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Münster

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Type of sights

Old town

 

Name and address

Münster

DE-48143 Münster

Geodetic coordinates

51.961636 7.624852

Communication

Münster, Historisches Rathaus
Münster, Historisches Rathaus
Münster, St.-Paulus-Dom
Münster, St.-Paulus-Dom
Münster, Lambertikirche vom Prinzipalmarkt
Münster, Lambertikirche vom Prinzipalmarkt
Münster, Fürstbischöfliches Schloss
Münster, Fürstbischöfliches Schloss

Münster ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Münster ist die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands. In keiner deutschen Großstadt werden einem so viele Fahrradfahrer begegnen wie hier. Neben der Fahrradfreundlichkeit hat Münster auch einiges an freizeitlichen wie kulturellen Angeboten zu bieten, zum einen den sehr alten Stadtkern, aber auch die einmaligen Naherholungsmöglichkeiten am und um den Aasee.

Hintergrund

Münster wurde Ende des 8. Jahrhunderts gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Altstadt zu 90 Prozent durch Luftangriffe zerstört. Doch baute man sie nahezu gleich wieder auf, so dass die Altstadt historisch aussieht.

Neben vielen historischen Gebäuden wird die Kultur der Stadt nicht zuletzt durch ihre zahlreichen Studierenden (rund 48.000) geprägt, die eine lässige Atmosphäre entstehen lassen. Es gibt – in Relation zur Größe der Stadt – zahlreiche Cafés, Kneipen und Klubs. Dies gilt in den letzten Jahren insbesondere für das Hansaviertel.

Auffällig sind die unzähligen Fahrräder, die sich nicht nur auf der innerstädtischen Promenade tummeln. Die im Jahre 1770 durch Wilhelm Ferdinand Lipper angelegte Promenade ist eine nur für Radfahrer und Fußgänger freigegebene Ringstraße, die die gesamte Altstadt Münsters umgibt. Sie liegt zum großen Teil auf den ehemaligen Wallanlagen. Die Promenade ist circa 4,5 Kilometer lang und gilt als eine homogene städtebauliche Einheit.

Sehenswürdigkeiten

Historisches Rathaus

Das Historische Rathausvon Münster am Prinzipalmarkt ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Bekanntheit erlangte es während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden in Münster und Osnabrück, der den Dreißigjährigen Krieg in Europa beendete. Zugleich ist es der Geburtsort der modernen Niederlande, da mit dem Frieden von Münster während des Kongresses am 15. Mai 1648 auch der 80-jährigeSpanisch-Niederländische Krieg beendet wurde. Dort wurde auch die Schweiz erstmals als unabhänger Staat anerkannt.

Bis zu der weitgehenden Zerstörung des ursprünglichen Bauwerkes im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau galt es als eines der bedeutendsten Baudenkmäler sowie einer der schönsten Profanbauten der Gotik.

St.-Paulus-Dom

Der St.-Paulus-Domist eine römisch-katholische Kirche unter dem Patrozinium des Apostels Paulus. Die Kathedrale des Bistums Münster zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten in Münster und ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

Der Dom steht im Herzen der Stadt auf einer kleinen Anhöhe, die halbkreisförmig durch den Straßenzug von Spiekerhof, Roggenmarkt, Prinzipalmarkt und Rothenburg umgrenzt wird. Dieses Gebiet, samt Domplatz und angrenzenden Gebäudeflächen, bildete die alte Domburg und Domimmunität. Für diesen Bezirk hat der Dom noch heute die Funktion einer Pfarrkirche. Westlich des Doms liegen das Bischofspalais sowie eines der ehemaligen Kuriengebäude. 

Im Dom befindet sich die Grabstätte des ehemaligen Bischofs von Münster, Clemens August Graf von Galen, der kurz vor seinem Tod im Jahre 1946 zum Kardinal erhoben worden war und 2005 von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen wurde.

St. Lamberti

St. Lamberti war die Markt- und Bürgerkirche, eine durch Kaufleute der Stadt finanzierte Gegengründung zum übermächtigen St.-Paulus-Dom. Das Bauwerk wurde aus dem in den benachbarten Baumbergen anstehenden Baumberger Sandstein errichtet und ist der nördliche Abschluss des Prinzipalmarktes. St. Lamberti ist der bedeutendste sakrale Bau der westfälischen Spätgotik.

Sie erlangte Berühmtheit dadurch, dass an ihrem Turm die Leichname der Anführer der oft als Wiedertäufer bezeichneten Täufer Jan van Leiden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling nach deren Folterung und Hinrichtung in eisernen Körben aufgehängt wurden.

Prinzipalmarkt

Der Prinzipalmarktist ein Straßenzug. Der Name bedeutet Hauptmarkt, im Unterschied zum Roggenmarkt und Fischmarkt, die im weiteren Verlauf der Straße folgen. Der Prinzipalmarkt dokumentiert mit seinem Grundriss und der Bebauung die geschichtliche und bauliche Entwicklung des wirtschaftlichen und politischen Zentrums von Münster. Er wird auch als „gute Stube“ Münsters bezeichnet. Das Erscheinungsbild der Prinzipalmarktbebauung wird beidseitig durch gereihte Giebelhäuser geprägt.

Überwasserkirche

Die Überwasserkirche, auch Liebfrauenkirche oder Liebfrauen-Überwasser genannt, ist eine Kirche im gotischen Stil in der westlichen Innenstadt. Ihr Name leitet sich von „Über dem Wasser“ ab, da sie westlich des St.-Paulus-Doms auf der gegenüberliegenden Seite der Aa liegt. Die Gründung des Kanonissenstifts geht auf den münsterschen Bischof Hermann I. zurück. Das mit der Überwasserkirche verbundene Stift diente als Bildungs- und Versorgungsstätte aristokratischer Frauen, die Äbtissin musste bis 1460 hochadeliger Herkunft sein.

Buddenturm

Der Buddenturm(auch Pulverturm) ist der älteste noch erhaltene Teil der ehemaligen Stadtbefestigung.

Erbdrostenhof

Der Erbdrostenhofist ein barockes Adelspalais, gelegen an der Salzstraße 38. Er wurde nach Plänen von Johann Conrad Schlaun für den Münsterschen Erbdrosten Adolf Heidenreich Freiherr von Droste zu Vischering von 1753 bis 1757 erbaut. Bemerkenswert ist der dreiflügelige Bau durch seine hoch repräsentative Gestaltung auf sehr beengter Grundfläche. An der bildhauerischen Ausgestaltung war Johann Christoph Manskirch beteiligt.

Fürstbischöfliches Schloss

Das Fürstbischöfliche Schloss ist ein in den Jahren von 1767 bis 1787 im Stil des Barock erbautes Residenzschloss für Münsters vorletzten Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels. Der Architekt war Johann Conrad Schlaun. Seit 1954 ist es Sitz und Wahrzeichen der Westfälischen Wilhelms-Universität. Das Schloss ist aus dem für Münster typischen Baumberger Sandstein gebaut.

Museen
  • Graphikmuseum Pablo Picasso, Königsstraße 5, Tel.: +49 (0)251 14470,  di-so 10-18 Uhr. 10 €, Familienkarte (Eltern mit minderjährigen Kindern) 20 €.
  • Stadtmuseum Münster (in der Fußgängerzone 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof), Salzstraße, Tel.: +49 (0)251 4924503. Di - Fr 10 -18 Uhr, Sa, sonn- und feiertags 11 -18 Uhr, Mo geschlossen, dienstags nach einem Feiertag (Pfingsten) geschlossen.
  • Westfälisches Pferdemuseum (Mit der Linie 14 vom Hbf. bis zum Zooeingang fahren), Allwetterzoo: Sentruper Str.311, Tel.: +49 (0)251 484 270. 9-16 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr. für Zoobesucher kostenlos.
  • Naturkundemuseum und Planetarium, Sentruper Straße (Richtung Zoo), Tel.: +49 (0)251 59105. täglich - außer montags - 9.00 - 18.00 Uhr. 5,50 € für Erwachsene, Kombikarten (Museum und Planetarium) Erw.: 9,50 €, Minderjährige (6 – 17 Jahre): 5,10 €, Kinder bis 5 Jahre: 2,60 €.
  • Mühlenhof-Freilichtmuseum, Theo-Breider-Weg 1. 10 - 16.30 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr. Erw. 4 €, Kinder 2 €.
  • LWL-Museum für Kunst und Kultur (Ab dem 20. September 2014 wieder geöffnet), Domplatz 10. Der Neubau bietet mehr Platz für Sammlungen und Sonderausstellungen vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Avantgarde.
  • Museum für Lackkunst, Windthorststraße 26. Dienstags (freier Eintritt) 12-20 Uhr, Mittwochs bis Sonntag und an Feiertagen 12-18 Uhr. 3 €, Ermäßigt 2 €, Sonntags um 15 Uhr kostenlose Führung.

Sleep

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