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Cycle Tour Vom Chiemsee zum Niederrhein

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Elevation profile Cycle Tour Vom Chiemsee zum Niederrhein

Added on 19 May 2014,

on 19 May 2014

Cycle route metrics

planned

ridden

Total distance in km

811

0

Cumulative elevation gain in m

4.514

0

Avg. slope uphill in %

0,56

-

Cumulative elevation loss in m

4.937

0

GPS track data

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by niederrheinradler on 19 May 2014

Track points in total

6.161

0

Track points per km (avg)

8

0

Start/endpoint

Start location

Engelsberg, Bayern, DE (453 m NHN)

End location

Kleve, Nordrhein-Westfalen, DE (30 m NHN)

Beds4Cyclists, worth visiting and infrastructure

Name and address

Latitude / Longitude

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Fax
Mobile

Type of accommodation

Route km
Dist. to route
Elevation AMSL

Rating for cyclists

 

17 km
2,9 km
408 m

DE-84577 Tüßling

 

Heritage building(s)

Tüßling Castle
Tüßling, marketplace
Tüßling, town hall

Tüßling (bairisch: Dißling) ist eine Marktgemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting.

Geschichte

Zwischen 711 und 728 wurde Tüßling als „Tuzzlingen“ zum ersten Mal in einem Salzburger Güterverzeichnis genannt. 1377 bzw. 1379 wurde der Ort zum Markt erhoben. Der Markt gehörte den Grafen von Haslang-Hohenkammer. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern (Landgerichtsbezirk Mörmoosen) und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Tüßling war. Tüßling besaß zwar das Marktrecht, konnte jedoch wegen der Hofmarksherrschaft nur geringe Teile davon durchsetzen. 1804 wurde das Landgericht Mörmoosen aufgelöst. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Tüßling: Das Schloss wurde 1581 bis 1583 im Auftrag von Johann Veit Graf von Törring erbaut, trotz Brandschäden 1712 und barocker Einbauten hat es im Äußeren seinen Charakter unverändert. Es ist heute im Besitz der Familie von Pfuel. Es ist nicht öffentlich zugänglich, Führungen und Besichtigungen sind nicht möglich.
  • Die Marktkirche St. Georg wurde 1724 erbaut und im 19. und 20. Jahrhundert verändert.
  • Das ehemalige Hofmarksrichterhaus stammt teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert. Seit 1978 wird es als Rathaus genutzt.

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Input taken over from:

Seite „Tüßling“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. November 2020, 04:44 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=T%C3%BC%C3%9Fling&oldid=205464363 (Abgerufen: 23. November 2020, 11:25 UTC)

taken over / edited on

23 Nov 2020

taken over / edited by

biroto-Redaktion

 

21 km
0,1 km
384 m

DE-84453 Mühldorf am Inn

 

Heritage building(s)

Mühldorf am Inn, Stadtplatz
Mühldorf am Inn, town hall on the town square
Mühldorf am Inn, parish church of St. Nicholas
Mühldorf am Inn, Haberkasten

Mühldorf am Inn liegt im Osten Oberbayerns und an einer Flussschleife des Inns. Die Kreisstadt kann einen hervorragend erhaltenen historischen Stadtkern mit Bauwerken im Inn-Salzach-Stil aufweisen.

Hintergrund

Bereits unter den Römern befindet sich hier ein Flußübergang über den Inn.

Die erste urkundliche Erwähnung von Mühldorf erfolgte im Jahre 935. Im Mittelalter liegt Mühldorf am Schnittpunkt des Verkehrswegs Straße von München nach Passau mit dem "Handelsweg Inn" und entwickelt sich wegen dieser günstigen Lage zu einen wichtigen Handels- und Umschlagplatz.

Entscheident für die weitere Entwicklung war dann das Jahr 1190: König Heinrich VI. verlieh dem Salzburger Erzbischof Adalbert III. das Recht in Mühldorf eine Salzniederlage zu errichten. Für 1239 sind die Stadtrechte belegt, als Handelszentrum gelangt Mühldorf zu Wohlstand.

In der "Schlacht von Mühldorf" am 28. September 1322 in Ampfing bei Mühldorf (daher auch "Schlacht von Ampfing") wurde der seit 1314 andauernde Streit um die deutsche Reichskrone zugunsten König Ludwigs des Bayern entschieden. Der Wittelsbacher bezwang den Habsburger Gegenkönig Friedrich den Schönen der mit einigen seiner Gefolgsleuten von Ludwig noch bis 1325 in Haft gehalten wurde. Ludwig selber wurde anschließend am 17. Januar 1328 zum deutschen Kaiser gewählt. Die Schlacht gilt heute als die letzte Ritterschlacht ohne Feuerwaffen, das Gelände für die Schlacht wird im Nordosten von Mühldorf beim Ort Erharting vermutet, der Chronist Peter von Zittau berichtet von 1.100 Toten.

Wegen seiner strategischen Bedeutung ist Mühldorf auch selber wiederholt der Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen die von den Bayern gegen die lange Zeit als eine Enklave zu Salzburg gehörende Stadt geführt werden, Mühldorf wird mit einem Mauergürtel, Türmen und Toren befestigt. Erst ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts beginnen sich die politischen Verhältnissse in Mühldorf zu entspannen.

Auch von Stadtbränden blieb Mühldorf nicht verschont, Brandjahre waren 1285, 1495 und 1640.

Im Jahre 1802 gelangte dann Mühldorf nach Bayern, im Jahre 1871 wurde die Bahnlinie München-Mühldorf-Simbach eröffnet, in Folge kommt zwar die Innschifffahrt zum Erliegen, aber Mühldorf wird ein Eisenbahnknotenpunkt.

Im Zweiten Weltkrieg war Mühldorf das Ziel von zwei Luftangriffen, rund 40 % der Stadt werden zerstört.

Sehenswürdigkeiten

Wichtigste Sehenswürdigkeit in Mühldorf ist der Stadtplatz mit den historischen Bürgerhäusern und ihren Arkadengängen im Erdgeschoss und den hochgezogenen Blendfassaden im Inn-Salzach-Stil mit vorgetäuschtem Flachdach. Der rund 500 Meter lange Platz mit den beiden Stadttoren an den Enden ist auch das kulturelle Zentrum der Stadt mit Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und den Märkten.

Markant für das Stadtbild sind auch die Schwibbögen in den zum Stadtplatz einmündenden recht engen Gassen. Sie dienten im Mittelalter zur Stabilisierung der Außenmauern bei einer fehlenden Nachbarbebauung.

Einen Überblick über die Stadt kann man sich vom Stadtberg im Nordwesten vor der Stadtmauer verschaffen.

Kirchen
  • Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

    Das Gebäude hat einen romanischem Turm mit barocker Turmspitze (64 Meter Höhe), der Zentralbau des Langhauses ist frühgotisch. Die Kirche war die Stiftskirche des 1610 vom damaligen Salzburger Erzbischof gegründeten Kollegiatstift. Das Stift wurde 1803 im Zuge der bayrischen Säkularisierung aufgelöst, die Kirche zur Pfarrkirche.

    Sehenswert im Inneren ist die barocke Einrichtung: der Hochaltar stammt aus dem Jahre Hochaltar 1774, die Nebenaltäre sind von 1762 und die Rokoko-Kanzel wurde 1772 angefertigt.

    Lage: südöstlich vom Stadtplatz.

  • Kapelle St. Johann Baptist (Johanniskapelle) an der Stadtpfarrkirche

    Das Bauwerk entstand in der Mitte des 14. Jahrhunderts und war bis 1874 die Friedhofskapelle. Das Äußere wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus architektonisch eher unglücklich "verrestauriert". Im Inneren sehenswert ist die Einrichtung aus dem Mittelalter und die Bemalung aus der Zeit der Renaissance. Die Kapelle ist heute auch Gedächtnisstätte für die Weltkriegstoten.

  • Frauenkirche am Stadtplatz, enstanden im Jahre 1643 als Klosterkirche der Kapuziner

    Der Kirchturm entstand 1856 im Stil des Historismus, von 1891 bis 1977 diente die Kirche als Franziskaner-Klosterkirche.

    Das Innere ist eher einfach gehalten, zu sehen ist ein Fresko der Schlacht von Mühldorf, geschaffen 1901 von Joseph Widmann (1855-1941).

  • St. Katharina in der Katharinen-Vorstadt
  • Maria-Eich-Kapelle im Osten außerhalb des historischen Stadtbereiches gelegen und 1699 erbaut.
Burgen, Schlösser und Paläste
  • Ehemaliges fürstbischöfliches Schloss

    Um 1539 als fürstbischöfliches Pflegschloß erbaut und später als königlich bayerisches Rentamt genutzt. Heute ist das Finanzamt hier untergebracht.

    Lage: Katharinenplatz 16,

Bauwerke
  • Rathaus: spätgotischer Bau am Stadtplatz

    Im Inneren befindet sich eine unveränderte Hexenkammer aus dem Jahr 1749. Durch Dokumente belegt ist als einer der letzten Hexenprozesse der Fall der 16-jährigen Dienstmagd Maria Pauer, die ab August 1749 monatelang im Rathaus inhaftiert war, ehe das Todesurteil im Oktober 1750 in Salzburg vollstreckt wurde.

    Im Obergeschoss des Rathauses befindet sich ein mächtiger Fletz (süddeutsch für Hausflur) und der Sitzungssaal im Stil der italienischen Renaissance mit einer prunkvollen Doppeltüre aus dem Jahr 1641, heute beliebter Saal für Trauungen.

    Besichtigung von Stadtsaal und Hexenkammer auf Anfrage.

  • Stadtmauer: die Stadtbefestigung wurde ab dem 19. Jahrhundert teilweise abgetragen oder als Außenmauern für damalige Neubauten genutzt. Ein noch gut erhaltener Abschnitt befindet sich am Haberkasten.
  • Das Altöttinger Tor schließt die Altstadt nach Süden ab und ist benannt nach der historischen Straße zum Wallfahrtsort Altötting.
  • Münchner Tor (Nagelschmiedtor), eines der Wahrzeichen für die Stadt: der untere Teil des nordwestlichen Stadttors stammt teilweise noch aus dem 12. Jahrhundert. Das Vortor wurde 1828 abgebrochen, der 1877 geplante Abbruch des Torturmes konnte verhindert werden.
Museen
  • Kreismuseum Mühldorf, Tuchmacherstr. 7, 84453 Mühldorf (im Lodronhaus am Kulturzentrum Haberkasten). : +49 8631 2351. Heimatkundliche Sammlung zum Kreis Mühldorf, Themen von der Ur- und Vorzeit über das Mittelalter bis zum Dritten Reich. Geöffnet: Die bis Do und So.: 14 bis 17.00 Uhr.
  • Jagdmuseum, Stadtplatz 82, 84453 Mühldorf (in nähe Altöttinger Tor). : +49 8631 15109. Keine der üblichen Trophäernsammlungen, sondern nach Aussage des Museumsbesitzers Hans Kotter "eine Mischung aus Anti-Jäger- und Valentin-museum": Skurrile Objekte, bissige Karikaturen und exotischen Arrangements aus der Jägerszene.

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Mühldorf am Inn', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 5. November 2020, 19:14 UTC, https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=M%C3%BChldorf_am_Inn&oldid=1340554 [abgerufen am 23. November 2020]

taken over / edited on

23 Nov 2020

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biroto-Redaktion

 

21 km
0,0 km
380 m

 

DE-84453 Mühldorf

 

Hotel without restaurant (garni)

 

21 km
0,0 km
389 m

 

DE-84453 Mühldorf a. Inn

 

Tourist information

 

61 km
0,0 km
446 m

 

DE-84144 Geisenhausen

 

Boardinghouse / guest house

 

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