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Krems Altstadt

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 12.01.2015,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 28.09.2016

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Art der Sehenswürdigkeit

Historisches Ortsbild / Weltkulturerbe

 
 

Name u. Anschrift

Krems Altstadt

AT-3500 Krems an der Donau

GEO-Koordinaten

48.411272 15.600589

Kommunikation

Blick von Osten auf die Altstadt von Krems
Blick von Osten auf die Altstadt von Krems
Steiner Tor, Krems
Steiner Tor, Krems
Göglhaus am ʺTäglichen Marktʺ in Krems
Göglhaus am ʺTäglichen Marktʺ in Krems
Piaristenkirche von Krems
Piaristenkirche von Krems

Krems ist mit 24.085 Einwohnern (2014) die fünftgrößte Stadt Niederösterreich.

Hintergrund

Die Stadt blickt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück. So gibt es Zeichen einer germanischen und slawischen Besiedlung aus vorrömischer Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung als Urbs Cremisia datiert auf das Jahr 995 n. Chr. Ab dem Jahr 1000 siedelten zunehmend Kaufleute und Händler, so dass die Stadt zunehmend an Bedeutung gewann. Ihre Lage am Handelsweg Donau ließ sie zu einem der bedeutendsten mittelalterlichen Handelsplätze an der Donau werden. Insbesondere der Salzhandel blühte. Im Jahr 1305 wird Krems-Stein das Stadtrecht verliehen. Das noch heute gültige Stadtwappen wird ihr am 1. April 1463 durch Kaiser Friedrich der III. verliehen. Es zeigt den rot-bezüngten goldenen Doppeladler mit der über den Häuptern schwebenden Kaiserkrone auf schwarzem Grund.

Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt von Krems gehört zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Wachau, das im Jahr 2000 anerkannt wurde. Es ist ein geschlossener Altstadtbestand vorhanden.

Historische Gebäude

  • Bürgerspitalkirche: Die Kirche wurde 1470 unter Friedrich III. erbaut und liegt an der Oberen Landstraße im Zentrum von Krems. Der Hochaltar stammt von 1860/82, geschaffen von Johann Bernhard Grabenberger mit den Statuen der Heiligen Nikolaus und Wolfgang von Matthias Schwanthaler.
  • Dominikanerkirche und -kloster: 1236 wurde den Dominikanern in Krems ein Bauplatz geschenkt, kurz danach der Bau begonnen. Das Kloster wurde später barock ausgestaltet und 1785 aufgehoben. Heute ist dort das museumkrems untergebracht.
  • Göglhaus: Das Haus mit einzigartigen Wandmalereien am Täglichen Markt hat über dem Hauptportal einen gotischen Kapellenerker.
  • Gozzoburg: Frühgotisches Profangebäude mit bemerkenswerten Fresken und Kapellen, nach dem Stadtrichter Gozzo benannt. Als Wohnsitz und Kommunalgebäude ist dieses Gebäude für seine Zeit einzigartig nördlich der Alpen. 2006/2007 generalsaniert.
  • Großes Sgraffitohaus: in der Margarethenstraße, bildreiche Fassade, zeigt Szenen aus dem Alten Testament, den Äsopschen Fabeln und Alltags-Szenen.
  • Heilandskirche errichtet 1912, ein Frühwerk des Architekten Otto Bartning.
  • Jesuitenkollegium- und -gymnasium: 1616 gegründet, 1871 Staatsgymnasium, heute Sitz des Piaristengymnasium Krems und der IMC-Fachhochschule Krems.
  • Jüdischer Friedhof: an der Wienerstraße im Osten der Stadt gelegen; der letzte von insgesamt drei jüdischen Friedhöfen. In Krems gab es bis zur Vertreibung 1421 eine sehr bedeutende Judengemeinde. Danach siedelten sich erst wieder im 19. Jahrhundert Juden in Krems an.
  • Piaristenkirche: Im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt, im 16. Jahrhundert großteils neu errichtet. Gilt als „kleine Schwester des Wiener Stephansdomes“. Die barocke Innenausstattung enthält eine große Anzahl von Werken des bedeutenden Malers des österreichischen Barocks, Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt. Daran angebaut ist der Frauenbergturm: Stadtturm, früher Sitz des Türmers, des Feuerwächters.
  • Pulverturm: Der Turm wurde 1477 erbaut, er diente später als Batterieturm, Teil der Stadtbefestigung.
  • Rathaus: Markanter Bau in der Oberen Landstraße hin zum Pfarrplatz aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die barock gegliederte Fassade trägt an der Südwestecke einen markanten Erker aus 1548. 1549 erhielt das Rathaus eine zweischiffige Halle, die von der Nordseite, vom Pfarrplatz aus zu erreichen ist.
  • Stadtpfarrkirche: Geht zurück auf eine Schenkung eines Bauplatzes durch Kaiser Heinrichs II. von 1014. An den Vorgängerbau des frühen 12. Jahrhunderts, eine romanische Basilika mit niedrigem Turm erinnert der Unterbau des Turmes an der Südseite. Erst 1178 wurde der Heilige Veit (Vitus) als Titelheiliger der Kirche genannt. Im Zuge der Gegenreformation wurde der Neubau der Pfarrkirche eines der Symbole des Sieges der Katholiken. Die heutige Inneneinrichtung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Martin Johann Schmidt schuf die fünf Deckenfresken
  • Steinertor: Das Tor ist als einziges von vier Stadttoren erhalten geblieben. Es enthält viele Inschriften und Bilder, wie A.E.I.O.U. (Kaiser Friedrichs III.), Doppeladler mit dem Buchstaben M(aria). T(heresia), rot-weiß-roter Bindenschild und der Steirische Panther bildeten das Wappen der Stadt von 1453–1463, Doppeladler gekrönt mit der Kaiserkrone in den Farben schwarz-gold. Es ist das Wahrzeichen der Stadt Krems.
Museen
  • Weinstadtmuseum, Körnermarkt 14, A-3500 Krems, Tel.: +43 2732 801-567, April bis 4. Juni Mi - So 11:00 bis 18:00 5. Juni bis Oktober täglich 11:00 bis 18:00, Erw. 5 €

Schlafen

Im Umkreis von 4 km:

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