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León

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 15.03.2015,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 07.11.2018

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Art der Sehenswürdigkeit

Historisches Ortsbild

 

Name u. Anschrift

León

ES-24003 León

GEO-Koordinaten

42.597340 -5.566581

Kommunikation

Catedral de León
Catedral de León
Real Basílica Colegiata of San Isidoro, León
Real Basílica Colegiata of San Isidoro, León
Convent-Hospital of San Marcos, León, main facade
Convent-Hospital of San Marcos, León, main facade
Antiguo Ayuntamiento de León
Antiguo Ayuntamiento de León

León (leonesisch: Llión) ist eine Stadt in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien und León. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und war die Hauptstadt des Königreiches León, eines wichtigen Vorläufers des spanischen Staates.

Hintergrund

León liegt in 823 m Höhe am Rio Bernesga.

Hier soll sich im Jahre 70 n. Chr. das römische Heerlager Legio VII Gemina Pia Felix befunden haben. Diese Truppen hatten u.a. die Aufgabe, die Goldtransporte von Las Médulas zu sichern. Der Stadtname León ist vom römischen Legio (Legion) hergeleitet.

Der Maure Amansur eroberte 712 die Stadt und verwüstete sie. 856 konnte König Ordoño I. von Asturien die Stadt zurückerobern. Er machte León 914 zur Hauptstadt seines Königreichs. León war für die 200 folgenden Jahre die wichtigste christliche Stadt in Spanien. 987 zerstörten die Mauren die Stadt erneut. Alfons V. gewann sie bald zurück und baute sie wieder auf. Auf dem Höhepunkt seiner Macht – um 1030 – umfasste das Königreich León den gesamten Nordwesten der Iberischen Halbinsel, einschließlich Asturiens, Galiciens und des Nordens des heutigen Portugal (bis nach Coimbra). León ist seit dem 11. Jahrhundert eine wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Um 1230 vereinigten sich die Königreiche Kastilien und León und die Stadt verlor ihren Einfluss.

Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert ging es der Wirtschaft schlechter und die Bevölkerung nahm ab. Erst ab 1960 wuchs León durch Zuzug aus der Umgebung wieder. Heute ist León Provinzhauptstadt und wirtschaftliches Zentrum im spanischen Norden.

Sehenswürdigkeiten

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel
  • Die sehenswerte Catedral de Santa Maria de Regla Catedral de Santa Maria de Regla in der Enzyklopädie Wikipedia aus dem 13. Jhd. mit ihren zwei Türmen und einer großen Fensterrosette über dem dreigeteilten Portal. Das dreischiffige Kircheninnere wird durch sehr schöne Glasfenster erhellt. Der Kreuzgang aus dem 13.-14. Jhd. ist sehenswert.
    Die Öffnungszeiten wechseln ständig, vor allem Samstags/Sonntags. Die tagesaktuellen Abweichungen lassen sich für den aktuellen Monat auf der Homepage der Kathedrale finden. Eintritt: 6 €.
  • Die romanische Basilika San Isidoro Basilika San Isidoro in der Enzyklopädie Wikipedia aus dem 11. Jhd. mit romanischen Fresken im Pantheon Real (königlicher Ehrentempel) im Bereich der sich anschliessenden Klosteranlage. Das Kloster ist ein Museum, hier findet man viele Kunstwerke des früheren Königreichs León und seiner Diözese. Zu den Ausstellungsstücken gehören der Kelch der Doña Urraca, eine Truhe aus Elfenbein und den Friedensträger des Pantokrators (alle aus dem 11. Jahrhundert). Zudem sind das Prozessionskreuz von Enrique de Arce und seine mittelalterlichen Monstranzen zu bewundern, sowie Stoffe und Elfenbeinarbeiten aus dem Mittelalter und römische Steintafeln. Ebenso eine Bibliothek mit herausragenden Codices einschl. des bekanntesten Werkes des Codex Biblicus Legionensis aus dem Jahr 960. Museum mit Pantheon können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In Spanisch laufend nach Bedarf, in Englisch etwa halbstündlich.
    Öffnungszeiten: Häufig wechselnd, je nach Jahreszeit und Lage spanischer Ferien und Feiertage können stets aktuell auf der Homepage des Museums eingesehen werden. Preise: Grundtarif: 5 €. Ermäßigter Eintritt: 4 € (Gruppen ab 20 Personen). Gratis: Kinder bis 12 J. und Do nachmittags.
  • Ordenshaus der Santiagoritter San Marcos Ordenshaus der Santiagoritter San Marcos in der Enzyklopädie Wikipedia. Das Gebäude diente früher als Kloster und Pilgerhospital. Der Konvent San Marcos beherbergt heute das Museum von León; die ehemalige Pilgerherberge ist nun ein Luxushotel, der Parador de Turismo. Es wurde früher von den Pilgern auf dem Camino de Santiago als Krankenhaus genutzt, daher sieht man an der plateresken Fassade des Gebäudes neben Medaillons mehrere Jakobusmotive. Die Kirche des Klosters hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Die Sakristei, ein Werk von Juan de Badajoz dem Jüngeren, weist 3 Sternrippengewölbe auf. Dieser Künstler schuf auch die Skulpturen des Renaissance- und Barock-Kreuzgangs, in dem auch die Blumenornamente von Juan de Juni zu erwähnen sind. Das Renaissance-Bauwerk stammt aus dem 16. Jhd.
Bauwerke
  • Casa Botines Casa Botines in der Enzyklopädie Wikipedia ist heute ein Geschäftssitz der Caja España. Es wurde im neugotischen Stil von Gaudi entworfen und 1969 zum historischen Denkmal erklärt. Antonio Gaudí begann das Projekt im Jahre 1891 im Auftrag der Textilhändler von León. Der katalanische Textilhändler Carlos Güell hatte Gaudí als Architekten für den neuen Sitz des Leoneser Textilhandels empfohlen. Das Ergebnis ist ein modernes Gebäude mit mittelalterlichem Aussehen. Die unteren Stockwerke dienen dem Geschäft. Oben wurden Wohnungen eingerichtet.
  • Ein Pilgerdenkmal steht auf dem Platz vor dem Parador San Marco.
Museen
  • Das Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León (MUSAC; dt.: Museum für zeitgenössische Kunst in Kastilien und León) des Architekturbüros Mansilla + Tuñón erhielt 2007 den Europäischen Preis für zeitgenössische Architektur – Mies-van-der-Rohe-Preis.

Küche

León ist berühmt für seine Tapas. Es ist im spanischen Norden die einzige Stadt in der man zu Getränken und sogenannten "cortos" (kleines 0.1 Bier) umsonst Tapas gereicht bekommt. Es ist Tradition dass man vor dem Abendessen, was in Spanien nicht vor 22 Uhr eingenommen wird, durch die Bars zieht und ein paar cortos mit Tapas zu sich nimmt. In León ist der beste Platz zum "tapear" der Barrio Húmedo, ein alter Stadtteil der direkt im Zentrum der Stadt an die Plaza Mayor angrenzt. Dieser Stadtteil besteht aus einem Gewirr winziger Gässchen und Plätzen und ist allein deshalb sehenswert. Hier findet das Leoneser Nachtleben statt, und man findet eine Tapasbar neben der anderen. Jede Bar hat ihre typische Tapa, deshalb zieht man von Bar zu Bar um möglichst viele auszuprobieren. Günstig ist es noch dazu, ein corto kostet ca. 0,80 €.

Schlafen

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Nützliche Information

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Rechte-Ausprägung / Lizenz

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Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

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15.03.2015 - 07.11.2018

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