Cycle Tour Kocher-Jagst - Bergstraße - R8 - Sieg - Solingen
Tag 8: Sprendlingen - Limburg
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Added on 10 Sep 2024
on 30 Dec 2024
Cycle route metrics
ridden
Total distance in km
94
Cumulative elevation gain in m
763
Avg. slope uphill in %
0,81
Cumulative elevation loss in m
762
Total cycling hours
6,2
Avg. pace in km/h
15,2
Min. height
97
Max. height
379
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GPX file uploaded | by ThimbleU on 17 Sep 2024
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Track points in total
1.742
Track points per km (avg)
19
Start/endpoint
Start location
Sprendlingen, Hessen, DE (143 m NHN)
End location
Limburg an der Lahn, Hessen, DE (144 m NHN)
ridden on
17 Sep 2024
Weather
Heiter bis wolkenlos, trocken, windig aus nordwestlichen Richtungen, 15 bis 24°C.
Accommodation
Hotel Martin
Holzheimer Straße 2-3
DE-65549 Limburg an der Lahn
Signposting
Logo des R8 und allgemeine Fahrradwegweisung (Grün), ausreichend für die Navigation. Ausnahmen: zwischen Bahnhof Neu-Isenburg und A3 sowie bei Idstein fehlen einige Hinweisschilder. |
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Properties
Überwiegend asphaltiert, mit Ausnahme von einigen Ortskern-Durchfahrten und den Waldwegen, die durchweg befestigt, aber von glatt über rau bis holperig sind.
Slope Gradient Distribution
Travel report



Brötchen, Marmeladen, Rührei, Wurst, Schinken, Käse, Obst, Obstsalat, Müsli, Cerealien, Joghurt, Kuchen und Kaffee, mehr Auswahl brauche ich nicht nun wirklich für ein gutes Frühstück. Gut gesättigt starte ich um 9:15 Uhr in den Tourentag.
Ein kurzes Stück auf und dann neben der Frankfurter Straße radele ich nordwärts. Einige hundert Meter durch den Wald. Dann erreiche ich Neu-Isenburg. Auf Nebenstraßen durchquere ich den Ort. Im Norden verläuft der Radweg einige Meter neben der Straße im Wald. Am S-Bahnhof quere ich die Bahnstrecke durch die Unterführung. Dann fehlt ein Wegweiser und ich zweifle kurz, wo es denn weitergeht. Hinein in den Wald, über eine Brücke quere ich die A3, wenig weiter die nächste Brücke über die B43. Dann radele ich unweit der Commerzbank-Arena weiter durch den Wald. Der Radweg führt weiter durch eine breite Wiese in den Kelsterbach-Auen.
Dann radele ich neben der Straße auf separatem Radstreifen die langgezogene Rampe hinauf zur Mainbrücke. Von der Brücke blicke ich auf den Turm des Höchster Schlosses und die Reste der Stadtmauer. Hinter der Brücke biege ich in die Brüningstraße Richtung Alt-Höchst ab. Durch die Gasse Burggraben gelange ich an einer Reihe von Fachwerkhäuschen entlang zum Höchster Schloßplatz. Der Zugang zum Alten Schloß ist wegen Bauarbeiten nicht möglich. Durch das Zolltor gelange ich ans Mainufer und stehe am Fuß der mächtigen Reste der ehemaligen Stadtbefestigung. An der Justinuskirche finde ich keine Möglichkeit, Rad und Gepäck sicher abzustellen und schaue sie mir deshalb nicht im Inneren an.
Im Kontrast zu Alt-Höchst radele ich an der Landstraße entlang am Industriepark der Farbwerke Höchst.
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Hinter Zeilsheim biege ich vom R8 ab und radele entlang der Landstraße nach Hofheim. Im Altstadtkern der fast sieben Jahrhunderte bestehenden Stadt kann ich aber nichts Sehenswertes entdecken.
Auf einem Waldweg am Hang des Schwarzbachtales radele ich weiter. Ab Lorsbach bleibe ich auf der Landstraße. Vor Eppstein treffe ich wieder auf den R8, der hier auf einem Radstreifen neben der Straße verläuft.
In Eppstein schmiegen sich die Häuser um den Burgberg. Westlich davon ein kleiner Marktplatz mit einigen schönen Fachwerkhäusern, überragt von der Burgruine.
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Am Ende der Burgstraße verläuft der Radweg über den Parkplatz und an dessen Ende am gegenüberliegenden Bürgersteig wieder wenige Meter abwärts, um dann der Rampe hinab zum Schwarzbach zu folgen. Ein wenig unübersichtlich.
Im Talgrund geht es weiter nach Vockenhausen. Die Taunusstraße hinauf sind 120 Höhenmeter zu erklimmen. Aber bereits nach der Hälfte wird die Anstrengung mit schönen Ausblicken über das Tal belohnt. Der vorläufig höchste Punkt wird am Forsthaus Oberjosbach erreicht, das auf einer kleinen Lichtung idyllisch im Wald liegt.
Die nächsten sieben Kilometer bleibe ich weitgehend auf dem Höhenrücken. Vor Dasbach ist der höchste Punkt des Tages erreicht. Danach geht es abwärts bis Idstein, den ersten Kilometer auf der Straße, danach auf Wirtschaftswegen.
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In Idstein bin ich heute das dritte Mal und ich bin wieder begeistert von der pittoresken Altstadt mit ihrem schön renovierten farbigen Fachwerkhäusern. Am König-Adolf-Platz gönne ich mir eine Pause und genieße einen Cappuccino und ein Stück Kuchen.
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Einen Kilometer nördlich Idstein beginnt ein Anstieg von gut 60 Höhenmetern auf asphaltiertem Wirtschaftsweg. Danach kann ich bequem auf dem Höhenrücken weiterradeln und die Fernsicht genießen. Neben der Landstraße rolle ich dann den Berg hinunter bis vor Walsdorf. Den alten Ortskern umfahre ich diesmal östlich an der als geschlossene Scheunenfront erwähnten Häuserzeile entlang.
Dann eine flotte Abfahrt hinunter ins Emsbachtal, durch das ich leicht abwärts bis zur Lahn fahre. Die Route verläuft fast komplett auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen. Die Orte im Tal berührt man, mit Ausnahme von Niederselters, nur am Rande. Bad Camberg lasse ich rechts liegen, dort war ich bereits bei einer anderen Tour.
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An der Mündung in die Lahn überragt die Kirche St. Lubentius in Dietkirchen das Tal. Die romanische Kirche steht auf dem Plateau eines mächtigen Kalkfelsen oberhalb des Lahnufers.
Über die Kurt-van-der-Burg-Brücke gelange ich an das rechte Lahnufer. An dieser Stelle treffen die Radwege R8 und R7, der Lahnradweg und der Oranierradweg zusammen.
Ich radele für drei Kilometer nahe der Lahn das Tal hinunter. Über die Alte Lahnbrücke aus dem 14. Jahrhundert gelange ich in die Altstadt und durch diese bis zu meinem südlich der Bahnstrecke gelegenen Hotel.
Für Fahrräder ist eine Einzelgarage vorhanden, deren Schlüssel nur das Personal hat.
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Für einen ausführlichen Bummel durch die sehr schöne Altstadt bleibt mit bei bestem Wetter noch reichlich Zeit. Zum Abendessen finde ich ein Restaurant direkt an der Lahn, mein Tisch steht nur wenige Meter vom mächtigen Wasserrad der Obermühle entfernt.
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