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Schwäbische Alb Radweg

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Höhen-Profil Schwäbische Alb Radweg

Erstellt am 03.05.2012,

am 01.11.2016

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

311

Gesamthöhenmeter Aufstieg

5.875

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,89

Gesamthöhenmeter Abstieg

5.910

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

Openstreetmap and Contributors + biroto-Redaktion (biroto.eu)

Rechte-Ausprägung / Lizenz

Enthält Daten von OpenStreetMap, die hier unter der Open Database License(ODbL) verfügbar gemacht werden

Link zur Rechtebeschreibung

opendatacommons.org/licenses/odbl/

gpx-Datei übernommen aus

www.openstreetmap.org/relation/11496

gpx-Datei hochgeladen

durch biroto-Redaktion am 01.11.2016

Gesamtzahl Trackpoints

5.644

Trackpoint-Dichte per km

18

Endorte

Start

Nördlingen, Bayern, DE (432 m NHN)

Ziel

Bodman-Ludwigshafen, Baden-Württemberg, DE (397 m NHN)

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

0 km
1,5 km
442 m

 

DE-86720 Nördlingen

 

Hotel

 

0 km
1,5 km
430 m

 

DE-86720 Nördlingen

 

Touristen Information

Öffnungszeiten

Ostern bis 31. Oktober:

Montag - Donnerstag:09.00 - 18.00 Uhr
Freitag:09.00 - 16:30 Uhr
Samstag:10.00 - 14.00 Uhr
Feiertage:10.00 - 14.00 Uhr

01. Juli bis 31. August zusätzlich:

Sonntag:10.00 - 14.00 Uhr

01. November bis Ostern:

Montag - Donnerstag:09.00 - 17.00 Uhr
Freitag:09.00 - 15.30 Uhr
 

0 km
1,9 km
421 m

 

DE-86720 Nördlingen

 

Pension/Gästehaus

 

0 km
1,4 km
431 m

DE-86720 Nördlingen

 

Historisches Ortsbild

Nörlingen, Blick vom ʺDanielʺ
Nördlingen: Sankt Georg, Kriegerbrunnen
Nördlingen, Rathaus und Hotel zur Sonne
Nördlingen, An der Deininger Mauer

Nördlingen ist eine Große Kreisstadt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern. Die ehemaligeFreie Reichsstadt ist die größte Stadt des Landkreises.

Bauwerke

  • Stadtmauer

    Hauptartikel: Nördlinger Stadtmauer

    Die komplett erhaltene Stadtmauer von 1327 hat fünf Tore mit Tortürmen, elf weitere Türme und zwei Bastionen. Auch der Wehrgang ist vollständig erhalten und kann begangen werden.

    Das größte Stadttor ist das Berger Tor im Süden. Im Uhrzeigersinn folgen das Baldinger Tor im Westen, das Löpsinger Tor, das auch das Stadtmauermuseum beherbergt, im Norden, das Deininger Tor im Nordosten und das Reimlinger Tor im Osten. Die Türme sind im Uhrzeigersinn Feilturm, Löwenturm, Oberer Wasserturm, Backofentürme (5), Spitzturm, Unterer Wasserturm und Reißturm. Die Alte Bastei, die in zwei Geschossen zehn Geschütze aufnehmen kann, ist vollständig erhalten. Die Neue Bastei hingegen wurde 1808–1826 abgebrochen.

  • Kirchen

    Das Wahrzeichen Nördlingens ist der rund 90 Meter hohe Kirchturm der 1427–1505 erbauten gotischen St.-Georgs-Kirche, der Daniel genannt wird. Sehenswert ist auch die katholische St.-Salvator-Kirche am südwestlichen Rand der Innenstadt. Die neogotische Friedhofskirche St. Emmeram wurde 1874–1875 erbaut, geht aber auf Nördlingens erste Kirche aus dem 9. Jahrhundert zurück. Die Spitalkirche entstand im 13. Jahrhundert als Teil des Heilig-Geist-Spitals. Die Neuapostolische Kirche in der Gartenstraße wurde 1954 bezogen. Die Pfarrkirche St. Josef wurde 1960 bis 1962 errichtet.

  • Marktplatz

    Gleich nördlich der St.-Georgs-Kirche liegt der Marktplatz, auf dem sich im Mittelalter alljährlich zehn Tage lang das Messepublikum tummelte. Die Tuchhändler präsentierten ihre Ware im 1442–1444 entstandenen Brot- und Tanzhaus, dessen Obergeschoss als Festsaal diente. Mit ihm durch eine Brücke verbunden war zu Messezeiten das 1363 erbaute Fachwerkhaus Metzig, das an normalen Tagen die Verkaufsstände der Metzger beherbergte und zu Messezeiten als Erweiterung der Verkaufsfläche diente. Nördlich daran schließt sich das bereits 1304 urkundlich erwähnte Hohe Haus an.

    Das Gasthaus zur Sonne auf der gegenüber liegenden Seite wurde 1350 erbaut und seit 1405 als Fürstenherberge genutzt. Um 1500 logierten dort die Kaiser Friedrich III. und Maximilian I., 1548 Karl V. 1788 war Johann Wolfgang von Goethe zu Gast, und 1970 nahmen die amerikanischen Astronauten des Apollo-Mondfahrtprogramms Quartier.

    Nördlich anschließend liegt das Rathaus. Wie die St.-Georgs-Kirche und viele andere Stadthäuser ist es aus dem porösen Suevitstein des Nördlinger Rieses erbaut. Bereits 1313 ist es in einer Verkaufsurkunde belegt; in jener Zeit wurde es als Messekaufhaus genutzt. 1382 mietete die Stadt das Gebäude an und nutzt es seitdem ununterbrochen als Rathaus. Um 1500 wurde das Obergeschoss mit seinem Treppengiebel und dem Giebelerker auf das Gebäude gesetzt, 1509 wurde der Schatzturm und 1618 der repräsentative Renaissance-Treppenaufgang angebaut. Innen im großen Versammlungssaal, in dem sich im 16. Jahrhundert die Abgeordneten des Schwäbischen Bundes trafen, befindet sich ein großes, wertvolles Wandfresko von Hans Schäufelin.

  • Altstadt

    Die gesamte Nördlinger Altstadt beherbergt eine Fülle von liebevoll renovierten, prachtvollen Häusern aus dem Mittelalter und der Renaissance.

    Wenige Schritte nordwestlich des Marktplatzes gelangt man über die Eisengasse zum Tändelmarkt und dem damit verbundenen Hafenmarkt. In der Eisengasse, die nach den früher dort niedergelassenen Eisenhändlern benannt ist, ist unter anderem das 1563 errichtete Schneidtsche Haus bemerkenswert. Im Dreißigjährigen Krieg diente es Gustav II. Adolf im September 1632 für zwei Tage als Unterkunft. Am Hafenmarkt befindet sich das Kaisheimer Haus, von 1278 bis 1802 Kastenhaus des Reichsstifts Kaisheim. Bis zu einem Brand am 3. Mai 1955 stand hier auch das Hafenhaus, ein prachtvolles ehemaliges Kaufhaus aus dem Jahr 1425.

    An der Nordwestecke des Tändelmarkts fällt das große Klösterle ins Auge, ein ehemaliges Franziskanerkloster. Im Zuge der Reformation verwaiste das Kloster mehr und mehr. Die Stadt kaufte 1536 den Bau und ließ ihn 1584–1587 zu einem Kornspeicher umbauen. Der Chor wurde abgerissen und durch den heutigen großzügig angelegten Treppengiebel ersetzt.

    Das westlich daran anschließende Gerberviertel beherbergt etliche der typischen Gerberhäuser mit ihrem Fachwerk und ihren großen, nach vorne kragenden Trockenböden und Galerien in den Obergeschossen. Den großen Wasserbedarf der Gerber deckte der Egerkanal, der das Viertel durchläuft. Bei der Brücke am nördlichen Ende des Viertels befindet sich das große, unterschlächtige Wasserrad der Neumühle.

    Das um 1233 gegründete Heilig-Geist-Spital diente früher als Versorgungsstätte alter und armer Menschen. Wie viele ähnliche Einrichtungen jener Zeit wurde es durch Stiftungen finanziert und ausgebaut. Die Spitalkirche aus dem 13. Jahrhundert beherbergt wertvolle Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Heute befindet sich in seinen beiden Hauptgebäuden aus dem 15. und 16. Jahrhundert das Stadtmuseum.

    Im südlichen Bereich der Altstadt ist das 1697 erbaute Wintersche Haus bemerkenswert. Der große, wohl proportionierte Fachwerkbau birgt an seiner Rückseite einen stilvollen Garten mit Blumengalerien im ersten und zweiten Stock. Am Weinmarkt befinden sich eine Reihe repräsentativer Bürgerhäuser und das große, massiv wirkende, 1541–1543 erbaute Hallgebäude. Es diente einst als Salz- und Weinlager der Stadt. Am Weinmarkt steht auch das ehemalige Gasthaus zur Krone, dessen Wirtin Maria Holl durch die Hexenprozesse berühmt wurde.

    Eine Reihe bemerkenswerter Bürgerhäuser findet sich in der Polizeigasse, die den Weinmarkt mit dem Marktplatz verbindet. Darunter sind die Alte Post, das Mötzelsche Haus, das im 15. Jahrhundert von der Familie Oelhafen bewohnt wurde, und die Einhorn-Apotheke.

    Östlich der Georgskirche, auf dem Rübenmarkt, steht der Kriegerbrunnen, ein Jugendstil-Bauwerk, das 1902 von Georg Wrba im Andenken an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 geschaffen wurde.

    Der Stadtgraben ist im Bereich der Frickhinger Anlagen, zwischen Ochsenzwinger und Berger Tor, als Parkanlage mit Skulpturen, exotischen Bäumen und Rosengarten (Rosarium) gestaltet.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Nördlingen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Dezember 2012, 23:25 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=N%C3%B6rdlingen&oldid=111983705 (Abgerufen: 26. Dezember 2012, 18:09 UTC)

übernommen / bearbeitet am

26.12.2012 - 12.12.2016

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

0 km
1,5 km
423 m

DE-86720 Nördlingen

 

Museum

  • Das Rieskrater-Museum bietet interessantes Anschauungsmaterial über die geologische Entwicklung der Umgebung und eine Simulation des Ries-Impakts vor etwa 15 Millionen Jahren, bei dem das Nördlinger Ries entstand. Außerdem kann dort echtes Mondgestein besichtigt werden, das die Stadt Nördlingen als Dauerleihgabe von der NASA erhielt. Diese trainierte 1970 die Astronauten der Mission Apollo 14 im Ries. In Steinbrüchen im Ries kann Suevit-Gestein gefunden werden, das den Gesteinen auf der Mondoberfläche ähnlich ist. Es enthält Minerale, die nur unter den bei Meteoriteneinschlägen auftretenden extremen Druck- und Temperaturverhältnissen entstehen.
  • Das Stadtmuseum Nördlingen gibt Einblick in die Geschichte der Reichsstadt Nördlingen und die Siedlungsgeschichte des Nördlinger Rieses. Es beherbergt Tafelgemälde von Friedrich Herlin, Hans Schäufelin und Sebastian Taig. Auch die Schädelfunde aus den Ofnethöhlen sind dort zu sehen.
  • Das Stadtmauermuseum in den sechs Stockwerken des Löpsinger Torturmes dokumentiert die Geschichte der Nördlinger Stadtmauer. Hier sind ein Zinnfigurenmodell der Schlacht bei Nördlingen und ein Modell der gesamten Altstadt zu sehen.
  • Das Bayerische Eisenbahnmuseum beherbergt mehr als hundert Originalfahrzeuge, darunter die älteste betriebsfähige Regelspur-Dampflokomotive Deutschlands.
  • Das Museum augenblick – Museum für optische und akustische Attraktionen zeigt Exponate aus den Anfängen des Medienzeitalters: Guckkästen, Panoramen, Laterna magica, Drehorgeln, automatische Klaviere, Spieldosen und Grammophone.
  • Die Thiemig-Galerie im Weilbachhaus zeigt eine Dauerausstellung gerahmter Reproduktionen berühmter Maler. Sie wurde vom 1991 verstorbenen Verleger Günther Thiemig in der ehemaligen Pfisterei des Spitalhofs eingerichtet. Zu sehen sind Werke von Giotto, Tizian, Raffael, Dürer, Rubens, Goya, Macke, Marc und Kandinsky.

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übernommen / bearbeitet am

26.12.2012

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