Drucken der Seiteninhalte ist nur für registrierte und angemeldete Nutzer in Form des Tourenbuches möglich!

Vereinte Mulde-Radweg

busy

 

Bitte warten - Kartendaten werden geladen

Höhen-Profil Vereinte Mulde-Radweg

Erstellt am 04.05.2012,

am 14.04.2017

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

126

Gesamthöhenmeter Aufstieg

684

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,54

Gesamthöhenmeter Abstieg

760

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

Openstreetmap and Contributors + biroto-Redaktion (biroto.eu)

Rechte-Ausprägung / Lizenz

Enthält Daten von OpenStreetMap, die hier unter der Open Database License(ODbL) verfügbar gemacht werden

Link zur Rechtebeschreibung

opendatacommons.org/licenses/odbl/

gpx-Datei übernommen aus

www.openstreetmap.org/browse/relation/39014

gpx-Datei hochgeladen

durch biroto-Redaktion am 14.04.2017

Gesamtzahl Trackpoints

1.835

Trackpoint-Dichte per km

15

Endorte

Start

Colditz, Sachsen, DE (135 m NHN)

Ziel

Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt, DE (59 m NHN)

Informations-Quellen

Portale:

offizielles Portals des Muldental-Radweges

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

9 km
0,2 km
132 m

 

DE-04668 Grimma

 

Hotel

 

11 km
0,2 km
130 m

 

DE-04668 Grimma

 

Hotel

 

12 km
0,2 km
134 m

DE-04668 Grimma

 

Historisches Ortsbild

Markt in Grimma
Frauenkirche in Grimma

Grimma liegt am Mittellauf der vereinten Mulde ist die größte Stadt des Mittelsächsischen Hügellandes. Es zeichnet sich durch einen der größten und sehenswertesten historischen Stadtkerne im westlichen Sachsen aus.

Hintergrund

Grimma wurde um 1170 gegründet und erhielt 1220 das Stadtrecht. Sein Wachstum verdankte es der günstigen Lage an der Mulde. Die 1200 erstmals erwähnte Burg diente als häufig genutzte Residenz der Markgrafen von Meißen, die später den Titel der Herzöge von Sachsen erhielten. Eine erste hölzerne Brücke über die Mulde gab es hier spätestens 1292. Seit 1440 wurde der Sächsische Landtag mehrmals in Grimma abgehalten. Die 1550 gegründete Fürstenschule St. Augustin auf dem Gelände des ehemaligen Augustinerklosters ist eines der traditionsreichsten Gymnasien in Sachsen. Im beginnenden 18. Jahrhundert war Grimma eine wichtige Etappe auf der Eilpostlinie zwischen Leipzig und Dresden. Damit im Zusammenhang steht der Bau der ersten Steinbrücke im Jahr 1719, die der Barockbaumeister Matthias Daniel Pöppelmann entwarf.

Grimma war stark vom Jahrhunderthochwasser der Mulde im August 2002 betroffen. Viele der historischen Bauwerke in der Altstadt wurden stark beschädigt, die barocke Pöppelmannbrücke stürzte teilweise ein. Der Besuch des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder in Gummistiefeln machte Schlagzeilen und trug möglicherweise zu dessen Wiederwahl im selben Jahr bei. Der Schaden betrug über 220 Millionen Euro. An vielen Gebäuden erinnern Plaketten oder Linien an den damaligen Wasserstand. Kaum waren die Wiederaufbauarbeiten abgeschlossen, wurde Grimma im Mai und Juni 2013 erneut von einer außergewöhnlichen Flut getroffen, die einen Schaden von nochmals 150 Millionen Euro verursachte.

Seit Mitte der 2000er-Jahre wurden mehrmals benachbarte Gemeinden nach Grimma eingemeindet, bis hin zum 16 Kilometer vom Stadtkern entfernten Mutzschen. Die Bevölkerungszahl stieg dadurch von rund 18.000 auf über 28.000 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

In Grimma verdient besonders die historische Altstadt Erwähnung – eine der größten und interessantesten alten Stadtkerne im westlichen Sachsen. Dazu gehört unter anderem die frühgotische Frauenkirche aus den Jahren 1230–40 und das Renaissance-Rathaus (erbaut 1538–85) am Marktplatz. Am Muldeufer findet sich das ehemalige Augustinerkloster, das heute ein Gymnasium ist (eines der traditionsreichsten in Sachsen; gegründet 1550). Erhalten ist außerdem die gotische Klosterkirche. Gymnasium und Klosterkirche bilden ein sehr eindrucksvolles Ensemble unmittelbar am Flussufer. Das Grimmaer Schloss existiert mindestens seit 1200. Hier wurde 1443 Herzog Albrecht der Beherzte geboren, Begründer der Herrscherlinie der Albertiner, die Sachsen bis 1918 regierten, weshalb das Schloss auch als „Geburtshaus Sachsens“ apostrophiert wird. Die mittelalterliche Burg wurde Anfang des 16. Jahrhunderts zu einem repräsentativen Renaissance-Schloss umgebaut. Nach der Flut wurde es saniert und dient seit 2013 als Justizzentrum (Amtsgericht und Staatsanwaltschaft). Am ehemaligen Leipziger Tor steht eine Nachbildung der historischen Kursächsischen Postmeilensäule von 1723.

Sehenswert ist auch die barocke Muldebrücke, 1719 erbaut nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann (bekannt als Architekt des Dresdener Zwingers und weiterer Repräsentationsbauten aus der Zeit Augusts des Starken), weshalb sie auch Pöppelmannbrücke genannt wird. Nur kurz nach ihrer gründlichen Sanierung 1999/2000 wurde sie beim Jahrhunderthochwasser 2002 stark beschädigt und stürzte teilweise ein. Die heutige Brücke von 2009–12 ist daher weitgehend ein Neubau, wobei am rechten Ufer statt den drei historischen Gewölbebögen nur einer wiedererrichtet wurde. Der erneuten Flut von 2013 hielt sie aber stand.

Am südlichen Ende von Grimma befindet sich die markante, 80 Meter lange Hängebrücke. Sie wurde im Jahre 1924/25 errichtet, am Ende des 2. Weltkriegs 1945 gesprengt, anschließend wiederaufgebaut. Auch sie musste nach der Beschädigung durch die Flut von 2002 repariert werden.

Göschenhaus, Schillerstr. 25, Grimma-Hohnstädt (2 km nördlich der Innenstadt; Bus A "Schillerstraße/Göschenhaus"). Der Landsitz des Leipziger Verlegers Georg Joachim Göschen (1752–1828), der seinerzeit die Werke von Goethe, Schiller, Klopstock und Wieland herausbrachte. Mit Schiller war er auch eng befreundet, dieser war wenigstens einmal in Grimma zu Gast. Mehrere Zimmer des Hauses sind im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtet, zum Teil mit Original-Hausrat der Familie Göschen. Ein Freund Göschens und Korrektor in seinem Verlag war außerdem Johann Gottfried Seume, der 1801 von Grimma zu Fuß bis ins 7000 Kilometer entfernte Sizilien reiste. Sein Reisetagebuch wurde unter dem Titel „Spaziergang nach Syrakus“ veröffentlicht. Eine Seume-Gedenkstätte befindet sich neben Göschens Gut. Ganz in der Nähe ist auch der Seumepark. Geöffnet: Mi-So 11–17 Uhr, Führungen immer zur vollen Stunde.  

In den Ortsteilen außerhalb der Kernstadt
  • Klosterruine Nimbschen (3 km südlich des Stadtkerns), ehemaliges Zisterzienserinnenkloster Marienthron, das vom 13. bis 16. Jahrhundert bestand. Seine berühmteste Nonne war Katharina von Bora, die 1523 mit acht ihrer Ordensschwestern von hier floh und anschließend den Reformator Martin Luther heiratete.
  • Von Ostern bis Ende Oktober fährt zwischen Nimbschen und Höfgen eine Seilfähre (Mi–So).
  • Höfgen (4 km südöstlich) mit Schiffsmühle, spätgotischer Wehrkirche und „Denkmalschmiede“ (Künstler- und Tagungszentrum)

Küche

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Wikivoyage-Bearbeiter, 'Grimma', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 13. Februar 2017, 20:50 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Grimma&oldid=999258> [abgerufen am 12. April 2017]

übernommen / bearbeitet am

12.04.2017 - 13.04.2017

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

12 km
0,0 km
131 m

 

DE-04668 Grimma

 

Hotel ohne Restaurant (garni)

 

33 km
0,0 km
127 m

 

DE-04828 Bennewitz-Schmölen

 

Pension/Gästehaus

 

busy

 


Close

Code Schnipsel zum Verlinken von Vereinte Mulde-Radweg

Falls Sie von Ihrer Webseite auf diesen Radweg/diese Tour verlinken möchten, kopieren Sie einfach folgenden Codeschnippsel und stellen ihn an einer geeigneten Stelle in Ihrem Quellcode ein:

Close

Vereinte Mulde-Radweg übernehmen

Nach Ausführung dieser Funktion ist Ihnen das Bearbeiten der GPS-Track-Daten und der Beschreibung zur ausgewählten Route möglich.

Diese Bearbeitung wird am Original, nicht an einer Kopie vorgenommen.

Sie werden dabei zum Eigentümer der Route!