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Wettin

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Added on 21 Aug 2012,

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Type of sights

Old town

 

Name and address

Wettin

DE-06198 Wettin

Geodetic coordinates

51.585342 11.806814

Communication

Burg Wettin, im Vordergrund die Saale
Burg Wettin, im Vordergrund die Saale
Wettiner Rathaus am Marktplatz
Wettiner Rathaus am Marktplatz
Wettin, Nikolaikirche
Wettin, Nikolaikirche

Wettin ist ein Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün im nördlichen Saalekreis in Sachsen-Anhalt am rechten Ufer der Saale. In diesem Stadtteil leben ca. 2.400 Einwohner. Nach diesem Ortsteil ist das deutsches Uradelsgeschlecht, das Haus Wettin, benannt, die hier ihre Stammburg besaßen.

Hintergrund

Wettin liegt ca. 15 Kilometer nördlich der Stadt Halle (Saale) im Norden des Saalekreises. Fast der gesamte Ort liegt auf dem rechten Ufer der Saale, nur der Ortsteil Zaschwitz liegt auf dem linken Ufer.

Der heutige Ortsteil Wettin wurde erstmals 961 als Civitas Vitin in einer Urkunde Ottos I. erwähnt. Es ist der Stammsitz des Hauses Wettin, das zahlreiche Markgrafen, Kurfürsten und Könige in Bayern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in Polen hervorbrachte. Die noch heute amtierenden Königin Elisabeth II. von Großbritannien und Nordirland und König Albert II. von Belgien entstammen der ernestinischen Linie der Wettiner.

Beim Großen Stadtbrand 1660 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Die meisten Häuser wurden erst danach errichtet. Frühere Bauten gibt es nur noch in der Brauhausgasse und der Großen Kirchstraße.

Seit 1680 war die Stadt Teil des Herzogtums Magdeburg.

Sehenswürdigkeiten

  • Burg Wettin. Der heute sichtbare Teil war die einstige Unterburg, die Oberburg befand sich im Bereich des Rathauses. In der Burg ist heute ein Gymnasium untergebracht. Der Rittersaal wird vom Gymnasium als Musikraum genutzt. Besichtigungsmöglichkeiten sollten mit dem Gymnasium vereinbart werden.
  • Fürstenzug der Wettiner, Saalestraße. Auf dem 2008 angebrachten 102 Meter langen Porzellanwandbild sind 35 berittene Fürsten aus dem Hause Wettin und weitere etwa 60 Personen dargestellt. Das Wandbild ist eine verkleinerte Kopie des Dresdner Fürstenzugs von Wilhelm Walther (1826–1913). Alle Fürsten sind namentlich ausgewiesen.
  • In der Innenstadt befinden sich mehrere Fachwerkbauten, darunter auch das Rathaus. Die ältesten Gebäude befinden sich in der Brauhausgasse und der Große Kirchstraße. Hierzu gehören neben dem Gasthaus Wettiner Hof, einem Fachwerkbau aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Wohnhäuser in der Brauhausgasse 2, 4 und 5 sowie Burgstraße 16.
  • Rathaus. Das Rathaus wurde um 1660/1662, also nach dem Brand, erbaut. Um 1850 erhielt es ein zusätzliches Geschoss. An der Fassade befindet sich ein Turm.
  • Ev. St. Nikolai-Kirche in Wettin. Die im 12. Jahrhundert errichtete romanische Kirche ist die größte und älteste Wettins. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie im gotischen Stil umgebaut und erweitert. Seit 1990 wurde sie schrittweise restauriert. Im Kirchenschiff befindet sich eine Sandsteinkanzel, die von Mose getragen wird, aus dem Jahr 1611.
  • Kirche St. Petrus. Die katholische Kirche wurde 1955 in einer früheren Seifenfabrik untergebracht. Die hl. Messe findet sonntags 9:00 Uhr statt.
  • Das Postamt ist ein um 1900 errichteter Ziegelbau.
  • Bismarckturm. Der 21,5 Meter hohe Turm auf dem Salderberg wurde am 4. Juni 1905 eingeweiht und ist der höchste Aussichtspunkt im Saalekreis. Die Entwürfe stammen von den Architekten Theodor Hülsner und Albin Conrad.
  • Drei In einem Haus, Burgstr. 4. Heimatmuseum, Tourist-Information, Bibliothek. Geöffnet: Mo–Di 12:00–17:00, Mi geschlossen, Do 12:00–18:00 Uhr, Fr 11:00–15:00 Uhr, zusätzlich April–Okt. Sa, So, feiertags 13:00–17:00 Uhr.
  • Pögritzmühle, Mühlweg. Einmal im Jahr zum Mühlentag am Pfingstmontag geöffnet. In der Mühle wird an diesem Tag eine Kunstausstellung im Speichergebäude geboten. (letzte Änderung: Dez. 2016)

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Wettin', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 25. Juli 2017, 19:58 UTC, <https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=Wettin&oldid=1036162> [abgerufen am 19. November 2017]

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