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Villingen Altstadt

Worth visiting

Added on 19 Sep 2016,

last edited by »biroto-Redaktion« on 06 Dec 2018

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Type of sights

Old town

 

Name and address

Villingen Altstadt

DE-78050 Villingen-Schwenningen

Geodetic coordinates

48.059675 8.459913

Communication

Villinger Münster Unserer Lieben Frau
Villinger Münster Unserer Lieben Frau
Villingen, Bickenstraße mit Bickentor
Villingen, Bickenstraße mit Bickentor
Villingen, Pulvertürmle an der Stadtmauer
Villingen, Pulvertürmle an der Stadtmauer

Villingen ist ein Stadteil von Villingen-Schwenningen [ˈfɪlɪŋən ˈʃvɛnɪŋən] im Südwesten Baden-Württembergs. Mit 82.000 Einwohnern ist die aus der Gemeindereform 1972 hervorgegangene badisch-württembergische „Doppelstadt“ Oberzentrum, Hochschulstandort, Kreisstadt und größte Stadt des Schwarzwald-Baar-Kreises.

Die bürgerlich geprägte Stadtgeschichte Villingens reicht bis ins frühe Mittelalter zurück. Knapp 500 Jahre lang war für Villingen die Zugehörigkeit zu Vorderösterreich maßgebend. Erst von 1806 bis 1918 gehörte Villingen zum Großherzogtum Baden.

Sehenswürdigkeiten in Villingen

Der mittelalterliche Stadtkern von Villingen ist formal zu großen Teilen erhalten. Ein Rundgang durch die historische Innenstadt mit Ausgangspunkt Tourist-Information erschließt die Sehenswürdikeiten:

  • Das ehemaliges Franziskanerkloster mit der 1292 geweihten Klosterkirche, heute Konzerthaus. Im Klostergebäude befindet sich auch das stadtgeschichtliche Franziskanermuseum, das im Rahmen der 1000-Jahr-Feier 1999 neu eröffnet wurde. Dort befinden sich auch sehr viele Funde vom keltischen Fürstenbgrab Magdalenenberg.
  • Eckhaus Rietstraße 30, Massivbau aus dem 18-ten Jhdt. mit bemalter Fassade.
  • Das westliche Stadttor Riettor aus dem 13-ten Jhdt.
  • Die Benediktinerkirche wurde ab 1688 von Michael Thumb errichtet. Vollendet wurde sie aber erst 1719 von dem ebenfalls zur Auer Zunft gehörenden Jodokus Beer.
  • Das spätgotische Rathaus. Das Alte Rathaus in Villingen wurde im 13. Jahrhundert erbaut, 1534 - 1537 umgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die spätgotische Fassade mit einer eindrucksvollen Historienmalerei versehen, die vom Kunstmaler Karl Eyth stammte und Ende der 1920er Jahre beseitigt wurde. 
  • Der Münsterbrunnen.
  • Die katholische Stadtpfarrkirche, das Münster zu Unserer Lieben Frau, wurde bereits im Mittelalter erbaut. Es erfuhr mehrere Veränderungen und wurde im 18. Jahrhundert innen barockisiert.
  • Das ehemaliges Heilig-Geist-Spittal aus dem späten 13-ten Jhdt., 1727 barok erneuert und seit 1825 Kaufhaus.
  • Gasthof Sonne-Post, die ehemalige Posthalterei.
  • Das Obere Tor, mit dem ehemaligen Frauenkloster.
  • Das Zehndersche Haus in der Bärengasse ist ein historisches Fachwerkgebäude, erbaut 1690.
  • Das Bickentor, mit angebautem Bickenkloster, heute Gymnasium und Realschule.
  • Die ehemalige Johanniterkirche aus dem 13. Jahrhundert dient seit Ende des 19. Jahrhunderts als evangelische Johanneskirche,.
  • Der Kaiserturm ist der einzige begehbare Stadturm.
  • Der Pulverturm von 1499.
  • Das Standbild des Grafen Berthold, dem Begründer der Stadt.
  • Das ehemalige Kapuziner-Kloster (1622).
  • Der Romäusturm, ein ehemaliger Geschützturm der Stadtmauer.
  • Die Universitäts-Zehntscheuer.

Die Straßenzüge der Innenstadt werden durch Um- sowie Neubauten der Nachkriegsjahre und jüngsten Zeit geprägt.

Die Villinger Stadtbefestigung

Ursprünglich bestand die Villinger Stadtbefestigung aus der bis heute zu weiten Teilen erhaltenen inneren Stadtmauer, wenngleich in wesentlich höherer Ausführung, dem inneren Graben und der so genannten „Fülle“ (äußere Stadtmauer) mit einer Stärke von mehreren Metern, deren innere und äußere Stützmauern mit Füllmaterial der Gräben verdichtet war. Die Fülle war niedriger als die innere Stadtmauer und eignete sich zur Positionierung von Kanonen und anderen Geschützen. Obwohl mittelalterlichen Ursprungs, war die Funktion der Fülle vergleichbar mit dem französischen Festungswesen des 17./18. Jahrhunderts. Der Fülle vorgelagert war der äußere Graben, der nach Außen durch eine Stützmauer abgesichert war. Während des Schweizerkrieges 1499 wurde die im Hochmittelalter erbaute Stadtmauer durch Rondelle und Torbastionen verstärkt und seit Ende des 17. Jahrhunderts weiter ausgebaut, bis die Innenmauer gegen Anfang des 18. Jahrhunderts in etwa dem heutigen Aussehen entsprach. Im 19. Jahrhundert wurden Teile der Stadtbefestigung abgerissen, darunter der äußere Wall mit Vortoren, das Niedere Tor und die Gräben. Weitere Verluste folgten im 20. Jahrhundert, als die Stadtmauer an mehreren Stellen durch neue Bauwerke ersetzt wurde. Erst mit Inkrafttreten des Denkmalschutzgesetzes 1972 wurden die Stadtbefestigungen vor weiteren Beschädigungen geschützt. Heute ist der Bereich ab dem Inneren Graben nach Außen zu großen Teilen Bestand der begrünten Ringanlagen um die Altstadt.

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Seite „Villingen-Schwenningen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. August 2016, 09:08 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Villingen-Schwenningen&oldid=157507150 (Abgerufen: 19. September 2016, 14:42 UTC)

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