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Radtour Leine - Braunschweig - Ibbenbüren - Dortmund-Ems-Kanal - Ruhrgebiet

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Höhen-Profil Radtour Leine - Braunschweig - Ibbenbüren - Dortmund-Ems-Kanal - Ruhrgebiet

Erstellt am 22.03.2019,

am 19.04.2019

Strecken-Merkmale

geplant

gefahren

Gesamtlänge in km

786

0

Gesamthöhenmeter Aufstieg

5.727

0

Durchschn. Steigung Aufstieg %

0,73

-

Gesamthöhenmeter Abstieg

5.771

0

GPS-Track-Daten

Informationen zu Rechten an den GPS-Track-Daten

Rechte-Inhaber

ThimbleU

Rechte-Ausprägung / Lizenz

cc0: Public Domain keine Rechte vorbehalten

Link zur Rechtebeschreibung

creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

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durch ThimbleU am 19.04.2019

Gesamtzahl Trackpoints

8.644

0

Trackpoint-Dichte per km

11

0

Endorte

Start

Heilbad Heiligenstadt, Thüringen, DE (249 m NHN)

Ziel

Mittelpilghausen, Nordrhein-Westfalen, DE (205 m NHN)

Fahrradfreundliche Unterkünfte, Sehenswertes und Infrastruktur

Name u. Anschrift

Breite / Länge

Tel.
Fax.
Mobile

Art d. Unterkunft

Strecken-km
km zur Strecke
Höhe über NHN

Radlerfreundlichkeit

 

12 km
0,0 km
286 m

 

DE-37327 Wingerode

 

Hotel

 

39 km
0,3 km
217 m

 

DE-37115 Duderstadt

 

Pension/Gästehaus

 

41 km
0,0 km
186 m

DE-37115 Duderstadt

 

Historisches Ortsbild

Duderstadt – Altstadtkern
Rathaus von Duderstadt
Propsteikirche St. Cyriakus, Duderstadt
Westerturm in Duderstadt

Duderstadt ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Landkreis Göttingen im südöstlichen Niedersachsen.

Das mittelalterliche Stadtbild wird geprägt von rund 600 Bürgerhäusern verschiedener Stilepochen – überwiegend Fachwerkhäusern – den beiden großen Stadtkirchen St. Cyriakus und St. Servatius mit ihren mächtigen Türmen, dem Westerturm mit seiner prägnant gedrehten Spitze, der restaurierten Stadtmauer sowie dem Rathaus, einem der ältesten Deutschlands.

Sehenswürdigkeiten

Rathaus

Um 1302/1303 entstand das heute den Kern des Gebäudes bildende zweigeschossige Kaufhaus aus Sandstein. Es handelt sich um einen zweischiffigen Saalbau mit einer Halle im Erdgeschoss, die durch runde steinerne Stützen getragen wird, und einem im oberen Geschoss gelegenen Bürgersaal, der sich über die gesamte Ebene erstreckt. 1432 wurde das ursprüngliche Rathausgebäude an der südöstlichen Ecke durch einen Kaufhausanbau ersetzt, in dem die Ratsstube, das Archiv und der Ratsweinkeller beherbergt waren.

Im 16. Jahrhundert wurden die heute das Bild prägenden Fachwerkgeschosse aufgebaut. Drei Türme krönen die Nordfassade, Giebel und Erker untergliedern sie. Eine zweigeschossige Laube wurde errichtet, um die Nordfassade zu tragen. 1673/1674 wurde ein Aufgang zur Laube mit lebensgroßen Figuren gestaltet, die die Überdachung tragen.

Eine umfangreiche Restaurierung in den Jahren 1982 bis 1987 hatte zum Ziel, das Verwaltungsgebäude zu einem Kulturzentrum umzubauen. Die historische Struktur der Räume konnte wiederhergestellt werden, die Fassade allerdings wurde nur äußerlich saniert, schadhaftes Holz wurde nur verspachtelt. Als im Jahr 2000 die Fachwerke neu gestrichen werden sollten, wurden größere, durch Fäulnis entstandene Schäden festgestellt. Auch die Deckenbalken waren schwer geschädigt, faulende Balken mussten ersetzt werden. Dabei wurden Tonnen von Schutt aus den Zwischendecken entfernt, die bei Bauarbeiten am Rathaus hier in die Decken verbracht worden waren, so Sandsteinreste der Zinnen, die vor dem Fachwerkaufbau den Südflügel krönten.

St. Cyriakus

Die römisch-katholische Basilika St. Cyriakus (auch Propsteikirche) ist die Hauptkirche von Duderstadt und des Untereichsfelds. In der Stadt wird sie auch Oberkirche, in der Region „Eichsfelder Dom“ genannt. Nach einer Entscheidung des Vatikans vom 17. Juni 2015 wurde die Kirche am 3. Oktober 2015 mit einem Pontifikalamt zur Basilica minor erhoben.

Die Kirche steht an der Stelle einer Handwerker- und Kaufmannssiedlung, die zusammen mit dem Königshof bei St. Servatius zum Kern der späteren Stadt wurde. Der älteste bekannte Bau an dieser Stelle war eine kleinere romanische Kirche. Über weitere Vorgängerbauten der heutigen Kirche ist nichts bekannt; das Cyriaks-Patrozinium reicht jedoch sicher in die Entstehungszeit der Ansiedlung um 950 zurück.

Die weitere Baugeschichte spiegelt den wachsenden Wohlstand und das Selbstbewusstsein der Duderstädter Bürger. Um 1250 wurde der romanischen Kirche das imposante frühgotische Westwerk mit repräsentativem Portal, jedoch zunächst nur einem Turm vorgesetzt. Ab 1394 entstand der hochgotische Chor. 1490 war auch das spätgotische Langschiff mit Netzgewölbe durch den Baumeister Heinrich Hellmold fertiggestellt. Sein Wappen befindet sich im nördlichen Seitenschiff auf dem zweiten Gewölbeschlussstein von vorn. Erst 1854 wurde nach einem Brand auch der Südturm errichtet. Trotz der langen Entstehungszeit zeigt das Gesamtbild der Kirche große Geschlossenheit.

St. Cyriakus ist reich an mittelalterlichen und barocken Kunstwerken. Dazu zählen der Flügelaltar im Hochchor (Szenen aus der Heilsgeschichte, um 1500), der Dreifaltigkeitsaltar im Johanneschor (Gnadenstuhl, um 1470), die Apostelfiguren an den Mittelschiffsäulen (1660–1666), der Taufbrunnen von 1694 und die Creutzburg-Orgel von 1735. Eine Besonderheit sind die 80 figürlichen Schlusssteine in den Gewölben, die Christus sowie zahlreiche Heilige vergegenwärtigen.

Im 15. und frühen 16. Jahrhundert gab es in der Kirche einen Jakobus-Altar und eine Statue des Apostels Jakobus des Älteren. Die Jakobus-Verehrung und praktische Hilfe für Jakobspilger (wallende Brüder) waren besondere Anliegen der Duderstädter Jakobsbruderschaft, die vor der Stadtmauer am Steintor ein eigenes Hospital unterhielt.

Kostbarstes Stück des Kirchenschatzes von St. Cyriakus ist das Nordhäuser Kreuz.

St. Servatius

Die evangelische Kirche St. Servatius ist neben der katholischen Basilika und Propsteikirche St. Cyriakus eine Hauptkirche von Duderstadt und des Untereichsfelds. Sie bildet den westlichen, unteren Schlusspunkt der Marktstraße, die sich hier platzartig weitet, und wird darum in der Stadt auch „Unterkirche“ genannt.

St. Servatius ist eine geostete dreischiffige gotische Hallenkirche mit sechs Jochen. Der Chor mit 5/8-Abschluss hat ein Kreuzrippengewölbe, das Langhaus ein netzartiges Sterngewölbe. Dieses stützt sich mit kurzen Diensten auf verzierten Konsolen auf schlanke Achteckpfeiler. Der Turm ist im Grundriss quadratisch und trägt einen Helm mit schlankem Mittelkegel und vier Eckspitzen.

Ältester Teil der heutigen Kirche ist der Chor, der um 1370 datiert wird. An diesen wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts das Langhaus angebaut. Der Turm stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und wurde nach einem Brand aufgestockt und umgestaltet. Den Entwurf dazu schuf der Hannoveraner Karl Siebrecht 1928. Die Kirche ist aus Sandsteinquadern errichtet, die überwiegend in Steinbrüchen am Sonnenstein gebrochen wurden.

Liebfrauenkirche

Neben den beiden großen Kirchen St. Cyriakus und St. Servatius gibt es die Liebfrauenkirche als Kirche des Ursulinenklosters. Ihr Vorgänger war die Kapelle Ad Beatam Mariam Virginem, die 1424 erbaut und 1700 zu einem größeren Gotteshaus erweitert wurde. Nach ihrem Abriss wurde unter dem Duderstädter Kardinal Georg Kopp der Bau der neuromanischen Liebfrauenkirche forciert und 1889 der Grundstein gelegt. Die Pläne stammten vom Hildesheimer Diözesanbaumeister Richard Herzig. Der zweischiffige basilikale Rotsandsteinquaderbau besitzt Rundbogenfriese und eine Lisenengliederung, in den Obergaden Rundfenster und einen Dachreiter im Westen. Die Apsis, die beinahe die Raumhöhe der Kirche hat, während die sonstige Höhe des hell verputzten Innenraumes 13,5 Meter beträgt, wird von zwei schlanken Türmen mit spitzem Helm flankiert, die nach Osten ausgerichtet sind. Ein zweistöckiges Seitenschiff schließt sich im nördlichen Teil der Kirche dem Hauptschiff an, das 27 Meter lang und 9,5 Meter breit ist. Auf dem oberen, flach gedeckten Stockwerk befindet sich die Orgelempore. Sie öffnet sich zum Hauptschiff durch gekuppelte Rundbögen. Als Mittelpfosten sind schlanke Säulen mit Knospenkapitellen eingesetzt. Über das gesamte Hauptschiff bis zum Nonnenchor im Westen der Kirche zieht sich ein gegurtetes, achtjochiges Kreuzgratgewölbe hin. Dort wurden als Pfeiler Halbsäulen mit Knospen- und Würfelkapitellen eingesetzt. Die Innenausstattung der Kirche ist mit zwei Werken aus der Spätgotik relativ sparsam. In der Apsis befindet sich eine lebensgroße, dreifigurige Kreuzigungsgruppe, in einem Nebenaltar im Seitenschiff eine Mondsichelmadonna mit Kind. Die Liebfrauenkirche wurde im Jahr 2007 umfangreich renoviert, und es entstand in Duderstadt die, etwas andere Liebfrauenkirche. Der neue Altar wurde am 8. Mai 2007 durch Bischof Norbert Trelle geweiht.

Kapelle St. Martin

Die Kapelle geht auf das Jahr 1443 zurück und stand damals in Verbindung mit dem vor dem Westertor der Stadt erbauten Hospital St. Martin. Heute steht das kleine Gotteshaus in enger baulicher Beziehung zum Krankenhauskomplex. Die Kapelle ist ein Sandsteinbau, dessen Abschluss nicht mehr vorhanden ist. Das Langhaus ist dadurch verkürzt, während der Chor langgestreckt ist. Er ist eingezogen, dreiseitig geschlossen und trägt einen schiefergedeckten Reiter mit welscher Haube. Im Inneren präsentiert sich das tonnengewölbte Langhaus in einem schlichten Stil und steht damit im Kontrast zum Chor, der sich über zwei Joche spannt und kreuzgewölbt mit einer polychromen Fassung versehen ist. Die Neubemalung im Jahre 1995, die auf den Originalzustand von 1867 zurückgeht, versah die Decke der Kapelle mit einem floralen Rankenwerk und goldfarbenen Akzenten. Die Kapelle wurde zwischenzeitlich als Viehstall und 1830 als Tabaklager genutzt, sodass sie starke Schäden erlitt. 1853 brachte man den spätgotischen Trinitätsaltar in die Cyriakuskirche und behob einige Beschädigungen der Kapelle. Ein neuer Altar aus dunklem Eichenholz vom Duderstädter Anton Riepenhausen wurde 1865 gefertigt und nach einer 40-jährigen Kellerlagerung erst im Jahre 1995 wieder in der Kapelle aufgestellt.

Heimatmuseum

Das Duderstädter Heimatmuseum ist ein regionalgeschichtliches Museum mit einer umfassenden Sammlung zu den Themengebieten Archäologie, Handwerks- und Wirtschaftsgeschichte, sowie dem ländlichen und städtischen Lebens des 19. Jahrhunderts. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde das barocke Fachwerkhaus umfassend renoviert, die Sammlung erfuhr eine wissenschaftliche Aufarbeitung und das Museum ging vollständig in die Trägerschaft der Stadt über. Die feierliche Neueröffnung fand 1986 statt. Seitdem werden fortlaufend Aktualisierungen und Erweiterungen des Themenangebotes durchgeführt, 1990 kam ein Museumslehrgarten mit wirtschaftshistorisch wichtigen Nutz- und Zierpflanzen aus der Region hinzu.

Informationen zu Urheber-Rechten

Rechte-Ausprägung / Lizenz

by-sa: CREATIVE COMMONS Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

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Text(e) übernommen von:

übernommen / bearbeitet am

24.04.2016

übernommen / bearbeitet durch

biroto-Redaktion

 

78 km
0,0 km
153 m

DE-37073 Göttingen

 

Historisches Ortsbild

Goettingen marketplace with old city hall, Gaenseliesel fountain and pedestrian zone.

Göttingen ist eine Großstadt im Süden Niedersachsens und liegt an der Leine. Göttingen ist hauptsächlich als Universitätsstadt bekannt (nach Heinrich Heine für ihre Würste noch vor der Uni). Gäste lernen die junge und lebendige Stadt (auf gut 116.000 Einwohner kommen ca. 27.000 Studierende) am Besten bei einem Bummel durch die weitgehend erhaltene Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern kennen. Ein Besuch des Gänseliesels, ein Gang über die fast vollständig erhaltenen Wallanlagen oder der Besuch einer der zahlreichen Forschungsstätten sind weitere Attraktionen.

Hintergrund

Wissenschaft und Wirtschaft

Göttingen, die südlichste Großstadt Niedersachsens, ist insbesondere durch ihre alte, traditionsreiche Georg-August-Universität weltweit bekannt. Die Georgia Augusta ist die größte und - 1737 eröffnet - auch die älteste noch bestehende Universität in Niedersachsen. Neben der Universität haben auch einige Max-Planck-Institute und andere bedeutende wissenschaftliche Einrichtungen ihren Sitz in Göttingen. Aufgrund der Vielzahl an Nobelpreisträgern, die in Göttingen studierten, lehrten oder forschten, gibt sich die Stadt auch den Beinamen Stadt, die Wissen schafft.

Gut ein Fünftel der Einwohner Göttingens sind Studierende an der Universität oder einer der Hochschulen, was sich unter anderem in einer hohen Anzahl von Fahrradfahrern und einer ausgeprägten, bunt gemischten Kneipen- und Clubszene niederschlägt.

Geschichte

Die Siedlung "Gutingi" wurde erstmals in einer Urkunde des Kaiser Otto I. im Jahr 953 erwähnt. Noch weiter zurückverfolgen kann man die Geschichte des Ortes anhand von archäologischen Siedlungsfunden, die bis auf das 7. Jahrhundert zurückgehen. Das erste Siedlungsgebiet Gutingis lag im Bereich der heutigen Albanikirche, deren Ursprünge wiederum auf das 11. Jahrhundert zurückgehen. Ein weiterer historisch bedeutsamer Ort aus der Frühzeit Göttingens war die Pfalz Grona, eine Kaiserpfalz Heinrich II. (973 - 1024) am westlichen Steilhang des Leinetals, aus dem das Dorf Grone, heute ein Ortsteil von Göttingen, hervorging.

Ab dem 13. Jahrhundert entstand dann die Stadtbefestigung um die heutige Altstadt, deren damaliger Verlauf auf einem Spaziergang über den noch fast vollständigen Stadtwall gut zu entdecken ist. Auch ein kleiner Überrest der Stadtmauer und ein Turm der Stadtbefestigung sind in der Turmstraße noch erhalten. Der erste umgrenzte Stadtkern umfasste neben dem Markt die Kirchen St. Johannis, St. Jacobi und St. Nicolai und das Rathaus am Markt. In der Folgezeit entstanden zwei Klöster: ein Franziskaner-Kloster am heutigen Wilhelmsplatz (die anliegende Barfüßer-Straße wurde nach der Bezeichnung der Franziskaner als Barfüßer benannt), und ein Dominikaner-Kloster, von dem die Paulinerkirche (heute Teil der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen) noch erhalten ist.

Göttingen war lange Jahrhunderte (mit nur kurzer Unterbrechung) Besitz verschiedener Linien des Welfenhauses, zuletzt Königreich Hannover. In diese Zeit fiel auch die Gründung der Universität Georgia Augusta durch den Welfenkönig Georg II. August, der in Personalunion König von England war. 1866 wurde Göttingen preußisch und leistete sich einen Bismarckkult, der selbst für die damalige Zeit heraus stach - Bismarckturm, Bismarckstein, Bismarckhäuschen auf dem Wall (und eine Zeitlang Studentenbude des späteren Kanzlers).

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann Göttingen über den, nunmehr funktionslosen, Wall hinauszuwachsen. Nach Norden expandierte die Universität, nach Osten und Süden entstanden Wohngebiete, nur nach Westen stoppten die Bahnlinie und die Leineniederung die Entwicklung.

Sehenswürdigkeiten

Die bekannteste Sehenswürdigkeit Göttingens ist sicher das Wahrzeichen der Stadt, das Gänseliesel auf dem gleichnamigen Brunnen vor dem alten Rathaus am Marktplatz (Kornmarkt) in der Fußgängerzone. Das Gänsemädchen, das - unverändert jugendlich - 2011 bereits 110 Jahre alt wurde, gilt als Schutzpatronin der Armen.

Ein alter Brauch ist es, dass frisch gekürte Doktoren der Universität das Gänseliesel küssen und es mit Blumen schmücken. Mit etwas Glück trifft man auf Züge mit buntgeschmückten Handwagen oder ähnlichen Fahrzeugen, auf denen die Neu-Doctores von Verwandten und Freunden nach ihrer erfolgreichen Disputation zum Gänseliesel kutschiert werden und nun den nicht ganz einfachen Aufstieg zum Gänseliesel hoch auf dem Brunnen bewältigen müssen. Nicht selten geht dies mit einem unfreiwilligen Bad im Brunnen zu Ende...

Kuriosität am Rande: Erst 2001 wurde das seit 1926 bestehende, aber stets missachtete Kussverbot aufgehoben.

Das Gänseliesel ist darüberhinaus allgemeiner Treffpunkt in Göttingen, und bei gutem Wetter ist die Brunnenumrandung stets "besetzt" von zahlreichen Einheimischen wie Touristen, die hier eine kleine Pause einlegen, meist mit einem Eis in der Hand. Wer allerdings das Original sehen möchte, muss das Städtische Museum besuchen: Nach verschiedenen Beschädigungen ist auf dem Brunnen nur noch eine Nachbildung zu sehen.

Kirchen, Synagogen und Moscheen

Innerhalb der Innenstadt befinden sich sechs als Gotteshäuser genutzte Kirchen, eine Synagoge und ein heute als Bibliothek genutztes Kirchengebäude:

  • St. Albani (am Albaniplatz gegenüber der Stadthalle). Tel.: +49 551 58117. St. Albani in der Enzyklopädie Wikipedia. Die evang.-lutherische Kirche liegt nahe des Cheltenhamparks und am Rande des (dort aufgegebenen) Stadtwalls. Sie stammt vermutlich aus dem Jahr 953 und ist damit die älteste Kirche Göttingens, ursprünglich als die Dorfkirche von Gutingi erbaut. Die dreischiffige Halle der Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert.
  • St. Jacobi (Weender Straße in der Nähe des Nabels). St. Jacobi in der Enzyklopädie Wikipedia. St. Jacobi ist eine gotische Hallenkirche, deren Turm mit 72 m Höhe die Göttinger Innenstadt deutlich überragt. Erbaut von 1361 - 1433 beeindruckt sie vor allem durch ihren Flügelaltar mit einer Festagsseite (aufgeklappt) und einer Alltagsseite (zugeklappt) und die rot-weiß-graue Ausmalung des Innenraums und der Säulen, die durch eine optische Täuschung auf den Betrachter schief stehend wirken. Diese ungewöhnlich bunt wirkende Farbgebung entspricht der Gestaltung der Kirche aus der Zeit um 1470. Eine weitere Besonderheit der Kirche ist ein fünfteiliger Fensterzyklus von 1997, auf dem der 22. Psalm von dem Künstler Johannes Schreiter in Farbe und Licht umgesetzt wurde. Von März bis Dezember bekommen Besucher jeden Freitag um 18 Uhr 30 Minuten Orgelmusik von der Paul-Ott-Orgel zu hören. (letzte Änderung: Jan. 2017)
  • St. Johannis (Johannisstraße, hinter dem Alten Rathaus). Tel.: +49 551 789660. St. Johannis in der Enzyklopädie Wikipedia. Die St. Johannis-Kirche, die mit ihren zwei unterschiedlichen Türmen die Altstadt sichtbar überragt, ist nicht nur sehens- sondern auch hörenswert. (Fast) jeden Samstag um 11 Uhr hört man den Turmbläser vom nördlichen Turm herab die eilenden Samstagseinkäufer mit einigen Chorälen erfreuen. Stehen bleiben und zuhören lohnt sich. Sehen kann man den Turmbläser auch, am besten von der Stadtsparkasse neben dem Alten Rathaus aus. Ganzjährig finden Konzerte in der Kirche statt, in der Adventszeit ist eine große Krippenausstellung im Kirchenschiff zu sehen. (letzte Änderung: Jan. 2017)
  • St. Marien (in der Neustadt). St. Marien in der Enzyklopädie Wikipedia. Ab 1290 als Teil der Göttinger Neustadt errichtet, liegt die heute im Innenraum auf dem Stand von 1512 erhaltene kleine Kirche etwas versteckt im westlichen Randgebiet der Altstadt. Sie zeigt sich erst richtig, wenn man von der Groner-Tor-Straße durch den kleinen Durchgang unter dem Turm des alten Stadttors zwischen der Kommende und dem Kirchengebäude von der Groner-Tor-Straße zur Neustadt hindurchgeht. Wie auch die (erbaut 1318), das frühere Ordensgebäude, ist die Marienkirche Teil der Geschichte des Deutschen Ordens, der von hier aus seine Besitztümer rund um Göttingen verwaltete. Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind Überreste des Marienalters von 1524, hörenswert ist die Mahrenholz-Furtwängler-Orgel von 1926. Geöffnet: Täglich 9-18 Uhr. (letzte Änderung: Feb. 2017)
  • St. Michael, Turmstraße 6 (Gemeindebüro) (Zugang über Kurze Straße). Tel.: +49 551 547950. St. Michael in der Enzyklopädie Wikipedia. St. Michael ist die einzige katholische Kirche in der Innenstadt. Die Kirche, heute von Jesuiten betreut, ist tagsüber als Citykirche durchgehend geöffnet, Samstags um 12 Uhr Orgelmusik. St. Michael, 1787-1789 als erste katholische Kirche der Reformation in Göttingen als schlichte Saalkirche gebaut, mit einem nachträglich (1892/93) errichteten 27 m hohen Turm, fügt sich mit seiner Front unauffällig in die Häuserzeile der Kurzen Straße im Süden der Altstadt ein. Im Inneren strahlt die Kirche seit 2015 in kalten Weißtönen, Mobiliar und Wände sind schnörkellos - das Kirchenschiff hat in einem aufwändigen Umbau eine sehr moderne Gestaltung erfahren. Unverändert dagegen der Erzengel St. Michael (von 1986), der Namenspatron der Kirche, der mit seinem Schwert an der Außenfassade über Kirche und Straße wacht. In der Advents- und vor allem Weihnachtszeit ist im hinteren Bereich des Kirchhofes in einer Garage eine große Krippenlandschaft zu sehen, strohbestreute Wege und Schafe am Wegesrand führen die Besucher dorthin. Der Innenhof der Gemeinde bietet im Sommer einen schattigen Pausenplatz. Geöffnet: ganztägig. (letzte Änderung: Jan. 2017)
  • St. Nikolai (an der Nikolaistraße). St. Nikolai in der Enzyklopädie Wikipedia. Die Universitätskirche liegt im nach der Kirche benannten Nikolaiviertel. Die gotische Hallenkirche musste nach dem Einsturz der Türme 1777 turmlos bleiben, da die Gemeinde kein Geld für einen Neubau hatte - und ist es bis heute geblieben. 1802 wurde die Kirche vorübergehend profaniert. Zur Universitätskirche wurde St. Nikolai, 1822 aufgrund einer Petition der Studentenschaft, die sich über das Fehlen einer eigenen Universitätskirche beklagt hatten, da die Paulinerkirche, ursprünglich Universitätskirche, bereits seit 1803 zur Universitätsbibliothek umfunktioniert worden war. Heute predigen immer am Sonntag um 11.30 wechselnde Hochschullehrer der theologischen Fakultät oder evangelische Pastoren der Studentengemeinde. Desweiteren wird die Nikolaikirche für Konzerte, unter anderem vom Universitätschor, genutzt. (letzte Änderung: Feb. 2017)
  • Auch die Synagoge liegt in der Innenstadt, direkt am Wall in einem Hof in der Angerstraße. Im Winter bzw. wenn die Bäume laubfrei sind kann man sie gut vom Wall aus betrachten. Die 1825 erbaute Synagoge, ein kleines Fachwerkgebäude von nur 64 Quadratmeter, stammt ursprünglich aus Bodenfelde an der Weser. Dort überstand sie die Reichsprogromnacht 1938, weil sie bereits 1937 von der jüdischen Gemeinde verkauft und zu der Zeit als Scheune genutzt wurde. Erst im Jahr 2008 wurde das Gebäude in einer aufwändigen Aktion nach Göttingen umgesetzt, wo es heute wieder als Synagoge von der Jüdischen Gemeinde Göttingen genutzt wird.
  • Paulinerkirche (im Papendieck). Paulinerkirche in der Enzyklopädie Wikipedia. Die ehemalige Kirche ist heute Teil des Historischen Gebäudes der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, in der Regel im Rahmen von Ausstellungen Di - So 11.00 - 18.00 zu besichtigen (letzte Änderung: Feb. 2017)
Bauwerke
  • Accouchierhaus, Kurze Geismarstr. 1. Das Accouchierhaus (accouchement (fr.) = Niederkunft) war die 1791 in Betrieb genommene Entbindungsanstalt der Universität, die vor allem armen Frauen die Möglichkeit bot, ihre meist unehelichen Kinder unter hygienischen, medizinisch begleiteten Umständen zur Welt zu bringen. Dabei stand jedoch weniger der soziale Gedanke im Vordergrund (auch wenn dieser im Sinne der zunehmenden Armenfürsorge sicher mit ausschlaggebend war), sondern vor allem die Ausbildung von Ärzten und Hebammen. Die Frauen mussten hingegen bis kurz vor der Geburt und auch danach leichte Arbeiten für die Kosten erbringen. Heute wird das Gebäude als Musikwissenschaftliches Seminar genutzt. Architektonisch sehenswert das Treppenhaus mit seinem Ringgeländer in der Mitte im Inneren des Gebäude. Das ehemalige Accouchierhaus ist zu Semesterzeiten i.d.R. frei zugänglich. Desweiteren bietet sich die Möglichkeit, die Musikinstrumentensammlung der Universität zu besichtigen).
  • Altes Rathaus (am Kornmarkt/historischen Marktplatz). Altes Rathaus in der Enzyklopädie Wikipedia. Das dominante Gebäude von 1270 am Kornmarkt in der Weender Straße hat im Laufe der Jahrhundert schon eine Menge Funktionen erfüllt: Es war neben seiner Zeit als Rathaus zeitweise auch Gefängnis und Archiv. Heute erfüllt es nur noch repräsentative Funktionen und ist zudem Sitz der Tourist-Information. Frei zugänglich (allerdings nicht barrierefrei) auch ohne Führungen ist die historische Ratshalle mit der Wandbemalung Hermann Schapers. Weiterhin sehenswert die Dorntze, der mittelalterliche Sitzugssaal, die heute von Standesamt als Trauungszimmer genutzt wird. Das historische Heizungssystem des Rathauses und zahlreiche andere Details können im Rahmen einer Führung besichtigt werden. (letzte Änderung: Feb. 2017)
  • Die Gewächshäuser des Alten Botanischen Gartens, die innerhalb des Stadtwalls liegen, stellen die historische Keimzelle der weitläufigen Botanischen Anlagen der Georg-August-Universität da. Sehenswert insbesondere das Viktoriahaus sowie das historische Farnhaus.
  • Grätzelhaus, Goetheallee 8. Grätzelhaus in der Enzyklopädie Wikipedia. Das große Barockgebäude, erbaut 1741, war das Wohnhaus eines Tuchfabrikanten und gilt als eines der vornehmsten Gebäude der damaligen Zeit. Heute beherbergt es mit dem Kartoffelhaus eine Institution der Göttinger Gastronomie- und Kneipenszene.
  • Junkernschänke. Junkernschänke in der Enzyklopädie Wikipedia. Wenn auch gastronomisch in den letzten Jahren arg gebeutelt, bleibt das Fachwerkhaus aus der Mitte des 15. Jahrhunderts eines der schönsten Gebäude der Göttinger Innenstadt, das sowohl von außen wegen der vielfachen Schnitzereien, als auch von innen äußerst sehenswert ist. Die Junkernschänke gilt als eine der ältesten Weinstuben Deutschlands, wurde im 2. Weltkrieg teilweise zerstört, aber bereits kurz danach wieder aufgebaut. 1983 wurde die Fassade mit den Schnitzereien nach biblischen Motiven aufwändig rekonstruiert. Nach längerer Sanierung wegen Einsturzgefahr und mehrfach unterbrochenem Gastronomiebetrieb ist die Junkernschänke wieder geöffnet. (letzte Änderung: Feb. 2017)
  • Das Rohnsches Badehaus im Cheltenhampark wurde 1820 als Warmbadeanstalt von C.F. Rohns erbaut. Der nach antikem Vorbild gestaltete 12eckige Pavillion beherbergt derzeit ein Antiquitätengeschäft.
  • Historische Sternwarte: Wohnsitz Carl Friedrich Gauß, der der erste Direktor der 1816 fertiggestellten Sternwarte der Universität wurde.
Mühlen

Zahlreiche Mühlen gab es im Göttinger Stadtgebiet entlang des Leinekanals, von denen heute noch einige erhalten sind:

  • Die Odilienmühle (auch Kleine Mühle) liegt direkt innerhalb des Walls auf Höhe des Bismarckhäuschens in der Hospitalstraße 35. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1766, die Mühle wurde bis 1945 betrieben. Zugang von der Stadt über Düstere Straße oder Hospitalstraße. Heute befindet sich das Restaurant Sausalitos in dem Gebäude.
  • Die Große Mühle, auch Alte Mühle oder Stockleff-Mühle genannt, liegt am Waageplatz. Die Mühle wurde 1305 erbaut und war bis 1882 in Betrieb. Das noch erhaltene Gebäude - der größte Teil wurde 1967 für den Bau des früher in direkter Nachbarschaft befindlichen Stadtbades abgerissen - steht unter Denkmalschutz. Im Zuge der Einrichtung sogenannter Wissenshäuser durch Stadt und Universität soll die Große Mühle restauriert und als eine Art Museum wieder hergerichtet werden.
Denkmäler
  • Das Mahnmal für die alte Synagoge, die 1938 abbrannte findet man an der Kreuzung Obere Masch und Untere Masch am westlichen Rand der Innenstadt (innerhalb der Wallanlagen)
Museen

Göttingen kann zwar mit einer Vielzahl an kleinen Museen und Ausstellungen aufwarten, viele sind jedoch als universitäre Einrichtungen derzeit nur zu sehr eingeschränkten Zeiträumen zugänglich. Universität und Stadtverwaltung planen die Einrichtung eines Wissenshauses im Alten Auditorium Maximum, in denen Exponate aus vielen kleinen, aber sehenswerten Sammlungen der Universität präsentiert werden sollen. Derzeit müssen Göttingen-Reisende jedoch noch sehr genau auf die sehr beschränkten Öffnungszeiten achten, wenn sie die Ausstellungen bzw. Museen besuchen möchten. Außerhalb des universitären Bereiches gibt es nur wenige museale Sehenswürdigkeiten in Göttingen.

  • Städtisches Museum, Ritterplan 7/8, 37083 Göttingen. Tel.: +49 551 4002843. Geöffnet: Di-Fr 10.00-17.00, Sa+So 11.00-17.00 Uhr. Mo geschlossen. Wegen Sanierungsarbeiten sind mehrere Bereiche des Städtischen Museums vorläufig geschlossen. Die Ausstellung zur Kirchenkunst ist jedoch zugänglich. Preis: Während der langdauernden Sanierungsarbeiten ist der Eintritt frei. (letzte Änderung: Sep. 2015)
  • Bismarckhäuschen. Es ist am Wall der letzte Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung, ist aber heute vor allem bekannt als die Studentenwohnung des späteren Reichskanzlers Otto von Bismarcks für ca. ein halbes Jahr von 1832 bis 1833. Der Legende nach soll Bismarck wegen unangemessenen Verhaltens hierher außerhalb der Stadtgrenze "verbannt" worden sein. Der Besuch des Bismarckhäuschens kann mit einem Rundgang über die Wallanlagen verbunden werden. Geöffnet: Di 10 - 13 Uhr, Do und Sa 15 - 17 Uhr.

Weitere Gebäude

  • Das frühere Universitätsgefängnis, der Karzer im Gebäude der Universitätsaula am Wilhelmsplatz, kann im Rahmen von Stadtführungen besichtigt werden.
Straßen und Plätze

Zwei zentrale Plätze gibt es, wenn man in der Göttinger Fußgängerzone einen Treffpunkt vereinbaren möchte: Das Gänseliesel (s.o.) auf dem Kornmarkt am Alten Rathaus oder der Nabel etwas weiter nördlich auf der Weender Straße.

  • Kornmarkt am Alten Rathaus. Der Platz in Göttingen, auf dem nicht nur das Gänseliesel auf seinem Brunnen residiert, sondern (nach Ausbau einer überdimensionierten Gastronomieumrandung leider sehr versteckt) auch die Figur Georg Christoph Lichtenbergs zu finden ist. Ein weiterer Anziehungspunkt ist der Vier-Kirchen-Blick (zu finden ist die Platte vor dem Eingang zu einem Optiker im Süden des Kornmarkts): Stellt man sich auf die im Boden eingelassene Metallplatte und dreht sich langsam um die eigene Achse, so kann man die Türme von vier Innenstadtkirchen erkennen: im Süden St. Michael, im Westen St. Johannis, im Norden St. Jacobi und im Osten St. Albani.
  • An sich nur eine simple Strassenkreuzung, ist der Nabel Treffpunkt der wichtigsten Nord-Süd-Achse Weender Straße, der Hauptfußgängerzone, mit dem Strassenzug in Ost-West-Richtung Theater-Prinzenstraße (-Goetheallee). Seit dem Anlegen der Göttinger Fußgängerzone in den 1970er Jahren kontinuierliches Übungsobjekt der Stadtverwaltung zur Gestaltung urbaner Räume. Zunächst ein Brunnen, wurde hier in den Folgejahren (mit Ausnahme einer Reiterstatue für einen verdienten Stadtbaurat) ziemlich alles mal an Stadtmöbeln verbaut, was der Markt und der Stadtetat hergab und weiterhin hergibt.
  • Börner-Viertel: Das Börner-Viertel ist eine kleine Passage in der Altstadt, über zwei kleine Innenhöfe sind Rote Straße und Barfüßer Straße verbunden. Hier liegt mittendrin sehr schön ruhig das Restaurant Gaudi und ein Cafe. Bei gutem Wetter kann man hier auch draußen sitzen.
  • Christian-Gottlob-Heyne-Ufer am Leinekanal: Der 3 km lange Leinekanal läuft vielfach verborgen durch das Stadtgebiet, angelegt im 13. Jahrhundert für die Mühlen im Stadtgebiet. Lohnenswert für einen kleinen Spaziergang ist der Abschnitt des flachen Kanals zwischen der Groner Straße und der Goetheallee, wo ein schmaler Fußweg am Ufer durch ruhige Wohnbebauung führt und immer wieder den Blick auf schöne Hinterhöfe und einige alte, restaurierte Gebäude wie auf das 1760 erbaute Heyne-Haus und die Paulinerkirche freigibt. Zu früheren Zeiten war dies eher eine unansehliche Ecke der Stadt, in der der Henker lebte, wo die Bordelle waren und wo die Abwässer direkt in den Kanal eingeleitet wurden, der wegen des geringen Gefälles oftmals zu einem stinkenden Gewässer wurde. Heute dagegen sollte man sich die Gegend bei einem Stadtrundgang nicht entgehen lassen.

Küche

Neben zahlreichen Restaurants und Imbissen ist die Göttinger Gastronomie durch ein breites Angebot an Cafes und Kneipen gekennzeichnet. Erstere definieren sich mehr über das "Essen", letztere bieten zwar oftmals auch eine Auswahl an Speisen, sind aber vor allem auch schöne Orte für Reisende, um gemütlich einen regnerischen Tag irgendwo auszusitzen oder bei einem Kaffee ausgedehnt Zeitung zu lesen. Daher werden die Cafés und Kneipen hier gesondert geführt. Sie sind weiterhin oftmals ein Bestandteil des Göttinger Nachtlebens.

Typisch für die Region sind vor allem Mettwurst (Kälberblase oder Stracke) und der Göttinger Speckkuchen, der traditionell zum Gildentag der Kreishandwerkerschaft im Oktober gebacken wird.

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Wikivoyage-Bearbeiter, 'Göttingen', Wikivoyage, Freie Reiseinformationen rund um die Welt, 4. März 2019, 13:11 UTC, https://de.wikivoyage.org/w/index.php?title=G%C3%B6ttingen&oldid=1182930 [abgerufen am 19. März 2019]

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78 km
0,0 km
149 m

 

DE-37073 Göttingen

 

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