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Radweg Via Rhôna - Teilstrecke Beaucaire - Sète

Nr. des Radweges V60B

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Höhen-Profil Radweg Via Rhôna - Teilstrecke Beaucaire - Sète

Erstellt am 25.01.2015,

am 25.01.2015

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

123

Gesamthöhenmeter Aufstieg

452

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,37

Gesamthöhenmeter Abstieg

456

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

Openstreetmap and Contributors + biroto-Redaktion (biroto.eu)

Rechte-Ausprägung / Lizenz

Enthält Daten von OpenStreetMap, die hier unter der Open Database License(ODbL) verfügbar gemacht werden

Link zur Rechtebeschreibung

opendatacommons.org/licenses/odbl/

gpx-Datei übernommen aus

www.openstreetmap.org/browse/relation/3292185

gpx-Datei hochgeladen

durch biroto-Redaktion am 25.01.2015

Gesamtzahl Trackpoints

1.506

Trackpoint-Dichte per km

12

Endorte

Start

Beaucaire, Languedoc-Roussillon, FR (8 m NHN)

Ziel

Sète, Languedoc-Roussillon, FR (4 m NHN)

Beschilderung

Schild

Anschluss-Radwege

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

0 km
1,5 km
15 m

FR-13150 Tarascon

 

Historisches Ortsbild

Le chateau de Tarascon
Collégiale royale Sainte Marthe de Tarascon

Tarascon ist eine an der Rhône gelegene französische Stadt im Département Bouches-du-Rhône in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Hintergrund

Die Stadt Tarascon liegt am östlichen Rhôneufer, ziemlich genau zwischen Arles und Avignon. Die Distanz zu den beiden Städten beträgt je rund 20 Kilometer. Auf der gegenüberliegenden Flussseite befindet sich das Städtchen Beaucaire, die Zwillingsstädte sind über eine Rhônebrücke verbunden.

Die Stadt wurde im Jahre 48 von den Römern gegründet. Die Stadtgeschichte wird von der Legende des Drachens Tarasque geprägt, der an den Ufern der Rhône die Reisenden verschlungen haben und der dann von der Heiligen Martha gebannt worden sein soll (Die Legende um Martha und Tarasque). Diese Legende gab der Stadt auch ihren heutigen Name, vorher soll der Name Nerluc gelautet haben.

Im Ortsteil Saint-Gabriel, befand sich das römische Ernaginum am bedeutenden Kreuzungspunkt der Via Domitia, kurz bevor diese die Rhône überquert, mit der hier endenden Via Aurelia.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Schloss von Tarascon (Château de Tarascon) wird auch das Schloss des Königs René (Château du Roi René) genannt.
    Als Ausgangsbasis für ihre Aktivitäten im Mittelmeerraum (Neapel, Sizilien) erbauten die Herzöge von Anjou Louis II. und Louis III. im Dreieck zwischen Arles, Avignon und Marseille an der Rhône nahe der Mündung ihr festungsähnliches Schloss in den Jahren 1400-1435. Vom künstlerisch begabten und heute noch verehrten König René I. wurde das Innere ausgebaut. Nach seinem Tode 1481 diente das Schloss den königlich-französischen Truppen als Garnison und später (bis 1926) als Gefängnis. Als Ort für Gefangenenmassaker zur Zeit der französischen Revolution kam das Schloss zu einem unrühmlichen Platz in der Geschichte. Sehenswert sind der Zugang über den Schlossgraben, der Innenhof, der Ehrenhof um die königlichen Gemächer und verschiedene Festsäle, von der Dachterrasse aus ergibt sich ein schöner Ausblick über die Altstadt von Tarascon und nach Beaucaire.
    Château de Tarascon, Boulevard du Roi René, Tel.: +33 (0)4 90 91 01 93. Öffnungszeiten: Nov.-Jan.: 09:30-17:00 h, Feb.-Mai + Okt.: 9:30-17:30 h, Juni-Sept.: 9:30-18:30 h; geschlossen am 1. Jan., 1. Mai, 1. und 11. Nov. und 25. Dez.. Eintrittspreise: Alter: < 10 J. gratis, 10-17 J. 3,50 €, 18-24 J. 5,50 €, ab 25 J. 7,50 €.Gruppen ab 15 P. 6,50 €/p.P.
  • Die Statue der Tarasque von P. Demaument steht unmittelbar neben dem Schloss. Von einer Terrasse nahe der Rhônebrücke hat man einen schönen Blick über die Rhône.
  • Stiftskirche Collège Royale de Sainte-Marthe, 1, Place de la Concorde, Tel.: +33 (0)4 90 91 09 50. Geöffnet: 08:00-18:00 h, Messe Sa. um 18:00/18:30 h, So. 10:30 h . Der im Stil der provenzalischen Romanik ausgeführte Bau aus dem 11/12. Jahrhundert wurde 1197 der Hl. Martha von Bethanien (die nach der Sage den schildkrötenähnlichen menschenverschlingenden Drachen "La Tarasque" am Rhôneufer bezwungen haben soll) geweiht. Die Kirche mit einem im provenzalisch-romanischen Stil ausgeführten Seitenportal wurde vom 14. bis 18. Jahrhundert immer wieder erneuert und erlitt 1944 Bombenschäden. In der Krypta befindet sich das angebliche Grab der Hl. Martha.

Durch malerische Altstadtgässchen mit Bürgerhäusern geht es zum

  • Das Rathaus / Hôtel de Ville wurde ab 1648 im Barockstil errichtet.
  • Die Rue des Halles mit in der Provence außergewöhnlichen Bogenarkaden (ähnlich den Lauben in Bern) aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.
  • Cabinet de curiosités de Tartarin, Place Frédéric Mistral, Tel.: +33 (0)4 90 91 38 71. Mo-Fr 10:00-12:30 h/13:30-18:00 h, Sa 13:30-18:00 h. Freier Eintritt . Im ehemalige Franziskanerkonvent (Cloître des Cordeliers) ist eine Ausstellung zur Geschichte der Romanfigur von Alphonse Daudet, Tartarin de Tarascon, der Karikatur eines aufschneiderischen Kleinbürgers, untergebracht.
  • Die Chapelle de la Perséverance aus dem 18. Jahrhundert in der engen Rue Proudhon
  • Die Église St-Jacques wurde 1740/50 im Barockstil erbaut.
  • Souleiado - Musée du tissu provençal, 39, rue Charles Demery, Tel.: 04 90 91 08 80. 10.00-19.00 im Sommer, 10.00-12.30/14.30-19.00 im Winter. Das Museum für provenzalischen Stoff
  • Théâtre Municipal, 2, rue Eugène Pelletan, Tel.: 04 90 91 51 30. Das im italienischen Stil erbaute Théâtre Municipal wurde 1499 erbaut und umgebaut bis 1880.
  • Das Stadttor Porte St-Jean
  • Das Quartier Kilmaine ist eine ehemalige Kasernenanlage, deren Bau 1718 begonnen wurde, mit einer enormen Reithalle und Stallungen und dient heute als Kultur- und Begegnungszentrum.
  • Im Norden führt die Porte Jarnègues vorbei am Jardin public zum
  • Monastère de la Visitation
  • Das 1379 erbaute Stadttor Porte de la Condamine liegt am Ende der Rue Jean Jaurès.

Aktivitäten

  • Der Marché aux Fleurs ("Blumenmarkt") wird jeweils am Pfingstwochenende abgehalten.
  • Jeweils am letzten Juniwochenende werden die Fêtes de la Tarasque, die 1469 von König René I. von Anjou gestiftet wurden, mit Umzügen von Arlèsiennes (Frauen in lokaler Tracht aus Arles) und Gardians (Viehhüter in Camarguetracht hoch zu Pferd) gefeiert.
  • Am dritten Augustwochenende werden beim Schloss von Tarascon Mittelalter-Festspiele aufgeführt.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Wikivoyage-Bearbeiter, 'Tarascon', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 27. Juli 2016, 21:34 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Tarascon&oldid=940690> [abgerufen am 18. August 2016]

übernommen / bearbeitet am

07.08.2012 - 20.09.2016

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

0 km
0,5 km
18 m

FR-30300 Beaucaire

 

Historische(s) Gebäude

Château de Beaucaire
Arches of the old market square in Beaucaire
Collégiale Notre-Dame-des-Pommiers de Beaucaire
Beaucaire, house whose interior courtyard has a staircase partially enclosed in a turret

Beaucaire ist eine Stadt im französischen Département Gard in der Region Languedoc-Roussillon.

Hintergrund

Die Stadt Beaucaire mit seinem imposanten Schloss liegt an der Rhône gegenüber der zum Département Bouches-du-Rhône gehörenden Städtchen Tarascon und ist mit diesem durch eine Brücke verbunden. Die Rhône mit Beaucaire markiert die östliche Begrenzung des Département Gard, die Stadt liegt zwischen Avignon und Arles in einem von Weinbau und Landwirtschaft dominierten Gebiet.

Über Jahrhunderte war Beaucaire durch den Markt, Foire de Beaucaire bekannt, da am Rhôneufer Handelswege zusammentrafen, im frühen 19. Jahrhundert wurde der Canal du Rhône à Sète geschaffen, mit dem Aufkommen der Eisenbahn als Transportmittel verlor Beaucaire an Bedeutung.

Geschichte

Die antike Stadt Ugernum lag an der antiken Verbindung zwischen dem heutigen Norditalien und Spanien, der Via Domitia, die sich weiter Richtung Nemausus weiterzog, im Bereich des heutigen Beaucaire musste die Rhône überquert werden. Auf der Île du Comté in der Rhônemitte fanden sich Ruinen eines römischen Mausoleums.

Das im 12./13. Jahrhundert erbaute Schloss wurde im Mittelalter weiter ausgebaut, Besuche des französischen Königs Louis IX. im 13. Jahrhundert führten zu einem Aufschwung, im 16. Jahrhundert blieb die Stadt unter der Herrschaft der Hugenotten. Der im Jahre 1217 gegründete Markt Foire de Beaucaire wurde über etwa zehn Tage in der zweiten Julihälfte abgehalten und vermochte im 17./18. Jahrhundert jeweils über 100'000 Besucher anzuziehen. Erst mit der Verlagerung des Warentransports von Rhôneschiffen auf die Eisenbahn verlor er im 19. Jahrhundert an Bedeutung. Aufgrund der enormen Besucherzahlen kam es 1720 auch zur Ausbreitung der aus Marseille eingeschleppten Pest unter den aus Beaucaire zurückkehrenden Marktbesuchern, was mit Errichtung einer Pestmauer im Languedoc endete.

Sehenswürdigkeiten

Straßen und Plätze

Der südlich des Stadtzentrums verlaufende Canal du Rhône à Sète wird im Süden vom Quai de la Paix und am Nordufer im Bereich der Altstadt vom Quai Général de Gaulle flankiert. Auf der Nordseite des von Platanen überschatteten Platzes liegt der Cours Gambetta (mit der Touristeninformation). Hier wird auch der Markt abgehalten. Die Rue de l'Hôtel de Ville verläuft in nördlicher Richtung zur zentralen Place Georges Clémenceau, zu beiden Seiten schließen sich die verwinkelten Altstadtgässchen (z.B. Rue des Bijoutiers) an. Die im 19./20. Jahrhundert erbauten gewaltigen Schutzmauern zur Rhône ("la banquette") hin lassen sich mit Stahltoren verschließen und haben den Hochwasserschutz im Städtchen massiv verbessert.

Burgen, Schlösser und Paläste
  • Die Festung Château de Beaucaire wurde im 11./12. Jahrhundert erbaut und auf Geheiß von Kardinal Richelieu geschleift. Der dreieckige und der Rundturm dominieren den Felshügel über der Stadt. Im Bereich der Festung ist auch das lokale Museum untergebracht.
Kirchen und sakrale Bauten
  • Die Église Collégiale Notre-Dame-des-Pommiers wurde 1734/44 im Barockstil von Jean-Baptiste Franque erbaut.
  • Die Église Saint-Paul war Teil eines Klosters der "Cordeliers", von Franziskaner-Minoriten, die ihren Konvent im Rahmen des Hundertjährigen Kriegs innerhalb der schützenden Stadtmauern verlegten, und wurde nach 1360 im provenzalisch-romanischen Stil erbaut. Die Kirche wurde 1791 nach Auflösung der religiösen Orden im Verlauf der Französischen Revolution säkularisiert, der katholischen Kirche 1804 aber (in ziemlich ausgeräumten Zustand) zurückgegeben.
  • Die Chapelle St-Louis liegt im Bereich des Schlosses von Beaucaire.
  • Die Kapelle Oratoire Croix couverte, ein mit einem dreieckigen, romanischen Bogenbau überdachtes, steinernes Wegkreuz aus dem 14. Jahrhundert, liegt an der D15 in Richtung Fourquès außerhalb des Städtchens.
Bauwerke
  • Das 1679/83 erbaute Rathaus Hôtel de Ville liegt an der zentralen Place Clémenceau.
  • Die Markthalle liegt ebenfalls an diesem zentralen Platz, in der Nähe finden sich die Bogenarkaden, unter denen früher der Markt abgehalten wurde.
  • Das Casino außerhalb der Rhône-Schutzmauer wird heute für Theateraufführungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
  • In der Altstadt finden sich zahlreiche Bürgerhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, z.B. das Hôtel Margallier aus dem Jahre 1675 mit einem repräsentativen Eingangsportal.
Museen
  • Musée Auguste Jacquet de Beaucaire, Musée municipal, Chateau de Beaucaire, Tel.: 04 66 59 90 07. 10.00-12.00/14.00-17.00, DI geschlossen. 5.10/3.70€. Das Museum zeigt archäologische Funde aus der Bronze- und gallo-römischen Zeit, Deckel von Sarkophagen aus der Abtei von Saint-Roman, Funde aus dem Mittelalter und Plakate zum Foire de Beaucaire.
  • Musée du Cheval et de l'Eperonnerie d'Art, 23, rue du 4 Septembre, Tel.: 04 66 59 41 08. So 10.00-12.00, Mo/Di geschlossen, Mi-Sa 10.00-12.00/14.00-17.30h zeigt Pferdegeschirre und Sättel aus zahlreichen Ländern.
Verschiedenes / antike Stätten
  • Die Colonnes de César sind Meilensteine der römischen Via Domitia, jeweils mit Amtsantritt eines neuen Regenten wurde neben einem bestehenden ein neuer Meilenstein errichtet.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Wikivoyage-Bearbeiter, 'Beaucaire (Gard)', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 26. Juli 2016, 19:21 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Beaucaire_(Gard)&oldid=929048> [abgerufen am 18. August 2016]

übernommen / bearbeitet am

15.02.2015 - 20.09.2016

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

26 km
0,1 km
5 m

 

FR-30800 Saint Gilles

 

Hotel

 

59 km
1,5 km
5 m

 

Karine Moreau
FR-30220 Aigues-Mortes

 

Privat/B&B

 

59 km
0,2 km
5 m

 

FR-30220 Aigues-Mortes

 

Privat/B&B

 

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