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Radtour Prag - Kassel

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Höhen-Profil Radtour Prag - Kassel

Erstellt am 06.12.2011,

am 06.12.2011

Strecken-Merkmale

geplant

gefahren

Gesamtlänge in km

818

0

Gesamthöhenmeter Aufstieg

6.117

0

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,75

-

Gesamthöhenmeter Abstieg

6.128

0

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

ThimbleU

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-nc-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

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durch ThimbleU am 06.12.2011

Gesamtzahl Trackpoints

4.512

0

Trackpoint-Dichte per km

6

0

Endorte

Start

Praha, Praha, CZ (201 m NHN)

Ziel

Kassel, Hessen, DE (190 m NHN)

Etappen

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 
 

0 km
0,1 km
204 m

Old Town / Altstadt
CZ-110 00 Praha

 

Historisches Ortsbild/Weltkulturerbe

Prag, Altstadtplatz
Prag, Rathaus am Altstädter Ring
Palác Granovských z Granova
Prague, Charles Bridge as seen from the Vltava River

Die Prager Altstadt (Staré město) liegt am rechten Ufer der Moldau. Der Sage nach wurde sie um 800 von der slawischen Fürstin Libusa gegründet. Sie lag unter dem Schutz der Burgen auf dem Hradschin und dem Vyšehrad an der Kreuzung mehrerer Handelswege an einer Furt durch die Moldau. Durch den Zuzug von deutschen und jüdischen Siedlern entwickelte sich die Stadt rasch, und bereits 1348 wurde außerhalb der Stadtmauern die Neustadt gegründet.

Hintergrund

Die Prager Altstadt wird begrenzt von der Moldau im Westen und Norden, im Osten und Süden sind es in etwa die Straßen Revoluční, Na přikopě und Národní třida. Entlang dieser Straßen verliefen im Mittelalter die gewaltigen Stadtmauern der Altstadt. Diese wurden erst mehrere Jahrhunderte nach der Gründung der Neustadt abgerissen, als die vier Stadtteile Altstadt, Neustadt, Kleinseite und Hradschin 1784 zur Stadt Prag vereint wurden. Im Norden der Altstadt gab es bereits seit dem 13. Jahrhundert ein jüdisches Viertel mit einer eigenständiger Verwaltung, es wird als Josefstadt bezeichnet.

Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich in erster Linie um den Altstädter Ring, die Karlsbrücke und das Ufer der Moldau sowie entlang der ehemaligen Stadtmauern. Um die wesentlichsten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen kann man den Königsweg benutzen, ihn benutzten die tschechischen Könige auf dem Weg zu ihrer Krönung. Er führte sie vom Repräsentationshaus, damals stand hier der alte Königspalast, vorbei am Pulverturm durch die Celetná über den Altstädter Ring und den Kleinen Ring durch die Karlova, dann über die Karlsbrücke und weiter durch die Kleinseite zum Hradschin.

Altstädter Ring

Als Altstädter Ring (Staroměstské náměstí, Staromak) bezeichnet man einen 9.000 m² großen Platz in der Altstadt. Er wurde bereits im 11./12. Jahrhundert angelegt und diente als zentraler Marktplatz. Er ist einer der schönsten Plätze in Europa, jeder Tourist muss ihn besuchen, und entsprechend belebt ist er auch. In seiner Mitte ist das Denkmal des tschechischen Reformators Jan Hus. Der Platz ist gesäumt von einer ganzen Reihe historischer Gebäude, am auffallendsten sind das Altstädter Rathaus (Staroměstska radnice) auf der Westseite und die gegenüberliegenden Gebäude der Teynschule und Teynkirche.

Westseite
  • Altstädter Rathaus (Staroměstská radnice), Staromestské namesti (Altstädter Ring). Das Rathaus steht an der Westseite des Altstädter Rings. Das erste Rathaus stammt aus dem 13. Jh.. Im 14. Jh. wurde ein mächtiger Turm und in der Folge wurden weitere Gebäude hinzugefügt. Vom ursprünglichen Bau bleib das gotische Portal und die Erkerkapelle im Turm erhalten. Im westlichen Teil befindet sich ein frühgotisches Gewölbe. Das reich verzierte Portal stammt aus dem Jahr 1480.  Die Fassade wurde später umgestaltet. Sie wird von einem Renaissancefenster aus der Zeit um 1520 beherrscht. Die historischen Räume des Gebäudes im zweiten Obergeschoss sowie im Keller sind im Rahmen einer Führung zu besichtigen.
  • Vom 41 m hohen Rathausturm hat man eine unvergleichliche Sicht auf den Altstädter Ring und über die Altstadt. Der Turm ist geöffnet Mo 11-22 Uhr, Di-So 9-22 Uhr.
  • Astronomische Uhr (Orloj): sie befindet sich in einem Anbau des Rathausturms aus dem 15. Jh. Die Uhrenscheibe im oberen Teil zeigt neben der Uhrzeit auch den Umlauf von Sonne und Mond, darunter ist eine Kalenderscheibe mit den Tierkreiszeichen. Zu jeder vollen Stunde zwischen 9 und 21 Uhr öffnen sich die Fenster oberhalb der Uhrenscheibe, und man sieht die 12 Apostel vobeiziehen, auch die anderen Figuren neben den Zifferblättern bewegen sich. Bei dieser Gelegenheit gibt es immer ein riesiges Gedränge.
  • Haus zur Minute, Staromestske namesti 3. Das Haus befindet sich unmittelbar westlich neben dem Altstädter Rathaus. Es wurde Anfang 15.Jh. errichtet, ab 1564 umgebaut und nach und nach mit Sgraffitomalereien versehen.
Südseite

Entlang der Südseite des Platzes stehen die Häuser dicht gedrängt, ihre Fassaden sind meist ansprechend gestaltet. Im Untergeschoss befinden sich teilweise Restaurants und Cafés. Sehenswert sind auch die Souvenirshops, zumindest was Vielfalt und Qualität der angebotenen böhmischen Gläser betrifft.

Ostseite
  • Haus zum Weißen Einhorn, Untergeschoss: Café u Tyn, darüber Ausstellung von Plakaten von Alfoms Mucha
  • Teynschule, Staromestské Namesti.
    Das Gebäude ist ein typisches Beispiel für die baugeschichtliche Entwicklung der Häuser in der Prager Innenstadt. Im Untergeschoß befindet sich ein frühgotischer Raum mit Tonnengewölbe, das Erdgeschoß hat einen Laubengang mit Rippengewölbe aus dem 13. und 14.Jh. Der obere Teil wurde um 1550 im Stil der venezianischen Renaissance umgebaut.
  • Teynkirche, Staromestske namesti. Die Teynkirche ist eine dreischiffige Kirche im gotischen Stil. Die Kirche ist von dem Platz durch das Gebäude der Pfarrschule getrennt, die Kirchenfassade hat daher einen auffallenden Giebel und zwei mächtige ungleiche Türme. Die Kirche hat eine reiche Innenausstattung. Das Gotteshaus ist zugänglich von einem kleinen Hof, den man durch die Arkaden der Teynschule erreicht. Es ist geöffnet Di-Sa 10-13 Uhr und 15-17 Uhr, So von 10:30 bis 12 Uhr. Eine Spende von 25 CZK wird erwartet. Fotografieren ist in der Kirche generell untersagt.
  • Haus Zur Steinernen Glocke, direkt neben der Teynschule, in dem Gebäude ist eine Ausstellung der Galerie der Hauptstadt Prag.
  • Palais Goltz-Kinsky. Das Palais wurde 1755 bis 1765 am Altstädter Ring errichtet. Das spätbarocke Bauwerk weist an der Fassade erste Anzeichen des Rokoko auf. In dem Palais ist eine Abteilung der Nationalgalerie untergebracht.
Nordseite
  • Zwischen dem Haus Schier und der St.-Niklas-Kirche führt die Pařížská-Straße in die Josefstadt
  • St. Niklas-Kirche in der Altstadt. Die Kirche wurde in den Jahren 1732 bis 1735 als Teil des heute nicht mehr bestehenden Benediktinerklosters errichtet. Ihre Fassade mit einer hohen Kuppel und zwei schlanken Türmen weist in eine schmale Gasse hinter dem Rathaus.
  • Hinter der St.-Niklas-Kirche ist der kleine Kafka-Platz (náměstí Franze Kafky). An einem Gebäude erinnert eine Bronzetafel, dass hier einst das Geburtshaus des Dichters stand.
Kleiner Ring

Der Kleine Ring (Malé náměstí) liegt nur wenige Schritte westich vom Haus zur Minute, es ist einer der schönsten Plätze der Prager Altstadt. Die meisten Häuser stehen auf romanischen Fundamenten, viele haben gotische Portale und Barockfasssaden.

  • Das Rott'sche Haus , Malé námesti 3, wurde Ende des 19.Jh. über zwei romanischen Untergeschossen im Stil der Neorenaissance erbaut.
  • Das Haus zur Goldenen Lilie, Malé námesti 12, gilt als das älteste Haus Prags.
  • Im Richterhaus, Malé námesti 11, eröffnete ein Apotheker aus Florenz 1353 die erste Apotheke in Prag.
  • Im Haus zur Goldenen Krone, Malé námesti 13, wohnte um 1700 der Barockbaumeister Christoph Dientzenhofer.
  • Der Brunnen in der Mitte des Platzes stammt aus dem 16.Jh. Er hat schmiedeeisene Renaissancegitter und wurde später mit goldenen Engeln und dem böhmischen Löwen ergänzt.
Karlova

Die gewundenen Altstadtgasse der Karlova führt vom Kleinen Ring auf die Karlsbrücke.

  • Palais Colloredo-Mansfeld, Karlova 2. Dieses Palais entstand 1735 bis 1747.
  • Kapelle Mariä Himmelfahrt, Karlova ulice. Die Kapelle wurde Ende des 16.Jh. für die aus Italien stammenden Bewohner Prags errichtet. Sie steht zwischen St. Salvator und St. Clemens. Vor der Kapelle befindet sich ein barocker Portikus, der sie mit der Barockkirche St. Clemens verbindet.
  • Haus zum Goldenen Brunnen, Karlova 3.
    Das Haus zum Goldenen Brunnen ist ein Bürgerhaus im Stil der Renaissance und wurde um 1600 errichtet. Die Fassade wurde um 1700 im Stil des Frühbarock umgestaltet. Auf einem Stuckrelief sind Pestschutzpatrone und Hausheilige dargestellt.
  • Im Haus zur Französischen Krone, Karlova 4, wohnte von 1607 bis 1612 der Astronom Johannes Kepler, der Nachfolger von Tycho Brahe als Astronom und Mathematiker von Rudolf II. war.
  • Im Haus zur Goldenen Schlange, Karlova 18, verkaufte der Armenier Deodatus Damian 1714 erstmals in Prag Kaffee. Später errichtete er im Haus Zu den drei Straußen auf der Kleinseite das erste Prager Kaffeehaus.
  • Im Haus zum blauen Hecht, Karlova 20m, nahm 1907 das erste Kino Prags seinen Betrieb auf.
An der Moldau

Die Westseite und den Norden der Altstadt kann man gut entlang der Moldau erkunden

  • Die Brücke der Legionen (Most legií) wurde um 1900 erbaut, es ist eine der Hauptverkehrsadern über die Moldau. Sie führt auf die "Národní", das Nationaltheater an der Südseite der Straße liegt bereits in der Neustadt
  • Smetana Kai (Smetana nabrezi). Der Kai bietet einen schönen Blick auf das westliche Ufer der Moldau, Kleinseite und Hradschin. Hier befindet sich das Smetana-Museum und das Smetana-Denkmal.
  • Smetana-Denkmal, Smetana Kai (Smetana nabrezi), überlebensgroßes Denkmal des berühmten tschechischen Komponisten, des Schöpfers von Mein Vaterland und der Verkauften Braut.
  • Bedřich-Smetana-Muzeum, Smetana nabrezi. Mi bis Mo 10 bis 12, 12.30 bis 17 Uhr. Das Museum steht am Novotný-Steg oder Altstädter Steg und erinnert an Leben und Werk des Komponisten. Es enthält Originalpartituren, Instrumente, Briefe und persönliche Gegenstände. Das Museum befindet sich im ehemaligen Wasserwerk mit einer von Mikolás Ales gestalteten Sgraffito-Fassade, sie zeigt Szenen aus dem Dreißigjährigen Krieg. Das Ensemble wird überragt vom ehemaligen Altstädter Wasserturm. Die Kaffeehäuser und Bars rund um das Museum bieten einen schönen Blick auf die Kleinseite und den Hradschin.
  • Altstädter Mühlen, Smetana nabrezi. Die Mühlen dienen seit dem 15.Jh. der Versorgung der Stadt mit Trinkwasser und bilden einen der malerischsten Winkel Prags.
  • Das Museum für mittelalterliche Folterinstrumente, Křižovnické náměstí 1, ist Geschmackssache.
  • Karlsbrücke (Karlův most). Mit ihrem Bau wurde 1357 begonnen, nachdem ihre Vorgängerin, die um 1160 erbaute Judith-Brücke, 1342 bei einem Hochwasser zerstört wurde. Ihr Name war anfangs schlicht "Steinbrücke" (Kamenný most) oder auch "Prager Brücke" (Pražský most), erst seit 1870 trägt sie den Namen Karlsbrücke. Sie steht auf 16 Pfeilern und ist 516 m lang.
    Über dem ersten Pfeiler auf der Altstadt-Seite erhebt sich ein Tor-Turm, er gilt als einer der schönsten gotischen Türme überhaupt. Die anderen 15 Pfeiler sind jeweils links und rechts mit Skulpturen geschmückt. Aber auch dies war nicht von Anfang an so: die Skulpturen wurden erst nach 1700 aufgestellt. Am Brückenkopf auf der Kleinseite stehen zwei Türme, wobei der kleinere noch von der Judith-Brücke stammen soll. Im größeren Turm ist eine Tourist-Information, auch er kann wie der Altstädter Brückenturm bestiegen werden. Beide Türme sind geöffnet täglich ab 10 Uhr, im Winter bis 19 Uhr, im Sommer bis 22 Uhr, Eintritt jeweils 75 CZK.
  • St. Salvator-Kirche, Krizovnicke namesti. Die Kirche St. Salvator gilt als eine der großartigsten frühbarocken Kirchen Prags. Sie wurde in den Jahren zwischen 1578 und 1660 errichtet.
  • St. Franziskus-Kirche (Kreuzherrenkirche), Krizovnicke namesti). Die Kirche wurde in den Jahren 1679 bis 1689 errichtet. Zu dieser Zeit war das Clementinum und der Portikus der St. Salvator-Kirche bereits fertiggestellt, so dass an der Ecke des Kreuzherrenklosters nur noch wenig Platz verblieb.
  • Clementinum, Krizovnicke namesti.
    Das Clementinum ist das drittgrößte Bauwerk im historischen Zentrum Prags. Es wurde in den Jahren von 1653 bis 1770 als Jesuitenkolleg für ganz Böhmen errichtet. 30 Häuser, 3 Kirchen, ein Kloster und ein Garten mussten dem Bau Platz machen. Der älteste Teil ist der westliche Teil, der ursprünglich zwei Stockwerke aufwies und durch massive Pilaster mit Büsten der Imperatoren geschmückt war. Der Haupteingang befindet sich neben der St. Salvator-Kirche. Das Gebäude umfasst fünf Innenhöfe. Im dritten Hof befindet sich der Turm einer Sternwarte. Das Sommerrefektorium und die Spiegelkapelle sind reich mit Stukkaturen geschmückt, die barocke Bibliothek hat ein illusionistisches Deckengemälde. Weitere erhalten gebliebene Säle sind der Mathematische Saal, der Musiksaal und der Mozartsaal. Sie verfügen über Stuckdecken mit Fresken. In den 1920er Jahren wurde das Clementinum für die Benutzung durch die Nationalbibliothek umgestaltet.
  • Manes-Brücke (Mánesův most), erbaut 1911-1914. Vor der Brücke eine kleine Grünanlage mit einem Denkmal des Komponisten Antonín Dvořák.
  • Rudolfinum, Teschechische Philharmonie
  • Čechův most (Čechův most) erbaut 1908 im Jugendstil
  • Agnes-Kloster, in den Räumen sind Teile der Nationalgalerie untergebracht, Schwerpunkt Mittelalterliche Kunst. geöffnet Di-So 10-18 Uhr
  • Salvator-Kirche, frühgotischer Stil
Altstadt: östlicher Teil

Der Bereich umfasst das Gebiet der Altstadt östlich des Altstädter Rings bis zum Platz der Republik (Náměstí Republiky) , die Straßen Revoluční und Na přikopě bilden die Grenze zur Neustadt.

  • Pulverturm, Celenta ulice und Namesti Republicky. Das Tor beherrscht den wichtigen Zugang von Kutna Hora (Kuttenberg) in die Altstadt. Der Neue Turm wurde 1475 nach dem Vorbild des Altstädter Brückenturms errichtet. Der Bau wurde nach dem Umzug des Königs in die Prager Burg 1483 eingestellt und erhielt ein provisorisches Dach. Seit Ende 17.Jh. diente er als Pulvermagazin. Er wurde im 19.Jh. restauriert und im neugotischen Stil vollendet. Aus dieser Zeit stammt auch das Netzgewölbe in der Durchfahrt und der Skulpturenschmuck an der Fassade. Gegen Gebühr kann man den Turm besteigen, die enge Treppe ist jedoch nicht besonders einladend.
  • Repräsentationshaus der Hauptstadt Prag, Namesti Republicky 5. Das repräsentative Gebäude wurde in den Jahren 1903 bis 1912 errichtet. Der Bau ist symmetrisch entlang von zwei Diagonalen angelegt. An einer dieser Diagonalen liegt der zentrale Konzert- und Theatersaal mit Platz für 1.500 Besuchern. Hinter dem Eingangsportikus befindet sich der Primator-Saal mit Fresken des Jugendstilmalers Alfons Mucha.
  • St. Jakob-Kirche im Minoritenkloster, Mala Stupartska namesti. Das Minoritenkloster wurde im 13.Jh. gegründet. Die im 14.Jh. erbaute Kirche wurde nach dem Brand von 1689 barockisiert. Das langgezogene gotische Mittelschiff blieb erhalten und wurde über den Seitenschiffen durch barocke Tribünen ergänzt. Die reiche barocke Innenausstattung stammt aus den Jahren 1736 bis 1739. Gotische Formen sind im Nord- und Westflügel des Minoritenklosters erhalten, der Süd- und Ostflügel wurden barockisiert.
  • Teynhof – Ungelt, Týnska ulicka.
    Hier befand sich ursprünglich ein Hof, der als Zollamt und Quartier für auswärtige Kaufleute diente. Der Grundriss dieses Hofes mit zwei Eingangstoren und Häusern an der Außenseite ist noch erkennbar. Die Häuser wurden seit Anfang 13.Jh. erbaut. In den Hauseingängen sind Reste gotischer Wandmalereien erhalten. Das Palais Granovsky wurde um 1560 im Stil der italienischen Renaissance errichtet. Auch das Haus Zum Blauen Adler ist ein Renaissancebau. Durch das Haus Vrbnovsky führt das Osttor in den Teyn. Das Haus zum Auge Gottes ist ein Renaissancebau, der barock umgestaltet wurde.
  • Palais Hrzán von Harras, Celetná 12.
    Dieses Palais wurde auf den Mauern romanischer und gotischer Häuser von 1702 bis 1710 im Stil des Barock errichtet und zu Beginn des 20. Jh. in ein Wohnhaus umgewandelt.
  • Haus zum Steinbock, Staromestske namesti 17.
    Das ursprünglich gotische Haus wurde 1520 umgebaut. Es erhielt ein Portal im Stil der Frührenaissance und ein gezimmertes Hauszeichen. Später wurde ein Giebel im Stil der Spätrenaissance hinzugefügt. Ein Durchgang führt zu einem mit Sgraffiti verzierten Hof vor der Teynkirche.
  • Haus zur Schwarzen Mutter Gottes, Ovocny trh 19.
    Das Haus wurde in den Jahren 1911 und 1912 in dem damals vorherrschenden kubistischen Stil errichtet. Seit 1994 befindet sich hier das Museum des tschechischen Kubismus.
  • Palais Granovský, Tynska ulica 2.
    Dieses Palais ist das am besten erhaltene Bürgerhaus aus der Zeit der Renaissance. Es wurde um 1560 errichtet und beherrscht den Zugang zum Teynhof vom Westen. Das Gebäude hat im Hof eine Loggia mit Sgraffitomalereien mit Szenen aus der antiken Mythologie.
Altstadt: südlicher Teil

Gemeint ist das Stadtgebiet zwischen dem Altstädter Ring und den Straßen 28. října und Národní třida, sie markieren die Grenze zur Neustadt.

  • St. Ägidius-Kirche, Husova ulice. Die Kirche wurde im 14.Jh. als Pfarrkirche und Dominikanerkirche an der Stelle einer romanischen Kapelle errichtet. Sie ist eine gotische Hallenkirche mit drei Schiffen und einer mächtigen Fassade mit zwei Türmen. Sie wurde im 18.Jh. barockisiert.
  • St. Bartholomäus-Kirche, Bartolomejska ulice. Die Kirche wurde in den Jahren 1726 bis 1731 als Teil des Jesuitenklosters errichtet.
  • Heiligenkreuzrotunde in der Altstadt, Karoliny Svetle. Die Heiligenkreuzkapelle wurde im 12.Jh. errichtet und zählt zu den wenigen erhalten romanischen Bauten Prags. Die runde Kapelle hat einen Durchmesser von 6 Metern. Sie wurde im 19.Jh. renoviert. Im Inneren sind Reste gotischer Wandmalereien erhalten.
  • Carolinum, Zelezna 9.
    Kernstück des Carolinum sind gotische Häuser mit Laubengängen und Kreuzgewölben. 1383 wurden der Festsaal mit einer Kapelle und dem zur Straße vorspringenden Erker errichtet. Unterrichtsräume und Wohnungen der Professoren waren rund um den mit Balkonen ausgestatteten Innenhof angelegt. Das Gebäude wurde im 18. Jh. barockisiert.
  • Haus der Herren von Kunstadt und Podiebrad, Retezova 3.
    Das Haus der Herren von Kunstadt und Podiebrad wurde gegen Ende des 12.Jh. errichtet und ist eines der am besten erhaltenen romanischen Steinhäuser in Prag. Romanische Räume sind auch in den Untergeschossen der Häuser Celetná 12, Celetná 1, Husova 21, U radnice 10, Jilska 6, Husova 11 und Husova 44 erhalten.
  • Palais Clam-Gallas, Husova 20.
    Dieses Palais entstand in den Jahren 1713 bis 1719 an der Stelle eines gotischen Gebäudes und kennzeichnet den Beginn einer großzügigen Bebauung dieses Teils der Altstadt. Die monumentale Fassade sollte sich ursprünglich zu einem großen freien Gelände hin öffnen, diese Anlage wurde aber nie begonnen. In dem Gebäude befinden sich große Säle, zu denen man über ein aufwändig gestaltetes Treppenhaus gelangt. Wand- und Deckenmalereien der Bibliothek und mehrerer anderer Räumen stammen ebenfalls von C.Carlone.
  • Haus zu den Goldenen Bären, Kozna 1.
    Das Haus zu den Goldenen Bären ist eines der wichtigsten Renaissancehäuser in Prag. Es wurde rund um einen Innenhof mit einer Loggia errichtet. Das Eingangsportal aus dem Jahr 1590 ist mit Ornamenten und zwei Bären verziert. An der Ecke befinden sich Reste eines gotischen Portals. Der Eingang im Stil des Klassizismus stammt aus der Zeit um 1800.
  • St. Gallus-Kirche, Havelska ulice. Die im 13.Jh. Gegründete, ehemalige Klosterkirche des Karmeliterordens wurde im 14.Jh. in eine gotische Basilika umgewandelt. In den Jahren 1722 bis 1729 wurde vor der Fassade eine geschwungene Wand errichtet mit Skulpturen der Heiligen des Karmeliterordens und des Hlg. Johannes von Nepomuk errichtet. Das Kircheninnere zeichnet sich durch das Nebeneinander von Barock und Gotik aus. Das gotische Rippengewölbe ist erhalten, zu beiden Seiten finden sich frühbarocke Tribünen mit barocken Kapellen an den Enden der Seitenschiffe.
Weitere Bauwerke
  • Haus zu den zwei goldenen Bären, Kozna 1 (Ecke Melantrichova). Das Haus hat ein schönes Renaissanceportal, einen Arkadenhof und einen gotischen Keller.
  • Haus zum Goldenen Ring (Dùm U kamenného zvono), Staromestské námesti 13, Tel.: 224 827 526. Di bis So 10 bis 18 Uhr. KC 120 ist ein mittelalterliches Gebäude aus dem 14.Jh. mit einer Barockfassade, unmittelbar neben dem Palais Goltz-Kinský. Die steinerne Glocke befindet sich an der Ecke des Hauses. Zwei restaurierten gotischen Kapellen werden heute als Zweigstellen der Galerie der Hauptstadt Prag verwendet.
  • Ständetheater (Stavovské divadlo), Ovocný trh 1, Tel.: 224 215 001. Ständetheater und Carolinum sind die ältesten Theater Prags. Das Ständetheater zählt auch zu den schönsten klassizistischen Gebäuden der Stadt. Hier wurde 1787 Mozarts Oper Don Giovanni uraufgeführt, wobei Mozart selbst dirigierte. Es entwickelte sich zu einem Zentrum der deutschen Bürger der Oberschicht Prags, woraus sich die Bezeichnung Stände-Theater ableitet.
Museen
  • Marionetten-Museum (Muzeum Loutek), Karlova 12, Tel.: 222 228 511. 12 bis 20 Uhr. Kc 100. Das Museum enthält eine Ausstellung zur Geschichte der Marionetten vom Ende des 17.Jh. bis Anfang des 19.Jh. und der typisch tschechichen Fihuren Spejbl und Hurvinek.
  • Museum des Tschechischen Kubismus (Muzeum Ceského kubismu), Ovocný trh 19, Tel.: 224 211 746. Di bis So 10 bis 18 Uhr. Kc 100. Das Museum befindet sich in dem 1912 von Josef Gocár errichteten Haus zur Schwarzen Mutter Gottes (dum u cerné Matky Biozi). Die Ausstellung umfasst Gemälde und Skulpturen des tschechischen Kubismus, Möbel, Keramik und Gegenstände aus Glas.
  • Náprstek-Museum (Muzeum Naprstkovo), Betlémské namesti 1, Tel.: 224 497 500. Di bis So 10 bis 18 Uhr. Kc 80. Das Museum wurde im 19.Jh. vom dem Industriellen Vojta Náprstek gegründet und beherbergt eine völkerkundliche Ausstellung zu den Kulturen Afrikas, Amerikas und Asiens.
  • Tschechisches Museum der Schönen Künste (Ceské muzeum vytvarnych umení), Husova 19-21, Tel.: 222 220 218. Di bis So 10 bis 20 Uhr. Kc 50 mit einer ständigen Ausstellung zur Kunst des 20.Jahrhunderts.
  • Zidovské muzeum Praha (Jüdisches Museum Prag), U Starého Hrbitova 3a (Metro: Staromestska), Tel.: 222317191. Apr bis Okt So bis Fr 9 bis 18 Uhr, Nov bis März So bis Fr 9 bis 16.30 Uhr. Kc 300 bzw. Kc 480 . Zum jüdischen Museum gehören die Maisel-Synagoge, Spanische Synagoge, Pinkas-Synagoge, der alte jüdische Friedhof, die Klausen-Synagoge, die Zeremonienhalle und die Robert-Guttmann-Gallerie (nicht aber die Altneu-Synagoge).

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Prager Altstadt“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. April 2012, 17:39 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Prager_Altstadt&oldid=102202644 (Abgerufen: 17. Juni 2012, 09:56 UTC)

Wikivoyage-Bearbeiter, 'Prag/Altstadt', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 4. September 2016, 16:27 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Prag/Altstadt&oldid=956528> [abgerufen am 12. Oktober 2016]

übernommen / bearbeitet am

17.06.2012 - 13.10.2016

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

0 km
0,3 km
198 m

 

CZ-110 00 Praha

 

Touristen Information

  • All necessary information about Prague - culture, tourism, orientation in the town, transport, accommodation and catering, trade and services, nature, sports, addresses, historic monuments, museums, galleries, exhibitions, trades, festivals etc.
  • Accommodation in various price categories
  • Entrance tickets for concerts, theatres and other cultural events
  • Several kinds of Prague sightseeing tours, river cruises
  • Basic information brochures about Prague in foreign languages
  • Prague Card (2, 3 or 4 days Prague pass)
  • Sightseeing tours and trips in Prague, trips out of Prague, Segway trips

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

übernommen / bearbeitet am

22.08.2014

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

Öffnungszeiten

dailly 9.00 - 19.00

Sprachen:

čeština ▪ English ▪ Deutsch


 

0 km
2,6 km
228 m

CZ-128 00 Prag

 

Burg/Schloss

Vyšehrad Castle in Prague
SS Peter and Paul church, Vyšehrad, Prague
Cemetery at Vyšehrad, Praha
Brick Gate (Cihelná brána) in Vyšehrad, Prague

Der Vyšehrad (deutsch: Wyschehrad oder Prager Hochburg) ist einer der bekanntesten frühmittelalterlichen Burgwälle in Böhmen. Er liegt südlich der Prager Innenstadt auf einem Hügel, der sich steil über dem rechten Ufer der Moldau (Vltava) erhebt. Als zweite Prager Burg der Přemysliden bereits im 10. Jahrhundert gegründet, wurde er in der Romanik und Gotik mehrfach ausgebaut. Die heutige Gestalt wird jedoch wesentlich durch den Umbau zu einer barocken Festung bestimmt. Innerhalb der Burg befindet sich auch die St.-Peter-und-Paul-Kirche und der Vyšehrader Friedhof, auf dem zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker bestattet sind.

Nach Karls Tod war der Vyšehrad vor allem eine Priesterstadt, in der über 100 Geistliche etwa zehn oder mehr Sakralräume betreuten. 1420 wurden Burg und Immunität durch die Hussiten erobert und dabei nahezu alle Bauten zerstört. Im 15. Jahrhundert entstand die mehrheitlich von kleinen Handwerkern bewohnte „Freistadt auf dem Berge Vyšehrad“. Mit der Gegenreformation fiel das Gelände 1620 an das Kapitel zurück und es kam zunehmend zu Differenzen mit den eingesessenen Bewohnern.

Nachdem die militärtechnisch veraltete Burganlage 1648 bei einem Angriff der Schweden schwer beschädigt worden war, wurde sie 1654–1680 zu einer Barockfestung ausgebaut. Für die gewaltigen Schanzen aus Backsteinmauerwerk und die schweren Eckbasteien, die nach Heiligen benannt sind, wurde die Bevölkerung vertrieben und Gebäude abgerissen. Die Festung wurde 1866 aufgehoben und bald darauf als sechstes Stadtviertel Prag angegliedert. 1911 wurde sie weitgehend geschleift.

Kollegiatstift St. Peter und Paul

Die St.-Peter-und-Paul-Kirche (Kostel sv. Petra a Pavla) wurde in den 1070er Jahren unter Vratislav II. als Kollegiatstiftskirche des Vyšehrader Kapitels gegründet. Gleichzeitig diente sie als Grabkirche, in der vier přemyslidische Herzöge bestattet worden sind. Die heutige Gestalt geht vor allem auf eine 1885–1887 erfolgte neogotische Umgestaltung durch Josef Mocker zurück, die dominierende Doppelturmfassade wurde erst 1902–1903 angefügt. Auch der Fassadenschmuck und die Innenausstattung stammen fast ausschließlich aus dieser Zeit.

Vyšehrader Friedhof

Hauptartikel: Vyšehrader Friedhof

An die Kirche schließt sich der Vyšehrader Friedhof (Vyšehradský hřbitov) an, der bedeutendste Prager Friedhof, auf dem unter anderem die Komponisten Antonín Dvořák, Bedřich Smetana und Rafael Kubelík sowie der Dichter und Journalist Jan Neruda ihre letzte Ruhe gefunden haben, ebenfalls fand hier die große tschechische Opernsängerin Ema Destinová ihre letzte Ruhestätte. 

Kapelle der Jungfrau Maria an den Schanzen

Die Kapelle der Jungfrau Maria an den Schanzen (Kaple Panny Marie v hradbách) ist eine Wallfahrtsstätte aus der Mitte des 18. Jahrhunderts für die Skulptur der Jungfrau Maria von Loreto (heute in St. Peter und Paul). Die Kirche wurde 1784 durch Joseph II. aufgehoben, knapp ein Jahrhundert später jedoch neu geweiht.

Alte und Neue Propstei

Die Alte Propstei (Staré proboštství) entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und zeigt noch Fragmente alter Freskogemälde. Die Neue Propstei (Nové propoštství) ist ein neogotischer Bau aus dem Jahr 1872.

Sankt-Martins-Rotunde

Die Sankt-Martinsrotunde (Rotunda sv. Martina) ist das einzige Baudenkmal des Vyšehrads, das in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten geblieben ist. Sie ist gleichzeitig die älteste Rotunde Prags, die wahrscheinlich noch im letzten Drittel des 11. Jahrhundert unter Vratislav II. als Pfarrkirche der Vorburg gebaut worden ist.

St.-Laurentius-Basilika

Bei der St. Laurentius Basilika (Kostel sv. Vavřince), einer romanischen Rotunde aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, handelt es sich um die ursprüngliche, von Vratislav II. errichtete Pfarrkirche der Burg. Die Kirche wurde in den Hussitenkriegen vernichtet. In der Spätgotik wurde unter Verwendung der romanischen Mauern ein neues Domherrenhaus gebaut und die Nordapsis der Kirche in die Hauskapelle des Gebäudes eingebaut, die das Patrozinium übernahm.

Neue Dekanei

Die Neue Dekanei wurde 1877–1879 von J. Nicklas errichtet. Sie beherbergt heute eine Ausstellung zur Geschichte des Vyšehrads und der Kapitelbibliothek.

Vyšehradské sady

Der Park befindet sich an der Stelle des romanischen Wohnbaus („Palas“) und des gotischen Königshofs Karls IV. 1655 wurde hier ein Zeughaus errichtet, das 1927 niederbrannte. Seitdem dient das Gelände als Park.

Burggrafenhaus

Das Burggrafenhaus an der südwestlichen Ecke des Berges ist ein Teil des Palastbezirks Karls IV., der im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Westlich davon sind weitere Reste des 14. Jahrhunderts erhalten, ebenso im ehemaligen Burgturm, der jedoch barock überformt wurde. Er beherbergt eine Ausstellung mit Stichen und alten Darstellungen des Vyšehrads. Unterhalb liegt dicht am Felshang die Ruine eines mittelalterlichen Wachgebäudes. 

Tore der Festung

  • Von der barocken Festung ist das Chotek-Tor zu nennen, das als jüngstes Tor im Empirestil 1841 erbaut wurde. Hier liegt der Zugang zu Kasematten im Inneren der Barockbefestigung.
  • Das Tábor-Tor lag im Südosten noch vor den eigentlichen Schanzen. Es wurde um 1655 im Frühbarock an der äußeren barocken Befestigung errichtet. Dahinter lag die mittelalterliche Vorburg.
  • Das Spitze Tor (Špička; V pevnosti Nr. 9/CN 10) bildete den Hauptzugang zum Vyšehrad und war wie auch die anderen vier Stadttore der Neustadt als porta novem pinarum gestaltet, also mit neun Türmchen versehen. Es zeigt noch Mauerreste des von 1348 bis 1350 errichteten Haupttores und ein 140 m langes Teilstück der gotischen Burgmauer, die hier mit der Neustadtbefestigung zusammenstieß.
  • Das Leopolds-Tor (Leopoldova brána) lag im inneren Ring der Festung. Carlo Lurago baute es um 1678 anschließend an das Matthiastor der Prager Burg im Stil norditalienischer Festungsarchitektur. Die ursprüngliche Zugbrücke wurde 1842 durch die heutige Straße ersetzt.

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Seite „Vyšehrad“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Juni 2012, 14:34 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vy%C5%A1ehrad&oldid=104796323 (Abgerufen: 27. November 2012, 22:45 UTC)

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