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Neumarkt

Sehenswürdigkeiten

Erstellt am 17.03.2014,

zuletzt geändert von »biroto-Redaktion« am 11.04.2014

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Art der Sehenswürdigkeit

Historisches Ortsbild

 

Name u. Anschrift

Neumarkt

DE-92318 Neumarkt i.d.OPf.

GEO-Koordinaten

49.280039 11.458649

Kommunikation

Pfalzgrafenschloß in Neumarkt in der Oberpfalz
Pfalzgrafenschloß in Neumarkt in der Oberpfalz
Hofkirche in Neumarkt in der Oberpfalz
Hofkirche in Neumarkt in der Oberpfalz
Rathaus in Neumarkt in der Oberpfalz
Rathaus in Neumarkt in der Oberpfalz
Neumarkt in der Oberpfalz
Neumarkt in der Oberpfalz

Neumarkt in der Oberpfalz (amtlich: Neumarkt i.d.OPf., bairisch: Neimack, Neimoarkt) ist eine Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz.

Im 15. und 16. Jahrhundert war Neumarkt eine Residenzstadt der wittelsbachischen Linien Pfalz-Neumarkt und Pfalz-Mosbach. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zunehmend zu einem Wirtschafts- und Industriestandort, mehrere größere Unternehmen haben hier heute ihren Sitz. Wahrzeichen der Stadt sind die markanten Kirchtürme der Altstadt und die Burgruine Wolfstein, die auf einem Bergrücken über der Stadt liegt.

Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen vor allem die historische Altstadt mit der Kirche St. Johannes und dem Rathaus, das Schlossviertel um das Pfalzgrafenschloss mit der Hofkirche und das Landesgartenschaugelände (heutiger LGS-Park) am Ludwig-Donau-Main-Kanal. Am Stadtrand bzw. außerhalb der Stadt lohnen die barocke Wallfahrtskirche Mariahilf und die Burgruine Wolfstein einen Besuch. Neben thematischen Stadtführungen werden auch Führungen in den Museen sowie auf der Burgruine Wolfstein angeboten.

Bauwerke

In der Altstadt

Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg gelang es, die historischen Gebäude in der Altstadt weitgehend zu bewahren. Dominiert wird die Altstadt von den drei großen Kirchtürmen der Kirche St. Johannes, der Hofkirche und der Christuskirche. St. Johannes wurde unter Pfalzgraf Johann von 1404 bis 1434 als gotische Hallenkirche errichtet und erinnert vor allem im Turm stark an die Lorenzkirche in Nürnberg. Die Hofkirche Zu unserer Lieben Frau, eine ehemalige Marienkapelle, wurde ab 1418 als Schlosskirche erweitert und unter Friedrich II. um 1523 vollendet. Die evangelische Christuskirche außerhalb der Stadtmauer auf dem Gelände des ehemaligen Schlossgartens war Bestandteil des ehemaligen Kapuzinerklosters, das ab 1670 bestand.

Das Pfalzgrafenschloss am Residenzplatz besteht seit etwa 1200 und wurde als ehemaliges Wasserschloss im Stil der Renaissance von Friedrich II. zwischen 1520 und 1539 vollendet. Der Reitstadel (um 1415), ebenfalls im Schlossviertel gelegen, diente zunächst als Zeughaus und später als Pferdestallung. 1945 brannte das Gebäude komplett aus, erst 1980 erfolgte der Wiederaufbau als Konzertsaal.

Der langgezogene Straßenmarkt als Hauptachse der Altstadt wird vom Rathaus in den Oberen und den Unteren Markt geteilt. Es wurde ebenfalls um 1415 als gotisches Ratsgebäude errichtet und nach der Zerstörung 1945 in den Jahren 1956 und 1957 originalgetreu wieder aufgebaut. Umgeben ist die Altstadt von der Stadtmauer, die, ebenso wie der Stadtgraben, nur noch teilweise erhalten ist. An ihr befinden sich der Pulverturm, der Schuldturm, der Bertleinsturm und der Gimplturm. Von den ehemals drei Stadttoren haben sich nur noch das Klostertor als Durchgang zur Christuskirche und das Untere Tor, das nach der Sprengung 1945 ab 1989 wieder aufgebaut wurde, erhalten. Bestandteil der Stadtbefestigung sind die ehemaligen Kasernen aus dem Jahr 1720, die von 1814 bis 1909 bayerische Chevauleger-Regimenter beherbergten. In der Bräugasse wird das wohl älteste noch erhaltene Bürgerhaus der Stadt saniert, das sogenannte Schreiberhaus. Teile der Mauern lassen sich bis 1430 zurückdatieren.

Außerhalb der Stadtmauern

Am ehemaligen Siechenhaus, dem heutigen Klinikum des Landkreises, steht die restaurierte barocke Kirche St. Anna. Ganz in der Nähe liegt der Hafen des Ludwig-Donau-Main-Kanals, der das Stadtgebiet von Nord nach Süd durchzieht. 

Das Kloster St. Josef mit der dazugehörigen Klosterkirche beherbergt seit 1920 den Orden der Niederbronner Schwestern, die Gebäude wurden zuvor seit etwa 1850 als Kurhaus Wildbad genutzt.

Hoch über der Stadt kann man bereits von weitem die Burgruine Wolfstein sehen, eine Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. Von hier aus bietet sich ein großartiger Ausblick. Archäologische Ausgrabungen und umfangreiche Instandsetzungen bewahren die Ruine vor dem weiteren Verfall.

Auf dem benachbarten Mariahilfberg liegt im Wald die Wallfahrtskirche Maria-Hilf mit Karmeliterkloster, ein wahres Kleinod des Barock, das um 1727 errichtet wurde. Die Kirche ist zugleich Endpunkt des Kreuzweges, auf dem auf 367 Stufen die zwölf Stationen der Passion Jesu Christi verfolgt werden können. Etwas unterhalb liegen die kleine Hl.-Grab-Kapelle und eine Nachbildung der berühmten Mariengrotte in Lourdes.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Text(e) übernommen von:

Seite „Neumarkt in der Oberpfalz“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Februar 2014, 22:50 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Neumarkt_in_der_Oberpfalz&oldid=127612660 (Abgerufen: 17. März 2014, 16:12 UTC)

übernommen / bearbeitet am

17.03.2014 - 11.04.2014

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

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