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Budapest

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 03.01.2015,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 03.01.2015

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Art der Sehenswürdigkeit

Historische(s) Gebäude

 

Name u. Anschrift

Budapest

HU-1013 Budapest

GEO-Koordinaten

47.490431 19.047616

Kommunikation

Renovated Parliament Building Hungary, Budapest
Renovated Parliament Building Hungary, Budapest
Buda Castle, the historical castle complex of the Hungarian kings in Budapest
Buda Castle, the historical castle complex of the Hungarian kings in Budapest
Budapest - St. Stephen basilica
Budapest - St. Stephen basilica
Great Market Hall in Budapest.
Great Market Hall in Budapest.

Budapest (ungarische Aussprache ['budɒpɛʃt] ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern (Stand Januar 2013) ist Budapest die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union. Laut dem britischen Marktforschungsunternehmen Euromonitor International ist sie des Weiteren die am sechsthäufigsten von Touristen besuchte Stadt Europas. Die Einheitsgemeinde Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der zuvor selbstständigen Städte Buda Wikipedia Icon (deutsch Ofen), Óbuda Wikipedia Icon (Alt-Ofen) und Pest Wikipedia Icon.

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Bauwerke, Straßen und Statuen

Die nennenswerten Bauwerke der Stadt stehen am Ufer der Donau. Auf der westlichen, Budaer Seite erhebt sich der felsige Gellértberg Wikipedia Icon mit der Freiheitsstatue Wikipedia Icon und der Zitadelle Wikipedia Icon. Am Fuß des Berges befindet sich das Hotel Gellért Wikipedia Icon mit seinem berühmten Thermalbad Wikipedia Icon sowie weiter flussabwärts der Hauptbau der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Wikipedia Icon. Nördlich des Gellértberges liegt der Burgberg Wikipedia Icon mit dem ehemaligen königlichen Schloss, dem Burgpalast Wikipedia Icon. Der Palast beherbergt die Nationalbibliothek Wikipedia Icon, die Nationalgalerie Wikipedia Icon sowie das Historische Museum Wikipedia Icon. Neben der Burg hat im klassizistischen Sándor-Palais der ungarische Staatspräsident seinen Sitz.

Im nördlichen Teil des Burgbergs erhebt sich die Matthiaskirche Wikipedia Icon und, ihr zur Donau hin vorgelagert, die Fischerbastei Wikipedia Icon. Das Budaer Burgviertel Wikipedia Icon und das Donaupanorama stehen seit 1987 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Unter dem Burgviertel verläuft ein teils öffentlich zugängliches Labyrinthsystem.

Am östlichen Donauufer, auf der flachen Pester Seite, erheben sich das Parlamentsgebäude Wikipedia Icon, die Akademie der Wissenschaften Wikipedia Icon, eine Reihe großer Hotels am so genannten Donaukorso, die Pester Redoute (ein Ballsaal), die Corvinus-Wirtschaftsuniversität Wikipedia Icon Budapest und weiter südlich das Nationaltheater Wikipedia Icon sowie der Kunstpalast.

Die Donau ist die eigentliche Hauptattraktion Budapests und wird im Stadtgebiet von neun stadtbildprägenden Brücken überspannt. Die bedeutendste, weil älteste und zugleich Wahrzeichen der Stadt, ist die Kettenbrücke Wikipedia Icon.

Von hier aus führt auf Pester Seite der kleine Ring zur Freiheitsbrücke Wikipedia Icon, vorbei an der Großen Synagoge Wikipedia Icon, dem Nationalmuseum und der Großen Markthalle Wikipedia Icon. Die in der Dohány utca gelegene Synagoge markiert den Zugang zum historischen jüdischen Viertel Budapests, gelegen zwischen Kleinem und Großem Ring. Der Kleine Ring folgt in etwa dem Verlauf der früheren Pester Stadtmauer, deren letzte Stadttore Ende des 18. Jahrhunderts abgebrochen wurden. Reste der Stadtmauer stehen allerdings noch. Zwischen dem Kleinen Ring und der Donau liegt die eigentliche Innenstadt Budapests. Parallel zum Fluss verläuft mit der Váci utca Wikipedia Icon die älteste Handelsstraße und heute bekannteste Flaniermeile der Stadt. Sie verbindet die Große Markthalle mit dem Vörösmarty tér Wikipedia Icon. Nördlich der Innenstadt, aber noch im zentralen 5. Bezirk gelegen, erhebt sich der höchste Kirchenbau Budapests, die St.-Stephans-Basilika Wikipedia Icon.

Der Große Ring (Nagykörút) wurde zwischen 1872 und 1906 errichtet. Er führt von der Petőfibrücke Wikipedia Icon zur Margaretenbrücke Wikipedia Icon und ist eines der bedeutendsten Architekturensembles seiner Zeit in Europa. Der hier gelegene Westbahnhof Wikipedia Icon (Nyugati pályaudvar) ist gemeinsam mit dem Ostbahnhof Wikipedia Icon (Keleti pályaudvar) Zeugnis prächtiger Bahnhofsarchitektur.

Am Großen Ring, dessen Abschnitte die Namen des Heiligen Stefan sowie der angrenzenden Bezirke Teréz-, Erzsébet-, József- und Ferencváros tragen, stehen mehrere Theaterbauten (bis zu seiner Sprengung 1965 stand hier, am Blaha-Lujza-Platz, auch das Nationaltheater) und viele Filmtheater, von denen einige Ende der 1990er Jahre schließen mussten, da am Westbahnhof und anderen Stellen der Stadt die Multiplexkinos mehr Zuschauer anlocken konnten. Der Ring wird beim achteckigen Platz Oktogon von der Andrássy út Wikipedia Icon gekreuzt, die den Stadtkern mit dem Stadtwäldchen Wikipedia Icon verbindet.

Die Andrássy út ist eines der herausragendsten städtebauliche Vorhaben der ungarischen Hauptstadt. In nur 14 Jahren, von 1871 bis 1885, wurde eine 2,4 Kilometer lange Allee errichtet, die von üppig ausgestatteten, sechsgeschossigen Miethäusern im Historismus, der Ungarischen Staatsoper Wikipedia Icon, dem Haus des Terrors Wikipedia Icon und mehreren Plätzen gesäumt wird. Sie führt auf den Heldenplatz Wikipedia Icon zu, der seinerseits von der Kunsthalle und dem Museum der Schönen Künste eingefasst wird. Auf diesem Platz steht das Milleniumsdenkmal, das 1896 anlässlich des Jubiläums der ungarischen Landnahme errichtet wurde. Südlich des Heldenplatzes Wikipedia Icon liegt der langgestreckte Platz der 56-er, auf dem das Mahnmal des Aufstandes von 1956 steht. Ein aus verschieden hohen Stahlstelen sich verengender Keil schiebt sich scheinbar vom Stadtwäldchen kommend unter den Belag des Platzes genau an der Stelle, wo 1956 ein Standbild Stalins gestürzt wurde und über Jahrzehnte die Aufmärsche zum 1. Mai stattfanden. 50 Jahre nach dem Aufstand von 1956 wurde das Mahnmal am 23. Oktober 2006 um 19.56 Uhr enthüllt.

Die Türbe Wikipedia Icon von Gül Baba befindet sich auf dem Rosenhügel in Buda, Mecset út 14. Sie hat eine achteckige Form und wurde um 1545 errichtet. Sie ist das nördlichste Heiligtum im Islam. Gül Baba (* Ende des 15. Jahrhunderts in Merzifon, Provinz Amasya; † 1. September 1541) war ein türkischer Bektaschi-Derwisch und Dichter des 16. Jahrhunderts.

Seit 2002 gehört auch die Andrássy út zum Weltkulturerbe. Unter ihr verkehrt die erste Budapester U-Bahn Wikipedia Icon, sie ist die älteste elektrische U-Bahn der Welt und nach der London Underground die Zweitälteste überhaupt.

Weiter östlich stadtauswärts, direkt hinter dem Heldenplatz, liegen im Stadtwäldchen die Burg Vajdahunyad Wikipedia Icon, die zur Budapester Millenniumsausstellung 1896 Wikipedia Icon errichtet wurde, der Zoo, der Zirkus, die Eiskunstlaufbahn sowie das Széchenyi-Heilbad Wikipedia Icon. Zusammen mit dem Gellért-Bad zählt es zu den bekanntesten der Budapester Thermalbäder.

Außerhalb des Stadtzentrums, am westlichen Donauufer gelegen, ist die römische Siedlung Aquincum zu sehen. Aus jüngerer Zeit gibt es hier den Skulpturenpark Wikipedia Icon mit Statuen aus der Periode des Sozialistischen Realismus.

Am Ostufer befindet sich das Mahnmal Schuhe am Donauufer Wikipedia Icon, das an die Pogrome an Juden im Zweiten Weltkrieg erinnert.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

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Seite „Budapest“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. Dezember 2014, 09:14 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Budapest&oldid=137036768 (Abgerufen: 3. Januar 2015, 10:40 UTC)

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