Radweg Véloroute de la Baïse
Nr. des Radweges V82
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Erstellt am 04.01.2019,
am 18.01.2025
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Strecken-Merkmale
Gesamtlänge in km
170
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Rechte-Inhaber | OpenStreetMap and Contributors + biroto-Redaktion (biroto.eu) |
Rechte-Ausprägung / Lizenz | Enthält Daten von OpenStreetMap, die hier unter der Open Database License(ODbL) verfügbar gemacht werden |
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Gesamtzahl Trackpoints
2.857
Trackpoint-Dichte per km
17
Endorte
Start
Vianne, Nouvelle-Aquitaine, FR (34 m NHN)
Ziel
La Barthe-de-Neste, Occitanie, FR (581 m NHN)
Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur
Name u. Anschrift
Breite / Länge
Tel.
Fax.
Mobile
Art d. Unterkunft
Radler-freund-lichkeit
Strecken-km
km zur Strecke
Höhe
0 km
3,7 km
93 m
10 km
0,0 km
30 m


Barbaste ist eine Gemeinde mit 1529 Einwohnern (Stand 1. Januar 2012) in Frankreich im Département Lot-et-Garonne in der Region Aquitanien.
Die Stadt liegt am Ufer des Flusses Gélise , der in Lavardac
in die Baïse
einmündet. Barbaste liegt im Weinbaugebiet
Buzet
.
Geschichte
- Auf der Ténarèze, einer gallo-römischen Straße zwischen den Pyrenäen und der Garonne, wurde bereits im 12. Jahrhundert eine romanische Brücke mit zehn Bögen über die Gélise
erbaut.
- Ein Jahrhundert später wurde eine mit Türmen befestige Wassermühle von den örtlichen Herren errichtet, bevor sie 1308 von der Familie d’Albret gekauft wurde. Sie hat einen quadratischen Grundriss von 15 m Seitenlänge und ist von vier zinnenbewehrten quadratischen Türmen von etwa 29 m Höhe flankiert. Da sie nahe der Brücke liegt, wurde sie auch als Festung für die Einhebung der Maut genutzt. Im 16. und 17. Jahrhundert war sie mehr Schloss als Mühle und wurde häufig vom französischen König Henri IV, der aus der Familie d’Albret hervorging und Besitzer der Mühle wurde, auf der Durchreise und auf der Jagd besucht. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie verkauft und die neuen Eigentümer bauten 1821 das Maison Aunac, einen prächtigen Wohnsitz, hinzu.
Sehenswürdigkeiten
- Romanische Brücke über die Gélise
- Befestigte Mühle von Barbaste
Informationen zu Urheber-Rechten | |
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Rechte-Ausprägung / Lizenz | by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen |
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Seite „Barbaste“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Mai 2015, 09:45 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Barbaste&oldid=142080695 (Abgerufen: 6. August 2015, 09:44 UTC) |
übernommen / bearbeitet am | 06.08.2015
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übernommen / bearbeitet durch |
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17 km
0,1 km
66 m
46 km
2,9 km
146 m




Larressingle (gaskognisch: Larressingla) ist eine französische Gemeinde des Départements Gers in der Region Okzitanien. Administrativ ist sie dem Kanton Armagnac-Ténarèze (bis 2015 Kanton Condom) und dem Arrondissement Condom zugeteilt.
Das Dorf, das auf der Route Via Podiensis des Jakobswegs liegt, ist als eines der Plus beaux villages de France (Schönste Dörfer Frankreichs) klassifiziert.
Hintergrund
Mittelalter
Larressingle ist eine der kleinsten mittelalterlichen Städte mit einer Befestigungsmauer. Der Ort geht auf das frühe 11. Jahrhundert zurück. Der Abt Hugues de Gascogne (Hugo von Gascogne; † um 1013), der die Abtei von Condom gründet hatte, war Sohn von Gombaud de Gascogne. Letzterer war nicht nur Herzog von Gascogne, sondern auch Bischof von Gascogne. Als Gombaud Bischof von Agen und Bazas wurde, hinterließ er Hugo das Lehen Larressingle samt der Pfarrei Saint-Sigismond. Der erweiterte Besitz der Abtei Comdom wurde 1163 und 1245 von den Päpsten Alexander III. bzw. Innozenz IV. in einer Bulle bestätigt. Die ursprüngliche Pfarrkirche wurde im 12. Jahrhundert durch eine Wehrkirche ersetzt.
Im 13. Jahrhundert erhoben sowohl die französische, wie auch die englische Krone Anspruch auf die Provinz Aquitanien. Um seinen Machtanspruch zu demonstrieren, ließ der französische König Larressingle und zahlreiche andere Siedlungen in der Region zur Bastide ausbauen. Aber Auger d’Anduran handelte kurz nach seinem Amtsantritt als Abt von Condom mit dem englischen König Eduard I. am 20. Juni 1285 ein Kondominat (frz. Pareatges) aus. Zwei Vögte – je einer aus jedem Lager – wurden ernannt und die englische Partei stellte eine Garnison, welche die Äbte bei der Niederwerfung von Unruhen, die von der lokalen Bevölkerung ausgingen, unterstützte. Es scheint, dass Larressingle vom Hundertjährigen Krieg weitgehend verschont blieb.
Neuzeit
Während der Hugenottenkriege wurde Larressingle 1587 von den Ligisten (Katholiken) eingenommen und zur Basis für ihre „Kreuzzüge“ gegen die Protestanten, die oft zu Raubzügen ausarteten, ausgebaut. Die Stadt blieb auch nachdem Heinrich von Navarra zum Katholizismus übergetreten war und als Heinrich IV. König von Frankreich wurde, weiterhin besetzt. Erst im Jahre 1596 löste sich die Liga auch in Larressingle ganz auf.
Im 17. Jahrhundert gaben die Bischöfe die Burg von Larressingle zu Gunsten ihrer moderneren Residenz in Cassaigne auf. Der letzte Bischof von Condom, Hochwürden von Anterroches, ließ Ende des 18. Jahrhunderts das Dach der Burg demontieren und die Balken nach Cassaigne bringen. Im Zuge der Französischen Revolution wurde das Gebäude vom Staat eingezogen und ausgeweidet. Anfang des 20. Jahrhunderts waren nur noch drei Nebengebäude bewohnt, der Rest fand Verwendung als Scheune oder wurde abgetragen und als Baumaterial genutzt. Die spätere Instandsetzung der Burganlage verdankt die Gemeinde Edmond Mortier de Trévise (1883–1946) der ein Verein gründete, welcher bis 1938 bestand und von Geldgebern aus Boston alimentiert wurde.
Sehenswürdigkeiten
- Die viergeschossige Burg Château de Larressingle hat einen trapezförmigen Grundriss und wird von einem hexagonalen Turm flankiert. Die Fassade ist mit gepaarten Sprossenfenstern versehen. Das Innere ist stark zerstört, einige massige Kamine sind aber noch erkennbar. Die Burgruine ist seit 1922 ein französisches Kulturdenkmal.
- Die mittelalterliche 270 Meter lange polygonale Ringmauer ist abgesehen von der Ostseite fast vollständig erhalten geblieben und gilt als Juwel. Der Zugang befindet sich im Westen und führt über ein hohes, befestigtes Stadttor mit Wehrerker. Die ehemalige Zugbrücke wurde durch eine statische Steinbrücke, die von Wänden und Türmchen flankiert ist, ersetzt. Die Befestigungsanlage ist seit 1947 ein französisches Kulturdenkmal.
- Die massiv befestigte romanische Burgkirche Saint-Sigismond stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie verfügt über ein als Kapelle ausgestattetes Refugium, das nur über eine Wendeltreppe, welche sich hinter einer kleinen Tür auf der inneren rechten Seite des Eingangs verbirgt, erreichbar ist. Ein geheimer Gang verband diesen Raum mit dem Donjons der Burg. Die schnörkellose Kirche ist zweigeteilt. Das Eingangsportal führt direkt in den Chor, der mit einem Halbkugelgewölbe überdeckt ist. Beim Bau des Donjon musste die ursprüngliche Kirche gekürzt und auf der Höhe des Querschiffes abgeschnitten werden. Dort schließt der Sakralbau heute mit einer senkrechten Wand (chevet plat) an der Stelle einer Apsis ab. Ein Anbau im Osten ersetzte den Raum, den man im Westen verloren hatte. Diese Erweiterung, die aus zwei spitzbogigen Jochen besteht, stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Sakralbau ist seit 1988 ein französisches Kulturdenkmal.
- Das Holzkreuz vor der Stadtmauer ist seit 1950 ein französisches Kulturdenkmal.
- Das Taubenhaus Pigeonnier du Peneau ist seit 1988 ein französisches Kulturdenkmal.
- Das kleine Museum Musée de la Halte du pèlerin zeigt auf einem Rundkurs, wie die Einwohner im Mittelalter gelebt haben könnten.
- Das touristische Freilichtmuseum Camp de Siège Médiéval des Machines du Moyen Âge präsentiert rekonstruierte Belagerungsgeräte aus dem Mittelalter, darunter ein Bollwerk, Palisaden, ein Belagerungsturm, Katapulte und Kanonen. Die Besucher können sich im Bogen- und Armbrustschießen versuchen oder sich als Ritter verkleiden lassen. Das Museum bleibt in den Wintermonaten geschlossen.
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Seite „Larressingle“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Oktober 2018, 14:30 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Larressingle&oldid=181637433 (Abgerufen: 6. Januar 2019, 23:38 UTC) |
übernommen / bearbeitet am | 07.01.2019
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56 km
0,1 km
87 m




Das Kloster Flaran (Flaranum) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Valence-sur-Baïse im Département Gers, Region Okzitanien, in Frankreich. Es liegt rund 8 km südlich von Condom
und 35 km nordwestlich von Auch
in einer Schleife der Baïse kurz unterhalb der Einmündung der Auloue, in der Nähe der Via Podiensis
des Jakobswegs.
Geschichte
Das 1151 auf einem von den Benediktinern von Condom zur Verfügung gestellten Gelände gegründete und von einem Gründungskonvernt aus Kloster L’Escaladieu besiedelte Kloster gehörte der Filiation der Primarabtei Morimond an. Das Kloster, das rasch zu Wohlstand kam, erlebte ab der Mitte des 13. Jahrhunderts einen Niedergang der Disziplin. 1274 wurde von Flaran und dem Grafen von Armagnac die Bastide von Valence-sur-Baïse gegründet. Am Ende des 15. Jahrhunderts fiel die Abtei in Kommende. 1569 wurde es durch die Protestanten unter Montgomery zerstört. Die Französische Revolution führte zu seiner Auflösung; es wurde verkauft und als landwirtschaftlicher Betrieb fortgeführt. 1970 gelangte es nach einer Brandstiftung in das Eigentum des Départements und wurde in ein Kulturzentrum umgewandelt.
Bauten und Anlage
Die zwischen 1180 und 1220 errichtete romanische Kirche weist ein dreijochiges, mit einer auf Gurtbögen ruhenden Spitztonne überwölbtes Langhaus mit schmalen Seitenschiffen, ein ausladendes Querhaus, im Süden ebenfalls mit einer Spitztonne auf Gurtbögen, im Norden mit Kreuzrippengewölbe, mit je zwei halbrund geschlossenen, mit einer Halbkuppel überwölbten Kapellen an den Ostseiten und einen Chor mit einer ebenfalls halbrund geschlossenen Apsis auf. Hauptfassade und südliche Querhausfassade weisen je einen verhältnismäßig großen Okulus auf, die Hauptfassade dazu zwei rundbogig geschlossene Fenster und das romanische Portal ohne Tympanon. Die Klausur liegt nördlich (links) von der Kirche. Aus der Frühzeit des Klosters sind der Ostflügel mit Sakristei, Armarium, Kapitelsaal (ähnlich dem in L’Escaladieu) und teilweise der Mönchssaal sowie teilweise der Nordflügel mit Kalefaktorium, Refektorium und Küche erhalten, während der Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert und die Gebäude im Westen mit einem Gästetrakt um einen Ehrenhof und Stallungen aus spät- und nachmittelalterlicher Zeit stammen.
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Seite „Kloster Flaran“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Mai 2017, 12:52 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kloster_Flaran&oldid=165967332 (Abgerufen: 7. Januar 2019, 00:02 UTC) |
übernommen / bearbeitet am | 07.01.2019
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