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Warnemünde

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Type of sights

Heritage building(s)

 

Name and address

Warnemünde

Seebad Warnemünde

DE-18119 Rostock-Seebad Warnemünde

Geodetic coordinates

54.177117 12.084964

Communication

Warnemünde: Häuser in der Alexandrinenstraße
Warnemünde: Häuser in der Alexandrinenstraße
Warnemünde: Alter Strom
Warnemünde: Alter Strom
Warnemünde: Alter Strom - Klön Klause
Warnemünde: Alter Strom - Klön Klause
Warnemünde: Kirche
Warnemünde: Kirche

Das Ostseebad Warnemünde ist ein Ortsteil im Norden der Hansestadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern.

1897 erhielt Warnemünde seinen 37 Meter hohen Leuchtturm, der auch heute noch als Seezeichen genutzt wird. Zwischen April und Oktober können Touristen den Leuchtturm besichtigen und von beiden Aussichtsplattformen auf Warnemünde und den Breitling blicken. Direkt neben dem Leuchtturm liegt der Teepott Warnemünde, den der Architekt Ulrich Müther 1965 entwarf. Der Teepott fällt durch sein muschelförmiges Betondach auf. Nach zehnjährigem Leerstand wurde er 2002 renoviert und beherbergt heute mehrere Restaurants.

Zwischen 1866 und 1871 wurde die Kirche Warnemünde im neugotischen Stil am damals westlichen Ortsrand errichtet, weil die alte, gotische Kirche zu klein und baufällig geworden war. Die Vorgängerkirche stand in der Nähe der Vogtei. Einige Ausstattungsstücke, wie der bemerkenswerte gotische Schnitzaltar, eine Christophorusfigur und die Kanzel wurden in die neue Kirche übernommen. Interessant sind eine Ausstellung über ehemalige Warnemünder Hausmarken und zwei Votivschiffe.

Am Teepott beginnt die Seepromenade. Sie verläuft direkt hinter den Dünen und wird auf zwei Kilometern zum Planetenwanderweg. Entlang des Lehrpfads haben Mitarbeiter der Sternwarte Rostock astronomische Schautafeln aufgestellt, die beginnend mit dem Zentralstern Sonne über alle Planeten unseres Sonnensystems im richtigen Maßstab zueinander informieren. Sowohl vom Lehrpfad als auch von der Seepromenade kann der Strand von Warnemünde über Strandaufgänge betreten werden. Der Strand ist über drei Kilometer lang, steinfrei und wird in Richtung Steilküste Stoltera immer schmaler.

Zwischen Seepromenade und dem Warnemünder Ortskern wurde 1910 der Kurpark angelegt. Am Kurpark grenzt der Kurhausgarten mit seiner Freilichtbühne, auf der im Sommer regelmäßig Konzerte stattfinden. 

Am Alten Strom, einem ehemaligen Mündungsarm der Warnow, befinden sich ein Fischereihafen, Restaurants, Cafes und Boutiquen. Über die drehbare Bahnhofsbrücke gelangt man in den Ortskern, mit seinen alten, schmalen Gassen und der Kirche. Auf der anderen Seite des alten Stromes, am Neuen Strom, der heutigen Rostocker Hafeneinfahrt, wurde 2005 ein Passagierterminal für Kreuzfahrtschiffe eröffnet. Zwischen Altem und Neuem Strom befindet sich die Bahnhofshalbinsel mit dem alten Fährhafen, dem Bahnhof Warnemünde und der Mittelmole mit dem Fischmarkt. Seit September 2005 wurde auch das rechte Warnowufer bei Hohe Düne mit einem modernen Yachthafen und einem ausgedehnten Hotelkomplex aufgewertet. Dorthin verkehren zwei parallel arbeitende Autofähren.

Das in einem 1767 erbauten Fischerhaus untergebrachte Heimatmuseum bietet auf einer Fläche von etwa 220 m² Exponate und Informationen über die Geschichte der Fischerei und Seefahrt, über das Lotsenwesen und die Seenotrettung, sowie über die Entwicklung zum Badeort.

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Seite „Warnemünde“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. August 2012, 09:48 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Warnem%C3%BCnde&oldid=107225421 (Abgerufen: 25. August 2012, 11:58 UTC)

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