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Radweg Bristol nach Landʹs End in Cornwall

Nr. des Radweges 3

busy

 

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Höhen-Profil Radweg Bristol nach Landʹs End in Cornwall

Erstellt am 17.01.2012,

am 23.02.2017

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

518

Gesamthöhenmeter Aufstieg

7.362

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,42

Gesamthöhenmeter Abstieg

7.309

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

Openstreetmap and Contributors + biroto-Redaktion (biroto.eu)

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

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www.openstreetmap.org/browse/relation/72568

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durch biroto-Redaktion am 17.01.2012

Gesamtzahl Trackpoints

11.276

Trackpoint-Dichte per km

22

Endorte

Start

Bristol, England, GB (15 m NHN)

Ziel

Sennen Cove, England, GB (68 m NHN)

Beschilderung

The route is fully signed in both directions. 

An- und Abreise

Books and maps:

  • Sustrans North Devon Cycle Map: Including the Tarka Trail Plus 4 Individual Day Rides (CycleCity Guides)
  • Sustrans Cornwall Cycle Map: Including the Camel Trail, Clay Trails and Mineral Tramways, Plus 4 Individual Day Rides (CycleCity Guides)
  • Sustrans Somerset Levels Cycle Map: Including the Strawberry Line, Bristol to Bath Railway Path, Colliers Way, Stop Line Way Plus 6 Individual Day Rides (CycleCity Guides)

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

45 km
0,0 km
49 m

GB-BA5 Wells

 

Historische(s) Gebäude

Wells Cathedral, West Front
Wells Cathedral, cloister
Wells, view along Vicarʹs Close with the Chapel and the Chapter House
Wells, Brickes Almshouses

Wells ist die kleinste Stadt Englands und liegt in der westenglischen Grafschaft Somerset. Mit St. Andrews besitzt Wells eine der bedeutendsten Kathedralen der englischen Gotik. Im Garten des Bischop's Palace liegen drei Quellen, die der Stadt ihren Namen gaben. Wells liegt am Rand des AONB's Mendip Hills.

Hintergrund

Der Ort ist heute vor allem für seine in den Jahren 1182 bis 1260 erbaute Kathedrale bekannt. Dieser Kathedrale dankt der Ort das Stadtrecht, da sich in England jeder Ort, der eine Kathedrale besitzt, automatisch als Stadt bezeichnen darf. Königin Elizabeth II. bestätigte am 1 April 1974 den Status als Stadt mit einer Royal Charter. Die eigentliche Ortsgründung ist jedoch römischer Natur. Im 8. Jahrhundert gewann Wells durch den Bau einer Kirche unter dem sächsischen König Ine von Wessex an Bedeutung.

Sehenswürdigkeiten

Wells Cathedral, Cathedral Geen. Tel.: +44 1749 674483. Geöffnet: April bis September 7.00 bis 19.00 Uhr, Oktober bis März 7.00 bis 16.00 Uhr. Preis: Eintritt frei, eine Spende von ₤ 6.00 erbeten, Fotografieren: ₤ 3.00 (Stand 2014).  

Mit dem Bau der heutigen Kathedrale wurde um 1180 begonnen, 1239 konnte die Weihe vollzogen werden. Wichtige An- und Umbauten wurden während des 14. und 15. Jh.'s ausgeführt. Besonders beeindruckend ist die Westfassade mit ihren mehr als 300 erhaltenen Statuen (ursprünglich waren es 500) und im Inneren die drei Scherenbögen. Für den Bau wurde ein cremefarbener Stein aus der Umgebung benutzt. Betritt man das Schiff fällt dem Besucher sofort der fortlaufende Rhythmus der frühgotischen Säulen und Bögen sowie die Scherenbögen auf. Sie wurden ab 1338 errichtet. Man hatte festgestellt, dass der Vierungsturm nach einer Erhöhung Risse bekam, die Fundamente konnten das zusätzliche Gewicht nicht tragen. Durch diese Bögen und versteckte Strebepfeiler ist der Turm noch heute stabil. In der ganzen Kirche gibt es schöne, detaillierte Steinmetzarbeiten, z.B. an den Kapitellen der Säulen. Im Chor steht der reich verzierte Thron des Bischofs und das Chorgestühl. Unter dessen Sitzen befinden sich um 1333 fertiggestellte Miserikordien. In den Fenstern, hauptsächlich im Chor und den Chorgängen, ist noch Glas aus dem 13. Jh. erhalten. Das große Ostfenster stammt aus dem Jahr 1340. Sehenswert ist auch die Uhr im Querschiff. Die hölzerne Figur Jack Blandiver schlägt alle 15 Minuten die Hacken zusammmen, um die Glocke zu läuten. Zur vollen Stunde schlägt er die Glocke, die neben ihm ist. Über dem Ziffernblatt findet dann ein Ritterturnier statt, bei jeder vollen Runde wird ein Ritter umgestoßen. Die Uhr wurde 1390 installiert, das heutige Uhrwerk wurde 1880 eingesetzt. Mit dem Bau des Treppenaufgangs zum Kapitelhaus wurde 1240 begonnen, das Kapitelhaus wurde 1306 vollendet. Die Decke des Raums ist eine Meisterleistung des Mittelalters: von einer Säule in der Mitte strahlen 32 Rippen aus. Der riesige Kreuzgang wurde Mitte des 14. Jh.'s errichtet. Auffällig ist die Einheit der Gliederung sowohl in den Gewölben als auch der Wände.

Cathedral Green

Die Grünfläche liegt vor der Westfassade der Kathedrale. Um sie herum stehen historische Gebäude, z.B. die Old Deanery (hier wohnte der Erzdiakon, heute die Musikschule der Kathedrale) und das Wells Museum.

Vicar's Close

Die mittelalterliche Straße mit der ersten Reihenhaussiedlung Großbritanniens. 1348 gründete Ralph of Shrewsbury, Bischof von Bath & Wells, das College of Vicars Choral. Die Mitglieder singen seit den 1140ern als Stellvertreter für die Kanonoker in der Kathedrale. 1363 waren die 42 Wohnhäuser vollendet. Die Kopfsteinpflasterstraße verengt sich im Norden leicht, dies vergrößert die perspektivische Wirkung. An nördlichen Ende der Reihenhäuser steht eine Kapelle, am südlichen Ende die Vicar's Hall. Die Kapelle wurde um 1470 sie zu einer Bibliothek. Während des frühen 15. Jh. wurden die Vordergärten und Gartentörchen hinzugefügt. Der direkte Zugang von der Vicar's Hall zur Kathedrale ist seit 1459 über das Chain Gate. Noch heute wohnen hier Mitarbeiter der Kathedrale.

Chain Gate (Kettentor).

Die Chain Bridge führt über die damalige Hauptstraße nach Bath und verbindet die Vicar's Hall mit dem Kapitelsaal.

Wells & Mendip Museum, 8 Cathedral Green. Tel.: +44 1749 673477. Geöffnet: Winter Mo bis Sa 10.00 bis 16.00 Uhr, Sommer Mo bis Sa 10.00 bis 17.00 Uhr (Stand 2014). Preis: Bis Ostern 2014 Eintriff frei, regulär ₤ 3.00.  .

Das Museum (seit 1930) befindet sich in der ehemaligen Residenz des Kanzlers. Sie wurde im 16. Jh. errichtet.

Market Place

Vom Marktplatz führt das Penniless Porch in die Domfreiheit und das prächtige Tor Bischop's Eye zum Bischop's Palace. Das Penniless Porch heißt so, weil hier die Arme von den Kirchgängern eine Almose erbettelten. Die schöne Town Hall stammt aus dem 18. Jh. und ist der Mittelpunkt des bürgerlichen Lebens. Der heutige Brunnen wurde 1779 errichtet.

Bishop's Palace, Zugang vom Market Place. Tel.: +44 1749 988111. Geöffnet: Das ganze Jahr über (außer Januar) täglich 10.00 bis 16.00 (April bis Oktober 18.00 Uhr), gelegntlich wegen privater Veranstaltungen ganz oder teilweise geschlossen (Stand 2014). Preis: £ 7.00.  

Die Gründung des Bishop's Palace geht auf Bischof Jocelyn zurück, der im 13. Jh. die zentrale Halle des Palastes errichten ließ und einen Garten anlegte. Die späteren Bischöfe ließen verschiedene Änderungen ausführen. So entstanden zwischen 1275 und 1295 die Great Hall und die Kapelle. Die Great Hall ist heute nur noch eine Ruine. Ihre Maße (35 m lang, 19 m breit) verdeutlichen wie imposant sie einst war. Als dem Bischof in den 1550er Jahren der Unterhalt zu kostspielig wurde, wurden Blei und Holz des Dachs verkauft und das Gebäude sich selbst überlassen. Die Mauern sind heute ein malerischer Blickfang im Garten. Um 1340 wurden, nach Streitigkeiten zwischen dem Bischof und der Bevölkerung der Stadt, die Mauer mit Torhaus, Zugbrücke und Wassergraben errichtet. Bischof Bekynton (1443-1466) ließ das Brunnenhaus errichten. Es ist Teil des Wasserversorgungssystems des Palasts und der Stadt. Eine Wasserleitung führt zum Brunnen auf Marktplatz und weiter die High Street entlang. Im 15. Jh. wurde an das vorhandene Gebäude der Nordflügel angebaut. Hier befindet sich heute die Residenz des Bischofs. Die alte Residenz der Bischöfe ist für Besucher zugänglich. Hat man das Gebäude betreten steht man in der Eingangshalle mit einem schönen Gewölbe. Neben ihr liegt die Krypta, deren mittelalterliche Architektur gut erhalten ist. Dagegen wurde die Long Gallery während des englischen Bürgerkriegs stark beschädigt. Sie wurde verkürzt und in viktorianischer Zeit renoviert. Die ursprüngliche Halle wurde von den Viktorianern stark verändert, durch den Umbau entstanden der Speiseraum und Konferenzzimmer. Der Bishop's Palace ist von einem ausgedehnten Garten umgeben. Immer wieder wechseln sich Rasenflächen, Bäume, Sträucher und Blumenbeete ab, Bänke laden zum verweilen ein. Im Juli 2013 wird der moderne "Garden of Reflection" im ehemaligen, ungenutzten Küchengarten eröffnet.

Church of St. Cuthbert, St. Cuthbert Street. Tel.: +44 1749 676906. Geöffnet: täglich. Preis: Eintritt frei.  

Mt dem Bau der Kirche wurde im frühen 13. Jh. begonnen, ungefähr zur selben Zeit wie die Kathedrale. Das heutige Erscheinungsbild stammt aus dem 15. Jh. Aus dieser Zeit stammt auch der schöne Westturm, der durch seine Bauweise nach oben zu streben. Der hohe Turm und der große Raum mit der kunstvollen Ausstattung lässt viele Besucher glauben, er wäre in der Kathedrale. Dank der großen Fenster - auch im Lichtgaden - ist das Innere sehr hell. Das Prunkstück von St. Cuthbert ist die kunstvoll geschnitzte Holzdecke des Schiffs, es gibt Engel, Wappenschilder und Rosetten. 1963 wurde die Decke mit Farben, die dem ursprünglichen Erscheinungsbild entsprechen, neu bemalt. Die geschnitzte Kanzel aus dem Jahr 1636 trägt die Wappen der Könige Charles I. und II. sowie Szenen aus dem alten Testament. Der Tree of Jesse (1470) im Seitenschiff wurde während der Reformation stark zerstört.

City of Wells Almshouses (zugänglich nur am Tag des offenen Denkmals im September, dann auch nur die Gärten, Versammlungssaal und Kapelle).

Insgesamt gab es in Wells 6 Almshouses, 5 davon wurden 2004 zu einem Wohlfahrtsverband zusammengeschlossen. Das 6. befindet sich in Privatbesitz. Noch heute werden sie von alten Menschen aus der Gemeinde bewohnt. Die Namen der einzelnen Häuser weisen darauf hin von welchem Bischof sie gestiftet wurden. Ursprünglich gab es Gemeinschaftsschlafräume und eine Küche, im Laufe der Jahre entstanden Cottage und Wohnungen. Die Gärten sind schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden.

  • Gegenüber von St. Cuthbert liegen die Llewellyn's Almshouses.

    Llewellyn's Almshouse: Mit dem Bau der beiden Reihen Cottages wurden um 1638 begonnen. Sie waren später in einem sehr schlechten Zustand und wurden in viktorianischer Zeit fast neu errichtet. Die Häuser kann man durch an Zaun an der Straße gut sehen.

  • Neben der Kirche liegen die Bricke'-, Still's-, Willes'- und Bubwith's Almshouses.

    Bricke's Almshouse (um 1630): dies sind die die ältesten Gebäude, das Äußere ist gut erhalten, die beiden Cottages wurden kaum verändert. Ungewöhnlich ist die Sedilia mit vier Sitzen. Das Gebäude ist gut vom Kirchhof aus zu sehen.

    Still's Almshouse: wurde 1614 vom Bischof gestiftet, 1882 fanden umfangreiche Restaurierungen statt.

    Willes' Almshouse: in seinem Testament hinterließ der Bischof , der 1773 starb, die Instruktionen für den Bau eines Wohnheims für Bedürftige.

    Bubwith's Almshouse: sind die ersten Gebäude, die hier errichtet wurden (um 1224). In dem Gebäude befindet sich auch der Guildroom und die Kapelle.

Bishop's Barn (Silver Street)

Die Zehntscheune mit ihren massiven Strebepfeilern wurde im 15. Jh. errichtet. Hier lagerte der Teil der Produkte, den die Bauern an die Kirche abgeben mussten. Die Scheune wurde aus dem selben Stein errichtet wie die Kathedrale, das Dach ist mit Schiefer aus dem Westmoreland (Cumbria) gedeckt. Heute ist sie ein Versammlungsraum.

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Text(e) übernommen von:

Wikivoyage-Bearbeiter, 'Wells', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 16. Februar 2017, 07:13 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Wells&oldid=999806> [abgerufen am 23. April 2017]

übernommen / bearbeitet am

23.04.2017

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

46 km
0,1 km
43 m

 

GB-BA5 1SU Wells

 

Privat/B&B

 

61 km
0,0 km
24 m

GB-BA6 8BT Glastonbury

 

Historische(s) Gebäude

Glastonbury Tor with St Michaelʹs Tower
Glastonbury Abbey, ruines of the crossing and nave
Abbotʹs kitchen, Glastonbury Abbey
Glastonbury, Tithe Barn, home of the Somerset Rural Life Museum

Glastonbury ist eine Stadt in den Mendip Hills in der Grafschaft Somerset. Bekannt ist sie wegen der Ruine Glastonbury Abbey, dem Glastonbury Tor sowie dank der Mythen und Legenden in Bezug auf König Artus und den Heiligen Gral. Die Stadt liegt ca. 37 km südlich von Bristol.

Hintergrund

Geschichte

Vor ca. 2.000 Jahren reichte der Bristol Channel bis an den Fuß des Glastonbury Tor. Im Laufe der Zeit zog sich das Meer zurück, ein großer See entstand. Im 3. Jh. v. Chr. gründeten die Kelten am Seeufer ein Dorf, das ca. 5 km von der heutigen Stadt entfernt ist. Das Dorf wurde bis zur Invasion durch die Römer bewohnt. In Aufzeichnungen aus dem 7. Jh. wird erstmals ein Ort namens Glestingaburg erwähnt. In diesem Jahrhundert wird auch die Abtei gegründet. Während des Mittelalters war der Ort teils von der Abtei abhängig, teils entwickelte er sich zu einem Handelsplatz für Wolle.

Legenden

Glastonbury = Isle of Avalon?

Das Dorf war durch seine Insellage in den Fens leicht zu verteidigen. Man nannte es Ynys yr Afalon (Isle of Avalon). In der keltischen Sage geht der Name auf den die Unterwelt beherrschenden Halbgott Avalloc zurück. Der Überlieferung zufolge war Avalon der Übergang vom Land zum See, gleichzeitig der Versammlungsort der Toten und der Übergang der Existenzebenen. In einem der uralten Gräber auf dem Abteigelände soll König Artus begraben sein. Den König gab es wohl wirklich, sein Leben ist jedoch von Legenden umrankt. 1191 fanden Mönche ein keltisches Grab. Über dem Sarg lag ein Kreuz mit der lateinischen Inschrift: „Hic iacet sepultus inclitus rex Arturius in insula Avalonia“ („Hier liegt der berühmte König Artus auf der Insel Avalon begraben“).

Josef von Arimathäa und der Heilige Gral

Der Legende nach erhielt Josef, der den Leichnam Christi ins Grab legte, den Heiligen Gral als Geschenk. Viele Jahre später brachte Josef den Gral nach Glastonbury. Hier soll der Gral auf dem Chalice Hill (Kelchberg) beerdigt worden sein.

Sehenswürdigkeiten

Glastonbury Abbey, Magdalene Street. Tel.: +44 (0)1458 832267. Geöffnet: Januar, Februar, November, Dezember 9.00 bis 16.00 Uhr, März, April, Mai, September 9.00 bis 18.00 Uhr, Juni, Juli, August 9.00 bis 20.00 Uhr (Stand 2013). Preis: ₤ 6.00.  

Im 7. Jh. gründeten die Sachsen ein älteres Kloster neu. Eine kleine Kirche wurde errichtet und im 8. Jh. ausgebaut. Der erste normannische Abt begann mit dem Bau einer neuen Kirche, die alte war ihm zu einfach. Dieser Bau wurde wiederum durch einen größeren ersetzt. 1184 zerstörte ein Brand das Kloster mitsamt seinen Schätzen. Die Ruine wurde ausgebessert und diente fast 30Jahre lang als Kirchenraum. Praktischerweise fanden die Mönche zu diesem Zeitpunkt das Grab von König Artus und erschlossen damit eine gute Einnahmequelle da die Pilger herbei geströmt kamen. Damals Glastonbury das größte Kloster Englands, die Abteikirche war 180 m lang. Das erste vollendete Gebäude war die heute noch vorhandene Lady Chapel (Marienkapelle). Sie ist im normannischen Stil des späten 12. Jh. errichtet. In den Rundbögen über den Portalen sind kleine kunstvolle szenenhafte Figurendarstellungen zu sehen. Unter der Lady Chapel liegt die Krypta, ein Teil des Gewölbes ist erhalten. Die an die Kapelle angrenzenden Arkaden besitzen schon die Spitzbögen der Gotik. Zwischen der Lady Chapel und dem Langhaus liegt die Galiäakapelle aus 15. Jh. 1303 ist die Great Church vollendet. In ihrem Chor stand von 1218 bis 1539 der Schrein von König Artus. Von der größtenteils zerstörten Kirche ist heute nur ein Teil der Südwand des Schiffs und Chors, Teile der Vierung sowie ein paar Mauern erhalten. In den Fensternischen schöne Dekorationen mit den typischen Hundzahnornamenten der Romanik. 1539 wurde das Kloster geschlossen, der letzte Abt und zwei Mönche auf dem Tor hingerichtet. Alle Wertgegenstände der Abtei wurden entfernt und verkauft. Die meisten Steine wurden für den Bau von Stadthäusern oder für den Dammweg nach Wells verwendet. Der Kreuzgang und die Grenzmauern wurden bis zum Bodenniveau abgetragen. Während der nächsten 350 Jahre verwahrloste die Ruine. Erst 1907 wurde Glastonbury Abbey von der Church of England erworben und restauriert.

Die Abbot's Kitchen ist das einzige nahezu unversehrt erhaltene Gebäude der Abtei. Sie wurde im 14. Jh. errichtet. Der quadratische Bau mit dem achteckigen Dach ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Küchen Europas.

Church of St. John the Baptist, High Street

St. John's steht an der Stelle einer älteren sächsischen Kirche. Mit dem Bau der "neuen" Kirche wurde 1428/29 begonnen. Der ca. 41 m hohe Westturm ist der zweithöchste in Somerset. Er wurde in den 1460ern errichtet nachdem der alte zu bröckeln begann. Er besitzt großartiges Strebewerk und Zinnen. Der Lichtgaden und die Holzdecke wurden etwas später eingefügt. Im Fenster des Chores wurden mittelalterlcihe Glasreste verwendet. Der Lettner an der St. George's Chapel wurde aus Eichenholzelementen aus dem 15. Jh. gefertigt. 1856/57 wurde die Kirche restauriert.

Glastonbury Tribunal & Lake Village Museum (8 High Street)

Lake Village Museum, 9 High Street. Tel.: +44 (0)1458 832954. Geöffnet: Montag bis Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr (Stand 2013). Preis: ₤ 2.50.  

Viele große Abteien hatten das Recht, ihren eigenen Gerichtshof zu halten. Das Gebäude stammt aus dem 15. Jh., heute beherbergt es die Touristeninformation und das Lake Village Museum. Die Fassade aus der Tudorzeit.

In prähistorischer Zeit war Glastonbury ein Pfahldorf, der Bristol Channel erstreckte sich bis an den Fuß des Tors. Die Funde aus dieser Siedlung aus der Eisenzeit sind im Museum ausgestellt.

The George and Pilgrim Inn (High Street)

Dient schon seit 1470 als Gasthaus

Glastonbury Tor, am Stadtrand. Tel.: +44 (0)1643 862452. Geöffnet: Immer zugänglich (Stand 2013). Preis: Eintritt frei.  

Glastonbury Tor ist ein 158 m hoher Hügel, der auffällig in einer Ebene liegt. Er ist zwar aus einer Entfernung von mehrern Kilometern zu sehen, bleibt aber von manchen Standorten in der Nähe unsichtbar. Das Wort "Tor" ist keltischen Ursprungs und bedeutet konischer Hügel. Diese Ebene ist urbar gemachtes Sumpfland. Der Hügel ist wie eine Halbinsel, er wird auf drei Seiten vom Fluss Bure umflossen. Auf dem Tor steht die Ruine der St. Michael's Church (14.Jh.), heute ist jedoch nur noch ihr Turm erhalten. Die Ruine ist wahrscheinlich eine Nachfolgerin zahlreicher Heiligtümer aus vorchristlicher und christlicher Zeit. Eine ältere Kapelle wurde 1275 von einem Erdbeben zerstört. Vom Gipfel hat man eine grandiose Aussicht: bei gutem Wetter sind die Kathedralen von Bristol und Wells zu sehen. Bei Sonnenuntergang wandert der Schatten des Turms über die umliegenden Felder. Der Pfad den Hügel hinauf ist recht steil

Somerset Rural Life Museum, Chilkwell Street. Tel.: +44 (0)1458 831197. Geöffnet: Dienstag bis Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr (Stand 2013). Preis: Eintritt frei.  

Südlich der Abtei befindet sich die Zehntscheune (Tithe Barn) aus dem 14. Jh. Sie war der Lagerplatz zu dem die umliegenden Güter ihren Zehnt (in der Regel den zehnten Teil der Getreideproduktion) brachten. Heute ist in der Scheune das Somerset Rural Life Museum untergebracht. Es veranschaulicht die Arbeitsweisen in der Landwirtschaft während des 19. und 20. Jh. Weiter Schwerpunkte sind das Torfstechen und die Herstellung von Cider.

Chalice Well, Chilkwell Street. Geöffnet: 1. April bis 30. Oktober 10.00 bis 18.00 Uhr, 31. Oktober bis 31. März 10.00 bis 16.30 Uhr (Stand 2013). Preis: ₤4.20.  

Zwischen dem Glastonbury Tor und dem Chalice Hill liegt die Chalice Well inmitten eines schönen Gartens. Es gibt kleine Teiche, Wasserfälle, einen Kräutergarten und Nischen. Die eigentliche Quelle ist heute trocken. Ein Stück den Hügel hinauf ist in eine Mauer ein Löwenkopf eingelassen. Aus ihm sprudelt jetzt das Wasser, dem Heilkräfte nachgesagt werden. Die rote Färbung ist auf den hohen Eisengehalt des Wassers zurückzuführen. Der Legende nach vergrub hier Josef von Arimatäa den Heiligen Gral, die Quelle entsprang.

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Glastonbury', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 15. März 2017, 18:06 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Glastonbury&oldid=1007761> [abgerufen am 23. April 2017]

übernommen / bearbeitet am

23.04.2017

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

61 km
0,5 km
31 m

 

GB-BA6 8BD Glastonbury

 

Privat/B&B

 

115 km
2,6 km
67 m

GB-TA2 8LG Cheddon Fitzpaine

 

Gutshaus/Herrenhaus

Hestercombe House and Garden
Hestercombe Gardens, Great Plat
Hestercombe Gardens
Hestercombe Gardens

Hestercombe House is a historic country house in the parish of West Monkton in the Quantock Hills, near Taunton in Somerset, England.

When the house and gardens were inherited by Coplestone Warre Bampfylde (1720–91) in the 18th century, a Georgian landscape garden was laid out, containing ponds, a grand cascade, a gothick alcove, a Tuscan temple arbour (1786), and a folly mausoleum. Bampfylde was an amateur architect of talent and a friend and adviser to Henry Hoare who laid out the gardens at Stourhead. Bampfylde also designed a Doric temple for the grounds, which was built around 1786, with an ashlar tetrastyle prostyle fronted by Tuscan columns and a large modillioned pediment. A Victorian formal parterre was added near the house by Henry Hall in the 1870s.

The Edwardian garden was laid out by Gertrude Jekyll and Edwin Lutyens between 1904 and 1906 for the Hon E.W.B. Portman, resulting in a garden "remarkable for the bold, concise pattern of its layout, and for the minute attention to detail everywhere to be seen in the variety and imaginative handling of contrasting materials, whether cobble, tile, flint, or thinly coursed local stone".

The "Great Plat" combined the patterned features of a parterre with the hardy herbaceous planting espoused by Miss Jekyll. Lutyens also designed the orangery about 50 m east of the main house between 1904–09, which is now Grade I listed, as are the garden walls, paving and steps on the south front of the house. On either side of the Great Plat are raised terraces with brick water channels. The eastern area is laid out as a Dutch garden laid out with perennial plants such as Large white flowering Yucca gloriosa as groups used vertical elements alternate with purple colored flowering dwarf Lavender (Lavandula), catmint (Nepeta) or silvery colored Zieste (Stachys), Cotton lavender (Santolina), China Rose (Rosa chinensis) or Fuchsia (Fuchsia magellanica).

Since October 2003, the landscape and gardens, extending to over 100 acres (0.40 km2), have been managed by the Hestercombe Gardens Trust, a registered charity set up to restore and preserve the site with a Heritage Lottery Fund grant of £3.7M. The Georgian landscape, Victorian shrubbery and terrace and the formal Edwardian gardens combine to create biodiversity and interest for visitors. The site is used by Lesser horseshoe bats (Rhinolophus hipposideros) as both a breeding and wintering roost site. Numbers of Lesser Horseshoes at this site are only exceeded by one other site in southwest England. The bats use roofspaces in a former stable block as a maternity site. It has been designated as a Special Area of Conservation (SAC).

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Wikipedia contributors, 'Hestercombe House', Wikipedia, The Free Encyclopedia, 15 April 2017, 09:02 UTC, <https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Hestercombe_House&oldid=775502141> [accessed 23 April 2017]

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23.04.2017

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Öffnungszeiten

10 am to 6pm – last entry at 5pm (4pm in Winter)

 

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