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Château dʹAzay-le-Rideau

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 11.03.2014,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 20.05.2014

Radwege und Fahrrad-Touren in der Nähe

Name/BezeichnungTypkm zur Strecke

LʹIndre-à-Vélo

Route

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0,0 km

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Art der Sehenswürdigkeit

Burg/Schloss / Weltkulturerbe

 
 

Name u. Anschrift

Château dʹAzay-le-Rideau

22 Rue Balzac

FR-37190 Azay-le-Rideau

GEO-Koordinaten

47.259200 0.466100

Kommunikation

Parkside of the Château dʹAzay-le-Rideau
Parkside of the Château dʹAzay-le-Rideau
Château dʹAzay-le-Rideau, access road
Château dʹAzay-le-Rideau, access road
Château dʹAzay-le-Rideau, view from the court yard
Château dʹAzay-le-Rideau, view from the court yard
Salon Biencourt in the Château dʹAzay-le-Rideau
Salon Biencourt in the Château dʹAzay-le-Rideau

Das Schloss Azay-le-Rideau liegt in der Gemeinde Azay-le-Rideau in Frankreich. Der zweiflügelige Renaissancebau gehört zu den bekanntesten Schlössern der Loire-Region.

Die Wurzeln des Wasserschlosses liegen in einer hochmittelalterlichen Burg des Ritters Ridel d’Azay, die zu Beginn des 15. Jahrhunderts durch den späteren französischen König Karl VII. geschleift wurde. Rund ein Jahrhundert später ließ Gilles Berthelot zwischen 1518 und 1527 am Ort der alten Burg den heutigen Schlossbau errichten. Über die Familie Raffin kam er 1791 an den Marquis Charles de Biencourt. Dessen Nachfahren verkauften das Anwesen 1906 an den französischen Staat, der immer noch Eigentümer ist.

Die ursprüngliche Festung diente über Jahrhunderte als Schutz für die Flussdurchfahrt. Mit einer von seinem fulminanten sozialen Aufschwung getragener Begeisterung ließ G. Berthelot zu beiden Seiten der alten Umfassungsmauer zwei rechtwinklige Wohnhäuser errichten, deren Ecktürmchen den Fluss überragten. Im hinteren Teil des Hofes dominiert eine monumentale Freitreppe. In der Mitte des rückwärtigen Flügels öffnet sich nach dem Überschreiten einer Zugbrücke, die über den ehemaligen Wassergraben führt, ein Durchgang zum Garten.

Alle neuen Fassaden sind symmetrisch gegliedert, während die Vertikalen auf der Hof- und Außenseite durch die Anordnung der Fensterfront und der darüber liegenden Dachfenster verstärkt wird. Die Fensteröffnungen der verschiedenen Etagen werden von Pilastern umrahmt, die die horizontal umlaufenden Simsbänder unterbrechen und auf diese Weise ein dekoratives Raster erzeugen. Den oberen Abschluss bildet ein Wehrgang in Form eines Kranzgesimses, der sowohl schmückende als auch funktionelle Zwecke erfüllte. Die Treppe im Haupthaus besitzt gerade Geländer und eine Kassettendecke. Ihre hofseitige Fassade ist mit einer Vielzahl plastischer Verzierungen geschmückt. Oberhalb des einen Triumphbogen bildenden Doppelportals befinden sich die Loggien.

Im 19. Jahrhundert bemühten sich die neuen Eigentümer um die Vereinheitlichung des Baustils. Die Ecktürme wurden umgebaut, sodass sie den Hof im Stil der Renaissance einfassten. Gleichzeitig ließen sie einige alte, unschöne Gebäude abreißen, sodass das Bauwerk heute den Eindruck eines aus dem Fluss aufsteigenden Kleinods vermittelt.

Im Inneren des Schlosses haben nur das Treppenhaus und die Küche ihr ursprüngliches Aussehen bewahrt. Die Treppe wurde ähnlich wie in Schloss Chenonceau nicht als Spindeltreppe, sondern in für das 16. Jahrhundert architektonisch neuartiger Weise geradläufig mit Umkehrpodesten angeordnet. Sie ist von Kassetten in Verbindung mit hängenden Baldachinen überdeckt, wobei die Kassetten teils mit Rosetten, teils mit aus dem 19. Jahrhundert stammenden Kopfprofilen französischer Könige und Königinnen geschmückt sind.

Die übrigen Räume sind nach historischem Geschmack mit neubeschafften, zum Teil kostbaren Möbeln, Gemälden und Wandteppichen des 16. und 17. Jahrhunderts eingerichtet. Der für Bälle und Festmahle genutzte Große Saal zeigt über dem Kamin einen im Stil eines Trompe-l’œil gestalteten Salamander. Ansonsten ist der Raum nach dem Geschmack des 16. Jahrhunderts mit Wandteppichen ausgekleidet, deren ältester noch den gotischen Stil der Brüsseler Teppichweber um 1500 zeigt. Der am äußersten Ende des Wohnhauses gelegene Salon Biencourt mit Kamin im Renaissancestil und riesigem Salamander wurde im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild von Fontainebleau restauriert.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Schloss Azay-le-Rideau“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Juni 2013, 14:48 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schloss_Azay-le-Rideau&oldid=119174758 (Abgerufen: 11. März 2014, 12:48 UTC)

übernommen / bearbeitet am

11.03.2014 - 20.05.2014

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

Öffnungszeiten:

Keine Möglichkeit das Château zu fotografieren, ohne Einitritt zu zahlen.

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Erstellt am 11.03.2014,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 20.05.2014