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Radtour Alpentour 2013

Reisebericht: Fra München ind i Alperne til Bodensee

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Höhen-Profil Radtour Alpentour 2013

Erstellt am 31.01.2013,

am 23.02.2014

Strecken-Merkmale

geplant

gefahren

Gesamtlänge in km

389

561

Gesamthöhenmeter Aufstieg

6.294

7.850

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,62

1,40

Gesamthöhenmeter Abstieg

6.415

7.980

GPS-Track-Daten

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Rechte-Inhaber

Ottocolor & biroto

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durch Ottocolor am 18.02.2013

Gesamtzahl Trackpoints

5.356

8.762

Trackpoint-Dichte per km

14

16

Endorte

Start

München, Bayern, DE (521 m NHN)

Ziel

Lindau (Bodensee), Bayern, DE (400 m NHN)

Charakter

Dauer: 2 Wochen. Zeitraum: Sommer 2013. Vom 28. Juli. Bis 12. August

Teilnehmer: Mein Sohn (15) und ich. Zuerst 4 Tage in München. Möglichkeiten: Deutsches Museum, Olympiapark, Nymphenburg, Allianz Arena, FC Bayern München, Englischer Garten u.v.m.

Etappen mit Unterkunft:

29.7. bis 2.8. München: Hostel Haus International, Zweibettzimmer mit Dusche/WC auf dem Gang. 4 Nächte.

2.8. 1. Etappe: München - Arzbach 71 km. Alpen-Campingplatz Arzbach. 1 Nacht

3.8. 2. Etappe: Arzbach - Grainau 65 km. Campingplatz Grainau. 2 Nächte

5.8. 3. Etappe: Grainau - Schwangau 66 km Camping Bannwaldsee. 2 Nächte

7.8. 4. Etappe: Schwangau - Warth 86 km. Pension Schrofenwies, Warth. 2 Nächte

9.8. 5. Etappe: Warth - Bregenz: 77 km. Seecamping Bregenz. 1 Nacht.,

10.8. 6. Etappe: Bregenz - Lindau 6 km. Park Camping am See. 1 Nacht.

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07.02.2013 - 25.03.2013

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Ottocolor

Landschaft

Großstadt (München), Flusstal (Isar), Kleinstadt (Garmisch, Füssen, Bregenz, Lindau), Hochgebirge (Eibsee), Schlösser (Hohenschwangau, Neuschwanstein), Alpendorf (Steeg, Warth), Hochgebirgspass (evt. Schrofenpass, pr. Miet-MTB), Hochgebirgsstraße (Bregenzerwaldstr.), Seenlandschaft (Bodensee).

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übernommen / bearbeitet am

07.02.2013

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Ottocolor

An- und Abreise

Anreise: 28.-29. Juli 2013 per City Night Line ab Odense 20.28 Uhr, an Frankfurt (M) Hbf 6.40 Uhr. Weiter per EC, ab Frankfurt (M) Hbf 8.22 Uhr, an München Hbf 12.10 Uhr. Also Fahrtzeit 15.42 Std., 1x Umsteigen.

Abreise: 11.-12. August 2013 per Interregio-Express ab Lindau Hbf 17.02 Uhr, an Ulm Hbf 18.45 Uhr, Eurocity ab Ulm Hbf 19.04 Uhr, an Mannheim Hbf 20.48 Uhr, City Night Line ab Mannheim Hbf 21.04 Uhr, an Odense 8.17 Uhr. Also Fahrzeit 15.15 Std. 2x Umsteigen

Bemerkungen

.

Etappen

32 km

München, dag 1

41 km

München, dag 2

24 km

München, dag 3

78 km

München - Arzbach

67 km

Arzbach - Grainau

20 km

Grainau

68 km

Grainau - Schwangau

23 km

Schwangau

75 km

Schwangau - Steeg

20 km

Steeg - Lechleiten

89 km

Lechleiten - Bregenz

19 km

Bregenz - Lindau

5 km

Lindau

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

0 km
4,2 km
510 m

 

Kapuzinerhölzl
DE-80992 München

 

Camping

 

0 km
4,0 km
514 m

DE-80638 München

 

Burg/Schloss

Schloss Nymphenburg, von der Parkseite
Schloss Nymphenburg, von der Parkseite
Schloss Nymphenburg, von der Stadtseite
Schloss Nymphenburg, von der Stadtseite
Schloss Nymphenburg, Steinerner Saal
Schloss Nymphenburg, Steinerner Saal
Schloss Nymphenburg,Schlosspark
Schloss Nymphenburg,Schlosspark

Schloss Nymphenburg liegt im Westen Münchens Wikipedia Icon im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg Wikipedia Icon. Es bildet zusammen mit dem Schlosspark Nymphenburg Wikipedia Icon und den kleinen Parkburgen eine Einheit. Es zählt zu den großen Königsschlössern Europas und ist heute eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit. Das Schloss war lange Zeit die Sommerresidenz der Wittelsbacher Wikipedia Icon.

Museen

Das Schloss beherbergt einige Museen:

Schlosspark

Hauptartikel: Schlosspark Nymphenburg Wikipedia Icon

Mit dem Schloss entstand zunächst ein kleiner Garten im italienischen Stil. In den Jahren von 1701 bis 1704 wurden Veränderungen und Erweiterungen des Gartens im Stil des französischen Barocks. Die Schaffung eines weitläufigen Landschaftsparks nach englischem Vorbild begann 1804 mit dem südlichen Parkteil, der 1807 fertiggestellt war und wurde 1810 bis 1823 mit dem nördlichen Teil vollendet.

Der Mittelkanal mit der Großen Kaskade teilt den Landschaftspark des Nymphenburger Parks in einen nördlichen und einen südlichen Bereich. Die Wasserzufuhr erfolgt von Westen aus der Würm Wikipedia Icon über den Pasing-Nymphenburger Kanal Wikipedia Icon, der zum Nordmünchner Kanalsystem Wikipedia Icon gehört. Das Wasser wird über zwei Kanäle nach Osten und Nordosten, sowie über den Hartmannshofer Bach nach Norden abgeleitet.

Im nördlichen Teil befindet sich der kleinere Pagodenburger See mit der Pagodenburg. Der botanische Garten Wikipedia Icon im Nordosten ist nicht Bestandteil des Nymphenburger Parks; er ist teilweise durch eine Mauer und eine Straße vom Park getrennt.

Im südlichen Teil befinden sich der größere Badenburger See mit Apollotempel und der Badenburg. Das Grüne Brunnhaus mit der Wassermühle für die Druckpumpen der Gartenfontäne im Dörfchen steht am südlichen, das Niveau des Würmkanals behaltenden Kanals. Die Amalienburg bestimmt den südöstlichen Parkteil.

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Seite „Schloss Nymphenburg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. Dezember 2012, 00:59 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schloss_Nymphenburg&oldid=111224071 (Abgerufen: 9. Januar 2013, 15:58 UTC)

übernommen / bearbeitet am

09.01.2013 - 26.02.2013

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

Öffnungszeiten

Schloss Nymphenburg, Marstallmuseum mit Museum "Nymphenburger Porzellan"
April bis 15. Oktober: 9-18 Uhr
16. Oktober bis März: 10-16 Uhr 
täglich geöffnet

Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und Magdalenenklause
April bis 15. Oktober: 9-18 Uhr (täglich geöffnet)
16. Oktober bis März: geschlossen

Letzter Einlass ist in allen Objekten 20 Minuten vor Ende der angegeben Öffnungszeit.

Alle Objekte sind an folgenden Tagen geschlossen: 1. Januar, Faschingsdienstag, 24, 25. und 31. Dezember

Schlosspark
Januar, Februar und November: 6.30-18 Uhr
März: 6-18.30 Uhr
April und September: 6-20.30 Uhr
Mai-August: 6-21.30 Uhr
Oktober: 6-19 Uhr
Dezember: 6.30-17.30 Uhr

Die Fontänen sind in der Regel von Ostern bis Mitte Oktober täglich von10 bis 12 Uhrund von14 bis 16 Uhr in Betrieb.

 

0 km
1,7 km
509 m

DE-80809 München

 

Sportstätte

Olympiapark vom Olympiaberg gesehen
Olympiapark vom Olympiaberg gesehen
Das Olympiastadion München vom Olympiaturm aus fotografiert.
Das Olympiastadion München vom Olympiaturm aus fotografiert.
Coubertinplatz
Coubertinplatz
Olympiaturm, Stadion, Große Olympiahalle und BMW Vierzylinder
Olympiaturm, Stadion, Große Olympiahalle und BMW Vierzylinder

Der Olympiapark in München Wikipedia Icon war der Veranstaltungsort der XX. Olympischen Sommerspiele 1972 Wikipedia Icon und befindet sich auf dem Oberwiesenfeld Wikipedia Icon. Bis heute ist er Austragungsort für sportliche Veranstaltungen sowie Veranstaltungsort für kulturelle, gesellschaftliche oder religiöse/weltanschauliche Veranstaltungen beziehungsweise Gottesdienste. Verwaltet wird der Olympiapark durch die Olympiapark München GmbH, eine hundertprozentige Beteiligungsgesellschaft der Landeshauptstadt München.

Bis zum August 2012 fanden im 850.000 m2 großen Park über 11.500 Veranstaltungen mit mehr als 188 Millionen Besuchern statt. Seit den Sommerspielen 1972 waren die Bauten des Olympiaparks Austragungsort von 31 Weltmeisterschaften, 12 Europameisterschaften und fast 100 deutschen Meisterschaften. Hinzu kommen zahlreiche weitere Events wie Konzerte,Messen, Ausstellungen, etc.

Die Bezeichnung Olympiapark für das Gesamtgelände hat sich im alltagssprachlichen sowie infolgedessen im halbamtlichen Gebrauch durchgesetzt. Ein amtlicher Name für das Gesamtgebiet existiert nicht, vielmehr wird hier in vier verschiedene Bereiche unterschieden:

  • Olympiagelände: Areal der Sportstätten wie Olympiastadion Wikipedia Icon und Olympiahalle mit Olympiaturm Wikipedia Icon
  • Olympisches Dorf, unterteilt in Olympisches Männerdorf und Olympisches Frauendorf (gewöhnlich Olympiadorf oder einfach Oly'dorf genannt)
  • Olympia-Pressestadt, heute Wohngebiet mit Olympia-Einkaufszentrum Wikipedia Icon. Strenggenommen gehören die Olympia-Pressestadt und das Olympia-Einkaufszentrum zu Moosach Wikipedia Icon
  • Olympiapark: Südlich des Olympiageländes anschließender Park mit Olympiaberg und Olympiasee

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Seite „Olympiapark (München)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. März 2013, 11:41 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Olympiapark_(M%C3%BCnchen)&oldid=115573957 (Abgerufen: 20. März 2013, 15:26 UTC)

übernommen / bearbeitet am

20.03.2013

übernommen / bearbeitet durch

Ottocolor

 

0 km
1,8 km
524 m

 

DE-80636 München-Neuhausen

 

Hotel ohne Restaurant (garni)

 

6 km
1,1 km
527 m

DE-80331 München

 

Historische(s) Gebäude

München, Neues Rathaus
München, Neues Rathaus
München, Frauenkirche
München, Frauenkirche
München, Altes Rathaus, Talburgtor, Heilig Geist Kirche und Alter Peter
München, Altes Rathaus, Talburgtor, Heilig Geist Kirche und Alter Peter
München, Hofbräuhaus
München, Hofbräuhaus

Die Altstadt Münchens ist der historische Kern und kulturelle Mittelpunkt der bayerischen Landeshauptstadt München.

Die Altstadt ist im wesentlichen das Areal innerhalb der des Altstadtrings und entspricht in ihrer Fläche der Festungs- und Residenzstadt München. Die heutige Verkehrsader Altstadtring verläuft entlang der Linie und im Areal der zweiten Stadtbefestigung. Deren Bau wurde im Jahre 1619 begonnen, sie war bis in das Jahr 1791 intakt. München war in diesem Zeitraum eine Festung. Die Festungsanlagen wurden allerdings niemals ernsthaft ausgenutzt, da der Angriff der belagernden Schweden 1632 durch Zahlung eines Lösegeldes abgewehrt wurde.

Die mittelalterlichen Stadtviertel innerhalb der Altstadt sind das Kreuzviertel mit vielen Klöstern (Jesuiten) im Nordwesten, das Graggenauer Viertel (das Adelsviertel mit dem Residenzkomplex und dem alten Hof im Nordosten), das Angerviertel um den Rindermarkt im Süden und das Hackenviertel, auch Kramerviertel, als Bürgerviertel im Südwesten, angeordnet rund um den ehemaligen Marktplatz und heutigen Marienplatz als Stadtmittelpunkt.

Sehenswürdigkeiten

Altstadt und Lehel sind das Stadtzentrum, hier sind daher die Mehrzahl der grossen und bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt zu bewundern.

Plätze
Marienplatz

Der Marienplatz war bis zum Mai 1807 der Münchner Marktplatz und hieß Schrannenplatz.

Erst nach der Verlegung der damaligen Märkte auf den heutigen Viktualienmarkt erhielt der Marienplatz seine jetzige repräsentative Funktion als Stadtmittelpunkt. Heute erinnert noch der Fischbrunnen an den damaligen Fischmarkt.

Im Oktober 1853 wurde dann, nach dem Ende einer Chloreaepidemie und zu Ehren der Heiligen Jungfrau, der damalige Schrannenplatz zum Marienplatz umgetauft.

  • Altes Rathaus am Marienplatz, im gotischen Stil erbaut von Ganghofer 1470-1480.
  • Neues Rathaus am Marienplatz, im neugotischen Stil erbaut von G.J.v.Hauberrisser 1867-1909, mit dem weltberühmten Glockenspiel und den Figuren beim Schäfflertanz und Ritterturnier.
  • Mariensäule Die 11 m hohe, rote Monolithsäule aus Tegernseer Marmor ist eine Stiftung von Maximilan I. nach einem Gelübde im Jahre 1635 und zum Dank für die Verschonung der Städte München und Landshut von Brandschatzung unter der schwedischen Besatzung. Die Mariensäule ist der offizielle Stadtmittelpunkt.
Stachus
  • Der Karlsplatz, volkstümlich als Stachus bezeichnet nach dem Wirt Eustachius Föderl, der 1755 im Bereich des heutigen Kaufhofs das Wirtshaus "Stachusgarten" eröffnet hatte. Eingerahmt wird der Platz rechts und links vom Stadttor durch historische halbrunde Häuserzeilen. Bekannt ist das Bild vom Springbrunnen und dessen Fontänenschleier. Im Untergeschoss befindet sich ein Einkaufszentrum, das derzeit umfassend renoviert wird.
Odeonsplatz

Der Odeonsplatz ist benannt nach dem unter Ludwig I. erbauten Odeon. Der Konzert- und Ballsaaal war Münchens erste musikalische und gesellschaftliche Adresse, er wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und nicht mehr aufgebaut. Seit 1954 steht an Stelle des Odeons das bayerische Innenministerium mit einer rekonstruierten Fassade.

  • Feldherrnhalle, erbaut in den Jahren 1841 bis 1844 durch Friedrich von Gärtner im Auftrag von König Ludwig I. zu Ehren des bayerischen Heeres als ein klassizistischer Arkadenbau nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz. Die Denkmäler im Gebäude sind die Standbilder Graf Tillys und Fürst Wredes, die Bronzegruppe des bayerischen Armeedenkmals zur Erinnerung an den den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und die Marmorlöwen links und rechts der Haupttreppe. Bedeutendes historisches Ereignis an der Feldherrnhalle war am 9. November 1923 der Hitler-Ludendorff-Putsch.
Kreuzviertel

Das im Nordwesten der Altstadt zwischen Kaufingerstraße mit Neuhauser Straße und der Weinstraße mit Theatinerstraße gelegene Kreuzviertel war im Mittelalter Sitz vieler Klöster und Kirchen mit einer daher vergleichsweise geringen Bevölkerungsdichte. Das Viertel wird bereits 1294 als "quarta tertia apud fratres heremitanos", als Eremitenviertel, erwähnt. Der Name leitet sich von der Kreuzgasse, dem heutigen Promenadeplatz ab. Vom 17. Jahrhundert an entwickelte sich das Kreuzviertel wegen der Nähe zur Residenz zum vornehmen Adelsquartier mit zahlreichen repräsentativen Palais und renommierten Gasthäusern und wandelte sich dann ab dem 19. Jahrhundert zum Bankenzentrum der Stadt.

  • Frauenkirche, Münchens spätgotischer Dom mit den berühmten Welschen Hauben.
    Das Kircheninnere wurde nach den Kriegszerstörungen eher schlicht restauriert. Besonders sehenswert sind unter anderem die Portale und die Glasgemälde der Chorfenster, die Seitenkapellen, der Kenotaph (Prunkgrabdenkmal) Kaiser Ludwigs des Bayern und die Gruft.
    Die Turmstube im südlichen Turm ist mit Treppe und Lift zugänglich und zeigt eine Aussicht über die Altstadt und das Umfeld.
  • Michaelskirche: Renaissancekirche aus dem 16.Jahrhundert, Jesuitenkirche. Sie besitzt nach dem Petersdom in Rom das zweitgrößte freitragende Tonnengewölbe der Welt und ist Grablege der Wittelsbacher, z.Bsp. für König Ludwig II.
  • Alte Akademie (auch Wilhelminum, Neuhauserstraße 8): entstanden ab 1575 zunächst als Knabenkolleg für das Jesuitenkloster und später als Gesamtkomplex mit fünf Gartenhöfen als ein kleiner "Escorial" ausgebaut. Nach dem Jesuitenverbot ab 1773 verschiedene Nutzungen, ab 1783 auch Unterkunft für die Bayerische Akademie der Wissenschaften. Im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurden die klassizistischen Fronten im strengen Stil der Spätrenaissance originalgetreu wiederaufgebaut.
  • Theatinerkirche ("St. Kajetan"), 1662 bis 1690 im Stil des italienischen Hochbarocks als Hofkirche und Stiftskirche des Theatinerordens erbaut. Monumentaler Bau mit 71 m hoher Tambourkuppel, ockerfarbener Fassade und Fürstengruft der Wittelsbacher. Ein wichtiger Ausgangspunkt für die spätere süddeutsche Barockarchitektur - und im Vergleich werden dann auch die Unterschiede deutlich.
Graggenauer Viertel

Das im Nordosten der Altstadt zwischen der Weinstraße und Theatinerstraße und dem Tal gelegene Graggenauer Viertel war im Mittelalter bürgerliches Handwerkszentrum um das Platzl, aber auch Regierungssitz mit der Residenz und Verwaltungsstandort im "alten Hof". Eine der Namensdeutung ist die für Krähen ("Graggen" oder "Gaggen") in der Au der Isar.

  • Die Residenz ist das größte innerstädtische Schloss Deutschlands und beherbergt die Schatzkammer, das Residenzmuseum und das Cuvilliés-Theater, das bedeutendste Rokokotheater Deutschlands.
  • Der Hofgarten der Residenz wurde im Stil italienischer Renaissancegärten von 1613 bis 1617 unter Herzog Maximilian erbaut. Zentral in der Mitte des Gartens befindet sich der achteckige Dianatempel mit der Bronzefigur für das land Bayern auf dem Dach.
  • Der Alte Hof ist die Kaiserresidenz und Hofburg der Wittelsbacher, bestehend aus dem Burgstock mit dem Torturm, Zwingerstock, Lorenzistock, Pfisterstock und Brunnenstock mit dem Infopoint museen & schlösser in bayern der "Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern";
  • Die Alte Münze entstand von 1563-1567 für Herzog Albrecht V. als Vierflügelbau mit Nutzung als Marstall im Erdgeschoß und als Kunstkammergebäude in den Obergeschossen. Besonders sehenswert ist der Innenhof aus den drei übereinander gestellten Arkadenreihen. Stilistisch wird die Architektur als ein Beispiel für die deutsche Renaissance eingeordnet, er gilt als frühester Renaissance-Hof nördlich der Alpen. Im Jahre 1809 wurde das Gebäude zum zentralen Hauptmünzamt für ganz Bayern umgebaut. Seit 1986 ist in dem Gebäude das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Der Innenhof wird im Sommer als Freilichtbühne z.Bsp. für das Prinzregententheater / Bayerische Theaterakademie genutzt.
    Lage: südlich der Maximilanstraße und nördlich vom Platzl, Zugang für Besucher von der Hofgrabenseite aus. Öffnungszeiten Mo. bis Do. 8 - 16.15 Uhr, Fr. 8-14 Uhr, Sa, So, Feiertags geschlossen, Innenhof frei zugänglich.
  • Der Weinstadl besteht aus dem Gebäuden Burgstraße 5 und Dienerstraße 20. Das Anwesen ist eines der ältesten Bürgerhäuser Münchens mit Anfängen im 13. Jahrhundert, es diente damals Salz- und Weinhändlern als ein nobler Stadtwohnsitz. Von 1550 bis 1612 befand sich hier die Stadtschreiberei. Ab diesem Zeitraum und bis 1809 war im Kellergewölbe auch der städtische Weinstadel untergebracht, nur hier war nach der öffentliche Weinmarktsordnung der Großhandel von Wein erlaubt. Anschließend befand sich im Weinstadl eine private Weingaststätte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und anschließend wieder restauriert, heute ist im Weinstadl das Gasthaus Hofer untergebracht. Erhalten in dem denkmalgeschützten Gebäude sind noch Teile des spätmittelalterlichen Laubenhofs, der "Schneck" als ein gewundener Treppenturm, die sogenannte "Himmelsleiter" als eine steile Treppe über alle Stockwerke bis unter das Dach und die gotischen Kreuzgewölbe im Erdgeschoss und im Keller.
  • Das Hofbräuhaus ist das bekanntestes Wirtshaus der Welt, "bayerische Stimmung" als Touristenattraktion. Am Platzl 9. Der heutige Standort der Braustätte befindet sich in Riem und im Osten Münchens, hier sind auch Brauereibesichtigungen möglich.
  • Isartorplatz mit dem Isartor und den Valentin-Musäum
Angerviertel

Das im Südosten der Altstadt zwischen der Sendlingerstraße und dem Tal gelegene Angerviertel beherbergte schon im Mittelalter viele städtische Einrichtungen wie die Stadtwaage, die Mang- Fleischbänke, die Stadtmangel, das Haus des Scharfrichters, das Zeughaus und den Marstall.

Die mittelalterliche soziale Schichtung reichte vom Rindermarkt mit seinen vornehmen Patrizierhäusern bis hin zur Unterschicht mit dem Scharfrichter und dem im unterstellten städtischen Frauenhaus am südlichen Stadtrand.

Wegen der starken Zerstörungen im zweiten Weltkrieg hat das Stadtbild des Viertels im anschließenden Wiederaufbau die stärksten Veränderungen in der Altstadt erfahren.

  • Sankt Peter
    Älteste Pfarrkirche Münchens, deren Turm, der Alte Peter, ein Wahrzeichen Münchens ist. Vom Turm aus hat man bei schönem Wetter einen herrlichen Blick auf München und bei Föhnwetter auch auf die Alpenkette. Aufstieg über zahlreiche enge Holzstiegen.
    Öffnungszeiten Kirche: Tägl. 7 - 19 Uhr; Mittwoch Nachmittag geschlossen; während der Gottesdienste keine Besichtigung möglich.
    Öffnungszeiten Turm: Sommer: Mo - Sa 9 - 19 Uhr; So u.Feiert. 10 - 19 Uhr, Winter: Mo - Sa 9 - 18 Uhr; So u.Feiert. 10 - 18 Uhr (kurzfristige Schließung möglich); Tel: 26 04 828; Für "Fußkranke" empfiehlt sich der Rathausturm (mit Lift) gegenüber.
  • Viktualienmarkt, zwei Gehminuten südöstlich vom unmittelbar benachbarten Marienplatz gelegen.
    Der Viktualienmarkt bietet auf ca. 22 000 Quadratmeter Fläche vor allem eine riesige Auswahl rund um alles, was sich Verzehren lässt und ist damit eine wichtige Schmeckens- und Riechenswürdigkeit.
  • Kath. Asamkirche
    Von den Brüdern Cosmas Damian und Egid Quirin Asam gestiftete und im 18. Jahrhundert erbaute, üppig ausgestattete Barockkirche. Kirche, Künstlerwohnhaus und Haus des Geistlichen bilden ein einmaliges Ensemble. Wegen des privaten Charakters der Stiftung und dem engen Baugrundstück ist die Kirche relativ klein und dunkel (die Frage der Fenster und der Lichtführung werden immer wieder neu diskutiert). Wegen des künstlerischen Rangs, der Originalität von Architektur und Ausstattung sowie der stilistischen Geschlossenheit lohnt sich der Besuch dennoch sehr.
  • Das Sendlinger Tor ist das südliche Stadttor der historischen Altstadt in München.
Hackenviertel

Das im Südwesten der Altstadt zwischen Kaufingerstraße mit Neuhauserstraße und der Sendlingerstraße gelegene Hackenviertel war im Mittelalter Wohn- und Handwerkerviertel und Zentrum der Lebensmittelhändler mit engen, unregelmäßigen Gassen in Dorfstruktur. Das Hackenviertel steht auch für die Bierstadt München: neben Pschorr hat auch die Augustiner Brauerei hier ihre Wurzeln.

Der Name leitet sich von der Hackenstraße ab, beurkundet im Jahre 1465 als Hackengässerl nach dem "Hacken" oder "Haag" für einen umzäunten Grund. Das Hackenviertel selber hat heute rund 1600 Einwohner und liegt etwas im Schatten der nahen Einkaufsmeile Fußgängerzone: das Viertel gilt noch als ursprünglicher und weniger spektakulär und die Gassen sind auch deutlich enger.

Für Besucher ist das Hackenviertel vorwiegend wegen einiger historischer Fassaden und wegen der vielen kleineren und übersichtlicheren Geschäfte und Gastronomiebetriebe interessant, die Hundskugel gilt als älteste Münchner Wirtschaft. Allerdings verändert auch das Hackenviertel seinen Charakter: Hier befinden sich die derzeit größten Baustellen der Münchner Altstadt.

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'München/Altstadt-Lehel', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 30. August 2016, 15:28 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=M%C3%BCnchen/Altstadt-Lehel&oldid=954283> [abgerufen am 13. Oktober 2016]

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09.01.2013 - 13.10.2016

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