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Radweg Aigues-Mortes - Nizza

Nr. des Radweges V65

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Höhen-Profil Radweg Aigues-Mortes - Nizza

Erstellt am 30.07.2016,

am 05.04.2018

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

527

Gesamthöhenmeter Aufstieg

6.956

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,32

Gesamthöhenmeter Abstieg

6.956

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

Openstreetmap and Contributors + biroto-Redaktion (biroto.eu)

Rechte-Ausprägung / Lizenz

Enthält Daten von OpenStreetMap, die hier unter der Open Database License(ODbL) verfügbar gemacht werden

Link zur Rechtebeschreibung

opendatacommons.org/licenses/odbl/

gpx-Datei übernommen aus

www.openstreetmap.org/relation/296367

gpx-Datei hochgeladen

durch biroto-Redaktion am 05.04.2018

Gesamtzahl Trackpoints

8.781

Trackpoint-Dichte per km

17

Endorte

Start

Aigues-Mortes, Occitania, FR (5 m NHN)

Ziel

Saint-Laurent-du-Var, Provence-Alpes-Côte d'Azur, FR (5 m NHN)

Bemerkungen

Bisher verlaufen rund 35% des Tracks auf Trassen, die als "geöffnet" ausgewiesen sind. Für die übrigen 65% ist die Strecke auf möglichst verkehrsarme Straßen und Wege gelegt worden, die nahe der geplanten endgültigen Trassenführung verlaufen.

Zwischen der Rhône-Fähre (43.43775,4.77668) und Fos-sur-Mer (43.4751,4.9777) konnte keine geeignete Trasse gefunden werden. Deshalb folgen wir ab der Fähre dem EV17 bis nach Arles und schlagen von dort die Fahrt mit der Bahn bis nach Rassuen mit Umstieg in Miramas vor. Preis p.P. ca. 10 €.

Beispielhaft Fahrtmöglichkeiten am 01.06.2018:

Arles

ab 07:32

TER 876532

Regionalzug
Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Miramas

an 07:50

Umsteigezeit 16 Min.

Miramas

ab 08:06

TER 879723

Regionalzug Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Rassuen

an 08:17

Arles

ab 10:18

TER 876538

Regionalzug
Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Miramas

an 10:41

Umsteigezeit 58 Min.

Miramas

ab 11:39

TER 879731

Regionalzug Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Rassuen

an 11:50

Arles

ab 12:32

TER 879521

Regionalzug
Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Miramas

an 12:56

Umsteigezeit 73 Min.

Miramas

ab 14:09

TER 879739

Regionalzug Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Rassuen

an 14:20

Arles

ab 16:00

TER 17717

Regionalzug
Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Miramas

an 16:20

Umsteigezeit 46 Min.

Miramas

ab 17:06

TER 879747

Regionalzug Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Rassuen

an 17:17

Arles

ab 18:01

TER 17721

Regionalzug
Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Miramas

an 18:22

Umsteigezeit 17 Min.

Miramas

ab 18:39

TER 879753

Regionalzug Fahrradmitnahme begrenzt möglich

Rassuen

an 18:50

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

0 km
0,2 km
4 m

FR-30220 Aigues-Mortes

 

Historisches Ortsbild

Medieval town walls of Aigues-Mortes
Tour de Constance in Aigues Mortes
Medieval town walls of Aigues-Mortes
Aigues-Mortes

Aigues-Mortes [ɛgˈmɔʀt] ist eine Stadt im französischen Département Gard mit 8565 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012). Der Name bedeutet tote Wasser.

Gaius Marius erwähnt eine Siedlung an diesem Ort um 102 v. Chr. Der Name Ayga Mortas („Totes Wasser“) wird erstmals im 10. Jahrhundert verwendet. Die Stadt war bis zum 16. Jahrhundert einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte der französischen Mittelmeerküste. Von hier segelte Ludwig der Heilige, dem auf dem Hauptplatz eine Statue errichtet ist, zum Sechsten und Siebten Kreuzzug ab. Karl V. und Franz I. trafen sich 1538 in Aigues-Mortes, um Verhandlungen zu führen, die zum Friedensvertrag von Nizza führten.

1240 hat Ludwig der Heilige das Gebiet erworben und 1248 angefangen, die Stadt als Bastide zu errichten. Er brauchte unbedingt einen Mittelmeerhafen, der auf königlichem Gebiet lag. Bis in das 13. Jh. hinein besaß der französische König kein Land in Süd-Frankreich. Er ließ zuerst die Tour de Constance errichten, und seine Nachfolger ließen später daneben ein Festungsviereck anlegen mit einem umlaufenden Wehrgang mit 10 Stadttoren. Gegen Ende des 13. Jhs. war die Anlage vollendet. Diese Grundform ist heute noch erhalten.

Bis zum 14. Jh. blühte hier der Handel – was ja nicht lange war, denn die Stadt war Ende des 13. Jhs. erst fertig geworden –, dann begann das Meer, sich zurückzuziehen. Von da an konzentrierten sich die Bewohner statt auf den Handel auf den Weinbau und die Salinen. Salz war im Mittelalter überaus wichtig. Venedig hat stets viel Wert auf seine Monopolstellung im Salzhandel gelegt. Salz galt damals weniger als Gewürz, sondern als Konservierungsmittel von Nahrung. Noch heute wird außerhalb der Stadtmauern intensiv Salz, insbesondere Fleur de Sel, gewonnen.

Sehenswürdigkeiten

Es gibt ein breitgefächertes Programm, die Stadt und ihr Umfeld kennen zu lernen. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, die Touristinformation aufzusuchen. Man spricht auch deutsch. Hier schildern wir einen Rundgang in der Altstadt:

  • Altstadt - Der von der Mauer umfriedete Teil läßt sich als Gesamtensemble hervorragend zu Fuß oder bequemer mit einem Touristenzug / Petit Train d'Aigues-Mortes, Porte de la Gardette, Tel.: 04 66 53 85 20. 4.00/2.50 € erkunden. Die Tour dauert etwa 20 Minuten.
    • Der Sankt-Louis-Platz ist das Zentrum des Ortes mit der bronzenen Statue des Heiligen Ludwig, der mit Krone, Kettenhemd, Schwert und an einen Anker angelehnt dargestellt ist. Hier befindet sich auch die Kapuzinerkapelle aus dem 17. Jahrhundert, die Ende des 18. Jahrhunderts verkauft wurde. An der Südostecke steht die Kirche Notre Dame des Sablons - Die im Jahre 1183 der "Beata Maria de Sabulo" geweihte Kirche bestand ursprünglich aus Holz und Schilf, wurde aber 1246 aus Stein im frühgotischen Stil neu errichtet. Zwei Jahre später begannen die Gottesdienste, auch Ludwig der Heilige soll hier gebetet haben, bevor er zum 7. Kreuzzug aufbrach. Der Maler Claude Viallat gestaltete die zeitgenössischen Fenster und baute sie 1991 ein. Die älteste Kirche des Ortes kann auf Anfrage bei der Touristinformation besichtigt werden. Besichtigungen sind in der Hauptsaison von 10:30 bis 12:00 Uhr möglich. Auch die Touristinformation hat hier ihr Domizil.
    • Der Brunnen neben dem Stadttor Porte de la Gardette erinnert an den Anschluss des Ortes an die Versorgung mit sauberem Wasser und wurde am 12. April 1896 eingeweiht.
    • Die Porte de la Gardette' war einst der einzige Zugang zur Stadt, der demzufolge über Jahrhunderte von Wachsoldaten bewacht wurde. Hier ist auch der Aufgang zur Mauerkrone, die durchgängig begehbar ist. Die beeindruckende 11 Meter hohe, von 15 Türmen geschützte und mit zehn Toren versehene Mauer ist ca. 1600 Meter lang und vollständig begehbar.
      Tours et Rempartes d'Aigues Mortes,
      Tel.: 04 66 53 61 55, Fax: 04 66 53 79 98. 10.00-17.30h Sept.-April, 10.00-19.00h Mai-August, 1. Januar, 1. Mai, 1. und 11. November sowie 25. Dezember geschlossen. Eintritt 7.50 €, Kinder und Schüler/Studenten bis 25 J. frei, spez. Gruppentarif , Zugang für Behinderte auf Voranmeldung.
      • Tour de Constance - Der älteste Teil der Stadtbefestigung und ehemaliges berühmt-berüchtigtes Hugenottengefängnis. Die Öffnungszeiten entsprechen denen der Stadtmauer. Die Besichtigung ist im Preis für die Besichtigung der Stadtmauer eingeschlossen. Das nach Südwesten an den Turm anschließende Gebäude, Le Logis du Gouverneur, wurde im 16. Jahrhundert auf dem Platz des ehemaligen Königshauses errichtet, das im 15. Jahrhundert einem Brand zum Opfer fiel und durch den Gouverneur von Civey wieder aufgebaut wurde.
      • Das nächste Tor in der Stadtmauer ist die Porte des Remblais. Es erhielt seinen Namen "Tor der Aufschüttungen" im 18. Jahrhundert, als vor dem Tor ein nordwestlicher Festungsgraben aufgeschüttet wurde. Vordem war es das "Tor nach Montpellier".
      • Der Turm Tour des Bourguignons ist der südwestliche Eckturm des Areals. Seinen Namen soll er bekommen haben, weil im Jahre 1421 in einer Streitigkeit zwischen den Armagnacs und den Bourguignons die Soldatenleichen einer niedergemetzelten Garnison der Bourguignons in diesem Turm in Salz schichtweise eingelagert worden seien, um Epidemien zu vermeiden.
      • Die Porte de l'Organeau am Ende der Rue Victor Hugo ist mit Eisenringen ausgestattet, an die man die Schiffe anband, die auf dem städtischen See vor dem Tor ankerten.
      • Auf den beiden Türmen der Porte des Moulins waren einst jeweils eine Windmühle errichtet. Das Tor befindet sich am Ende der Rue Theaulon.
      • An dem Tor Porte des Galions am Ende der Rue Louis Blanc befand sich ebenfalls eine Anlegestelle.
      • Auch an diesem Tor, der Porte de la Marine, durch das heute der Boulevard Gambetta führt, wurden Schiffe angelegt, allerdings Kriegsschiffe.
      • Dieses Tor am Ende der Rue Rouget de l'Isle erhielt seinen Namen Porte de l'Arsenal vom nahe liegenden Waffenlager, ähnlich wie der
      • Tour de la Poudrière' ("Pulverturm"), in dessen Nähe das Pulver- und Munitionslager gewesen ist.
      • Die Porte de la Reine ("Tor der Königin") ist der Hauptausgang der Stadt in Richtung Südosten. Im Jahre 1622 soll der 21-jährige König Ludwig XIII. mit seiner Gattin, der gleichaltrigen Anna von Österreich, durch dieses Tor die Stadt betreten haben.
        Nicht weit hiervon entfernt, in etwa 200 m Entfernung neben des stadtauswärts führenden Chemin Bas de Peccais steht die letzte von drei Kühlgrotten (Glacières), die im 17. Jahrhundert außerhalb der Stadtmauern existierten.
      • Die Porte des Cordeliers ("Tor der Kordelträger (=Franziskaner)") erhielt ihren Namen von einem im 13. Jahrhundert von Louis IX. errichteten Franziskanerkloster, das er als Dank für den freundlichen Empfang in der Stadt übergab.
      • Der südöstliche Eckturm Tour de Villeneuve wurde nach General Romieu de Villeneuve benannt, einem General des Königs Louis IX.
      • Der Name Tour de la Mèche ("Turm der Zündschnur") hat darin seinen Ursprung, dass man hier ständig eine Zündschnur brennen ließ, um im Falle einer Gefahr das Pulver schnell zünden zu können.
      • Das Stadttor Porte Saint Antoine wurde nach einem nahe gelegenen Friedhof benannt. Hier ist die Gesellschaft für Geschichte und Archäologie untergebracht.
      • Der Tour du Sel diente als Salzlager.
    • Die Chapelle des Pénitents blancs ("Kapelle der Weißen Büßer") aus dem 17. Jahrhundert, ein denkmalgeschütztes Fresko von Xavier Sigalon und ein Gemälde von Léon Gleize können u.a. von 14.00-18.30 Uhr in der Saison von Juni bis Sept. besichtigt werden.
    • Die Chapelle des Pénitents gris ("Kapelle der Grauen Büßer") aus dem 17. Jahrhundert mit einem Altarbild aus Stuck von Sabatier, Besichtigung 14.30-18.30 Uhr in der Saison von Juni - Sept.

Außerhalb der Altstadt findet man:

  • Der Turm Tour Carbonniere - Der als Vorwerk auf dem ursprünglichen Zugangsweg zur Stadt von Saint-Laurent her errichtete Turm gehört mit dem Tour de Constance zu den ersten Befestigungen der Stadt. Der Name des Turmes rührt von der Tatsache her, dass die Stadt bei einer herannahenden Gefahr von hier aus mit einer brennenden Fackel gewarnt wurde. Die Besichtigung ist kostenfrei.

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by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

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creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

übernommen / bearbeitet am

15.02.2015 - 27.05.2017

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

0 km
0,3 km
4 m

 

FR-30220 Aigues-Mortes

 

Privat/B&B

 

0 km
0,2 km
6 m

 

FR-30220 Aigues-Mortes

 

Touristen Information

Öffnungszeiten

Von Oktober bis März: 9:00 bis 17:00 Uhr (an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr);

Von April bis Juni und September: 9:00 bis 18:00 Uhr (an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr) ;

Juli und August: 09:00 bis 19:00 Uhr.

Am 25/12 und 01/01 geschlossen.

Sprachen:

française


 

0 km
1,8 km
4 m

FR-30220 Aigues-Mortes

 

Sehenswerte Landschaft

Salt evaporation ponds in Aigues-Mortes
Salt production in Aigues-Mortes
Salt production in Aigues-Mortes
Fleur de sel de Camargue

Die Salin du Midi erinnern daran, dass die Camargue der Hauptgewinnungsort französischen Meersalzes ist. Die Salinen sollen schon in der Antike angelegt worden sein. Im frühen 13. Jahrhundert gehörten fast alle Salinen dem Kloster Psalmody, dessen Überreste in der Gemeinde St-Laurent-d'Aigouze zu finden sind. Die Salinen erstrecken sich heute über eine Fläche von knapp 10.000 ha. Fünf Monate lang kreist das Meerwasser von Becken zu Becken. Nach der Verdunstung des Wassers wird das Salz zu Bergen aufgehäuft, die 20 m hoch und über 400 m lang sind. Die Saline ist einzigartig in Europa und jedenfalls einen Besuch wert. Man kann mit einem kleinen Zug besichtigen und auch das Salzmuseum besuchen.
Preise: Erwachsene € 10,00, Kinder € 8,00.

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Aigues-Mortes', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 28. Juli 2016, 04:43 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Aigues-Mortes&oldid=942724> [abgerufen am 6. August 2016]

übernommen / bearbeitet am

06.08.2016

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

Öffnungszeiten

From March 1st  to October 30 (except 1st May)

  • From March 1st to April 2sd and October 1st to October 30th
    AM : 10:30 – 11:30
    PM : 2:30 – 4:00

  • From April 3rd to July 2sd and August 29th to September 30th
    AM: 10:00 – 10:30 – 11:00 – 11:30
    PM: 2:00  – 2:30 – 3:00 – 3:30 – 4:00 – 4:30 – 5:00

  • From July 3rd to August 28th
    AM: 10:00 – 10:30 – 11:00 – 11:15 – 11:30 – 12:00
    PM: 1:30 – 2:00 – 2:30 – 3:00 – 3:30 – 4:00 – 4:30 – 5:00 – 5:30 – 6:00

Duration: 1hour 15 minutes

 

0 km
0,2 km
5 m

 

FR-30220 Aigues-Mortes

 

Privat/B&B

 

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