Via Claudia Augusta - nach Venedig • Radweg-Beschreibung mit GPS-Track

 

 

Drucken der Seiteninhalte ist nur für registrierte und angemeldete Nutzer in Form des Tourenbuches möglich!

Radweg Via Claudia Augusta - nach Venedig

busy

 

Bitte warten - Kartendaten werden geladen

Höhen-Profil Radweg Via Claudia Augusta - nach Venedig

Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Radlerfreundlichkeit

Strecken km
km zur Strecke
Höhe über NHN

 

1 km
0,0 km
406 m


DE-86609 Donauwörth

48.718045 / 10.780637

Historisches Ortsbild

Donauwörth, Reichsstraße
Donauwörth, Fuggerhaus
Donauwörth, Kloster Heilig Kreuz
Donauwörth, Stadtbefestigung
 
  • Das Liebfrauenmünster, eine dreischiffige gotische Backstein-Hallenkirche steht auf dem höchsten Punkt der Reichsstraße. Baubeginn des Münsters war 1444; es wurde 23 Jahre später im Jahr 1467 eingeweiht. Der Turm des Münster trug bis 1732 einen gotischen Spitzhelm, der jedoch zweimal durch Blitzeinschläge zerstört wurde. Die Kirche beinhaltet einige bemerkenswerte Kunstobjekte, darunter einen gotischen Christus aus dem Jahr 1513 über dem Hochaltar und eine Pieta über dem rechten Seitenaltar aus dem Jahr 1508. Das älteste Kunstwerk ist vermutlich eine Steinmadonna über dem Sakristei-Eingang, die auf etwa 1425 datiert wird. Das Münster hat durch die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden davongetragen, die in den darauffolgenden Jahrzehnten nach und nach renoviert wurden.
  • Das Deutschordenshaus in Donauwörth ist eine der ältesten Niederlassungen des Deutschen Ritterordens. Das Gebäude in seiner heutigen Form wurde 1774–1778 unter dem Komtur Freiherr von Riedheim errichtet. Es beherbergt heute die Städtische Kunstgalerie mit Gemälden mit Bezug zur Stadt sowie die Polizeidirektion Donauwörth. Sehenswert ist auch der Enderlesaal, benannt nach dem Maler Johann Baptist Enderle.
  • Das Rathaus entstand ab 1236. Es wurde 1308 mit Quadern der abgetragenen Burg Mangoldstein vergrößert. In der Folge wurde das Gebäude im Laufe des 14. Jahrhundert zweimal durch Brände zerstört. Im 16. Jahrhundert wurde es um eine dritte Etage aufgestockt. Das charakteristische Mansarddach wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgesetzt. Bei der neugotischen Restaurierung 1853 wurden die noch heute zu sehenden Zinnen und Fialen angebracht. 1973/75 und 1985/86 wurde das Rathaus komplett renoviert. Anlässlich des Jubiläums „750 Jahre Rathaus Donauwörth“ wurde 1986 am Westgiebel des Rathauses ein Glockenspiel angebracht, das täglich bekannte Weisen aus dem deutschen Volksliedgut spielt, die mit dem Schicksal der Stadt verknüpft sind, aber auch das Lied aus der Oper die „Zaubergeige“ von Werner Egk.
  • Kloster Heilig Kreuz, die Wallfahrtskirche ist ein Musterbeispiel der spätbarocken Wessobrunner Schule, dort wird eine Monstranz mit einem Partikel vomKreuz Christi aufbewahrt.
  • Die katholischeStadtpfarrkirche Christi Himmelfahrt im Stadtteil Parkstadt.
  • Die Reichsstraße bildet das Kernstück der Stadt. Ihren Namen verdankt die Straße der Tatsache, dass sie Bestandteil der Straße des Heiligen Römischen Reiches war, die die Reichsstädte Nürnberg und Augsburg miteinander verband. Sie ist heute Teil der Romantischen Straße. Entlang der Straße steht ein Ensemble bürgerlicher Giebelhäuser. Durch die Bombenangriffe am 11. und 19. April 1945 wurde die Reichsstraße nahezu vollständig zerstört. Der originalgetreue Wiederaufbau begann 1946.
  • Das Tanzhaus wurde um 1400 erbaut. Zunächst diente es als städtisches Kauf- und Tanzhaus. Seit 1570 wurde es als Schranne (Kornspeicher) genutzt bis das Haus während des Spanischen Erbfolgekrieges 1704 gebrandschatzt wurde. 1872 wurde das Tanzhaus völlig restauriert und bei einem Luftangriff 1945 erneut bis auf die Grundmauern zerstört. In den Jahren 1973–1975 wurde es wieder aufgebaut, um ein Stockwerk erhöht und mit zwei Tiefgaragen ausgestattet. Das Tanzhaus beinhaltet heute unter anderem einen Theatersaal mit 600 Plätzen und Restaurant. Im vierten Stock ist das Archäologische Museum untergebracht, das die Siedlungsgeschichte im Landkreis Donau-Ries von der Steinzeit bis zurAlemannenzeit dokumentiert.
  • Als letztes von vier großen Ausfalltoren der Stadtmauer ist das Rieder Tor erhalten geblieben. Das Gebäude in seiner heutigen Erscheinung stammt aus dem Jahr 1811 und wurde 1945 stark beschädigt. Es beherbergt heute das „Haus der Stadtgeschichte“. Ein weiteres erhaltenes Stadttor ist das kleinere Öchsentörl im Nordosten der Altstadt.
  • Das repräsentative Fuggerhaus mit seinem markanten Giebel bildet das westliche Ende der Reichsstraße. Es wurde 1539 im Stil der Renaissance erbaut und beherbergt heute das Landratsamt des Landkreises Donau-Ries.
  • Kreuzweg am Kalvarienberg
  • Ruine der „Burg zu Wörth
 
 

16 km
1,0 km
442 m

Klosterstraße 9
DE-86695 Allmannshofen

48.604237 / 10.814463

Kloster

Kloster Holzen
Kloster Holzen
 

Kloster Holzen ist ein ehemaliges Kloster der Benediktinerinnen in Allmannshofen in Bayern.

 
 

39 km
1,0 km
455 m

Bahnhofstraße 12
DE-86368 Gersthofen

48.425797 / 10.875681

Museum

Ballon des Ballonmuseums Gersthofen
 

Das Ballonmuseum Gersthofen wurde 1985 als erstes Ballonmuseum der Welt auf fünf Etagen und rund 150 m² Ausstellungsfläche im 1906 errichteten ehemaligen Gersthofer Wasserturm in Gersthofen bei Augsburg eröffnet.

Gezeigt wurde die Aeronautiksammlung des Augsburger Ballonfahrers Alfred Eckert.

2003 wurde das Museum mit einem Neubau um weitere vier Ausstellungsebenen auf ca. 1.200 m² erweitert.

  • Die Anfänge des Ballonfahrens in Deutschland
  • Technik, Ballonherstellung und Ballonsport
  • Der Ballon im Dienste von Wissenschaft und Militär
  • Rekorde und Katastrophen
  • Der "Luftball" erobert die Welt
  • Aeronautiksammlung Alfred Eckert
 
 

46 km
1,5 km
465 m

Neuhäuserstraße 10
DE-86154 Augsburg

48.382234 / 10.874974

T:

+49 821 411957

Hotel ohne Restaurant (garni)

QRCode

 

busy

 


Erstellt am 12.02.2012,

am 16.06.2013

Aktionen

Strecken-Merkmale

Gesamtlänge in km

733

Gesamthöhenmeter Aufstieg

10.013

Durchschn. Steigung Aufstieg %

1,37

Gesamthöhenmeter Abstieg

10.416

GPS-Track-Daten

 

Gesamtzahl Trackpoints

7.718

Trackpoint-Dichte per km

11

Endorte

Start

Donauwörth, Bayern, DE (405 m NHN)

Ziel

VE, Venetien, IT (2 m NHN)

Landschaft

Landeck – Nauders

Die Route führt auf der südwestlichen (linken) Seite des Inn abseits der verkehrsreichen Bundesstraße durch das enge Tal aufwärts bis kurz hinter Urgen, wechselt dann auf die rechte Talseite und führt dann ausnahmsweise für etwa 2 Kilometer auf dem Seitenstreifen der Bundesstraße. Danach wieder ein Wechsel ans andere Ufer und kurz darauf wieder zurück. Das Tal wird noch enger und kann nur die Bundesstraße und den unterhalb verlaufenden Radweg aufnehmen. Über die Pontlatzer Brücke, an deren Stelle bereits die Römer eine Brücke über den Inn gebaut hatten, quert die Route wieder zum linken Ufer. Das Tal wird etwas weiter. Bei Prutz quert die Route den Inn und die Bundesstraße und bleibt dann ein längeres Stück am rechten Ufer. Durch den alten Gerichtssitz Ried verläuft die Route weiter auf der alten Bundesstraße verkehrsarm nach Tösens, quert wieder den Fluss und führt durch die kleinen Orte das Inntal hinauf. Hinter Stein wechselt der Weg nochmals die Flusseite und folgt der schmalen Straße bis Pfunds. Hier bietet sich ein kurzer Abstecher nach Stuben mit seinem alten Ortskern an.

Bei der Kajetansbrücke zweigt die Reschen-Bundesstraße aus dem Inntal ab. Diese ist für Radfahrer gesperrt. Wer sich die 400 Höhenmeter nach Nauders ersparen möchte hat hier die erste Möglichkeit den Postbus zu nehmen, der je nach Ausstattung mindests fünf Fahrräder transportieren kann.

Die Route führt auf der linken Flussseite weiter über die Engadiner Bundesstraße ohne separate Trasse durch die Schweiz bis nach Martinsbruck. Diese Stück ist nicht schön und sehr verkehrsreich. In Martina besteht die zweite Möglichkeit den Postbus zu nehmen.

Über viele Serpentinen windet sich die Route auf der Martinsbrucker Bundesstraße hinauf zur Norbertshöhe und dann hinab nach Nauders.

Nauders – Meran

Von Nauders schlängelt sich die Route vorbei an der Burg Naudersberg über die „Alte Straße“ durch die Wiesen bis zum Grenzübergang nach Italien. Die Steigung nimmt ein wenig zu und bald ist die Passhöhe erreicht. Der Blick fällt auf den Reschensee und, wenn das Wetter es gut meint, auf den schneebedeckten Ortler, den mit 3.905 m höchsten Berg Tirols. Den Reschensee fährt man am schönsten auf der westlichen Seite, etwas flacher und vorbei am berühmten Kirchturm von Graun führt der alte Radweg auf der östlichen Seite.

Vom Staudamm des Reschensees erblickt man den Haidersee, den man ebenfalls westlich passiert. Danach wird der Radweg steiler, führt er ins Tal hinunter, mit schönen Fernblicken auf Ortler und Vinschgau. Kurz nachdem man die schmalen alten Gassen von Burgeis erreicht hat, eröffnet sich der Blick auf Kloster Marienberg, das als weiß getünchter festungsartiger Bau hoch über dem Tal an den Hang geklebt scheint. Vorbei an der Fürstenburg verläuft die Route weiter ins Tal hinunter mit bis zu 20% Gefälle nach Schleis und weiter nach Laatsch. Wenig später gelangt man nach Glurns, auch Rothenburg Südtirols genannt. Die Stadt verfügt noch über ihre vollständig erhaltenen Stadtmauern und Stadttore.

Die Route verläuft weiter am Ufer der Etsch. In der Ferne sieht man die auf einer Kuppe bei Schluderns stehende Churburg. Bei Prad wendet sie sich vom Fluss ab nach Südwesten, führt durch den Ort Prad und dann in die nicht mehr enden wollenden Obstanbauflächen. Nahe Eyrs ist die Route zurück an der Etsch, die sie bis Meran, von kurzen Schlenkern durch die Orte abgesehen, nicht mehr verlässt.

Hinter Laas überwindet die Etsch, die sich inzwischen zum ansehnlichen Bergfluss entwickelt hat, eine weitere Geländestufe. Kurz vor Kastelbel liegen die ersten Rebstöcke an der Route. Das Tal bleibt aber weiterhin vom Obstanbau geprägt.

Bei Töll folgt dann die die letzte Geländestufe vor Meran, für das man sich einige Stunden Zeit nehmen sollte. Dirket vor der Mündung der Passeier in die Etsch biegt der Radweg zur Stadt ab.

 

Beschilderung

 

Schild

Informations-Quellen

Portale:

Anschluss-Radwege

Bemerkungen