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Roskilde domkirke

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 08.04.2013,

zuletzt geändert von »Ottocolor« am 08.04.2013

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Art der Sehenswürdigkeit

Kirche/Dom / Weltkulturerbe

 
 

Name u. Anschrift

Roskilde domkirke
Dom zu Roskilde

Domkirkepladsen 3

DK-4000 Roskilde

GEO-Koordinaten

55.641924 12.080254

Kommunikation

Tel.

+45 ∎∎∎∎ ∎∎∎∎

Internet

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Der Dom von Nordwesten/Cathedral, view from the north west
Der Dom von Nordwesten/Cathedral, view from the north west
Westfassade/Western front
Westfassade/Western front
Die Kapelle der ʺGlücksburger/The chapel of the ʺGlücksburgerʺ
Die Kapelle der ʺGlücksburger/The chapel of the ʺGlücksburgerʺ
Innenansicht des Doms zu Roskilde/Interior of Roskilde cathedral.
Innenansicht des Doms zu Roskilde/Interior of Roskilde cathedral.

Der Dom zu Roskilde (dänisch: Roskilde Domkirke) ist der erste gotische Dom aus Backstein. Das in Roskilde auf der dänischen InselSeeland stehende Gebäude trug somit maßgeblich zur Verbreitung der Backsteingotik bei. Die 1280 fertiggestellte Kirche ist der traditionelle Begräbnisort der dänischen Könige und in neuerer Zeit Touristenmagnet. 1995 nahm die UNESCO den Dom in die Liste des Weltkulturerbes auf.

Baugeschichte

Laut Saxo Grammaticus errichtete Harald Blauzahn 985 die erste Kirche auf dem Hügel von Roskilde über der Bucht und wurde dort auch bestattet. Es ließen sich allerdings keine Überreste dieser Kirche nachweisen. Im 11. Jahrhundert ließ Estrid, die Schwester von Knut dem Großen und Mutter von Sven Estridsson, an derselben Stelle eine steinerne Kirche bauen.

Der Bau der Backsteinkirche wurde in den 1170er Jahren im romanischen Stil begonnen und um 1280 mit dem gotischen Chor beendet. In den folgenden Jahrhunderten wurden mehrere Kapellen innerhalb und außerhalb der Kirche angebaut. Ursprünglich diversen Heiligen gewidmet, wurden sie später durch Grabkapellen und Mausoleen der Könige im jeweiligen Stil der Zeit ersetzt. 1690 ließ sich Christian V. im vorher der Geistlichkeit vorbehaltenen Chor ein Grabmal für sich und seinen Sohn und ihre Ehefrauen errichten.

Architektonisch handelt es sich bei dem Dom um eine gewölbte dreischiffige Emporenbasilika mit Umgangschor (ohne Kapellen), Querhaus und Doppelturmfassade. An den Hauptbaukörper sind zahlreiche Nebengebäude angebaut, die überwiegend als Grabkapellendienen. Es sind dies auf der Nordseite von West nach Ost: Die Glücksburger Kapelle, die Sankt Brigitten-Kapelle, die Sankt Andreas-Kapelle, die Kapelle Christians IV. und Oluf Mortensens Vorhalle; auf der Südseite von West nach Ost die Dreikönigskapelle (darüber der Rittersaal mit dem Dommuseum), die Kapelle Frederiks V. und der Kapitelsaal. In einem vor der Kirche freistehenden Bau befindet sich die Grabstätte Frederiks IX.

Ausstattung

Der Hauptaltar ist ein Antwerpener Retabel von 1560. Als nachreformatorisches Kunstwerk zeigt er in detailreicher Schnitzerei Szenen aus Jesu Kindheit und der Passion mit der Kreuzigung im Mittelpunkt.

In der Kirche liegen die Gräber von 21 dänischen Königen und 17 Königinnen, darunter Harald BlauzahnMargarethe I.Christian IV. undFriedrich IX.. Margarethes Leichnam war ursprünglich wie ihr Vater und ihr Sohn in der Klosterkirche von Sorø begraben gewesen, wurde aber 1413 nach Roskilde überführt. Ihr Grab wurde im Dänisch-Schwedischen Krieg zerstört. Die erste Grabkapelle mit drei Altären, an denen Priester für sein Seelenheil beten sollten, ließ der erste Oldenburger König Christian I. für sich und seine Nachfahren errichten, allerdings nutzten diese den Roskilder Dom erst nach der Reformation als Begräbnisstätte. Im Gegensatz zu ihrem Vorfahren, in dessen Kapelle sich kein Denkmal seiner selbst befindet, errichteten Christian III. und Friedrich II. sich gewaltige, prunkvolle Mausoleen im Stil der Renaissance.

Da der Dom nicht nur Königen als Grablege diente, ist der Boden mit Hunderten Grabplatten bedeckt. Auch in der Krypta befinden sich Gräber.

Eine Kuriosität ist die sogenannte Königssäule, auf der die Körpergröße verschiedener europäischer Herrscher eingezeichnet ist, angefangen von Christian I. mit 2,19 m, der selbst die 2,08 m von Zar Peter dem Großen erheblich übertraf.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Dom zu Roskilde“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. April 2013, 21:42 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dom_zu_Roskilde&oldid=116884538 (Abgerufen: 8. April 2013, 06:57 UTC)

übernommen / bearbeitet am

08.04.2013

übernommen / bearbeitet durch

Ottocolor

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Sommerperiode 1. April bis 30. September
Montag bis Samstag 9 bis 17 Uhr
An Sonn- und Feiertagen 12.30 bis 17 Uhr

Winterperiode 1. Oktober bis 31. März
Montag geschlossen
Dienstag bis Samstag 10 bis 16 Uhr
An Sonn- und Feiertagen 12.30 bis 16 Uhr

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Erstellt am 08.04.2013,

zuletzt geändert von »Ottocolor« am 08.04.2013