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Wissembourg

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 15.03.2014,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 15.03.2014

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Art der Sehenswürdigkeit

Historisches Ortsbild

 

Name u. Anschrift

Wissembourg

FR-67160 Wissembourg

GEO-Koordinaten

49.036760 7.945420

Kommunikation

Wissembourg, overlooking Sts Peter and Paul from the side of City Hall
Wissembourg, overlooking Sts Peter and Paul from the side of City Hall
Wissembourg, Abbey Church of Saints Peter and Paul, Sub-Prefecture, View from the roof of City Hall
Wissembourg, Abbey Church of Saints Peter and Paul, Sub-Prefecture, View from the roof of City Hall
Wissembourg, City Hall
Wissembourg, City Hall
Wissembourg, 20 rue du Sel
Wissembourg, 20 rue du Sel

Wissembourg [visɑ̃ˈbuʀ] (deutsch Weißenburg, im lokalen südpfälzischen Dialekt Weisseburch) ist eine französische Stadt mit 7780 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Bas-Rhin in der Region Elsass.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weißenburg ist eine der architektonisch interessantesten Städte des nördlichen Elsass. Die Altstadt ist heute noch teilweise von Resten der alten Stadtbefestigung umschlossen. Sie ist nördlicher Ausgangspunkt der Romanischen Straße, die im Elsass durch Orte mit Baudenkmälern der Romanik führt. Hier sind es die Abteikirche St. Peter und Paul sowie in Altenstadt die Pfarrkirche aus dem 11./12. Jahrhundert.

Die Abteikirche Saints-Pierre-et-Paul (St. Peter und Paul) ist eine der größten Kirchen des Bas-Rhin außerhalb von Straßburg. Das vorwiegend gotische Gebäude weist noch einen romanischen Glockenturm vom Vorgängerbau (11. Jahrhundert) auf. Im Innern finden sich bemerkenswerte Glasfenster und Wandmalereien aus dem 14./15. Jahrhundert, unter anderem eine elf Meter hohe Darstellung des heiligen Christophorus, sowie eine original erhaltene Orgel von 1766 in einem der prachtvollsten Gehäuse des Elsass. Vom alten Kloster Weißenburg, an dem der Mönch Otfrid von Weißenburg wirkte, ist lediglich ein unvollendeter hochgotischer Kreuzgang übrig geblieben, der als einer der schönsten des Oberrheins gilt. Angegliedert an diesen ist ein ehemaliger romanischer Kapitelsaal, der heutzutage als Seitenkapelle dient.

Die protestantische Pfarrkirche Saint Jean ist ein schlichtes gotisches Gebäude aus dem 15. Jahrhundert im Stile der Bettelordenarchitektur.

Zu den sehenswertesten Gebäuden der Stadt zählen das „Salzhaus“ (15. Jahrhundert) mit seinem auffallenden Dach, das Maison de l'ami Fritz (um 1550, Ort der Dreharbeiten der Romanverfilmung L’ami Fritz) mit seinem aufwändigen Erker und das klassizistische Rathaus (erbaut 1741 bis 1752), ein Hauptwerk des Straßburger Stadtarchitekten Joseph Massol. Das Haus Vogelsberger mit seinem Renaissanceportal stammt aus dem Jahre 1540. In dem Haus am Quai Anselmann lebte der Ordensgründer Charles de Foucauld als Kind für einige Jahre.

Im Musée Westercamp werden archäologische Funde aus der Gegend, mittelalterliche Kunstwerke sowie Dokumente zur Stadtgeschichte und Heimatkunde ausgestellt.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

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Seite „Wissembourg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. März 2014, 07:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wissembourg&oldid=128359391 (Abgerufen: 15. März 2014, 14:47 UTC)

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15.03.2014

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