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Traunstein Altstadt

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 01.01.2012,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 17.05.2021

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Art der Sehenswürdigkeit

Historisches Ortsbild

 

Name u. Anschrift

Traunstein Altstadt

DE-83278 Traunstein

GEO-Koordinaten

47.868870 12.647400

Kommunikation

Traunstein liegt an der Traun und ist Zentrum des Chiemgaus.

Hintergrund

Das Jahr der erstmaligen urkundlichen Erwähnung ist 1245, Traunstein gehört noch zu Salzburg Wikivoyage Icon, aber bereits ab 1275 zu Bayern.

Im Mittelalter hat die Stadt Bedeutung durch ihre Lage an der Salzhandelsroute und war recht wohlhabend, blieb aber trotzdem von den Wirren des dreißigjährigen Krieges (1618–1648) weitgehend verschont.

Markanter wirtschaftlicher Einschnitt war die Verstaatlichung des freien Salzhandels im Jahre 1587, der Bau einer Soleleitung von Reichenhall Wikivoyage Icon nach Traunstein und der Bau einer eigenen Saline zur Salzproduktion in den Jahren 1616 bis 1619 milderten die Folgen.

Belegt sind große Stadtbrände in den Jahren 1704 (durch ungarische Panduren in Folge des spanischen Erbfolgekrieges) und der von 1851 ohne geklärte Ursache, ein angeblicher Stadtbrand im Jahre 1400 ist in der Wissenschaft umstritten.

Der hohe Stellenwert von Brauchtum und Kultur zeigt sich in der ortsansässigen Gebirgsschützenkompanie, dem Trachtenverein und der Gemeindeblasmusikkapelle und weiteren Kulturvereinen.

Mit über 14.000 Arbeitsplätzen ist Traunstein heute auch wichtiger Gewerbestandort der Region.

Besonders stolz ist die Stadt als "Vaterstadt" von Papst Benedikt XVI.: Joseph Ratzinger verbrachte seine Jugend in Traunstein, ging hier zur Schule und feierte seine Primiz in der Pfarrkirche St. Oswald.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen
  • Pfarrkirche St. Oswald, Maxplatz 8, 83278 Traunstein. Eine Kirche St. Oswald wird bereits 1342 erstmals erwähnt; der jetzige barocke Bau entstand 1675 – 77 unter den Graubündener Meistern Caspar Zuccalli, Lorenzo Sciasca und Antonio Riva.
  • Klosterkirche, Ludwigstr. 10. Kirche des ehemaligen Kapuzinerklosters Traunstein (1805 in der Säkularisierung aufgelöst): "Kunstraum Klosterkirche" für Konzerte und Kunstausstellungen.
  • St. Rupert und Maximilian, Karl-Theodor-Platz 1. Erbaut um 1630.
  • St. Georg und Katharina, Ludwigstraße 19. Ehemalige Friedhofskirche.
Bauwerke
  • Rathaus
  • Jacklturm, Teil der Befestigung der Stadt, 1851 beim Stadtbrand zerstört, 1998 in historischer Form wiederhergestellt.
  • Salinenkapelle ("größte Kapelle in Deutschlands") und Salinenhäuser (1786/87 fertiggestellt, 1912 aufgelassen) in der Au.
  • Jugendstilhaus: Bahnhofstraße 16, preisgekrönter Entwurf der Architekten und Baumeister Josef und Sebastian Polz.
Museen
  • Brauereimuseum (Hofbräuhaus Traunstein, zur über 375-jährigen Geschichte der Brauerei, Brauereiführungen), Hofgasse 5-11, 83278 Traunstein (nähe Stadtplatz). +49 861 98866 42.
  • Druckereimuseum (beim Traunsteiner Tagblatt; Druckgeschichte von Gutenberg bis heute), Marienstraße 12, 83278 Traunstein. +49 861 9877 0. Geöffnet: Mittwochs: 14 bis 16 Uhr.
  • Heimathaus Traunstein (stadtgeschichtliche Sammlungen und Spielzeugmuseum), Stadtplatz 2-3, 83278 Traunstein. +49 861 164786. Geöffnet: Apr. bis Okt. und im Advent: Mo-Sa: 10-15 Uhr So.: 10-16 Uhr. Preis: Eintritt Erwachsene: 3.-€, Kinder 2.-€.
Straßen und Plätze
  • Stadtplatz mit Lindlbrunnen aus dem Jahre 1526.

Küche

Schlafen

Im Umkreis von 4 km:

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Rechte-Ausprägung / Lizenz

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Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Traunstein', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 16. Mai 2020, 12:33 UTC, https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Traunstein&oldid=1299281 Wikivoyage Icon [abgerufen am 17. Mai 2021]

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01.01.2012 - 17.05.2021

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