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Saint-Jean-de-Côle

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 19.05.2019,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 19.05.2019

Radwege und Fahrrad-Touren in der Nähe

Name/BezeichnungTypkm zur Strecke

La Flow Vélo - Aus der Dordogne bis zur Mündung der Charente

Route

0,7 km

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Art der Sehenswürdigkeit

Historisches Ortsbild

 

Name u. Anschrift

Saint-Jean-de-Côle

FR-24800 Saint-Jean-de-Côle

GEO-Koordinaten

45.421228 0.838422

Kommunikation

Château de la Marthonye
Château de la Marthonye
Saint-Jean-de-Côle, Église Saint-Jean Baptiste
Saint-Jean-de-Côle, Église Saint-Jean Baptiste
Saint Jean de Côle, ancien prieuré
Saint Jean de Côle, ancien prieuré
Saint-Jean-de-Côle, le vieux pont et lʹancien prieuré
Saint-Jean-de-Côle, le vieux pont et lʹancien prieuré

Saint-Jean-de-Côle, okzitanisch Sent Joan de Còla, ist eine französische Gemeinde mit 366 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Norden des Départements Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine.

Dank zahlreicher historischer Bauten wurde sie zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erkoren. Die Einwohner nennen sich „Jean-Colois“ oder „Jean-Coloises“.

Geschichte

Im Jahr 1083 wurde von Raynaud de Thiviers, Erzbischof von Périgueux, in Saint-Jean-de-Côle ein Augustinerpriorat gegründet. Um dieses geistliche Zentrum entwickelte sich daraufhin eine kleine Ortschaft. Etwa zur selben Zeit entstand auch das Schloss Château de la Marthonie. Die Brücke über die Côle stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im gleichen Jahrhundert wurde auch die Ortskirche Saint-Jean Baptiste erbaut, die damals noch zum Priorat gehörte. Während des Hundertjährigen Krieges plünderten und zerstörten die Engländer im Jahr 1394 das Priorat und das Schloss, die Mönche wurden vertrieben. Die Engländer befestigten anschließend den Ort und hielten ihn bis 1404. 1436 wurde vom Papst Eugen IV. der Wiederaufbau des Priorats in die Wege geleitet. Saint-Jean-de-Côle litt ebenfalls sehr stark unter den Hugenottenkriegen; durchziehende Truppen verwüsteten den Ort, und die Protestanten veräußerten den Besitz der Geistlichen. Auf Anordnung des Erzbischofs von Périgueux wurden 1669 die Wiederaufbauarbeiten in Angriff genommen, die Geistlichen wurden gezwungen, sich der Congrégation de France anzuschließen. Diese Kongregation wurde in Saint-Jean-de-Côle im Verlauf der Französischen Revolution aufgelöst, die Ordensmänner vertrieben, die Gebäude verkauft und Bücher und Manuskripte verbrannt. Auf der Cassini-Karte von 1756 bis 1789 wird die Ortschaft noch als Saint Jean de Colle erwähnt. Im 19. Jahrhundert erlebte die Gemeinde mit dem Bau der Bahnstrecke Angoulême-Brive einen neuen Aufschwung und zählte damals mehr als 800 Einwohner.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Augustinerpriorat aus dem Elften Jahrhundert. Das jetzige Gebäude geht ins Fünfzehnte Jahrhundert zurück. Monument historique seit 2003.
  • Die Ortskirche Saint-Jean Baptiste aus dem Zwölften Jahrhundert, Monument historique seit 1862.
  • Die Côlebrücke aus dem 12. Jahrhundert, Monument historique seit 1925.
  • Das Schloss Château de la Marthonie (oder Marthonye) aus dem 12. Jahrhundert. Das erhaltene Gebäude stammt aus dem Vierzehnten Jahrhundert. Monument historique seit 1943. Für Besucher geöffnet.
  • Die Fachwerkhäuser in der rue du Fond, wieder neu aufgebaut im Vierzehnten Jahrhundert.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Saint-Jean-de-Côle“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Mai 2019, 18:09 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Saint-Jean-de-C%C3%B4le&oldid=188469239 (Abgerufen: 19. Mai 2019, 12:37 UTC)

übernommen / bearbeitet am

19.05.2019

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

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Name/BezeichnungTypkm zur Strecke

La Flow Vélo - Aus der Dordogne bis zur Mündung der Charente

Route

0,7 km

Erstellt am 19.05.2019,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 19.05.2019