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Kloster Steinfeld

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 06.02.2019,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 06.02.2019

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Art der Sehenswürdigkeit

(ehem.) Kloster

 

Name u. Anschrift

Kloster Steinfeld

Benediktusweg

DE-53925 Steinfeld

GEO-Koordinaten

50.502967 6.563483

Kommunikation

Tel.

+49 ∎∎∎∎ ∎∎∎ ∎

Internet

∎∎∎.∎∎∎∎∎∎∎-∎∎∎∎∎∎∎∎∎.∎∎/

Kloster Steinfeld
Kloster Steinfeld
Hauptgebäude des Klosters Steinfeld
Hauptgebäude des Klosters Steinfeld
Eingangstor zum Kloster Steinfeld
Eingangstor zum Kloster Steinfeld
St. Maria und Potentinus, Kloster Steinfeld
St. Maria und Potentinus, Kloster Steinfeld

Kloster Steinfeld in der Eifel ist eine ehemalige Prämonstratenserabtei mit einer bedeutenden Basilika aus dem frühen 12. Jahrhundert. Weithin sichtbar auf einer Anhöhe im Süden der nordrhein-westfälischen Gemeinde Kall Wikipedia Icon gelegen, bildet das „Eifelkloster“ mit wenigen umliegenden Häusern den Ortsteil Steinfeld Wikipedia Icon.

Die Klosteranlage befindet sich seit 1923 im Besitz des Salvatorianerordens.

Basilika

Die dem Kloster angeschlossene Basilika wurde zwischen 1142 und 1150 als eine der frühesten deutschen Gewölbekirchen von den Prämonstratensern erbaut. Sie ist dem heiligen Potentinus und seinen beiden Söhnen Felicius und Simplicius geweiht, deren Schrein aus dem 13. Jahrhundert heute im Louvre in Paris aufbewahrt wird. Heute umfasst das Gebäude Teile mehrerer Kunstrichtungen, vom originalen romanischen Stil über Gotik, Renaissance und Barock bis zu modernen Stahlapplikationen. Die Basilika umfasst insgesamt acht Joche und sechs Kapellen, darunter die Stephanuskapelle und die Ursulakapelle. Die Basilika enthält auch die bekannte König-Orgel sowie die sterblichen Überreste des als Heiligen verehrten Hermann Joseph von Steinfeld. Den Rang einer päpstlichen Basilica minor erhielt die Kirche 1960.

Kreuzgang

Der ursprünglich romanische Kreuzgang wurde von 1492 bis 1517 durch einen in gotischem Stil ersetzt. Die kunstvollen Glasfenster des Ganges (hergestellt zwischen 1526 und 1557) wurden nach der Säkularisation über Köln nach England verkauft. Dort wurden einige in Dorfkirchen und Privatkapellen eingebaut, so in die des Earl Brownlow in Ashridge Park. Montague Rhodes James, der Anfang des 20. Jahrhunderts die Glasfenster katalogisierte, wurde dadurch zu seiner Geistergeschichte The Treasure of Abbott Thomas inspiriert, deren Handlung zum Teil in (einem von James imaginierten) Steinfeld spielt. Eine Darstellung der Königin von Saba vor Salomo gelangte in die Kirche St. Mary the Virgin in Depden, Suffolk. Der Großteil der Glasfenster befindet sich heute im Victoria and Albert Museum, darunter das Glasfenster der Auferstehung Christi und die Darstellung von Christus am Kreuz. Nur zwei Scheiben kamen zurück nach Steinfeld.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Kloster Steinfeld“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. Januar 2019, 08:02 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kloster_Steinfeld&oldid=184804056 (Abgerufen: 6. Februar 2019, 15:57 UTC)

übernommen / bearbeitet am

06.02.2019

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

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zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 06.02.2019