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Radtour PRG-KV-DE

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Höhen-Profil Radtour PRG-KV-DE

Erstellt am 15.07.2020,

am 15.07.2020

Strecken-Merkmale

geplant

gefahren

Gesamtlänge in km

502

0

Gesamthöhenmeter Aufstieg

6.379

0

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,27

-

Gesamthöhenmeter Abstieg

6.467

0

GPS-Track-Daten

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zoltar & biroto-Contributors

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durch zoltar am 15.07.2020

Gesamtzahl Trackpoints

7.110

0

Trackpoint-Dichte per km

14

0

Endorte

Start

Prague, Prague, CZ (203 m NHN)

Ziel

Dresden, Sachsen, DE (115 m NHN)

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 
 

0 km
1,2 km
227 m

Prague/Castle and Lesser Town
CZ-118 00 Praha

 

Historisches Ortsbild/Weltkulturerbe

Prag, Blick auf den Hradschin (Hradčany) mit Burg
Prag, St.-Veits-Dom
Prag, Palais Lobkowicz

Die Prager Kleinseite (Malá Strana) ist ein Stadtteil von Prag auf der westlichen Seite der Moldau, gegenüber der Altstadt (Staré Město), mit der sie über die Karlsbrücke (Karlův most) verbunden ist. Im Norden wird sie überragt vom Hradschin, im Süden bildet der 327 m hohe Petřin die Grenze zum Stadtteil Smíchov.

Der Hradschin (Hradčany) ist das historische Viertel auf dem Burgberg von Prag. Es wird dominiert von der Prager Burg (Pražský hrad), in deren Zentrum der Veitsdom steht.

Hintergrund

Das Gebiet westlich der Moldau wurde im 9. Jh. besiedelt. König Ottokar II. Przemysl erhob es 1257 zur zweiten Prager Stadt (nach der Altstadt). Seit dem 14. Jh. wurde die Stadt Minor civitas Pragensis (Kleinere Prager Stadt) genannt, davon leitet sich die Bezeichnung Mala Strana (Kleinseite) ab. Im Mittelalter war die Kleinseite von deutschen Handwerkern und Kaufleuten bewohnt. In den Hussitenkriegen wurde die Stadt zerstört, in der Folgezeit kam es mehrmals zu Brandkatastrophen. Ab dem 16. Jh. entstanden hier prachtvolle Renaissance-Paläste des Adels. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erhielt die Kleinseite mit prunkvollen Kirchen und Residenzen des Adels ihr barockes Aussehen. 1784 wurde die Kleinseite mit Altstadt, Neustadt und Hradschin vereint. Nach Ende des Ersten Weltkriegs zogen Behörden und Botschaften in die Paläste ein.

Die Geschichte des Hradschin reicht zurück bis ins 9. Jahrhundert, als eine erste Burg auf diesem Bergsporn oberhalb der Moldau errichtet wurde. Inzwischen sind mehr als 1000 Jahre vergangen, und aus der kleinen mit Erdwällen geschützten Burg entwickelte sich die größte Burganlage der Welt. Im Lauf der Zeit wohnten hier Könige und Kaiser, etliche böhmische Adlige ließen hier prächtige Paläste errichten, und auch die Prager Bischöfe ließen sich auf dem Hradschin nieder. Seit 1992 gehört der Hradschin zusammen mit der Prager Altstadt zum Weltkulturerbe.

Sehenswürdigkeiten

Prager Burg

Der Hradschin ist bei weitem die größte und leider oft überlaufene touristische Attraktion der Stadt (jährlich rund 1,5 Millionen Touristen). Beim Besuch der Sehenswürdigkeiten sollte mit Wartezeiten gerechnet werden. Günstige Besuchszeiten sind am frühen Morgen, wenn das Schloss gerade öffnet, oder auch am späten Nachmittag, wenn viele Touristengruppen das Burgviertel wieder verlassen haben. Dann erscheint auch die Stadt durch die untergehenden Sonne in einem goldenen Licht.

Die Prager Burg ist ganzjährig für Besucher geöffnet, von April bis Oktober sind die Burgtore zwischen 5:00 und 24:00 Uhr offen, im Winter schließen die Burgtore eine Stunde früher. Der Eintritt zum Burggelände ist frei, für die Besichtigung einiger historischen Innenräume muss man Tickets erwerben. Diese Räume sind in den Sommermonaten zwischen 9:00 und 17:00 geöffnet, in den Wintermonaten zwischen 9:00 und 16:00. Ausstellungen sind in der Regel zwischen 10:00 und 18:00 geöffnet

Die Burg ist von der Kleinseite über die Alten Schlosstreppen (zum Osteingang), die Neuen Schlosstreppen und die Nerudagasse (Nerudova) (beide zum Westeingang) erreichbar.

Zum Komplex der Burg gehören, gruppiert (von Westen nach Osten) um drei Burghöfe, den Georgsplatz und die Georgigasse / Jířská, neben den Räumlichkeiten des Staatspräsidenten:

  • der gotische  St.-Veits-Dom mit der Königsgruft im innersten Burghof,
    Der Veitsdom ist für Besucher geöffnet Mo-Sa 9-17 Uhr, in den Wintermonaten schließt er um 16 Uhr. Sonntags öffnet der Dom generell um 12 Uhr, dann bilden sich vor dem Eingang an der linken Seite des Westprotals lange Schlangen. Der Eintritt in das hintere Viertel des Doms ist frei, Tickets zum Burgrundgang berechtigen zur Besichtigung des gesamten Gotteshauses.
  • der barocke Königspalast im zweiten Burghof,
  • die romanische St.-Georgs-Basilika (sv. Jiří) mit den Türmen Adam und Eva am Georgsplatz,
  • der gotische Wladislaw-Saal im innersten Burghof,
  • die barocke Heilig-Kreuz-Kapelle, die einst den Domschatz beherbergte, im zweiten Burghof,
  • die barocke Burggalerie im zweiten Burghof mit Werken von Rubens, Tizian und anderen,
  • der Obelisk zum Gedenken an die Opfer im Ersten Weltkrieg neben dem St.-Veits-Dom im ersten Burghof,
  • die Wehranlage am nördlichen Rand des Burgareals mit dem Mihulka-Pulverturm (Prašná věž) in Gotik und Renaissance und den gotischen Türmen Weißer Turm und Daliborka,
  • das von diesen beiden Türmen eingefasste  Goldene Gässchen (Zlatá ulička) mit Häuschen aus Gotik und Renaissance, wo 1917 in Haus Nr. 22 vorübergehend Franz Kafka lebte,
  • das barocke Matthiastor (Matyášova brána) von 1614 in den zweiten Burghof,
  • Palais Lobkowicz, Privatmuseum mit einem Teil der Kunstsammlungen der Fürstenfamilie an der Georgigasse nächst dem Osteingang.

Rund um die Burg befinden sich die Gartenanlagen: Königsgarten, Wallgarten und Paradiesgarten.

Das Belvedere oder Lustschloss der Königin Anna (Letohrádek královny Anny) im Baustil der Renaissance wurde zwischen 1538 und 1560 in der östlichen Ecke des Königlichen Gartens von Kaiser Ferdinand I. errichtet. Vor dem Schloss steht der von Tomas Jaros 1564–1568 errichtete bronzene Singende Brunnen.

Der Hradschiner Platz (Hradčanske náměstí) liegt vor dem Haupteingang der Burg. Die ihn umgebenden Bauwerke und der Blick über die Prager Altstadt machen ihn zu einem der schönsten Plätze in Europa.

  • Ostseite: Blick zum Schloss mit dem Ersten Burghof, den Skulpturen der kämpfenden Titanen und dem Matthiastor.
  • Nordseite: Erzbischöfliches Palais, Palais Sternberg, Palais Martinický
  • Westseite: Toskanischer Palast
  • Südseite: Kirche St. Benedikt, Karmeliten-Kloster, Palais Schwarzenberg, Palais Salmovsky, daneben eine unbebaute Stelle mit dem Zugang zur Burg und einem schönen Blick über Prag
  • Auf dem Platz: Barocke Pestsäule, errichtet anlässlich der Epidemie von 1726. Gußeiserne Kandelaber aus dem 19. Jahrhundert

In den Palais Sternberg, Palais Schwarzenberg und Palais Salmovsky sind Sammlungen der Nationalgalerie untergebracht.

Loreto Prag, Loretánské nám.7, 118 00 Praha. geöffnet Apr-Okt 9-12:15 Uhr und 13-17 Uhr, Nov-Mrz 9:30-12:15 Uhr und 13-16 Uhr. Eintritt 130 CK, Fotoerlaubnis (kein Blitz, nicht gewerblich 100 CK). Das Heiligtum am Loretoplatz ist ein Wallfahrtsort der Marienverehrung, wie er im 15. Jahrhundert in Italien entstand.

Das Prämonstratenser-Kloster Strahov wurde um das Jahr 1140 gegründet und im romanischen Stil erbaut. Im Laufe seiner Geschichte wurde es mehrfach stark beschädigt und danach wieder aufgebaut. Sein heutiges Aussehen im barocken Stil erhielt es um das Jahr 1740. Der Innenraum der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist im Barockstil ausgemalt. Bekannt ist das Kloster hauptsächlich wegen seiner Bibliothek im ersten Obergeschoss eines Nebengebäudes. Die Bibliothek ist geöffnet täglich von 9-12 Uhr und von 13-17 Uhr, Eintritt 80 CK, Fotoerlaubnis 100 CK.

Kleinseitner Ring

Der Malostranské náměstí (Kleinseitner Ring) war seit der Gründung der Stadt im Jahr 1257 der politische und wirtschaftliche Mittelpunkt der Kleinseite. Hier stand die romanische Wenzelsrotunde. 1283 wurde die gotische St. Niklas-Kirche erbaut. Gemeinsam mit einigen Bürgerhäusern teilt sie den Platz in den Unteren Ring und den Oberen Ring. Auch nach der Vergrößerung der Nikolauskirche durch die Jesuiten blieb die Zweiteilung erhalten.

  • St.-Nikolaus-Kirche (Kostel sv. Mikuláše) − prachtvolle Barockkirche von (1703 – 1754) mit 70 m hoher Kuppel und Glockenturm (1756). Innen: 1500 m² großes Deckenfresko Apotheose des hl. Nikolaus.
  • Kleinseitner Rathaus, Malostranské náměstí (Kleinseitner Ring) 25. Das Gebäude im Stil der Spätrenaissance wurde in den Jahren 1617 bis 1619 errichtet. Es entstand durch Umbau eines gotischen Gebäudes und wurde Mitte des 17. Jh. barockisiert. Im Erdgeschoss befinden sich Laubengänge. Das Portal mit dem Stadtwappen blieb erhalten.
  • Palais Smirickych, · Malostranské náměstí (Kleinseitner Ring) 18. Das Palais im Stil der Spätrenaissance wurde im 16. Jh. erbaut, nachdem ein großer Brand im Jahr 1541 große Teile der Kleinseite zerstört hatte. Der Palast wurde im 17. Jh. barockisiert und um ein Stockwerk erhöht.
Karlsbrücke und Kleinseitner Türme

Auf dem westlichen Brückenkopf stehen zwei Türme, die mit einem Torbogen verbunden sind. Der kleinere stammt wohl noch aus dem 12. Jahrhundert und gehörte ursprünglich zur Judithbrücke, diese wurde 1342 durch ein Hochwasser zerstört. Der höhere Turm wurde 1464 erbaut. Beide Türme wurden um 1590 ihr im Stil der Renaissance umgestaltet. Der höhere Turm kann bestiegen werden, Zugang ist durch die Tourist-Information im Erdgeschoss.
Die ersten Brückenpfeiler auf der Westseite stehen auf dem Ufer und auf der Insel Kampa, sie ist durch den Teufelsbach Čertovka von der Kleinseite getrennt ist.

  • Haus zu den drei Straußen, U luzického seminare.
  • Palais Liechtenstein, U Sovovych mlynu 4. Das Palais am Ufer der Moldau wurde 1684 bis 1696 wahrscheinlich nach Plänen des Architekten Giovanni Battista Alliprandi errichtet. Es hat einen sechseckigen Grundriss mit einem Innenhof und zwei Türmen. Das Gebäude wurde im 19. Jh. im klassizistischen Stil und im Stil der Neorenaissance umgebaut. Vom Barockbau ist nur das Säulenportal erhalten.
  • Museum Kampa
  • Großpriormühle, Velkoprevoské námesti. Die Mühle wurde erstmals um das Jahr 1400 urkundlich erwähnt. Sie ist die letzte Mühle mit Mühlrad am Teufelsbach, einem Nebenarm der Moldau.
Weitere Paläste und Gärten
  • Palais Vrtba, · Karmelitská 25. Das Palais ist ein palastähnliches Bürgerhaus im Stil der Renaissance und entstand Ende des 16./Anfang des 17. Jh. rund um einen großen Hof. Um 1720 wurde an der Stelle des früheren Weingartens ein Terrassengarten mit Skulpturen angelegt.
  • Palais Waldstein (Valdštejnský palác), · Valdstejnse námesti 4. Der Palast wurde 1623 bis 1630 im Auftrag des kaiserlichen Generalissimus Albrecht Eusebius von Waldstein (Wallenstein) errichtet. Diese Anlage wurde an Stelle von mehr als 20 Häusern, einer Ziegelei und drei Gärten errichtet und ist der erste profane Monumentalbau Prags. Die 60 Meter lange Fassade ist auf den Platz gerichtet. Dahinter nimmt der Rittersaal zwei Stockwerke ein. Die Innenausstattung ist das Werk des italienischen Malers Baccio Bianco und stammt aus der Zeit um 1630. Heute wird der Saal für Festakte des Kulturministeriums und für andere Festakte verwendet. Im westlichen Gartenflügel befindet sich die Sala terrena. Sie wurde 1624 bis 1627 von Giovanni Pierroni nach dem Vorbild des Portikus der Kirche von Livorno errichtet.
  • Palais Lobkowitz (Lobkovický palác) − heute Deutsche Botschaft
Kirchen
  • St. Maria unter der Kette (Kostel Panny Marie pod řetežem), · Lazenska ulice. Die ursprüngliche romanische Kirche gehörte zu einem Malteserkloster und wurde um 1182 vollendet. Mitte des 13. Jh. wurde die romanische Apsis durch einen frühgotischen Chor ersetzt. Mitte des 14. Jh. Begann man mit dem Bau einer hochgotischen Kirche. Es wurde aber nur die Fassade mit zwei massiven Türme und eine Vorhalle, an der der Bauhütte der Parler beteiligt war, fertiggestellt. Die Türme wurden 1519 auf die heutige Höhe abgetragen. Infolge der Hussitenkriege wurde der gotische Bau nicht vollendet.
  • Kirche des Hlg. Johannes des Täufers Na prádle an der Bleiche (Kostel sv. Jana Křtítele na Prádle), Ricní ulice. Das Gebäude geht auf das 12. Jh. zurück und zählt zu den ältesten Kirchen der Kleinseite. Das Längsschiff stammt aus dem 13. Jh. und wurde Mitte des 17. Jh. durch einen Chor im Renaissance-Stil ergänzt. Die Kirche wurde Mitte des 18. Jh. barockisiert und 1774 aufgelöst. Seit 1935 wird das Gebäude wieder als Kirche genutzt.
  • Kirche Maria de Victoria, Karmelitská ulice. Die Kirche wurde 1611/12 nach dem Vorbild der Kirche Santa Trinitá die Monti in Rom als Dreifaltigkeitskirche der Lutheraner errichtet. Sie gilt als das erste Bauwerk Prags, das im Barockstil errichtet wurde. 1624 bis 1784 diente sie als Klosterkirche der Barfüßerkarmeliter. Der heutige Glockentrum stammt aus dem Jahr 1669. Aus dieser Zeit stammt auch die Innenausstattung der Kirche. Die Kirche ist wegen der Wachsfigur des Prager Jesulein berühmt. Im 18.Jh. erhielt die Statue eine Silbervitrine und einen Marmoraltar. Neben der Kirche befindet sich das Kloster, die heutigen Gebäude wurden im 19.Jh. im spätklassizistischen Stil errichtet.
Museen
  • Kafka-Museum, Cihelná 2b, 118 00 Prag 1-Kleinseite, Tel.: +420 257 535 507. geöffnet täglich 10-18 Uhr. Eintritt 180 CZK. Im Hof des Museums steht eine Bronze-Skulptur des Künstlers David Černý, sie stellt zwei pissende Männer dar.

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übernommen / bearbeitet am

17.06.2012 - 13.10.2016

übernommen / bearbeitet durch

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0 km
4,4 km
189 m

CZ-171 00 Prag

 

Burg/Schloss

Trojský zámek, Troja
Lookout from st. Claire chapel, Troja castle in the foreground, Stromovka park in the distance
Trojský zámek, Troja
Staircase of Troja castle

Das Schloss Troja (tschechisch Zámek Troja, Trojský zámek oder auch Letohrádek Troja) liegt in Prag in Tschechien, im nördlichen Stadtteil Troja.

Wenzel Adalbert Graf von Sternberg (Václav Vojtěch ze Šternberka) ließ 1679–1685 in Troja eine Sommerresidenz im Barockstil nach Entwürfen von Jean Baptiste Mathey errichten.

Das Schloss liegt auf einer aufgeschütteten Terrasse nördlich der Moldau und zu Füßen der nach Bohnice hinaufragenden Hänge und ist heute eingebettet zwischen dem Zoo Prag im Westen, Weinbergen im Norden (daran nördlich anschließend der Botanische Garten von Prag) sowie den beiden schlosseigenen Gartenanlagen im Osten und Süden.

Es besteht aus mehreren Baukörpern: zentrales Corps de Logis mit zwei stummelartigen, auf den Schlossgarten im Süden ausgerichteten Seitenflügeln, Wirtschaftsgebäude und Marstall im Norden, Orangerien an der Südseite des Gartens. Besonders die dem Garten zugewandte Fassade des Corps de Logis mit der vorgelagerten Freitreppe gehört zu den herausragenden Leistungen des barocken Profanbaus in Böhmen. 

Die Ausschmückung des Schlosses mit Wand- und Deckengemälden besorgten im Wesentlichen die Italiener Francescound Giovanni Marchettisowie die Antwerpener Brüder Abrahamund Isaak Godyn, darunter die Apotheose des Hauses Habsburg im zentralen Großen Saal.

Zwischen Schloss und Moldau befindet sich ein kleiner barocker Schlossgarten nach französischem Vorbild mit einer großen zentralen Brunnenanlage. Im Osten schließt ein ebenfalls barock angelegter Obstgarten an, in dessen Mitte sich an der Kreuzung der Wegachsen ein Labyrinth befindet.

Im Schloss werden böhmische Kunst des 19. Jahrhunderts sowie historische Kostüme aus den Sammlungen des Kunstmuseums ausgestellt. Eine weitere Ausstellung zeigt alte Drucke und Landkarten aus dem Fernen Osten. Seit 2011 ist eine weitere Dauerausstellung über die Wegbereiter der modernen tschechischen Kunst unter dem Titel „Akordy modernosti“ („Anklänge der Modernität“) eingerichtet.

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Seite „Schloss Troja“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. April 2013, 00:38 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schloss_Troja&oldid=117602389 (Abgerufen: 11. Oktober 2013, 22:52 UTC)

übernommen / bearbeitet am

12.10.2013

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0 km
3,7 km
219 m

 

CZ-130 00 Praha

 

Hostel

 

0 km
3,5 km
322 m

CZ-169 00 Prag

 

(ehem.) Kloster

Břevnov, Monastery St. Marketa from SE
Main entrance of Břevnov Monastery
Břevnov Monastery, Basilica of Saint Margaret
Břevnov Monastery, Basilica of Saint Margaret. interior

Das Stift Břevnov, auch Erzabtei Břevnov (tschechisch Břevnovský klášter, deutsch Stift Breunau), ist ein Kloster des Benediktinerordens in der Markétska ulice im Prager Stadtteil Břevnov. Es birgt die barocke Klosterkirche St. Margareta (tschechisch Bazilika svaté Markéty).

Das Stift Břevnov wurde 993 als erstes Benediktinermännerkloster auf böhmischem Gebiet vom hl. Adalbert, dem zweiten Bischof von Prag, mit Unterstützung Herzogs Boleslav II. dem Frommen bei dem im herzoglichen Besitz befindlichen Hof Břevnov gegründet. 

Die erste dreischiffige romanische Krypta, deren Mauerwerk unter dem Chorraum der Klosterkirche erhalten ist, entstand im 11. Jahrhundert während der Regierungszeit von Abt Meginhard. Im 13. Jahrhundert wurde an deren Stelle eine gotische Kirche errichtet. Nachdem in den Hussitenkriegen Kloster und Kirche zerstört worden waren, flohen Abt und Konvent 1420 in das Kloster Braunau. Damit begann die Epoche des Doppelklosters Břevnov-Braunau. 1672 erwarb das Kloster die auf halben Wege zwischen Břevnov und Braunau gelegene Herrschaft Sloupno.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden Klostergebäude und Klosterkirche unter Abt Thomas Sartorius († 1700) wieder aufgebaut. Die heutige, kunsthistorisch bedeutende Barockanlage entstand 1708–1740. Die Innenraumgestaltung der Basilika St. Margareta (bazilika sv. Markéty) leitete 1708–1715 dessen Sohn Kilian Ignaz Dientzenhofer. Karl Joseph Hiernle schuf die Statuen des hl. Benedikt und deshl. Nepomuk, die Fassadenplastiken schuf Mathias Wenzel Jäckel. Die Altargemälde stammen von Peter Johann Brandl, die Deckenmalerei von Johann Jakob Stevens von Steinfels.

Das Deckenfresko Das Wunder des hl. Günther im Prälatensaal (tschechisch Tereziánský sál) des Klosters schuf Cosmas Damian Asam. Die Stuckaturen stammen von seinem Bruder Egid Quirin Asam.

Auch im 20. Jahrhundert erlebte das Stift Břevnov und seine Mönche eine schwere Zeit. Das Klostergebäude wurde im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht besetzt. Der Unterdrückung durch die kommunistische Regierung der Tschechoslowakei folgte 1950 die Enteignung.

Nach dem politischen Umbruch von 1989 wurden die verfallenen Klostergebäude den Benediktinern durch die Tschechoslowakei zurückgegeben. Mit Unterstützung ausländischer Benediktinergemeinschaften und der staatlichen Behörden konnte die Bausubstanz gerettet und nachfolgend die Klosterkirche und die Klostergebäude renoviert werden. 1993 wurde das 1000-jährige Jubiläum gefeiert. Papst Johannes Paul II. erhob Stift Břevnov aus diesem Anlass zurErzabtei und besuchte es 1997 im Rahmen einer Pastoralreise. Seit 1999 steht dem Kloster Prior-Administrator Prokop Siostrzonek vor.

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Seite „Stift Břevnov“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. September 2013, 20:34 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stift_B%C5%99evnov&oldid=122388666 (Abgerufen: 12. Oktober 2013, 13:24 UTC)

übernommen / bearbeitet am

12.10.2013

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0 km
3,8 km
187 m

 

CZ-180 00 Praha 8

 

Pension/Gästehaus

 

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