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Cycle Tour Halle - Warnemünde

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Elevation profile Cycle Tour Halle - Warnemünde

Added on 28 Feb 2013,

on 05 May 2013

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by WildeMänner on 05 May 2013

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Start location

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, DE (78 m NHN)

End location

Ortsamt Nordwest 1, Mecklenburg-Vorpommern, DE (4 m NHN)

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Die Männertags-Tour 2013 der vier WildenMänner aus Anhalt. An vier Tagen von Halle nach Warnemünde über den Saaleradweg bis zur Mündung, den Elberadweg überwiegend rechtselbisch bis Havelberg, dann abseits von Radwegen zunächst entlang der B107, danach auf Nebenstraßen und Wirtschaftswegen über Pritzwalk, Meyenburg, Plau am See nach Krakow am See und von dort über den Berlin-Kopenhagen-Radweg bis zur Ostseeküste.

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28 Feb 2013

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WildeMänner

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0 km
0,7 km
80 m

DE-06108 Halle (Saale)

 

Old town

Halle, Marktplatz mit der Marktkirche und dem Roten Turm
Halle, Marienkirche vom Hallmarkt
Halle, Alter Markt mit Eselsbrunnen
Halle, Burg Giebichenstein mit Kröllwitzer Brucke

Die Universitäts- und Saalestadt Halle (Saale), kurz Halle, ist der Geburtsort Georg Friedrich Händels. Sowohl am Südende des Unteren Saaletaals und in der „Metropolregion Mitteldeutschland“ gelegen lockt die größte Stadt Sachsen-Anhalts mit einem der schönsten Altstadtkerne unter den deutschen Großstädten, einem reichhaltigen Kulturangebot, vielen Parkanlagen und zahlreichen gastronomischen Einrichtungen. Zudem ist Halle ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt.

Hintergrund

Die Stadt Halle (Saale) wurde 806 in der Chronik von Moissac erstmals als Halla urkundlich erwähnt. Entstehung und Aufschwung der Stadt verdankt sie den zahlreichen Solquellen in der Umgebung, die sich an der Halleschen Marktplatzverwerfung bildeten. Vom mitteldeutschen Wort hal für Salzquelle, Salzwerk leitet sich wohl auch auch der Name der Stadt ab. Eine Ansiedlung gab es aber auch schon früher. Seit 968 gehörte die Stadt zum von Otto I. gegründeten Erzbistum Magdeburg und seit 1281 zur Hanse.

1418 wurde mit dem Bau des Roten Turms, der später das hallesche Wahrzeichen werden sollte, begonnen. 1484 wurde die Moritzburg unter Erzbischof Ernst II. von Sachsen errichtet, womit gegen die selbstbewussten Salzwirker, die Halloren, entgegengewirkt werden sollte. Von nun an bis 1680 bildete Halle die Haupt- und Residenzstadt des Erzbistums Magdeburg. Unter Kardinal Albrecht von Brandenburg erlebte Halle eine Hochzeit. In seiner Lieblingsresidenz wurde ein umfangreiches Bauprogramm realisiert. Die Reformation bedeutete das Ende dieser Ära. Mitsamt Hofstaat und Kunstschätzen floh der Kardinal nach Mainz und Aschaffenburg.

Nach dem Tod von Herzog August von Sachsen-Weißenfels 1680 fiel die Stadt zuerst an das Kurfürstentum Brandenburg und später an das Königreich Preußen. 1694 wurden die Universität Halle und 1698 die Franckeschen Stiftungen als Waisenanstalt und späteres Zentrum der Frühaufklärung gegründet. Zu den Stiftungen gehörte seit 1710 die Cansteinsche Bibelanstalt. Wegen ihres liberalen Geists besitzt die Universität den Ruf als erste „moderne“ Universität und war Vorbild für andere deutsche und US-amerikanische Universitäten.

In Halle wurde im 17. Jahrhundert der Komponist Georg Friedrich Händel geboren. Jährlich finden deshalb im Juni in Halle die Händelfestspiele statt, eine Veranstaltung, die zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht und sich über 10 Tage erstreckt. Der Abschluss nach zahlreichen Konzerten und Opern wird vom Feuerwerk in der Galgenbergschlucht gekrönt.

Nach den Napoleonischen Kriegen fiel die Stadt 1807 an das Königreich Westphalen und 1815 wieder an Preußen. Ein erneutes Wirtschaftswachstum verdankt die Stadt ihren im Umkreis geförderten Bodenschätze wie Braun- und Steinkohle sowie Ton, Kies und Porphyr. 1890 erreichte die Einwohnerzahl 100.000, und Halle wurde zur Großstadt. Im selben Jahr erhielt die Sozialdemokratische Partei Deutschlands auf einem Parteitag in der Stadt ihren heutigen Namen. Die Industrie hinterließ aber ihre deutlichen Spuren in der Stadt. Der in Halle aufgewachsene Schauspieler, Komödiant und Schriftsteller Curt Goetz bezeichnete die Stadt in seinen Memoiren deshalb sehr hintersinning als reizend. Seit 1878 hat die 1652 gegründete Gelehrtengemeinschaft Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ihren ständigen Sitz in Halle.

Trotz der Nähe zu den Chemieunternehmen Leuna und Buna blieb Halle 1945 von Flächenbombardements weitgehend verschont. Unter den deutschen Großstädten besitzt sie deswegen heute einen einzigartigen städtebaulichen Charakter. Während der kurzen Existenz des Landes Sachsen-Anhalts nach der Auflösung Preußens von 1947 bis 1952 war Halle dessen Hauptstadt. Danach war die Stadt bis 1990 Hauptstadt des gleichnamigen Bezirks.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die Stadt Zentrum der Chemieindustrie. Mit der damals noch eigenständigen Stadt Halle-Neustadt und dem Wohngebiet Halle-Silberhöhe entstanden große Plattenbau-Wohnsiedlungen für die Chemiearbeiter. Die Stadt selbst verfiel in dieser Zeit. Mit der politischen Wende änderte sich das Bild: die Umweltschäden durch die chemische Industrie nahmen ab, und die Diva Halle konnte recht schnell ihr berühmt-berüchtigtes Grau ablegen. Bereits vor der Wende wurde 1980 das überregional bekannte Neue Theater von Peter Sodann gegründet.

Mit etwa 237.000 Einwohnern ist Halle die größte Stadt in Sachsen-Anhalt, die fünftgrößte Stadt der neuen Bundesländer und Nr. 31 unter den deutschen Städten. Sie ist nicht nur ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und bedeutender Verkehrsknotenpunkt, sondern auch eine Stadt der Wissenschaft und der Kultur. Neben der Universität mit ihren etwa 20.000 Studenten ist die Stadt Standort der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, mehrerer nationaler Forschungsinstitute, seit 2008 Sitz der deutschen Nationalakademie Leopoldina und der Kulturstiftung des Bundes. Zu den kulturellen Highlights gehören u. a. die Kunstsammlungen der Stiftung Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte.

Sehenswürdigkeiten

Die Innenstadt von Halle wird seit Anfang der 1990er Jahre fast restauriert und erstrahlt dort, wo dieser Prozess bereits beendet ist, in neuem Glanz mit zahlreichen stuckverzierten Altbauten.

Bemerkenswert ist der aufgrund geringer Kriegszerstörungen hohe Altbaubestand, vor allem aus der Gründerzeit. Allerdings wurden große verfallene Teile der Altstadt, vor allem um den Dom, mit unpassenden industriell gefertigten Plattenbauten ersetzt, oder nach der Wende mit Neubauten ergänzt. Es sind nur sehr wenige Fachwerkbauten übriggeblieben.

Sakralbauten
  • Top-Sehenswürdigkeit  Hallescher Dom. Hallescher Dom in der Enzyklopädie Wikipedia. Der Dom liegt an der Saale, nahe der Altstadt. Er wurde von dem Bettelorden der Dominikaner gegründet. Um 1300 war er fertig und hieß zunächst St. Paul zum heiligen Kreuz. Die Hallenkirche hatte keinen Turm und kein Querhaus. Um 1510 wurde der Dom von Kardinal Albrecht durch Bastian Binder total umgebaut. Albrecht, der um seinen Seelenfrieden im Himmel fürchtete, sammelte bis zu 20.000 Reliquien. Der Aufbewahrungsort, der Dom, wurde das „Hallesche Heilthum“ genannt. Den prächtigen Innenausbau schufen um 1523 Matthias Grünewald, Lukas Cranach d. Ä. und Peter Schro. Durch den Umbau entstand ein Gesamtkunstwerk im Stile von Spätbarock und Frührenaissance. Der rundgiebelige Dom war im Mittelalter das größte Sakralbauwerk in Mitteldeutschland. Als Gegner der Reformation musste Kardinal Albrecht 1541 Halle verlassen und das Ansehen des Domes wurde geschmälert. 1635 baute der Herzog August von Sachsen noch eine reichhaltige frühbarocke Ausstattung ein. Ab 1688 diente er den Evangelisch-Reformierten als Kirche. 1851 wurde die barocke Orgel erneuert. 1883-1896 wurde der Innenraum im neu-gotischen Stil erneuert. 1957-1959 wurden die Außenmauern und der Innenraum im Zeichen großer Materialknappheit notdürftig renoviert. 1996 kaufte die Domstiftung Sachsen-Anhalt das Gebäude und es begann eine Sanierung von Grund auf. Diese Arbeiten an der Bausubstanz waren 2005 im wesentlichen abgeschlossen, die Kunstwerke müssen jedoch weiterhin restauriert werden.
    Öffnungszeiten: Dienstag: 9.00 – 11.00 Uhr und 15.00 – 16.30 Uhr Freitag: 9.00 - 11.00 Uhr Im Dom finden regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
  • Top-Sehenswürdigkeit  Marktkirche Unser Lieben Frauen, An der Marienkirche 2 (zwischen Marktplatz und Hallmarkt). Marktkirche Unser Lieben Frauen in der Enzyklopädie Wikipedia. Die spätgotische Hallenkirche wurde 1529–54 erbaut und ersetzte die älteren Kirchen St. Gertruden und St. Marien. Sie gilt als einer bedeutendsten Bauten der Spätgotik in Mitteldeutschland und als eine der vollendetsten Kirchen in diesem Stil. Ihre vier Türme stammen noch von den beiden Vorgängerbauten, die Kirche wurde gewissermaßen zwischen die beiden bestehenden Turmpaare gebaut. Gemeinsam mit dem Roten Turm gelten sie als Wahrzeichen von Halle und gaben ihr den Beinamen Stadt der fünf Türme. Im Inneren der Kirche findet man wertvolle Ausstattungselemente aus dem 15. und 16. Jahrhundert, allen voran den von Lucas Cranach d. Ä. entworfenen Hauptaltar und die prachtvolle Kanzel aus Sandstein, die den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance markiert. Sehenswert sind auch die beiden Orgeln mit barocken Prospekten aus dem 17. bzw. 18. Jahrhundert. Am Samstag um 15.00 Uhr ist Kirchenführung, am Dienstag um 16.00 und am Donnerstag um 12.00 Uhr gibt es Orgelmusik. Geöffnet: Mo-Sa 10–17 Uhr, So 15–17 Uhr.
  • Bartholomäuskirche, Bartholomäusberg 4, Giebichenstein. Bartholomäuskirche in der Enzyklopädie Wikipedia. Hier wurden 1683 die Eltern von Georg Friedrich Händel getraut.
  • Böllberger Kirche St. Nikolaus, Böllberger Weg. Böllberger Kirche St. Nikolaus in der Enzyklopädie Wikipedia. Die Dorfkirche ist Halles älteste Kirche.
  • Kirche im Diakoniewerk, Lafontainestr 15, Giebichenstein. Kirche im Diakoniewerk in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Magdalenenkapelle (in der Moritzburg).
  • Moritzkirche, An der Moritzkirche 8, Altstadt. Moritzkirche in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Pauluskirche, Robert-Blum-Straße 11a, 06114 Halle (Saale). Pauluskirche in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Petruskirche, An der Petruskirche 3, Kröllwitz. Petruskirche in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Russisch-orthodoxe Hauskirche zum Heiligen Kreuz, Franckeplatz 1. Russisch-orthodoxe Hauskirche zum Heiligen Kreuz in der Enzyklopädie Wikipedia. Orthodoxe Gemeinde und Hauskirche zum hl. Kreuz, Franckesche Stiftungen.
  • St. Briccius, Pfarrstraße 5, Trotha. St. Briccius in der Enzyklopädie Wikipedia. Im Jahre 1116 wurde die spätromanische Kirche erstmals urkundlich erwähnt.
  • Synagoge, Humboldtstraße 52, 06114 Halle (Saale). Synagoge in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Ulrichskirche. Ulrichskirche in der Enzyklopädie Wikipedia. Die einstige Kirche wird heute als Konzerthalle genutzt.
Burgen
  • Moritzburg Halle. Moritzburg Halle in der Enzyklopädie Wikipedia. Befestigtes Schloss im spätgotischen Stil aus dem späten 15. Jahrhundert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark beschädigt und blieb in den folgenden Jahrhunderten eine imposante Ruine. Um 1900 baute man Teile wieder auf, 1904 zog das Städtische Museum für Kunst und Kunstgewerbe ein. Heute dient die Moritzburg als Ausstellungsgebäude und im Sommer Kulisse für Theater- und Opernaufführungen.
  • Burg Giebichenstein. Burg Giebichenstein in der Enzyklopädie Wikipedia. Mittelalterliche Burganlage oberhalb der Saale. Von der Oberburg aus dem 12. Jahrhundert sind nur der Torturm sowie Grundmauern von Palas und Wohnturm erhalten. Die besser erhaltene Unterburg entstand Mitte des 15. Jahrhunderts. Sie diente als Nebenresidenz der Erzbischöfe von Magdeburg. Seit 1915 beherbergt die Burg Giebichenstein die gleichnamige Kunsthochschule.
Profanbauten
  • Top-Sehenswürdigkeit  Franckesche Stiftungen zu Halle. Franckesche Stiftungen zu Halle in der Enzyklopädie Wikipedia. Die Stiftungen (früher: Glauchasche Anstalten) beherbergen eine Vielzahl kultureller, wissenschaftlicher, pädagogischer und sozialer Einrichtungen. Sie wurden 1698 durch den Theologen und Pädagogen August Hermann Francke gegründet. Franckes pietistisch geprägte Schulen und soziale Initiativen erlangten internationale Bedeutung. Die historischen Gebäude stehen heute als weltweit einzigartiges Beispiel sozialer und pädagogischer Zweckarchitektur auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Top-Sehenswürdigkeit Händelhaus. Siehe unter Museen
  • Ackerbürgerhof, Große Klausstraße 15.
  • Altes Postamt, Große Steinstraße 72.
  • Goldene Rose, Rannische Str. 19, 06108 Halle (Saale).
  • Graseweghaus, Graseweg 6.
  • Jugendstilhaus, Große Ulrichstraße 33. 1897/1898 errichtet
  • Kühler Brunnen, Kühler Brunnen 2. Kühler Brunnen in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Landgericht Halle. Landgericht Halle in der Enzyklopädie Wikipedia. Das neobarocke Gebäude des am Hansering wurde 1903 bis 1905 errichtet. Die beiden Türme haben ein Höhe von 50 Metern, die Fassade ist reich geschmückt, mit Porträts von Rechtsgelehrten und Tieren und Fabelwesen. Sehenswert ist auch das Treppenhaus mit einer doppelten Wendeltreppe in einer kreisrunden Kuppelhalle.
  • Leipziger Turm. Leipziger Turm in der Enzyklopädie Wikipedia. Der Turm ist ein 44 m hoher frei stehender Wartturm, der früher zur Befestigungsanlage gehörte. 1573 wurde dem Turm eine welsche Haube mit vier Lukarnen und einer Laterne aufgesetzt und ein Uhrwerk mit zwei gegenüberliegenden Zifferblättern eingebaut.
  • Logenhaus Halle „Zu den drei Degen“, Jägerberg 1. Logenhaus Halle „Zu den drei Degen“ in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Löwengebäude, Universitätsplatz 11. Hauptgebäude der Martin-Luther-Universität.
  • Marktschlösschen, Markt 13. Marktschlösschen in der Enzyklopädie Wikipedia. Ende des 16. Jahrhunderts errichtet.
  • Mühlgraben mit Neumühle, Schlossberg 1/Mühlpforte. Mühlgraben mit Neumühle in der Enzyklopädie Wikipedia. Die Mühle aus dem 16. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz, ist aber seit ihrer Stilllegung in den 1920er-Jahren verwahrlost.
  • Neue Residenz, Domstraße 5 (am Dom). Neue Residenz in der Enzyklopädie Wikipedia. Die 1531 erbaute Residenz der Erzbischöfe von Magdeburg kann nur im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der Moritzburg, als "neu" gelten. Sie war einer der ersten Renaissancebauten in Mittel- und Norddeutschland. Der Innenhof wird jeden Sommer (Ende Mai bis Ende Juli) als Kunstgarten gestaltet. Der Sommergarten wird seit 2009 zu jährlich wechselnden Themen von Langzeitarbeitslosen gestaltet und lädt mit gemütlichen Sitzgelegenheiten und Getränkeausschank zum Verweilen ein. In der Adventszeit gibt es eine Weihnachtsausstellung.
  • Stadthaus, Marktplatz 2. Stadthaus in der Enzyklopädie Wikipedia. Städtisches Versammlungs-, Sitzungs- und Festgebäude, 1891 erbaut im neugotischen Stil. Hier wurde 1903 der Deutsche Philologenverband gegründet.
  • Riesenhaus, Große Brauhausstraße 16, 06108 Halle (Saale).
  • Roter Turm, Marktplatz. Roter Turm in der Enzyklopädie Wikipedia. Er wurde 1418–1506 als Glockenturm der Marienkirche erbaut und ist im gotischen Stil gehalten. Mit 84 Metern Höhe prägt er gemeinsam mit den vier Türmen der Marktkirche die Silhouette der Altstadt und gilt deshalb als Wahrzeichen von Halle. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurde der Turm mit Artillerie beschossen und brannte aus; er wurde aber bis 1976 wiederaufgebaut. Im Roten Turm befindet sich ein Glockenspiel, mit 76 Glocken ist es das größte Carillon Europas – die kleinste hat einen Durchmesser von 16 cm, die größte von 2,36 Metern.
  • Schleiermacherhaus, Große Märkerstraße 14/15, 06108 Halle (Saale).
  • Stadtmauer, Waisenhausring.
  • Volkspark, Burgstr. 27, 06114 Halle (Saale). Volkspark in der Enzyklopädie Wikipedia. Wird heute als Galerie der Kunsthochschule Burg Giebichenstein genutzt.
  • Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus. Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus in der Enzyklopädie Wikipedia.

Zudem hat Halle zahlreiche Gebäude aus der Gründerzeit, die häufig komplett restauriert sind, zu bieten.

Museen
  • Top-Sehenswürdigkeit  Händelhaus. Tel.: +49 345 500 90 0. Händelhaus in der Enzyklopädie Wikipedia Händelhaus auf Twitter. Im Geburtshaus des Komponisten befindet heute eine Dauerausstellung zu Leben und Wirken des Komponisten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die historische Instrumentensammlung. Geöffnet: Täglich außer montags, aber immer an Feiertagen, April bis Oktober: 10 bis 18 Uhr, November bis März: 10 bis 17 Uhr. Preis: 5 €, ermäßigt 3,40 €.
  • Top-Sehenswürdigkeit  Landesmuseum für Vorgeschichte, Richard-Wagner-Str. 9, 06114 Halle (Saale). Tel.: +49 345 524730. Landesmuseum für Vorgeschichte in der Enzyklopädie Wikipedia. Deutschlandweit bedeutendes vorgeschichtliches Museum, dessen Sammlung sich aus Funden im Land Sachsen-Anhalt zusammensetzt. Zu den wichtigsten Funden gehören die Himmelsscheibe von Nebra, der Reiterstein von Hornhausen, die Familiengräber von Eulau und ein Mammutskelett. Geöffnet: Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 10-18 Uhr. Preis: Erwachsene: 5,00€, Ermäßigt: 3,00€.
  • Archäologisches Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 12 (im Robertinum). Tel.: +49 345 5524018. Archäologisches Museum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in der Enzyklopädie Wikipedia. Das üblicherweise Robertinum genannte Museum ist das einzige im Bundesland Sachsen-Anhalt, das ausschließlich antike Kunst und Kultur des Mittelmeerraumes zeigt. Geöffnet: Donnerstags von 15 bis 17 Uhr und auf Anfrage. Preis: Eintritt frei.
  • Beatles Museum, Alter Markt 12, 06108 Halle (Saale). Tel.: +49 345 2903900. Beatles Museum in der Enzyklopädie Wikipedia. Das Museum stellt in Wort und Bild den Werdegang der britischen Rockband „The Beatles“ dar. Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, wurde 1708 errichtet. Geöffnet: Täglich, außer montags, aber auch an Feiertagen 10 bis 18 Uhr geöffnet. Preis: Erwachsene 6 €, Kinder 3 €.
  • DB Museum Halle (Saale), Berliner Straße 241 (S-Bahnhof Steintorbrücke). Tel.: 345 239-7336. DB Museum Halle (Saale) in der Enzyklopädie Wikipedia. Eisenbahnmuseum und Außenstelle des Verkehrsmuseums Nürnberg. Zu sehen sind Dampflokomotiven (u. a. eine preußische T 8 von 1906, Exemplare der DR-Baureihen 03.10, 41 und 52 aus der Zeit um 1940), Diesellokomotiven aus den 1970er-Jahren, historische Elektrolokomotiven (darunter eine E18 und eine E 44 von 1939) sowie Nebenfahrzeuge. Geöffnet: jeden Samstag 10–16 Uhr. Preis: Eintritt 2,50 €, ermäßigt 2 €, Kinder u. Jugendliche bis 17 J. 1 €, Familien 5 €.
  • Gedenkstätte „Roter Ochse“, Am Kirchtor 20b (Tram 8 "Diakoniewerk Halle"). Gedenkstätte „Roter Ochse“ in der Enzyklopädie Wikipedia. Die historische Justizvollzugsanstalt besteht seit 1842. Die Herkunft des Beinamens „Roter Ochse“ ist nicht ganz klar, vermutlich bezieht er sich auf das rote Mauerwerk. Während der NS-Herrschaft war hier ein „Schutzhaftlager“ und eine zentrale Hinrichtungsstätte. Während der sowjetischen Besatzung wurden Militärtribunale abgehalten, in der DDR war es ein Stasi-Gefängnis. Geöffnet: Mo 10–14, Di-Do 10–16, Fr 10–14 Uhr; jedes erste Wochenende im Monat Sa+So 13–17 Uhr; an Feiertagen geschlossen. Preis: Eintritt frei.
  • Geiseltalmuseum. Geiseltalmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia. Das Museum ist seit Dezember 2011 geschlossen. Die Fossilien werden in der Zukunft im Naturkundlichen Universitätsmuseum zu sehen sein.
  • Halloren Schokoladenmuseum, Delitzscher Straße. Halloren Schokoladenmuseum in der Enzyklopädie Wikipedia. Geöffnet: Mo-Fr 9-18:30 Uhr, Sa 10-17 Uhr, So und Feiertag 11-17 Uhr. Preis: Erwachsene: 6,00€, Kinder: 4,00€, Familienkarte: 14,00€.
  • Top-Sehenswürdigkeit  Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen. Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen in der Enzyklopädie Wikipedia. Sammlungen der Schulstadt.
  • Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt. Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt in der Enzyklopädie Wikipedia. Eigenständige Sammlung des Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt
  • Top-Sehenswürdigkeit  Meckelsche Sammlung, Große Steinstraße 52, 06108 Halle (Saale) (am Institut für Anatomie und Zellbiologie). Meckelsche Sammlung in der Enzyklopädie Wikipedia. Geöffnet: nach Vereinbarung.
  • Top-Sehenswürdigkeit  Moritzburg (Stiftung Moritzburg / Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt). Geöffnet: dienstags 11 – 20:30 Uhr, mittwochs bis sonntags, feiertags 10 – 18 Uhr.
  • Museum für Haustierkunde „Julius Kühn“, Adam-Kuckhoff-Straße 35, 06108 Halle (Saale).
  • RECHENWERK Computer- & Technikmuseum Halle, Saalfelder Str. 11, 06116 Halle (Saale). RECHENWERK Computer- & Technikmuseum Halle in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Stadtmuseum Halle (Christian-Wolff-Haus). Stadtmuseum Halle in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Straßenbahnmuseum Halle, Seebener Straße 191; 06114 Halle (Saale). Straßenbahnmuseum Halle in der Enzyklopädie Wikipedia.
  • Technisches Halloren- und Salinemuseum, Mansfelder Str. 52 (Tram 2, 4, 5, 9, 10, 16 "Saline"). Tel.: +49 345-209323-0. Technisches Halloren- und Salinemuseum in der Enzyklopädie Wikipedia. In den Gebäuden der ehemaligen Königlich-Preußischen Saline, es ist der Geschichte der Salzgewinnung in Halle gewidmet, die eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Stadt spielte. Im Salinemuseum wird im Rahmen von Schausieden immer noch Salz nach traditionellen Methoden gewonnen, das die Besucher vor Ort kaufen können. Geöffnet: Di-So 10–17 Uhr. Preis: Eintritt 4,20 €, ermäßigt 2 €, Kinder bis 14 J. frei.

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Halle (Saale)', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 12. Dezember 2019, 19:19 UTC, https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Halle_(Saale)&oldid=1255758 [abgerufen am 19. Dezember 2019]

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0 km
1,1 km
97 m

 

DE-06108 Halle (Saale)

 

Hotel

 

0 km
0,9 km
99 m

 

DE-06108 Halle (Saale)

 

Boardinghouse / guest house

 

1 km
1,8 km
86 m

 

DE-06122 Halle (Saale)-Neustadt

 

Hotel

 

21 km
0,2 km
94 m

DE-06198 Wettin

 

Old town

Burg Wettin, im Vordergrund die Saale
Wettiner Rathaus am Marktplatz
Wettin, Nikolaikirche

Wettin ist ein Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün im nördlichen Saalekreis in Sachsen-Anhalt am rechten Ufer der Saale. In diesem Stadtteil leben ca. 2.400 Einwohner. Nach diesem Ortsteil ist das deutsches Uradelsgeschlecht, das Haus Wettin, benannt, die hier ihre Stammburg besaßen.

Hintergrund

Wettin liegt ca. 15 Kilometer nördlich der Stadt Halle (Saale) im Norden des Saalekreises. Fast der gesamte Ort liegt auf dem rechten Ufer der Saale, nur der Ortsteil Zaschwitz liegt auf dem linken Ufer.

Der heutige Ortsteil Wettin wurde erstmals 961 als Civitas Vitin in einer Urkunde Ottos I. erwähnt. Es ist der Stammsitz des Hauses Wettin, das zahlreiche Markgrafen, Kurfürsten und Könige in Bayern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in Polen hervorbrachte. Die noch heute amtierenden Königin Elisabeth II. von Großbritannien und Nordirland und König Albert II. von Belgien entstammen der ernestinischen Linie der Wettiner.

Beim Großen Stadtbrand 1660 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Die meisten Häuser wurden erst danach errichtet. Frühere Bauten gibt es nur noch in der Brauhausgasse und der Großen Kirchstraße.

Seit 1680 war die Stadt Teil des Herzogtums Magdeburg.

Sehenswürdigkeiten

  • Burg Wettin. Der heute sichtbare Teil war die einstige Unterburg, die Oberburg befand sich im Bereich des Rathauses. In der Burg ist heute ein Gymnasium untergebracht. Der Rittersaal wird vom Gymnasium als Musikraum genutzt. Besichtigungsmöglichkeiten sollten mit dem Gymnasium vereinbart werden.
  • Fürstenzug der Wettiner, Saalestraße. Auf dem 2008 angebrachten 102 Meter langen Porzellanwandbild sind 35 berittene Fürsten aus dem Hause Wettin und weitere etwa 60 Personen dargestellt. Das Wandbild ist eine verkleinerte Kopie des Dresdner Fürstenzugs von Wilhelm Walther (1826–1913). Alle Fürsten sind namentlich ausgewiesen.
  • In der Innenstadt befinden sich mehrere Fachwerkbauten, darunter auch das Rathaus. Die ältesten Gebäude befinden sich in der Brauhausgasse und der Große Kirchstraße. Hierzu gehören neben dem Gasthaus Wettiner Hof, einem Fachwerkbau aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Wohnhäuser in der Brauhausgasse 2, 4 und 5 sowie Burgstraße 16.
  • Rathaus. Das Rathaus wurde um 1660/1662, also nach dem Brand, erbaut. Um 1850 erhielt es ein zusätzliches Geschoss. An der Fassade befindet sich ein Turm.
  • Ev. St. Nikolai-Kirche in Wettin. Die im 12. Jahrhundert errichtete romanische Kirche ist die größte und älteste Wettins. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie im gotischen Stil umgebaut und erweitert. Seit 1990 wurde sie schrittweise restauriert. Im Kirchenschiff befindet sich eine Sandsteinkanzel, die von Mose getragen wird, aus dem Jahr 1611.
  • Kirche St. Petrus. Die katholische Kirche wurde 1955 in einer früheren Seifenfabrik untergebracht. Die hl. Messe findet sonntags 9:00 Uhr statt.
  • Das Postamt ist ein um 1900 errichteter Ziegelbau.
  • Bismarckturm. Der 21,5 Meter hohe Turm auf dem Salderberg wurde am 4. Juni 1905 eingeweiht und ist der höchste Aussichtspunkt im Saalekreis. Die Entwürfe stammen von den Architekten Theodor Hülsner und Albin Conrad.
  • Drei In einem Haus, Burgstr. 4. Heimatmuseum, Tourist-Information, Bibliothek. Geöffnet: Mo–Di 12:00–17:00, Mi geschlossen, Do 12:00–18:00 Uhr, Fr 11:00–15:00 Uhr, zusätzlich April–Okt. Sa, So, feiertags 13:00–17:00 Uhr.
  • Pögritzmühle, Mühlweg. Einmal im Jahr zum Mühlentag am Pfingstmontag geöffnet. In der Mühle wird an diesem Tag eine Kunstausstellung im Speichergebäude geboten. (letzte Änderung: Dez. 2016)

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Wettin', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 25. Juli 2017, 19:58 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Wettin&oldid=1036162> [abgerufen am 19. November 2017]

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