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Fränkische Saale-Radweg

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Höhen-Profil Fränkische Saale-Radweg

Erstellt am 25.04.2012,

am 28.07.2017

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

127

Gesamthöhenmeter Aufstieg

817

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,64

Gesamthöhenmeter Abstieg

1.132

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

Openstreetmap and Contributors + biroto-Redaktion (biroto.eu)

Rechte-Ausprägung / Lizenz

Enthält Daten von OpenStreetMap, die hier unter der Open Database License(ODbL) verfügbar gemacht werden

Link zur Rechtebeschreibung

opendatacommons.org/licenses/odbl/

gpx-Datei übernommen aus

www.openstreetmap.org/browse/relation/180794

gpx-Datei hochgeladen

durch biroto-Redaktion am 28.07.2017

Gesamtzahl Trackpoints

2.094

Trackpoint-Dichte per km

16

Endorte

Start

Gemünden am Main, Bayern, DE (155 m NHN)

Ziel

Gompertshausen, Thüringen, DE (328 m NHN)

Beschilderung

 

Schild

Informations-Quellen

Bücher und Karten:

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

0 km
0,1 km
162 m

DE-97737 Gemünden a. Main

 

Historische(s) Gebäude

Gemünden, Marktplatz
Gemünden, Stadtbefestigung
Gemünden mit Ruine Scherenburg
Gemünden, Scherenburg

Gemünden am Main (amtlich: Gemünden a.Main) ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Gemünden a. Main wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts als hochmittelalterliche, planmäßige Burgstadt durch die Grafen von Rieneck angelegt. An dem wichtigen Saaleübergang der Mainuferstraße befand sich bereits in früherer Zeit jenseits der Saale ein Fischerdorf, das nach Gründung der Neustadt die Bezeichnung Kleingemünden erhielt. Die aus Höhenburg und Talstadt bestehende Siedlung liegt in exponierter Lage am Zusammenfluss von Saale und Main; die Burg beherrscht den sich zwischen beide Flüsse schiebenden Bergsporn, während die Stadt das darunterliegende Mündungsdreieck ausfüllt. Eine etwa im Quadrat geführte, gemeinsame Wehrmauer umfasst Stadt und Burg: Die östliche Ecke nimmt die Burg ein; von hier ist jeweils auf der nordöstlichen und südöstlichen Seite die Mauer zur Stadt den Hang heruntergezogen, die nordwestliche und südwestliche Seite bestreichen die Saale und der Main. Seit dem endgültigen Übergang von Stadt und Burg an das Hochstift Würzburg in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts trägt die Burg den Namen Scherenburg. Der Stadtgrundriß ist einfach und entspricht der topographischen Grundsituation: Die mainparallele Durchgangsstraße erweitert sich als Hauptstraße (Obertorstraße) im Mündungswinkel zum dreieckig geformten Marktplatz, auf dem ursprünglich das Rathaus frei stand; von hier zweigen zwei Straßen ab: Der Saaleübergang nach Westen und die Saaleuferstraße nach Norden; eine einzige, kurze Parallelgasse ist mainseits vorhanden (Badgasse); die Pfarrkirche stößt mit ihrer Westfront unmittelbar an die Hauptstraße. Es herrscht die für hochmittelalterliche Stadtgründungen übliche Reihenparzellierung. Die entsprechende Giebelhausreihung bestimmt weitgehend noch das Ortsbild, auf der Westseite der Obertorstraße teilweise geschlossen mit Fachwerkbauten des 17. Jahrhunderts. Schwere Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg haben im westlichen Stadtbereich den alten Baubestand dezimiert. Im Rahmen des Wiederaufbaus entstand hier parallel zur Saale ein Straßendurchbruch (Scherenbergstraße); nach Beseitigung der Rathausruine blieb der Marktplatz offen. Im übrigen bemühte sich der Wiederaufbau, der Grundgestalt der hochmittelalterlichen Stadt gerecht zu werden und erfolgte in zurückhaltenden Bauformen, die in der Elongation dem Heimatstil der 30er Jahre verpflichtet sind; darin ist er als charakteristisch für die Haltung der frühen 50er Jahre zu werten.

Burgen und Stadtbefestigung

  • Scherenburg
    Auf einem Felsen über dem Stadtkern von Gemünden ragt die Ruine der Scherenburg heraus, auch Schloss Scherenberg genannt, das spätestens seit 1243 - wahrscheinlich aber schon früher - den Grafen von Rieneck gehörte, 1469 jedoch mit dem endgültigen Übergang an Würzburg den Namen des Fürstbischofs annahm. Bis 1598 diente die Burg als Amtskeller. Seit Ende des 18. Jahrhundert wurde sie nicht mehr genutzt und verfiel. Als Ruine erhalten sind das Burgtor im Südosten, ein Teil der Schildmauer (einst verbunden mit der Stadtmauer zu einer zusammenhängenden Ringmauer), der runde Bergfried (Fledermausquartier und deshalb nicht mehr besteigbar), eine Giebelwand des unterkellerten Palas und davor ein kleiner Zwinger (Aussichtsterrasse über das Main- und Saaletal sowie in den Spessart). Seit den 1990er Jahren finden im Sommer im Innenhof der Burgruine die Scherenburgfestspiele (Freilichtschauspiel) statt.
  • Slorburg
    Schwer zugänglich auf steilem Pfad im Wald oberhalb der Scherenburg befinden sich stark bemooste Grundmauern der älteren Slorburg (Bodendenkmal). Sie stammt aus der Zeit Hermann I. von Lobdeburg und wurde 1243 geschleift, als Würzburg und Rieneck sich vertraglich einigten und ihre Herrschaft teilten.
  • Stadtbefestigung
    Von der Stadtbefestigung sind eines von zwei Stadttoren (das Mühltor), zwei Wehrtürme (Eulenturm und Hexenturm) sowie einige von Wohnhäusern überbaute Mauerreste erhalten. Das Obertor existiert nicht mehr. Am Hexenturm bildet das so genannte „Amtsschreiber-Pförtchen“, überbaut durch Fachwerk, einen Zugang durch die Stadtmauer in die Altstadt.

Sakralbauten

  • Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul
    Sie wurde 1488 auf den Mauern der noch älteren Peterskirche im gotischen Baustil errichtet. Sie wurde 1945 bis auf die Grundmauern zerstört; übrig blieb nur das Turm-Untergeschoss. Das heutige Langhaus mit Uhr und Stadtwappen sowie der Turm mit achtseitigem Spitzhelm und vier Ecktürmchen ist eine 1948 vollendete Rekonstruktion. Dieser Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg wurde betont schlicht gehalten. Im Inneren gibt es zwei Skulpturen der Heiligen Petrus und Paulus sowie einen monumentalen Epitaph von 1601 mit Hinweis auf Simon Hügel.
  • Evangelische Christuskirche
    Sie 1909/1910 erbaut und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes. Der asymmetrische Jugendstilbau weist auf der Nordwest-Seite einen kleinen Frontturm auf, der im Widerpart zum zurückgesetzten, deutlich höheren und massiven Glockenturm steht. Das Gebäude erfuhr zwischen 1960 und 2008 mehrere Umbauten und Renovierungen innen und außen.
  • Dreifaltigkeitskirche
    Im Osten der Stadt wurde 1954 die katholische Dreifaltigkeitskirche vom Würzburger Dombaumeister Hans Schädel in Form eines Trapezes mit zum Altarraum hin fallender Decke gebaut. Das moderne Altargemälde (Kreuz mit Korpus) und das Deckengemälde, das die göttliche Dreifaltigkeit in stilisierter Form darstellt, wurden von Georg Meistermann geschaffen.
  • Kloster der barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz
    Weithin sichtbar ist das „Kloster der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz“. Die aus Böhmen vertriebenen Provinzschwestern dieses Ordens erbauten hier 1947 ihr neues Provinzhaus Bayern, eine imposante Klosteranlage, die neben Kindertagesstätte und sozialpädagogischen Einrichtungen auch das Mädchenbildungswerk der Kreuzschwestern, eine weit über die Grenzen des Landkreises Main-Spessart bekannte Mädchenschule, beherbergt.
  • Kloster Schönau
    Drei Kilometer nördlich der Stadt Gemünden liegt im Tal der fränkischen Saale das Franziskanerkloster Schönau. Es wurde ursprünglich als Zisterzienserinnen-Kloster gegründet.

Profanbauten

  • Huttenschloss
    Der einzige Schlossbau der Stadt ist das 300 Jahre alte Huttenschloss auf der rechten (Kleingemündener) Saaleseite. Dies ist nach lokalhistorischer Überlieferung möglicherweise der Teil von Gemünden, der im Teilungsvertrag von 1243 im Besitz der Grafen von Rieneck verblieb. 1711 (Datierung über dem Haupteingang) erbaute der Rieneck'sche Amtmann Christian Stern das dreigeschossige Gebäude mit Ecktürmen und Garten als Rentamt; seine Erben veräußerten es an Ludwig von Hutten zu Stolzenberg; 1726 wurde es Würzburger Besitz unter Fürstbischof Christoph Franz von Hutten. Im Torbogen ist das Wappen von Fürstbischof Georg Karl von Fechenbach angebracht. Das Schloss erfuhr verschiedene Nutzungen (Rentamt, Lager für den Reichsarbeitsdienst und Unterfränkisches Verkehrsmuseum). Heute sind in diesem Bau das Film-Photo-Ton Museum und die Ausstellungsräume des Naturparkes Spessart untergebracht.
  • Sonstige Profanbauten
    Das in den Jahren 1585 bis 1596 im Stil der Renaissance auf dem seinerzeitigen Fischmarkt errichtete Rathaus wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Der Neubau ist zwar ebenfalls ein Giebelbau mit Dachreiter, nicht rekonstruiert wurden jedoch die verlorenen architektonischen Formelemente wie Volutengiebel, Fialen, Halbsäulen und Portal. Vielmehr ist die Fassade mit großen Rechteckfenstern schlicht und schmucklos. In den 1980er Jahren wurde eine flächendeckende Altstadtsanierung durchgeführt; wenige Fachwerkbauten des 17. und 18. Jahrhunderts - beispielsweise Obertorstraße 2, 8 und 16, Mühltorstraße 4 und 10, Marktplatz 8, Plattnersgasse 8 - konnten wiederhergestellt werden.

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übernommen / bearbeitet am

25.11.2012 - 14.06.2017

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

0 km
1,4 km
168 m

 

DE-97737 Gemünden a. Main

 

Hotel

 

1 km
5,0 km
200 m

 

DE-97794 Rieneck

 

Pension/Gästehaus

 

3 km
0,2 km
168 m

DE-97737 Schönau

 

Kloster

Franziskaner-Minoriten-Kloster, Kirche, Schönau an der Saale
Franziskaner-Minoriten-Kloster, Kirche, Schönau an der Saale
Franziskaner-Minoriten-Kloster, Kirche, Schönau an der Saale

Das Kloster Schönau ist ein Kloster der Minoriten (Franziskaner-Konventualen) im Kirchdorf Schönau in der bayerischen Gemeinde Gemünden am Main in der Diözese Würzburg.

Das Maria Empfängnis geweihte Kloster wurde 1189 durch Philipp von Thüngen zu Heßlar, Ministerialer, zusammen mit Gottfried von Pisemberg, Bischof von Würzburg, gegründet. Seit 1699 ist es Minoritenkloster, vor 1553 lebten hier Zisterzienserinnen. 1553 bis 1699 war es aufgehoben. Es sollte 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst werden. Die Mönche verließen 1803 das Kloster nicht völlig und bauten ihre Niederlassung 1843 wieder auf und betreuen heute vor allem die Kloster- und Wallfahrtskirche.

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Seite „Kloster Schönau (Gemünden am Main)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Juni 2012, 22:35 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kloster_Sch%C3%B6nau_(Gem%C3%BCnden_am_Main)&oldid=104881840 (Abgerufen: 25. November 2012, 15:27 UTC)

übernommen / bearbeitet am

25.11.2012 - 14.06.2017

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

5 km
4,6 km
193 m

DE-97794 Rieneck

 

Historische(s) Gebäude

Rieneck, Altstadt
Burg Rieneck

Rieneck ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart.

Rieneck ist von einer reizvollen Naturlandschaft mit Laubmischwäldern (Spessarteiche) umgeben. Die weitläufige Sinntalaue, die Ende der Neunziger zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, bietet seltenen Tieren, wie dem Biber, und geschützten Pflanzen, wie der Schachblume, Heimat.

  • Burg Rieneck
    Burg Rieneck ist eine um 1150 entstandene Burg. Sie ist heute die Jugendburg des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Bekannt ist die Burg für ihre auf dem europäischen Festland einmalige Turmkapelle, die sich komplett in der Wandung des Bergfrieds befindet.
  • Am historischen Rathaus in Fachwerk mit Erker aus dem 15./16. Jahrhundert ist ein Halseisen-Pranger angebracht mit der erläuternden Inschrift, dies sei "der letzte Rest des Centgerichts Rieneck, welches zum 'höchsten Gebott', zur Todesstrafe, verurteilen konnte.
  • Gegenüber steht ein asymmetrisch gebautes Haus mit grauen Schindeln und einem ungewöhnlichen Vorbau auf Holzsäulen.
  • Zusammen mit der Kirche St. Johannes bilden diese beiden Gebäude das Kernstück der Altstadt.
  • Am zentralen Parkplatz an der Hauptstraße steht ein vom historischen Rathaus stammender Brunnentrog (um 1600), der einst als Weinmaß diente (so genannter "Rienecker Eimer"); der Weinbau rund um Rieneck ist heute aufgegeben.
  • Der Rieneck'sche Moshenhof, einst Residenz des Dietmar von Rieneck und ab 1580 Kurmainzer Amtskellerei, wurde 1960 abgerissen. Nur ein Gedenkstein erinnert noch an seine Existenz.

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Seite „Rieneck“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Oktober 2012, 08:46 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rieneck&oldid=109293486 (Abgerufen: 25. November 2012, 14:52 UTC)

übernommen / bearbeitet am

25.11.2012 - 14.06.2017

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