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Saalfeld

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 20.08.2012,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 25.06.2017

Radwege und Fahrrad-Touren in der Nähe

Name/BezeichnungTypkm zur Strecke

Ostsee - Oberbayern

Route

0,4 km

Saale-Radweg

Route

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Schwarzatal-Radweg

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Art der Sehenswürdigkeit

Historisches Ortsbild

 

Name u. Anschrift

Saalfeld

DE-07318 Saalfeld/Saale

GEO-Koordinaten

50.648172 11.361054

Kommunikation

Stadtkirche von Saalfeld
Stadtkirche von Saalfeld
Blankenburger Tor im Norden der Saalfelder Altstadt
Blankenburger Tor im Norden der Saalfelder Altstadt
Saalfeld - Rathaus
Saalfeld - Rathaus
Schloss Saalfeld
Schloss Saalfeld

Saalfeld liegt zwischen dem Thüringer Schiefergebirge und dem Thüringer Wald und hat etwa 25.000 Einwohner.

Hintergrund

Saalfeld wurde frühzeitig Reichsdomäne, kam aber unter Philipp von Schwaben an Thüringen. In der Folge wechselte Saalfeld die Herren oft, bis Stadt und Gebiet unter Johann Ernst, dem jüngsten Sohn des Herzogs Ernst des Frommen, 1681 zu einem selbständigen Herzogtum wurden. Saalfeld war auch Münzstadt des obersächsischen Kreises. Hier fand am 10. Oktober 1806 ein Gefecht zwischen den Franzosen und Preußen statt, worin Prinz Louis Ferdinand von Preußen seinen Tod fand.

Sehenswürdigkeiten

  • Die schöne gotische evang. Johanneskirche, erbaut von 1380 bis 1425, eine Hallenkirche, die zu den größten und wichtigsten Sakralbauten Thüringens gehört. Die prächtigen Deckengewölbemalereien zeigen eine "Himmelswiese" mit über 80 Heilpflanzen.
  • Das Schloss ist heute das Landratsamt und entstand, nachdem man 1676 das Benediktinerkloster abgerissen hatte. Es wurde zwischen 1677 und 1679 von Christian Wilhelm Gundermann errichtet und war zwischen 1680 und 1745 Residenz von Sachsen-Saalfeld. Die zugehörige Schlosskapelle entstand ab 1704 und wurde 1720 geweiht.
  • Das Jagdschlösschen Kitzerstein (das angeblich von König Heinrich I. erbaut wurde, dessen Hauptbau aber aus dem Anfang des 16. Jhs. herrührt),
  • Das Rathaus am Marktplatz entstand nach dem Stadtbrand von 1517 in der Zeit zwischen 1529 und 1537 und gilt als eines der bedeutendsten Renaissance-Rathäuser Thüringens.
  • Das Thüringer Heimatmuseum ist im Westen der Altstadt im ehemaligen Franziskanerkloster untergebracht. Nach Aufhebung des Klosters im Zuge der Reformation (1534) wurde es städtische Lateinschule (bis 1914), und ab 1904 kam auch eine bis heute anhaltende museale Nutzung hinzu. Angeschlossen ist die Klosterkirche aus dem Jahr 1293 bzw. 1513, die 1729 eine barocke Flachdecke bekam.
  • Die katholische Kirche verfügt ebenfalls über ein eigenes Gotteshaus in Saalfeld. Ihre Corpus-Christi-Kirche wurde 1905/06 imneuromanischen Stil errichtet und verfügt heute noch weitestgehend über die Originalausstattung aus der Bauzeit.
  • Die Stadtbefestigung wurde 1363 das erstmalig urkundlich erwähnt. Die Mauer ist größtenteils, die vier Tore vollständig erhalten. Teilweise wurde die Mauer ab 1832 geschleift. Das Blankenburger Tor ist der nördliche Ausgang der Altstadt und stammt in seiner barocken Ausführung aus dem Jahr 1739. Das Darrtor zum Schloss hin ist heute als Aussichtsturm begehbar und älter als das Blankenburger Tor. Das Saaltor nach Osten zur Saalebrücke hin ist dem Darrtor in der Ausführung ähnlich. Das Obere Tor von 1738 bildet den südlichen Zugang zur Altstadt.
  • Die Stadtapotheke, ein Renaissancebau von 1618/20
  • Die Marktapotheke, bis 1992 im Besitz der Familie Arndt, in einem massiven Wohnturm von 1468
  • Am südöstlichen Rand der Altstadt liegt die hoch ragende, imposante Ruine der Sorbenburg (auch "der hohe Schwarm" genannt) mit zwei runden Türmen, die wahrscheinlich unter Karl dem Großen zum Schutz gegen die Sorben erbaut, aber schon 1290 auf Veranlassung Rudolfs von Habsburg von den Erfurtern zerstört wurde. Der Burg verdankt Saalfeld seine Entstehung.
  • 1 km südwestlich der Stadt befinden sich die Feengrotten mit den farbenprächtigen Tropfsteinhöhlen, die aus dem 1846 stillgelegten Alaunschieferwerk entstanden sind. Nachdem das Bergwerk fast in Vergessenheit geriet, entdeckte man die in fast 300 Jahren entstandene Tropfsteinwelt zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder. Bereits 1914 wurde das Schaubergwerk eröffnet. Seitdem haben etwa 20 Mio. Menschen dieses touristische Highlight Thüringens besucht.
    Kontakt: Schaubergwerk Saalfelder Feengrotten, Feengrottenweg 2. Tel.: +49 3671 5504-0. Geöffnet: 21. März bis 02. November täglich 09.30-17.00 Uhr, November bis März (außer Januar) täglich 10.30-15.30 Uhr, Januar nur an den Wochenenden Sa, So 10.30-15.30 Uhr. Preis: Schaubergwerk: 8,80 € (Kinder 3-16 Jahre: 5,50 €; Schüler, Studenten, Schwerbehinderte: 7,70 €); Grottoneum (Mitmach-Museum) oder Feenweltchen: 6,60 €; Kombiticket: 13,80 € (Kinder 3-16 Jahre: 8,80 €; Schüler, Studenten, Schwerbehinderte: 11,50 €). (letzte Änderung: Dez. 2016)

Die Tourist-Info bietet "Kulinarische Stadttouren" an: Eine Magd führt beim Erlebnisrundgang "Schmaus und Geschichten" zu historischen Gasthäusern und bei der "Bierkellerführung" erfährt man viel über das Handwerk früherer Braumeister.

Schlafen

Im Umkreis von 4 km:

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by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

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creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

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20.08.2012 - 25.06.2017

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biroto-Redaktion

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Erstellt am 20.08.2012,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 25.06.2017