen Antonius; Eintritt 5 €
  • Museu Nacional do Azulejo − Das Museum dokumentiert die Entwicklung der portugiesischen Kachelkunst
  • Casa-Museu - Dr. Anastácio Gonçalves
  • Museu do Chiado - Museu Nacional de Arte Contemporânea
  • Museu da Música
  • Museu Nacional de Arqueologia
  • Museu Nacional dos Coches
  • Museu Nacional de Etnologia
  • Museu Nacional do Teatro e Museu Nacional do Traje e da Moda
  • Museu da Carries − Straßenbahnmuseum

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Text(e) übernommen von:

Wikivoyage-Bearbeiter, 'Lissabon', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 29. Juli 2016, 12:12 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Lissabon&oldid=943715> [abgerufen am 20. August 2016]

übernommen / bearbeitet am

20.08.2016 - 20.09.2016

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

0 km
0,1 km
0 m

Departure Cais do Sodré 

05h06h07h08h09h10h11h12h13h14h15h16h17h18h19h20h21h22h23h00h01h
 3500 15 07 05 00 07 10 20 05 05 02 00 00 05 05 15 09 21 20 00
 07 22 17 121027 25 35 20 201710 10 10 26 40 33 45 40
 25 30 25 22 2852 40 50 35 35 30 20 20 20 50 57
 32 42 35 32 42 57 504745 30 25 30
 50 47 45 37 40 35 40
 58 57 5547 50 45 50
 55

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übernommen / bearbeitet am

20.08.2016

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0 km
1,9 km
8 m

PT-2800 Ligação Cacilhas

 

Fähr-Terminal

Departure Cacilhas 

05h06h07h08h09h10h11h12h13h14h15h16h17h18h19h20h21h22h23h00h01h
 20 12 02 05 00 15 15 10 00 05 05 05 05 05 07 14 27 21 09 05 20
 48 20 10 10 10 30 40 25 20 20 20 1515 12 17 38 57 45 33 40
 55 37 15 20 20 55 55 40 35 35 33 30 25 22 25 55
 45 27 30 25 50 50 47 45 35 32 35
 35 40 35 55 45 37 52
 45 50 45 55 50
 55 55 57

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20.08.2016

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