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Radtour Vom Chiemsee zum Niederrhein

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Höhen-Profil Radtour Vom Chiemsee zum Niederrhein

Erstellt am 19.05.2014,

am 19.05.2014

Strecken-Merkmale

geplant

gefahren

Gesamtlänge in km

811

0

Gesamthöhenmeter Aufstieg

4.514

0

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,56

-

Gesamthöhenmeter Abstieg

4.937

0

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

niederrheinradler

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

gpx-Datei hochgeladen

durch niederrheinradler am 19.05.2014

Gesamtzahl Trackpoints

6.161

0

Trackpoint-Dichte per km

8

0

Endorte

Start

Engelsberg, Bayern, DE (453 m NHN)

Ziel

Kleve, Nordrhein-Westfalen, DE (30 m NHN)

Etappen

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

21 km
0,2 km
378 m

 

DE-84453 Mühldorf (Inn)

 

Hotel ohne Restaurant (garni)

 

61 km
0,0 km
446 m

 

DE-84144 Geisenhausen

 

Pension/Gästehaus

 

74 km
0,8 km
410 m

DE-84028 Landshut

 

Historisches Ortsbild

Burg Trausnitz in Landshut
Öandshut, Fußgängerzone Altstadt mit St. Martin
Landshut, Martinskirche vom Hofberg
Landshut, Neustadt mit St. Jodok

Landshut ist eine kreisfreie Stadt, die sowohl zu Ost- als auch zu Südbayern gezählt wird. 

Das Oberzentrum an der Isar wird wegen der im Stadtwappen zu sehenden drei Helme gelegentlich auch Dreihelmestadt genannt. Durch die Landshuter Hochzeit, bei der alle vier Jahre die Heirat Herzog Georgs des Reichen und Hedwigs nachgespielt wird, und sein gotisches Stadtensemble mit der Burg Trausnitz und der Martinskirche, deren Turm der höchste Backsteinturm der Welt ist, ist Landshut über die Grenzen Niederbayerns hinaus bekannt geworden.

Die Stadt Landshut entwickelte sich aus drei Siedlungskernen: Am höchsten Punkt des Steilhanges über der Isar, auf einer Höhe von über 500 m ü. NN, thront die Burg Trausnitz. Die ältesten Teile der heute noch stehenden Wehranlage stammen noch aus der Zeit der Stadtgründung von 1204. Über Jahrhunderte hinweg Sitz der Wittelsbacher, erfuhr die Burganlage bis in das späte 16. Jahrhundert zahlreiche Um- und Ausbauten zum Schloss mit Laubengang. In den 1870er-Jahren ließ König Ludwig II. zahlreiche Räume der Anlage prunkvoll verzieren und ausstatten. Am 21. Oktober 1961 fielen jedoch Teile der Burgeinrichtung einem Großbrand zum Opfer.

Zu Füßen der Festungsanlage wurde ab 1380 mit der Errichtung der gotischen St. Martinskirche unter Hans von Burghausen begonnen, nachdem das vorherige Gotteshaus infolge des großen Stadtbrandes von 1342 drei Meter unterhalb des Stadtzentrums lag. Vollendet wurde das vollständig aus Backstein bestehende Gebäude jedoch erst im Jahr 1500. 

Zusammen mit der 1461 vollendeten Heilig-Geist-Kirche grenzt sie die von gotischen Bürgerhäusern eingerahmte Altstadt ein, einen der breitesten Straßenmärkte überhaupt. Wenige Meter weiter östlich schließt sich bereits der nächste – unter dem Namen Neustadt bekannte – Straßenmarkt an und wiederum östlich davon schließt sich die platzartige Freyung an. Dort befindet sich mit der 1338 erstmals erwähnten Jodokskirche eine der besterhaltenen Backsteinkirchen ihrer Zeit. 

Zur Zeit seiner Gründung befand sich das Kloster Seligenthal jenseits der beiden Isararme weit außerhalb des Stadtzentrums und sogar außerhalb des Befestigungsringes. Im 18. Jahrhundert wurde das Kloster der Zisterzienserinnen im Rokoko-Stil umgebaut, bevor es im Zuge der Säkularisation – wie auch die anderen Landshuter Klöster – aufgelöst wurde.  Daneben existiert in Landshut noch das Sankt-Joseph-Kloster der Ursulinen. Sehenswert sind weiterhin einige ehemalige Klöster samt ihren Klosterkirchen (zum Beispiel die Jesuitenkirche St. Ignatius in der Neustadt oder die Dominikanerkirche St. Blasius). Zu den Klosteranlagen gehören das Dominikanerkloster, das heute die Regierung von Niederbayern beherbergt, das Heilig-Geist-Spital, das Kapuzinerkloster, das Maria-Loreto-Kloster, sowie das Kloster Sankt Peter und Paul.

Im historischen Stadtzentrum befinden sich zahlreiche weitere Wahrzeichen der Stadt – neben den zahlreichen gotischen Bürgerhäusern, zu denen man zum Beispiel das Mitte des 15. Jahrhunderts errichtete Haus zum Kronprinzen zählen kann. Weitere bekannte Gebäude sind das Palais Pettenkofer, welches zu Beginn des 17. Jahrhunderts in der Schirmgasse nahe St. Martin erbaut wurde und ab 1870 als Hofbräuhaus Landshut in die Geschichte einging – sowie das Landschafts- oder Landständehaus, dessen aufwendig bemalte Fassade in das Jahr 1599 zurückreicht. Oberhalb der südlichen Altstadt an den Flanken des Hofbergs wurde 1839 das sogenannte Balsschlössl im Biedermeier-Stil erbaut. Heute ist dort die Jugendherberge der Stadt untergebracht. Inmitten der Altstadt befindet sich das historische Rathaus der Stadt, dessen Ursprünge in das Jahr 1380 zurückreichen. Wertvollstes architektonisches Merkmal des Gebäudes ist der Rathausprunksaal, in dem seit 1880 Motive der Landshuter Fürstenhochzeit von 1475 zu sehen sind. Unzweifelhaft bekanntester Profanbau der Stadt ist jedoch die Stadtresidenz Landshut, die von 1536 bis 1543 errichtet wurde. Dem Deutschen Bau im Stil der damaligen Zeit zur Altstadt-Seite hin steht der dem Palazzo del Te nachempfundene Italienische Bau an der Rückseite des Gebäudes gegenüber.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

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Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Landshut“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Dezember 2012, 17:55 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Landshut&oldid=111973921 (Abgerufen: 23. Dezember 2012, 16:18 UTC)

übernommen / bearbeitet am

23.12.2012 - 13.01.2017

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

74 km
2,2 km
381 m

 

DE-84030 Ergolding

 

Gasthof

 

74 km
1,1 km
395 m

 

DE-84028 Landshut

 

Hotel ohne Restaurant (garni)

 

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