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Radweg Turku - Kuopio

Nr. des Radweges 9

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Höhen-Profil Radweg Turku - Kuopio

Erstellt am 27.12.2011,

am 16.04.2013

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

653

Gesamthöhenmeter Aufstieg

4.723

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,72

Gesamthöhenmeter Abstieg

4.642

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

Ottocolor

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durch Ottocolor am 16.04.2013

Gesamtzahl Trackpoints

8.144

Trackpoint-Dichte per km

12

Endorte

Start

Turku, FI (7 m NHN)

Ziel

Kuopio, Itä-Suomi, FI (88 m NHN)

Charakter

Die finnische nationale Route nr. 9 führt von der alten Hauptstadt Turku, oder Åbo, wie die Schweden sagen in nordöstliche Richtung bis nach Kuopio, Hauptort der Landschaft Nord Savo. Turku ist der der Landschaft Eigentliches Finnland (Varsinais Suomi). Hier stand die Wiege des Landes, das mit dem Erwachen der finnischen Sprache, die uralischen, also nicht indo-europäischen Ursrpungs ist, zu leben begann. Die ersten Jahrhunderte freilich noch als Teil des schwedischen Königreichs. Bis im 16. Jh. Helsinki gebaut und im 19. Jh. zur Hauptstadt gemacht wurde, war also Turku, wo diese Route loslegt, die Hauptstadt des ganzen Landes. Heute sind die Burg und der Dom, der nationale Heiligtum der Finnen, Ausdruck dieses Selbstbewusstseins. Vereint ist es in Mikael Agricola, der Reformator der Finnen, der in Turku Bischof war und von dem im Dom eine Statue steht. Er übersetzte die Bibel ins Finnische und gilt als der Vater der Sprache und des finnischen Selbstverständnisses. Nach dem Besuch dieser urfinnischen Sehenswürdigkeiten begeben wir uns auf dieser Route ins Landesinnere. Nach vielleicht zwei Etappen wird Tampere erreicht, die größte Stadt Skandinaviens, die nicht am Meer liegt. Hier enstand am Tammerkoski die finnische Industrie. Die alten Fabriken, wo vor allem Maschinen und Lokomotiven stehen heute noch und sind zu Museen geworden. Eines ist einem Lieblingssport der Finnen gewidmet, dem Eishockey. Gleich zwei Klubs aus Tampere spielen in der besten finnischen Liga, der SM-Liiga. Auf dem Friedhof von Kalevankangas ist der bekannte Rock-Musiker und Poet Juice Leskinen beerdigt. Eines seiner bekanntesten Lieder ist Valtatie yhdeksän, Reichsstraße neun. Es beschreibt den Weg zwischen seiner Geburtsstadt Juankoski (bei Kuopio) und der Stadt, wo er lebte und starb. Auch wir begeben uns nun auf den Weg nach Kuopio, freilich nicht auf der Reichsstraße, wo die Autos daherrasen, sondern auf der Fahrradroute, die sich in deren Nähe schlängelt. Hier beginnt das finnische Seenland, und die Route macht so einige Kurven um die Seen herum, aber wir haben ja Zeit. Auch zu einem erfrischenden Bad nach einer köstlichen finnischen Brotzeit, natürlich mit dem echt guten Roggenbrot, das in runden Scheiben verkauft wird. Eine Marke heißt Reissumies, was so viel wie Wandersmann bedeutet. So gestärkt begibt sich der Radwandersmann wieder auf die Route. Hoffentlich ist Sommer und der Tag somit sehr lang. Eigentlich wird es dann nie richtig dunkel, aber müde wird man ja trotzdem, und dann schlägt der naturliebende Radwanderer einfach sein Zelt irgendwo an einem See auf. Erlaubt ist das allemal, nur muss man den notwendigen Proviant natürlich schonn eingekauft haben. Vielleicht hat man auch Glück und wird von einem 'Eingeborenen' in die Sauna eingeladen und bekommt sogar ein Bett und ein Frühstück angeboten. In Finnland ist das durchaus möglich. Die Leute sind sehr gastfreundlich, und meinen, dass ein Mörder bestimmt nicht auf dem Fahrrad ankommen würde. Und öffnen ihre Häuser. Und ihre Herzen. Meins gehört ihnen schon lange. Nächste wichtige Stadt ist Jyväskylä, der Hauptort von Mittel-Finnland. Sie hat eine wichtige Universtät und viele Bauwerke des berühmten finnischen Architekten Alvar Aalto. Sein Stil erinnert ein wenig an Bauhaus aus Dessau und Weimar. Sehr funktionalistisch mutet er an. Weiter geht es durch das Seenland. Kaum einmal ein Kilometer ohne Blick auf einen, wie er im dichten Fichten- oder Birkenwald eingebettet liegt. Am Ufer oftmals ein paar Hütten, und ganz unten am See natürlich eine Sauna. Auf dem Weg nach Osten wird es allerdings immer einsamer und man hat die Natur meist ganz für sich allein. Da tut es gut, dass man sich wieder einer Stadt, dem Endpunkt der Route Kuopio nähert. Die Route 9 endet kurz vor der Stadt, wo sie auf die Route 5 trifft, der man die letzten Kilometer folgt. In Kuopio wird Wintersport groß geschrieben, was für die Finnen meist Skispringen und Langlaufen bedeutet. Auch Biathlon ist sehr populär, auch wenn die Finnen in dieser Sportart schon lange nicht mehr das Sagen haben. Komisch eigentlich, denn sie beinhaltet viel finnische Lebensart und Tradition. Mit Skifahren und Schießen hat man 1939 im Winterkrieg sogar dem mächtien sowtjetischen Heer das Fürchten gelehrt. Das ist alles lange her, aber im Wald stehen viele Monumente, die an die Kriegsschauplätze erinnern. Von Kuopio aus kommt man mit dem Zug schnell wieder nach Süden, nach Joensuu, Imatra und Helsinki. 

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übernommen / bearbeitet am

16.04.2013

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Ottocolor

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

0 km
3,2 km
8 m

Turku castle/Turun linna
FI-20100 Turku

 

Burg/Schloss

Die Vorburg/Turku Castle bailey
Burg von der alten Seite/Old side of the castle
Burg und Hafen/Castle and harbour
Im Innenhof der Burg/From the castle courtyard

Die Burg zu Turku (finn. Turun linna, schwed. Åbo slott) geht auf das späte 13. Jahrhundert zurück und ist das größte erhaltene mittelalterliche Gebäude Finnlands. In ihrer heutigen Form besteht die Anlage aus einer mittelalterlichen Hauptburgund einer Vorburg aus der Renaissance-Ära. Sie liegt unweit des Hafens an der Mündung des Aurajoki auf der nördlichen Seite des Flusses.

Als Standort der Burg wählte man eine kleine Insel an der Mündung des Aurajoki. Heute ist die Insel zu einem Teil des Festlandes geworden, weil der Meeresspiegel in Turku seit dem Jahr 1300 durch die Landhebung um 3,5 Meter gesunken ist. Die Lage war strategisch günstig, weil die Burg sich so nur schwer belagern ließ. Von der Mündung des Aurajoki aus ließen sich der Schiffsverkehr auf dem Fluss und der Seeweg nach Schweden kontrollieren. Daneben diente die Burg als Schutz für die mittelalterliche Stadt, die in der Umgebung des Doms in gut drei Kilometern Entfernung auf der anderen Flussseite lag.

Geschichte

Als das heutige Finnland im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts zu einem festen Teil des schwedischen Reiches wurde, begannen die Schweden in dem neugewonnenen Gebiet, das sie Österland nannten, Burgbauten zu errichten, um ihre Herrschaft zu festigen. Neben Turku entstanden in Wyborg (1293) und Hämeenlinna (Burg Häme, Ende des 13. Jahrhundert) sowie später in Savonlinna (Olavinlinna, 1475) mittelalterliche Burgen. Die Konstruktion der Burg Turku begann wahrscheinlich um 1280. Der Bruder des schwedischen Königs Magnus LadulåsBengt Birgersson, war zwischen 1284 und 1291 Herzog von Finnland. Während seiner Herrschaftszeit verschuldete sich das Herzogtum, was wahrscheinlich auf die Kosten des Burgbaus zurückzuführen ist.

Erstmals kampferprobt wurde die Burg 1318, als die Nowgoroder Turku niederbrannten. Die Burg konnten sie dabei nicht erobern. Magnus II. besuchte 1347 und 1351 als erster schwedischer König Finnland und residierte dabei in der Burg Turku. 1364-1365 geriet Turku in den Machtkampf zwischen Magnus II. und Albrecht von Mecklenburg hinein. Nach neunmonatiger Belagerung fiel die Burg und wurde durch einen Brand schwer beschädigt. Das Feuer vernichtete unter anderem den Königssaal. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde die Anlage maßgeblich erweitert. Durch den Bau eines Süd- und Nordflügels war der Hof von nun an lang und schmal, im obersten Stockwerk entstand ein Schützengang. Die Burg verfügte nun über etwa 40 Räume und eine Kapelle. Im Laufe des 15. Jahrhunderts entstand die Ummauerung der Vorburg östlich der Hauptburg.

Die Vorburg, deren Ummauerung schon im 15. Jahrhundert entstanden war, erhielt zwischen 1575 und 1588 ihre heutige Form. Die alten Holzgebäude innerhalb der Vorburg wurden durch Backsteinbauten ersetzt. In der Folgezeit diente die Vorburg statt der alten, unkomfortablen Hauptburg als Wohnraum. Im 17. Jahrhundert residierten die Gouverneure der Provinz und der Generalgouverneur von Finnland, Per Brahe, im Ostflügel der Vorburg, im Nordflügel war das Hofgericht Turku untergebracht. Die Hauptburg war durch einen Brand während eines Besuchs des schwedischen Königs Gustav II. Adolf beschädigt worden und wurde in der Folgezeit als Lager, später auch als Kaserne genutzt. 1705 wurde der ehemalige Festsaal im Südflügel der Hauptburg in eine Kirche umgewandelt.

Ab 1776 diente die Burg zu Turku als Gefängnis. Dieser Tatsache ist auch geschuldet, dass linna („Burg“) im Finnischen ein umgangssprachlicher Ausdruck für „Gefängnis“ ist. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist in der Burg das historische Museum der Stadt Turku untergebracht. Im Sommer 1941 beschädigte ein sowjetischer Bombenangriff imFortsetzungskrieg die Burg schwer. Nach Kriegsende begann man mit Restaurierungsarbeiten, die 1961 abgeschlossen waren.

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Seite „Burg Turku“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. April 2013, 03:52 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Turku&oldid=116713498 (Abgerufen: 15. April 2013, 18:05 UTC)

übernommen / bearbeitet am

15.04.2013

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

  • Dienstags bis Sonntags 10 bis 18 Uhr
  • Montags geschlossen

Begränzte Öffnungszeiten 2013

  • Donnerstag, den 28. März 10 bis 15 Uhr
  • Dienstag, den 30. April 10 bis 15 Uhr
  • Donnerstag, den 20. Juni 10 bis 15 Uhr
  • Donnerstag, den 5. Dezember 10 bis 15 Uhr

Das Museum ist geschlossen 

  • 29. März bis 1. April
  • 1. Mai
  • 9. Mai
  • 21. bis 23. Juni
  • 6. Dezember 
  • 24. bis 25. Dezember
  • 31. Dezember bis 1. Januar
 

0 km
0,1 km
12 m

Turku cathedral
FI-20500 Turku

 

Kirche/Dom

Gerberatraum am Dom/Gerberas in front of the cathedral
Dom und Holzhäuser/Cathedral, wooden houses
/Fluss Aura und der Dom/Aura River and Turku Cathedral
Mittelalterliche Kalkmalereien/Medieval mural paintings

Der Dom von Turku (finn. Turun tuomiokirkko, schw. Åbo domkyrka) ist die einzige mittelalterliche Kathedrale in Finnland. Das Gebäude, das im Zentrum der südfinnischen Stadt Turku direkt am Fluss Aurajoki liegt, ist seit seiner Weihe zum Dom im Jahr 1300 Sitz des Erzbischofs von Turku und zudem die Hauptkirche der evangelisch-lutherischen Kirche Finnlands. Der Dom von Turku gilt als das Nationalheiligtum Finnlands.

Im 13. Jahrhundert, etwa um 1230, wurde auf dem Hügel „Unikankare“ (dt. Entschlafenenhügel) eine kleine Gemeindekirche aus Holz gebaut, die die Einwohner von Turku der Heiligen Maria widmeten. Als Turku zu einem wichtigen Handelszentrum aufstieg, wurde beschlossen, die Bischofskirche, die seit 1229 in Koroinen (heute ein Stadtteil von Turku) gelegen war, in das Zentrum der wachsenden Stadt zu verlegen. Die Gemeindekirche wurde daher aus Backstein neu erbaut und schließlich 1300 zur Kathedrale geweiht. Henrik, der erste Bischof Finnlands, wurde gemeinsam mit Maria zum Schutzheiligen des Gebäudes erwählt.

1514 fand mit der Seligsprechung von Bischof Hemming ein letzter großer katholischer Festakt statt. Zu dieser Zeit hatte bereits der evangelisch-lutherische Glaube Anhänger in Nordeuropa, und einige Jahre später wurde in Schweden (zu dem Finnland gehörte) die Reformation vollzogen. In ihrer Folge wurden die typisch katholischen Traditionen aus der Kathedrale entfernt und der Chor verändert. Die Altäre der Seitenkapellen wurden nicht mehr verwendet, und die Heiligenfiguren wurden in der Sakristei eingelagert. Nur noch der Hauptaltar und die Kanzel wurden für Gottesdienste benutzt, und schließlich wurde die Kathedrale mit hölzernen Sitzbänken ausgestattet. 1554 wurde Mikael Agricola erster protestantischer Bischof von Turku. Eine Statue von ihm steht heute vor der Kathedrale.

Die 12-Uhr-Glockenschläge der Domglocke werden seit dem Fortsetzungskrieg (1941–1944) jeden Tag über den öffentlich-rechtlichen Radiosender Yle 1 landesweit übertragen.

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Seite „Dom von Turku“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. April 2013, 03:02 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dom_von_Turku&oldid=117098262 (Abgerufen: 15. April 2013, 19:27 UTC)

übernommen / bearbeitet am

15.04.2013

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Öffnungszeiten

Täglich 9 bis 19 Uhr. 
(Im Sommer bis 20 Uhr) 
Bitte beachten Sie Gottesdienste und Veranstaltungen.

 

11 km
0,3 km
30 m

FI-21350 Ilmarinen

 

 

209 km
1,2 km
84 m

 

FI-33900 Tampere

 

Camping

 

433 km
3,3 km
127 m

 

FI-40740 Jyväskylä

 

Hotel

 

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