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Radweg Via Romea Francigena Brindisi - Rom

Nr. des Radweges BI3

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Höhen-Profil Radweg Via Romea Francigena Brindisi - Rom

Erstellt am 26.01.2015,

am 26.01.2015

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

666

Gesamthöhenmeter Aufstieg

8.460

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,27

Gesamthöhenmeter Abstieg

8.414

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

biroto-Redaktion

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

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durch biroto-Redaktion am 26.01.2015

Gesamtzahl Trackpoints

8.194

Trackpoint-Dichte per km

12

Endorte

Start

Brindisi, Apulia, IT (5 m NHN)

Ziel

Rome, Lazio, IT (51 m NHN)

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

221 km
0,1 km
473 m

 

IT-85026 Palazzo San Gervasio

 

Privat/B&B

 

428 km
0,1 km
244 m

 

IT-81016 San Potito Sannitico

 

Pension/Gästehaus

 

666 km
3,5 km
36 m

 

IT-00147 Roma

 

Privat/B&B

 
 

666 km
3,2 km
22 m

IT-00186 Roma

 

Historische(s) Gebäude/Weltkulturerbe

Rome, Pantheon
Palazzo Farnese, Rome
Piazza Navona, Rome
Dome of Church of the Gesù, Rome

Rom beherbergt als eine der großen Kulturstädte Europas zahlreiche Denkmale von der Zeit der Etrusker bis hin zur Gegenwart, wobei die Zeugnisse aus der Zeit der etruskischen Könige und der römischen Frühgeschichte eher spärlich sind. Umso umfangreicher sind die Hinterlassenschaften aus der Epoche des Römischen Reiches.

Sie reichen vom fast vollständig erhaltenen Pantheon (gegründet im Jahre 27 v. Chr., wiederaufgebaut zwischen 118 und 128 n. Chr.), dem einzigen erhaltenen Kuppelbau der Antike, bis zum eindrucksvollen Kolosseum (fertiggestellt 80 n. Chr.), dem größten Amphitheater der Antike, das Austragungsstätte von Gladiatorenkämpfen und anderen Schauspielen war. Seit dem Jahre 1999 dient das Kolosseum auch als Monument gegen die Todesstrafe: Immer wenn ein Staat dieser Welt die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang hell erleuchtet – was aber nur selten geschieht.

In der Stadt findet man neben den antiken Stadtmauern Triumphbögen, einzigartige Kirchen und Paläste sowie große öffentliche Plätze; besonders bedeutend sind das Forum Romanum und die Kaiserforen, ebenso die Caracalla-Thermen (erbaut um 217 n. Chr.), die heute als Szenerie für die Opernaufführungen im Sommer genutzt werden, die Katakomben – weit verzweigte unterirdische Anlagen, in denen Christen ihre Gottesdienste feierten und bestattet wurden – und die Engelsburg, die als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian erbaut und im Mittelalter zu einer Festung ausgebaut wurde.

Im 4. Jahrhundert wurde die Kirche San Paolo fuori le mura gebaut und nach der Zerstörung durch einen Brand im Jahre 1823 wiedererrichtet. Die Basilica San Giovanni in Laterano wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert im Wesentlichen wiederaufgebaut. Die aus dem 5. Jahrhundert stammende Kirche San Pietro in Vincoli ist im 15. Jahrhundert restauriert worden und beherbergt die berühmte Moses-Statue von Michelangelo Buonarroti.

Weitere bedeutende Bauwerke sind die Piazza Navona mit drei Brunnen (darunter die Fontana dei Quattro Fiumi, ein Hauptwerk des italienischen Bildhauers Gian Lorenzo Bernini), die Piazza del Campidoglio (Kapitolsplatz mit einer Bronzestatue des Kaisers Marcus Aurelius, die im 2. Jahrhundert n. Chr. fertiggestellt wurde), die Fontana di Trevi (ein Barock-Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, in den Touristen traditionell Münzen hineinwerfen und sich etwas wünschen) und die Piazza di Spagna mit der berühmten, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Spanischen Treppe, die zu der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Kirche Santa Trinità dei Monti hinaufführt.

Weitere Sehenswürdigkeiten des christlichen Rom sind über die gesamte Stadt verstreut. Das christliche Zentrum bildet hierbei der nicht zugängliche Staat der Vatikanstadt mit dem Petersdom. Weitere große Kirchen wie die Lateranbasilika, Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern befinden sich innerhalb des Stadtgebiets. Die meisten Kirchen sind besonders prunkvoll ausgestattet und enthalten Kunstwerke von unschätzbarem Wert.

Informationen zu Urheber-Rechten

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Text(e) übernommen von:

Seite „Rom“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. August 2012, 20:29 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rom&oldid=107461988 (Abgerufen: 10. September 2012, 21:12 UTC)

übernommen / bearbeitet am

10.09.2012

übernommen / bearbeitet durch

ThimbleU

 
 

666 km
5,0 km
32 m

VA-00120 Roma

 

Historische(s) Gebäude/Weltkulturerbe

Vatican basilica St. Peter from a roof near saint Peter square.
St Peterʹs Square
Gardens of Vatican City
Swiss Guard

Der Vatikanstaat ist eine Enklave in der italienischen Hauptstadt Rom. Weniger als 1000 Menschen haben die Staatsangehörigkeit dieses Landes. Das Staatsoberhaupt - der Papst - wird nach einem über 1000-jährigen Ritus auf Lebenszeit gewählt, der Staat jedoch existiert erst seit 1929. Trotz oder gerade wegen seiner Besonderheiten ist der Vatikan jährlich das Ziel von Abertausenden von Touristen. Oft sind es katholische Christen, die den zentralen Ort ihres Glaubens besuchen, es sind aber auch andere Pilger auf dem Weg zu den Stätten der frühen Christenheit, oder aber Kunstliebhaber, die die Schätze in den Museen des Zwergstaates bewundern möchten.

Hintergrund

Mit der Fläche von 44 ha ist die Vatikanstadt der kleinste Staat der Welt. Der Name Vatikan leitet sich ab von dem Wort Vaticano, es bezeichnet einen 75 m hohen Hügel außerhalb der historischen Altstadt von Rom. An seiner Südseite befand sich ein Circus, in dem der Apostel Petrus als Märtyrer starb. Er wurde in der benachbarten Begräbnisstelle begraben. Über seinem Grabmal ließ Kaiser Konstantin eine fünfschiffige Basilika errichten, die im Jahr 326 eingeweiht wurde, und die sich zu einem bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte. Jedoch kamen nicht alle Besucher der Kirche in friedlicher Absicht: Nach einem Angriff der Sarazenen auf die heiligen Stätten von Rom im Jahr 846 ließ Papst Leo IV. den Vatikanhügel durch die leoninische Mauer schützen. Diese umfasste nicht nur den damaligen Petersdom, sondern auch den Bereich der Leostadt mit den Herbergen für Pilger. Dieser wurde daraufhin von den Pilgern als Burg angesehen, er entspricht in etwa dem römischen Rione Borgo. Sitz des Papstes und der Kurie war damals noch der Lateran, die Päpste wohnten erst nach Beendigung des Avignonesischen Exils im 14. Jahrhundert im Vatikan.

In der Renaissance gestalteten die Päpste ihr Machtzentrum auf dem Vatikanhügel völlig neu. Die Sixtinische Kapelle entstand zwischen 1475 und 1483. Im Jahr 1506 wurde der Grundstein für einen neuen Petersdom gelegt, er wurde 1626 eingeweiht. Der Petersplatz wurde 1667 fertiggestellt.

Mit der Einnahme Roms im Zuge des nationalen Einigungsprozesses Italiens wurde der ursprüngliche, sich über weite Teile Mittelitaliens erstreckende Kirchenstaat im Jahr 1870 zerschlagen. Dadurch kam es zu der Situation, dass der Heilige Stuhl zwar über Nuntiaturen (Botschaften) und Diplomaten verfügte, nicht aber über ein Staatsgebiet. Diese römische Frage belastete fast 6 Jahrzehnte die Beziehung zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl. Dies änderte sich erst, als am 11. Februar 1929 die Lateranverträge geschlossen wurden, unterzeichnet im Palazzo San Giovanni in Laterano. Damit wurde das Staatsgebiet des Vatikanstaates festgeschrieben und die Beziehungen der beiden Staaten untereinander geregelt. Der Versöhnungsvertrag wurde 1984 nochmals überarbeitet.

Damit wurde der Vatikanstaat zu einem souveränen Staat. Sein Staatsoberhaupt ist der auf Lebzeiten gewählte Papst, er wird gewählt von Kardinälen, die großteils nicht die Staatsbürgerschaft dieses Landes haben. Völkerrechtlich vertreten wird er durch den "Heiligen Stuhl", seine Botschaften werden als "Apostolische Nuntiaturen" bezeichnet. Durch die Lateranverträge genießen auch die in der Stadt Rom liegenden Papstbasiliken St. Paul vor den Mauern, Santa Maria Maggiore und San Giovanni in Laterano exterritoriale Rechte, das gilt auch für etwa ein halbes Dutzend Palazzi in und um Rom, die im Besitz des "Heiligen Stuhls" sind, so die Sommerresidenz und die Sternwarte in Castel Gandolfo. Aber auch ein Teil der Audienzhalle des Vatikans liegt bereits auf italienischem Boden, ebenso der Campo Santo Teutonico.

Der Papst hat absolutistische Gewalt, er übt die volle gesetzgebende und richterliche Gewalt aus. Mit einer Kommission von Kardinälen, die der Papst selbst jeweils für fünf Jahre ernennt, übt er die legislative und exekutive Gewalt aus. Zugleich ist der Papst Bischof von Rom, der Bischofssitz ist San Giovanni in Laterano. Für die Sicherheit des Papstes und des Staates sorgt seit 1506 traditionell das Corps der Schweizer Garde. Die Garde rekrutiert sich aus jungen ledigen katholischen Schweizern, die für begrenzte Zeit im Vatikan dienen.

Sehenswürdigkeiten

Bauwerke
Petersdom

Die Basilika St. Peter ist 211,5 m lang, 138 m breit und ihre Kuppel erreicht eine Höhe von 136,5 m, sie fasst rund 20.000 Gläubige. Soweit die nüchternen Zahlen, sie sagen allerdings wenig über die Bedeutung des Gebäudes aus. Die Kirche steht über dem Grab des Apostels Petrus und ist das Zentrum der römisch-katholischen Kirche, sie ist Papstbasilika, allerdings nicht Sitz des Bischofs von Rom.

Mit dem Bau des Petersdoms wurde 1506 unter Papst Julius II. begonnen. Finanziert wurde der Bau mit dem Peterspfennig und mit dem Handel von Ablassbriefen, dies war letztlich mit ein Auslöser für die Reformation. Einer der Bauleiter des Doms war Michelangelo, von dem der Entwurf der Kuppel stammt. Fertiggestellt wurde der Bau 1626 unter der Bauleitung von Bernini.

Geöffnet ist die Basilika täglich von 7.00 Uhr - 19.00 Uhr, im Winter bis 18.00 Uhr. Bei Gottesdiensten kann sie für Touristen geschlossen sein. Der Eintritt ist frei. Eine Sicherheitskontrolle findet auf der rechten Seite des Petersplatzes am Ende der Kolonnaden statt.

Von den Stufen des Petersplatzes gelangt man zur Vorhalle. Von ihr führen fünf Türen in den Petersdom. Ganz rechts ist die Heilige Pforte, sie wird nur in einem Heiligen Jahr geöffnet (zuletzt im Dezember 2015). Auch die Filarete-Tür in der Mitte ist meist verschlossen. Bei organisierten Führungen betritt man die Kirche meist durch die zweite Tür von rechts. Gleich beim Eingang steht in einer Seitenkapelle unter Panzerglas geschützt die Pieta von Michelangelo. Die Dimensionen des Gotteshauses verdeutlichen Markierungen auf dem Fußboden des Mittelschiffes, sie zeigen die Länge anderer bedeutender christlicher Kirchen.

Der Hauptaltar der Kirche wurde errichtet über dem Grab des Apostels Petrus. Dieser Altar ist dem Papst vorbehalten. Über dem Altar ist ein Baldachin, er steht auf vier gedrehten und verzierten Bronzesäulen, die rund 20 m hoch sind. Hoch über dem Baldachin ist die Kuppel.

Aus der Vorgängerkirche des heutigen Doms stammt eine fast schwarze Bronzefigur des Apostels Petrus, die an der rechten Seite steht. Viele Besucher glauben, dass man nach der Berührung seiner Füße ein glücklicher Mensch wird.

Weiter sehenswert:

  • Vatikanische Grotten unterhalb der Basilika mit den Gräbern mehrerer Päpste. Zugang beim vorderen rechten Pfeiler der Kuppel
  • Schatzkammer, Zugang auf der linken Seite neben der Sakristei, geöffnet 9.00 Uhr - 18.00 Uhr (Okt-Mrz bis 17.30 Uhr). Kopie der Pieta von Michelangelo, mehrere Säle mit liturgischen Gegenständen und Gewändern. Für diesen Bereich muss man Eintritt bezahlen.
Kuppel

Der wohl schönste Aussichtspunkt von ganz Rom befindet sich auf der Kuppel des Petersdoms. Der Entwurf stammt von Michelangelo, der Meister konnte jedoch ihre Fertigstellung im Jahr 1593 nicht mehr erleben. Auf vier gewaltigen Mauersäulen ruht der zylindrische Tambour, darüber erhebt sich die doppelschalige Kuppel, die von oben her durch die Öffnungen der Laterne erhellt wird. Diese Kuppel ist mit einer Höhe von 136,5 m und einem Durchmesser von 42,3 m das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt. Es ist auch der höchste Kuppelbau, in ihrem Durchmesser wird sie jedoch vom Pantheon um etwa 80 cm übertroffen.

Eintritt zur Kuppel: ohne Lift 551 Stufen 5 €, mit Lift nur noch 320 Stufen 7 €. Zugang täglich ab 8.00 Uhr, im Sommer bis 17.00 Uhr, von Okt. bis März bis 16.00 Uhr.

Man geht zur Sicherheitskontrolle auf der rechten Seite des Doms, Abgabe von größeren Taschen an der Garderobe ist zu empfehlen. Der Lift führt bis zur Dachterrasse auf dem Petersdom. Eine Treppe führt entlang des Tambours bis zum Beginn der Kuppelwölbung, von dort ist ein Blick ins Innere der Kirche möglich und man erkennt, dass die Buchstaben der Inschrift eine Höhe von 2 m haben und die von unten zierlich wirkenden Gemälde in Wirklichkeit riesige Mosaike sind. Eine Treppe geht auf der inneren Kuppelschale weiter nach oben bis zum Beginn der Laterne, dann führt eine Wendeltreppe hoch zum Dach der Laterne. Von dort hat man eine grandiose Aussicht über die Ewige Stadt. Der Rückweg ist auf der gegenüberliegenden Seite in gleicher Art angelegt. Auf der Dachterrasse ist eine Toilette, ein Souvenirshop und eine kleine Cafeteria.

Petersplatz

Auf dem Petersplatz vor dem Eingang des Doms versammeln sich regelmäßig zehntausende von Gläubigen, um den Segen des Papstes zu empfangen. Dieser befindet sich dabei für alle sichtbar in der Benediktionsloggia in der Mitte der Fassade oder sieht aus einem Fenster des angrenzenden Palastes. Der Platz vor dem Eingang des Petersdoms wurde 1656 - 1667 von Bernini in zwei Teilen gestaltet. Am Eingangsbereich ist die trapezförmige Piazza retta, er fällt nach hinten etwas ab und lässt dabei die Fassade höher erscheinen. Daran schließt sich ein elliptischer Teil an, die Piazza obliqua. Der Petersplatz ist gesäumt von 17 m breiten überdachten Säulengängen mit je 4 Säulen, auf den Brüstungen dieser Kolonnaden stehen 144 überlebensgroße Heiligenstatuen. In der Mitte des Petersplatzes steht ein 25 m hoher Obelisk, er wurde bereits 1586 von Domenico Fontana hier aufgestellt, also vor der Gestaltung des Platzes. Links und rechts davon steht jeweils ein Brunnen. Zwischen den Brunnen und den Kolonnaden findet man links und rechts einen Kreis aus Marmor. Er markiert die Stelle, von der man jeweils nur die vorderste der vier Säulen sehen kann.

Auf der linken Seite des Petersplatzes findet man eine Tourist-Information, eine Erste-Hilfe-Station, Toilette, Post und Bank.

Verschiedenes
  • Vatikan-Bahnhof. Seit 1933 gibt es in der Vatikanstadt einen - wenn auch bescheiden kleinen und nur wenig genutzten - Bahnhof. Er ist in den Vatikanischen Gärten, in dem Gebäude ist ein Shop für die Angestellten sowie ein Museum für Münzen und Briefmarken.
  • Vatikanische Audienzhalle, erbaut 1971. Sie fasst ca. 12.000 Besucher. Ein Teil der Halle steht auf dem Gelände des Vatikanstaates, der größte Teil befindet sich auf italienischem Boden, ist jedoch extraterritorialer Besitz des Heiligen Stuhls.
  • Der Campo Santo Teutonico ist ein exterritoriales Gebiet, jedoch zugänglich vom Inneren der Vatikanstadt. Er ist geöffnet täglich am Vormittag von 7.00 Uhr - 12.00 Uhr und zu den Gottesdiensten (So 9.00 Uhr , Mo - Sa 7.00 Uhr in deutscher Sprache, außer Mi in Latein und am Sa in Italienisch). Wer den Friedhof besuchen möchte, muss sich am Tor südlich des Petersdoms (links neben dem Petersdom das linke Glockentor) zwischen den Kolonnaden und dem Palazzo del Sant’Uffizio bei den Schweizer Gardisten melden und in deutscher Sprache den Zugang zum Deutschen Friedhof oder Campo Santo Teutonico begehren. Wer Einlass haben möchte, sollte angemessene Kleidung tragen und sich auch angemessen verhalten. Wenn man durch das Tor geht, führt links ein kleineres Tor zum Campo.
  • Der Passetto di Borgo ist eine 800 m lange Verbindungsmauer zwischen dem Vatikan und der Engelsburg. In dieser Mauer ist ein Verbindungsgang. In kriegerischen Zeiten ermöglichte er eine Flucht aus dem Vatikan in die sichere Engelsburg.
  • Petrusgrab und Nekropole unter dem Petersdom. Nur Besichtigung mit Führung, Voranmeldung beim Ufficio Scavi, Tel. 06 6988 5318.
Vatikanische Museen

Vatikanische Museen, Citta del Vaticano (Eingang Viale Vaticano), Tel.: 06 6988 3860. geöffnet Mo - Sa 9.00 Uhr - 18.00 Uhr (Einlass bis 16.00 Uhr), letzter So im Monat 9.00 Uhr - 14.00 Uhr (Einlass bis 12.00 Uhr), sonst So und feiertags geschlossen. Eintritt Erw. 16 €, ermäßigt 8 € . Fotografieren ohne Blitzlicht und ohne Stativ ist gestattet, nur nicht in der Sixtinischen Kapelle. Sicherheitskontrollen sind verpflichtend, größere Gegenstände wie Taschen oder Schirme müssen an der Garderobe abgegeben werden, man bekommt sie am Ausgang kostenlos zurück.

Die Kunstsammlungen des Vatikan zählen zu den bedeutendsten der Welt, sie werden jährlich von mehr als 4 Millionen Menschen besucht. Dementsprechend ist der Andrang, und wer nicht gerne Schlange steht, kann die Karten auch gegen eine zusätzliche Gebühr von 4 € online erwerben. Eine weitere Möglichkeit ist die Teilnahme an einer organisierten Führung, man findet entsprechende Prospekte in jedem Hotel und jeder Tourist Information. Allerdings kann man bei einer solchen Tour unmöglich alle Kunstschätze sehen, viele führen auf dem kürzesten Weg zur Sixtinischen Kapelle und verlassen dort das Museum in Richtung Petersdom. .

Abteilungen des Museums: Die Kunstschätze sind untergebracht in den Palästen des Vatikan. Die bekanntesten Räume sind die Sixtinische Kapelle und die Stanzen des Raffael.

  • Gregorianisch-Ägyptisches Museum (Museo Gregoriano Egizio)
  • Gregorianisch-Etruskisches Museum (Museo Gregoriano Etrusco)
  • Museum der Klassischen Antike
    • Museo Pio-Clemento
    • Museo Chiaramonti
    • Museo Gregoriano Profano
  • Vatikanische Pinakothek (Gemäldesammlung)
  • Historisches Museum des Vatikans (Museo Storico Vaticano). Es ist im Lateranpalast untergebracht.
Sixtinische Kapelle

Der Name geht zurück auf Papst Sixtus VI., sie wurde 1475 - 1483 erbaut. Allerdings sind die Maße von 40,9 m Länge, 13,4 m Breite und 20,7 m Höhe für eine Kapelle etwas ungewöhnlich. Die Kapelle gehört heute zu den Vatikanischen Museen.

Bei der Gestaltung haben namhafte Künstler der Renaissance mitgewirkt, neben dem sicher bekanntesten, Michelangelo, unter anderem auch Botticelli, Perugino und Signorelli. Die Fresken der Südwand zeigen Szenen aus dem Alten Testament, auf der Nordwand sind es Szenen aus dem Leben Jesu, auf der Südwand sind es Szenen aus dem Alten Testament. Das Fresko in der Mitte ist das Jüngste Gericht von Michelangelo. Auch ein Teil des Deckenfreskos stammt von ihm, es stellt die Erschaffung Adams dar.

Die Sixtinische Kapelle ist seit 1878 der Ort des Konklave, in dessen Verlauf im Fall eines Sede Vacante ein Nachfolger für einen verstorbenen Papst gewählt wird. Im Konklave am 12./13. März 2013 wurde in der Sixtinischen Kapelle der argentinische Kardinal Bergoglio zum Papst Franziskus gewählt.

Vom Petersplatz aus wird man dann wieder darauf warten, dass Fumata bianca, weißer Rauch, aus dem extra für ein Konklave verlängerten Schornstein aus der Sakristei der Sixtinischen Kapelle aufsteigen wird, der verkündet, dass ein neuer Papst gewählt wurde. Steigt dagegen Fumata nera, schwarzer Rauch, auf, so war ein Wahlgang nicht erfolgreich und ein weiterer Wahlgang wird die Geduld der Katholiken weiter auf die Probe stellen.

Stanzen des Raffael
Bei den "Stanzen" handelt es sich um vier Räume im Vatikanspalast, die im Auftrag von Papst Julius II. von Raffael ausgemalt wurden. Die Räume werden nach den Hauptthemen der Gemälde benannt:
  • Sala di Constantino
  • Stanza d'Eliodoro
  • Stanza della Segnatura
  • Stanza dell'Incendio di Borgo
Sonstiges

Die Palastmauern umschließen mehrere Höfe, so den Cortile ottogonale, den Cortile della Biblioteca und den Cortile della Pigna, in dem ein meterhoher Pinienzapfen aus Bronze steht.

Beachtenswert sind auch die Treppenhäuser, so die Scala Bramante, die Scala Simonetti und die alte Spiraltreppe am Ausgang.

Vatikanische Gärten

Die Vatikanischen Gärten bilden mit etwa 200.000 m² Grundfläche fast die Hälfte des Vatikanstaates. Sie bestehen unter anderem aus verschiedenen Landschaftsgärten, den künstlerisch angelegten Barockgärten, Waldflächen, Wiesen und Bereichen, in denen Gemüse- und Obstanbau betrieben wird. In den Gärten befindet sich auch der Heliport des Vatikans.

Teile der Vatikanischen Gärten sind nach Voranmeldung im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

Nicht zugänglich, aber zukünftig stärker im Interesse der Öffentlichkeit stehend liegt das Kloster Mater Ecclesiae in den Vatikanischen Gärten. Bisher lebten jeweils eine Gruppe Nonnen aus verschiedenen Orden hier für je fünf Jahre, ihre Aufgaben liegen u.a. in der Verarbeitung von Obst und Gemüse aus den Gärten. Nach Abschluss eines Erweiterungsbaus wird der zurückgetretene Papst Benedikt XVI. einen eigenen Bereich in dem Kloster beziehen.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Wikivoyage-Bearbeiter, 'Vatikan', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 2. September 2016, 15:27 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Vatikan&oldid=955226> [abgerufen am 3. September 2016]

übernommen / bearbeitet am

10.09.2012 - 03.09.2016

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biroto-Redaktion

 

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